Was kann ich tun ??

    • (1) 27.02.18 - 10:16

      Hallo alle zusammen,

      Ich möchte um einen Rat bitten. Wir sind vor kurzem in einen sanierten palltenbau gezogen, alle Nachbarn sind neu. Wir wohnen im 3.og und über uns ist noch eine Wohnung.
      Nun seit 2 Monaten wohnt da eine Familie mit einem 5-6 jährigem Kind.

      Schon als sie eingezogen sind, wusste ich, dass da Stress vorprogrammiert sein wird.
      Das Kind trampelte oder sprang die Treppen hoch und runter, und die Eltern sagten kein Ton.

      Wir wissen mittlerweile ihren Tagesablauf, aufstehen um 7 Uhr dann geht es los es wird gerannt und vor allem im Schlafzimmer von den Eltern wo auch unser drunter ist.
      Er rennt auch auf einem Ort so dass wir schon oft aus dem Schlaf gerissen worden sind weil das sich so laut anhört 🙈
      Von 7 bis 9:00 Uhr oder manchmal auch bis 9:30 kann man nicht schlafen, es sei denn Man kann mit Ohrstöpsel schlafen. (Für mich kein Problem meine Freundin kann es aber nicht ab).
      Abend wenn das Kind aus dem Kindergarten kommt geht das weiter, es wird gerannt und gesprungen (vermuten wir mal).

      Wir waren schon paar mal oben, und haben sie nett gebeten bisschen Rücksicht zunehmen. Als Antwort bekommen wir nur, dass es ein Kind und sie ihn nicht verbieten kann von der couch zu springen oder vom Tisch. Soll ich es festlegten oder was.

      Ich versteh ja dass man es nicht festsetzen kann, ich würde es auch verstehen wenn es 3 wäre. Aber es ist 6 Jahre. Da kann man doch was sagen als Elternteil oder sehe ich das falsch ?

      Zu dem als wir oben waren war der kleine barfuß, da habe ich gefragt ob sie vllt dem kleinen Schuhe anziehen könnte oder Socken, ne er mag es barfuß. 🙈

      Wir wissen nicht was wir machen sollen.
      Wir können nicht ausschlafen wir müssen in der Regel so 8:30 aufstehen.
      Mit den Reden bringt garnichts waren ja schon drei mal oben.

      • (2) 27.02.18 - 10:27

        In der Woche schläft man ja auch nicht aus sondern muss früh aufstehen um zur Arbeit zu kommen. Wenn ihr den Anspruch habt, in der Woche wer weiß wie lange auszuschlafen, müsst ihr euch ein Haus suchen. Das Kind muss morgens früh raus, weil es in Kindergarten oder schule muss, die Eltern zur Arbeit. Also ausschlafen in der Woche kann eigentlich niemand, der berufstätig ist. Was habt ihr denn da bitte für ein Anspruchsdenken?

      Hallo,

      ich bin eure Nachbarin ;-) und es tut mir sehr leid, aber ich sage meinem 5 Jährigen jeden Tag, bitte nicht hüpfen, bitte nicht so laut heulen, bitte nicht durch die Bude rennen. Meinem 12 Jährigen sage ich dann noch jeden Tag, er soll bitte nicht durchs Haus trampeln wie ein Elefant. Wir arbeiten dran. Hier darf auch nicht von der Couch gehüpft werden und trotzdem kommt es vor. Mir tun meine Nachbarn auch sehr leid und vielleicht finden wir ja noch einen Heimplatz für die lauten Gören. #schwitz

      Wenn ihr bis in die Puppen ausschlafen wollt, müsst ihr euch wohl ein freistehendes Haus kaufen, oder bauen. Pech bloß, wenn der Nachbar anfängt sein Holz zu machen, oder den Rasen zu mähen, oder die Brut anfängt Fußball zu spielen.

      #winke

    sei froh, dass wir nicht ueber euch wohnen#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl

    Verstehe ich das richtig? Ihr beschwert euch, dass das Kind TAGSÜBER in der Wohnung läuft und springt?
    Ich finde es völlig überzogen von fremden Leuten zu erwarten, dass sie vormittags oder nachmittags nicht durch die Wohnung laufen oder vom Sofa springen dürfen oder sich Socken anziehen sollen, nur weil ihr bis 9:30 uhr ausschlafen möchtet!
    Ich glaube, ihr solltet euch mit euren Bedürfnissen und Forderungen lieber ein freistehendes Einfamilienhaus kaufen. In einer normalen Mietwohnung werdet ihr wohl eure Anforderungen nicht erfüllt bekommen.

