Ratlos

    • (1) 13.01.19 - 18:18

      Hallo,
      Ich kann mir nicht mehr helfen! Ich habe eine Tochter, sie ist 6. Sie ist süß, hilfsbereit, freundlich, macht im Haushalt mit. Für ihr Alter sehr tüchtig - im Haushalt. Soweit kann ich mich nicht beschweren. Aber wenn es darum geht, dass sie zb ihr Zimmer zusammenräumt, oder ihre Spielsachen in Ordnung hält oder wenn ihr etwas runterfällt, dass sie das zugibt u wir das dann gemeinsam wegmachen, da ist sie wie eine andere Person. Sie gibt allen anderen die Schuld (auch wenn keiner dabei war bzw wenn sie alleine war), sie lügt u betrügt wie eine Erwachsene u weiß dann von nichts. Wir waren mit ihr bereits bei einem Psychologen (ein Jahr lang jede Woche). Aber es wird u wird nicht besser. Ich habe schon mit dem Jugendamt geredet, die haben uns eine Familienhilfe angeboten, die wir auch angenommen haben (hatten wir nun zwei Jahre lang). Hat auch nichts gebracht. Ich habe selbst mich mit Psychologen, auch mit ihrem, zusammen gesetzt ob wir Eltern was falsch machen, dass wir ihr Verhalten vl bestärken oder wie wir am Besten damit umgehen sollen, doch auch das hat das Verhalten nicht verbessert. Sie macht das aber nicht nur zu Hause auch im Kiga etc. macht sie das. Ich bin echt ratlos. Ich dachte schon daran, sie „wegzugeben“ doch da blutet mein Herz. Was kann ich da nur tun?! Mein Mann u ich sind wirklich am Ende unserer Kräfte...

      • (5) 15.01.19 - 18:48

        Schwierig, kam mir so noch nie unter.
        Klar meine Kinder lügen auch manchmal, wenn wie du sagst was verschüttet wurde und es nur eine von beiden gewesen sein kann. Aber ein prüfender Blick von mir genügt eigentlich schon und die Wahrheit kommt ans Licht. Danach spreche ich mit ihnen darüber, dass man es nicht macht und bla bla bla.

        Für mich ergibt es aber keinen Sinn warum deine Tochter sonst gerne im Haushalt hilft.
        Hilfst du ihr auch bei ihrem Zimmer?
        Oder gibt es Tätigkeiten, die sie sonst lieber macht? Dann würde ich den Kompromiss eingehen, dass sie das andere macht und ich eben ihr Zimmer. Sie ist sechs, da muss man schon froh sein, wenn sie überhaupt etwas freiwillig macht.

        Das Lügen gehört für mich eigentlich zur Entwicklung dazu in gewisser Form.
        Was sagen die Therapeuten konkret dazu?

        (6) 15.01.19 - 21:09

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      • (7) 16.01.19 - 11:12

        Leider musste ich hier einige Antworten entfernen. Bitte antwortet nur, wenn ihr wirklich etwas für die TE Sinnvolles beitragen könnt. Sie hat diesen Post sicher nicht geschrieben, damit man sich über sie lustig macht. Wenn ihr nichts Sinnvolles beizutragen habt, verzichtet bitte auf eine Antwort.

        Viele Grüße

        Raffael vom urbia-Team

      Hallo,

      sie ist 6 Jahre alt und Du schreibst, dass Ihr seit 2 Jahren bereits eine Familienhilfe habt.
      Das bedeutet, Du hast Dein Kind bereits mit 4 Jahren wegen dem Lügen therapieren lassen, wenn ich das richtig verstehe?

      Ich denke, Du erwartest viel zu viel von ihr. Sie ist noch ein Kind, Kinder lügen viel und basteln sich gerne alles so zurecht, wie es ihnen gefällt, sie fantasieren und sie vertuschen auch mal was.