    • (10) 27.02.18 - 17:51

      Gut, dass das Kind keine Schuhe anhat #schein ;-)#winke
      Barfuß ist es hier deutlich leiser.

      Bei Socken, Hausschuhen oder so Filzhausschuhen war es deutlich lauter.
      Ich rutsche damit derart weg, dass ich überall dagegen rumple. Mein Kind findet das zum herumschlittern toll.

      Barfuß haben wir guten Halt und treten leiser auf. Bei Hausschuhen mit fester Sohle, Crogs und co voran, ist das Auftreten zudem lauter ;-)

      Somit ist barfuß doch schon die leisere Variante #schein
      (nachts würde es vielleicht nicht auffallen, da dann ja nicht geschlafen wird)

Die Familie tut mir sehr leid, solche Untermieter zu haben ist wirklich blöd #schein

(12) 27.02.18 - 17:08

Ich rudere mal ein bißchen gegen den Strom... eine gewisse Rücksichtnahme kann man schon erwarten, es ist durchaus möglich sein Kind dazu zu bringen, dass es Stoppersocken trägt. Und auf der Couch hüpfen, okay, aber davon runterspringen, muss nicht sein. Jedenfalls nicht ständig... auf der anderen Seite hatten wir auch mal »Untermieter«, die ihr Schlafzimmer unter das Zimmer meines Sohnes verlegt haben und meinten, dass sie jetzt zu bestimmen hätten, wann das Kind zu schlafen hat. (die Decke war aus Stroh mit Parkettboden) Die hab ich auch abblitzen lassen, selber schuld!
Und Ihr könnt auch nicht erwarten, dass die Welt die Luft anhält, weil Ihr länger schlafen könnt... ich fürchte, da müsst Ihr durch!

(13) 27.02.18 - 17:22

Wir haben auch so Leute unter uns. Im Prinzip versuchen wir die Jungs (4 und 7) insbesondere Morgens friedlich zu halten - aber ehrlich, die können nur rennen oder hüpfen. Wir gehen um halb acht aus dem Haus und kommen um 16.00, manchmal sogar 19.00 nach Hause. Die kids sind um 20.00 im Bett - ich habe NULL Verständnis für solche Beschwerden. Geht früher arbeiten, dann hat sich das Problem. Habt ihr eigene Kinder?
Gruß eva

Ich kenne den wahren Lärmpegel eurer Obermieter nicht, aber als Eltern sollte man den Lärm seiner Kinder einschätzen können. Spielen, rennen und mal ein Geheule muss man hinnehmen.....sollten sie wirklich stets durchgehend richtig poldern und stampfen, sollten Eltern ihr Kind schon auf Rücksichtsnahme hinarbeiten, würde mich als Mutter selbst schon stören, ein stetiges gepolder odef gestampfe , dafür gibts Gärten/Spielplätze.In Mietswohnungen ist übermäßiger Störfaktor auch nicht erlaubt.

Nachtruhe im Haus beginnt meist(siehe Hausordnung) um 22.00Uhr und endet um 6 .00 Uhr. Mittagsruhe 12.00-15.00Uhr und Sonntag ganztägig.Ansonsten müssen Alltagsgeräusche hingenommen werden....wo grenzwertige Lärmbelästigung anfängt oder aufhört????

  • (15) 28.02.18 - 09:51

    Endlich mal jdm., der sich als Eltern/Mutter in der Verantwortung sieht. Ich frag mich auch, warum Kinder den ganzen Tag rumrennen und - toben, warum da niemand was sagt.

    Ich kenne das nicht, dass meine Kinder ständig durchs Haus flitzen. Natürlich haben sie auch was mit Action gespielt, aber das war eher die Ausnahme; oder sie spielten das draußen. Hier konnte der Papa sogar in der Nachtschichtwoche bis mittags unegestört schlafen, weil die Kinder leise waren, wenn sie wußten der Papa braucht seinen Schlaf.

    Klar, muß ich als unterer Mieter damit rechnen,dass es lauter über mir ist, aber doch nicht durchweg und zu nachtschlafender Zeit. Aber als der Mieter oben sollte man schon auch Rücksicht nehmen und diese seinen Kindern vrmitteln..

(16) 27.02.18 - 20:46

Also ehrlich mal. Klar kann man seine Kinder der sagen daß sie etwas nicht dürfen. Meine beiden sind 6und 2 , die vergessen beim spielen ganz schnell wieder daß sie nicht rennen sollen. Schlafen bis sieben herrlich.... wäre ich froh wenn ich das könnte!!! Hättet ihr halt die Wohnung oben gemietet!!!!
Manchmal frag ich mich ob Leute wie ihr nie klein waren??? Hast du immer brav in der Ecke gesessen?

Hi,

also wenn Ihr es ruhig haben wollt, müsst Ihr in die Einöde ziehen oder ins Altersheim. ;-)

8:30 Uhr aufstehen ist ja königlich! Neid!;-)

Meine Kids werden auch erzogen, nicht rumzuspringen oder z.B. in einem Mehrfamilienhaus laut durchs Treppenhaus zu palavern, wenn wir Leute besuchen. Aber manchmal vergessen sie es im Spiel einfach.

Lärm hat man in einem Mehrfamilienhaus immer.
Bei mir waren es damals nicht einmal Kinder, sondern ein Typ über mir, der dauernd und bis in die Puppen Freunde, Kumpels oder seine Miezen eingeladen hat. Letztere stöckelten gerne noch spät abends oder nachts mit ihren Pfennigabsätzen da oben rum oder klepperten in der tiefsten Nacht mit ihren hohen Pumps laut das Treppenhaus runter. Die Typen trampelten auch wie eine Horde Elefanten da oben rum.

Und auch in einem EFH hat man mal Lärm von aussen.
Im Sommer sind es immer wieder kleine Gartenpartys, die man drei Strassen weiter noch hört oder man wird am Sonntagmorgen mal durch draussen spielende Kids geweckt. Und Nachbarn haben einen Retriever, der bereits um 6:30 draussen jeden Käfer und jede Katze stundenlang verbellt. Abends ab 21:30 das Gleiche nochmal und tagsüber kann man kaum noch zählen.

(18) 01.03.18 - 07:49

Hallo,

ich weiß zwar nicht was ein palltenbau ist, aber da du schreibst 'saniert' schreibst, gehe ich mal von einem Altbau aus. Wir haben einen Altbau von 1883. Und ja, ein Altbau ist laut. Ganz einfach weil da keine Betondecken, sondern Holzdecken drin sind. Wir haben zwar in allen Böden eine Trittschalldämmung, trotz allem hört man wenn oben jemand läuft. Das kann man nicht vermeiden. Wenn meine Kinder in ihren Kinderzimmern Rum toben, habe ich manchmal das Gefühl, dass die Decke einbricht. Ebenso haben wir Holztreppen. Die sind auch bedeutend lauter als andere. Ist ja auch logisch. Theoretisch dürften sich eure Nachbarn dann gar nicht mehr bewegen, dass ihr eure Ruhe habt. Bevor wir ins Eigenheim gezogen sind haben wir ebenfalls in einem Altbau gewohnt. Unter uns die Vermieterin und wir oben mit 2 kleinen Kindern. Die Vermieterin unter uns ist auch bald wahnsinnig geworden. Und meine Kinder wurden immer dazu angehalten nicht in der Wohnung zu toben, Hausschuhe anzuziehen usw. Man hört es trotzdem. Zieht man in einen solchen Altbau, wäre es sinnvoll gewesen sich vorher zu informieren. Vor allem, wenn man so empfindlich ist. Machen könnt ihr da nichts, außer ausziehen wenn es euch stört.

LG

Hast du Kinder ?
Wenn ja, dann weiß du sicherlich, dass Kinder gerne laufen und springen und gerne einen Ball in der Hand haben. Wir haben ein Haus auf 3 Etagen und auch ich rede....nicht so stürmisch die Treppen runter, Ball wird im Garten gespielt etc. und weiß du was, das hält ein paar Minuten an und dann vergißt man im Spielfluss, was Mama gesagt hat.
Ist doch bei solchen Wänden normal, dass man den Lärm der Nachbarn mitbekommt. Die hören bestimmt auch, wenn ihr um 23.00 Uhr noch TV seht oder mal die Musik lauter macht oder wenn bei euch gestritten wird. Sorry, für die Bauweise kann keine Familie etwas. Kinder gehören nun einmal zum Leben. Es ist normal, dass Kinder in dem Alter früh rotieren und ja, Kinderlärm kann auch mich als Mutter manchmal nerven. Trotz allem kann die Familie für die Pappwände wohl nichts.
Weißt du was mich stutzig macht ?
Der Satz: "Schon als sie eingezogen sind, wusste ich, dass da Stress vorprogrammiert sein wird."
Das Kind trampelte oder sprang die Treppen hoch und runter, und die Eltern sagten kein Ton.

(20) 02.03.18 - 09:18

Wenn vor meiner Tür eine fremde Person stehen würde und mir erklärt, ich solle meinem Kind doch Socken oder Schuhe anziehen, ich würde mir entweder an den Kopf fassen oder einen Lachkrampf bekommen. Oder beides. #rofl

Wenn ihr nicht akzeptieren könnte, dass Kinder Lärm verursachen, solltet ihr euch nach einer Wohnung im Obergeschoss oder einem Haus umsehen.

LG

(21) 02.03.18 - 12:29

Ich finde das ebenfalls fast alles völlig überzogen. Wenn Ihr bis 9:30 schlafen könnt habt Ihr Pech, wenn Ihr von Alltagsgeräuschen wach werdet.
Was ich jedoch nachvollziehen kann: von Möbeln runterspringen muss wirklich nicht sein. DAS kann man im Eigenheim machen, aber nicht, wenn andere unter einem wohnen. Das ist rücksichtslos und einfach nur bescheuert. Und das sollte man einem Kind vermitteln können.
Es geht ja im Mehrfamilienhaus nicht nur darum, dass die anderen die Geräusche aushalten müssen, sondern ich auch Rücksicht darauf nehme, dass ich nicht allein bin. Ist zumindest hier so.

(22) 02.03.18 - 19:47

Also ich verstehe die Antworten hier nicht.

Meine Kinder sind 6 und 3 und es ist gar kein Problem, sie zu rücksichtsvollen Menschen zu erziehen. Sie wissen, dass nicht rumgeschrien, rumgetrampelt, von Möbeln runtergesprungen und unnötig Lärm gemacht wird.

Schon gar nicht am Morgen oder abends. Schließlich ist das hier kein Spielplatz!

Leider kannst du gegen ignorante Eltern, die die Rechtsprechung hinter sich haben, dass Prinzesinnen- und Prinzenlärm zu dulden ist, nichts tun.

Besorg dir nen Besen und klopfe Abends zur Zubettgehzeit des Kindes an die Decke des Kinderzimmers😂😂😂😂

(25) 03.03.18 - 10:28

Bin selbst Mama von zwei Kindern und ich bin ehrlich froh, dass weder über noch unter uns jemand wohnt. Es würde mich sehr belasten, wenn ich wüsste, dass wir die anderen Mieter nerven oder ich die ganze Zeit versuchen müsste, die Kinder still zu bekommen. Je nach Kind ist das nämlich ganz schön schwierig und macht das Familienleben sehr kompliziert. Ich würde behaupten, dass es mehr mit Temperament als mit Erziehung zu tun hat.

Ich frag mich, was du hören möchtest? Du hast mit den Eltern gesprochen, die haben gesagt, dass es leiser halt nicht geht. Dann fragst du uns, ob man als Eltern sein Kind nicht ein bisschen maßregeln kann, darauf würde ich sagen: Liegt natürlich am Kind, ein bisschen ist bestimmt möglich, aber gänzlich leise, dass ihr ausschlafen könnt, würde ich als schwierig empfinden. Denn es ist ein Kind. Kinder sind nun mal lauter. Stell dir vor die Obermieter wären von eurer Kaffeemaschine gestört und würden euch darum bitten euch morgens keinen zu machen. Das geht ja auch eigentlich nicht.

Nun schwingt in deinem Text der latente Verdacht mit, dass die Eltern nicht konsequent genug sind. Ist natürlich möglich und ich kann das nicht beurteilen, aber könnte der Fehler nicht auch einfach in der Bausubstanz liegen? Sollte es so sein, dann löst das nicht dein Problem, aber für beispielsweise schlecht isolierte Rohre, kann man weder das Kind noch die Eltern verantwortlich machen.

P.S. Wir hatten das gleiche Problem in unserer alten Wohnung. Plattenbau und unter unserem Schlafzimmer lag das Kinderzimmer eines Achtjährigen, der jeden Morgen um 6:30 Uhr singend und jaulend aufgestanden ist. Das Problem war, dass die Rohrleitungen einfach so an der Wand durch den Fußboden den Schall in unser Schlafzimmer getragen haben. Wir haben uns und irgendwann einfach damit arrangiert. Soll er doch singen und fröhlich sein.

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