      Meine beiden lügen manchmal auch, dass sich die Balken biegen.
      Die Große ist 7,5.
      Die greift gerne mal zu Flunkereien, aber inzwischen ebbt es langsam ab (Betonung: langsam), da sie inzwischen gespürt hat, dass sie mit dem Geschwindel auch bei Klassenkameraden, Freunden und Lehrern etc aneckt, wenn sie es zu sehr übertreibt oder eine Schuld etc auf jemand anderen abwälzen will.

      Mein Kurzer, der erzählt noch die tollsten Räuberpistolen.
      Im Kindergarten ist einer hingefallen und dann kam die Polizei inklusive SWAT-Team, alle mit Gewehren und der Hubschrauber landete auf dem Kletterturm. Jawoll.
      Und auch Vertuschungslügen gibt es jede Menge.

      Saustall? War ich nicht.
      Bananen aufgegessen? War jemand anderes.
      Schokodrops gegessen? ich? Nö. (und die Papiere werden im Büro des Vaters in den Papierkorb geschmissen oder irgendwo versteckt)l

      Ich denke nicht, dass sie aus Boshaftigkeit betrügt.
      Nenne doch mal ein paar Beispiele, was für dich dieses Betrügen ausmacht.Das wäre mal interessant.

      LG

      (10) 17.01.19 - 01:47

      Es gab hier anscheinend bereits einige unfreundliche reaktionen. Das liegt vielleicht daran dass dein text sehr unglaubwürdig ist?!

      Solltest du real sein und dir reale, hilfreiche antworten wünschen, solltest du uns vielleicht mehr infos geben?!

      Ich kann die situation aufgrund deiner beschreibung nicht nachvollziehen.

      Die probleme mit deiner tochter scheinen doch nur zu sein:

      - räumt ihr zimmer nicht auf
      - kann nicht eingestehen wenn ihr mal ein missgeschick passiert ist

      Oder hab ich da was übersehen?

      Am ende schreibst du ihr seid so fertig dass ihr daran denkt sie wegzugeben??!

      Für mich einfach nicht nachvollziehbar.

      (11) 19.01.19 - 17:49

      Wenn dein Text kein fake ist, dann lass dich bitte anständig beraten. Dein Kind kommt ja gar nicht vor in euer "Therapie"...Sie ist normal und ihr macht sie durch eure falschen Erwartungen kaputt!

      (12) 20.01.19 - 15:01

      Also nein. Ist kein Fake. Ich dachte ich könnte hier ideen bekommen, wie ich damit besser umgehen kann, dass ich meine Nerven nicht gleich wegwerfe u ihr „helfen“ kann.

      Wir haben die Therapie aufgrund ihres emotionalen entwicklungsrückstandes angefangen.
      Ihre lügen stufe ich deshalb nicht als flunkern, welches bis zu einem gewissen grad „normal“ sein könnte, weil dadurch entweder dinge oder Menschen zu schaden kommen. Bsp.: sie beißt im kiga einem Jungen in den Rücken, dass man sogar die Zähne sieht - nein sie war das nicht; sie schneidet im kiga einem Kd mit Absicht in die Hand, sodass es blutet - sie war das nicht (beides wurde beobachtet); zH setzt sie (wie das war kann ich nicht sagen, da ich erst eine minute später dazu kam) die Küche unter Wasser - sie wars nicht; sie hat in ihren zimmer in ihren Mistkübel uriniert u gekackt, dabei ist aber der mistkübel nich zu 100% dicht u wie man sich denken kann rannt alles auf den boden - sie wars nicht sondern die katze.
      Ich kann ihr und mir nicht helfen, wenn sie nicht dazu „steht“. Natürlich sage ich ihr dass das nicht richtig ist, u versuche es ihr herauszukitzeln doch sie bleibt immer dabei. Das war dann in der Therapie ebenfalls Thema. Doch hat sich das nur verlagert u ich habe die anweisung bekommen, die lügen zu ignorieren aber das kann ich nicht. Was lernt sie denn dann daraus?! Es passiert nichts?! Nach dem Motto abwarten u tee trinken, finde ich keine gute Wahl. Naja dann hab ich versucht sie zu ertappen gelang mir u ich habe sie zur rede gestellt u ihr das erklärt immer und immer wieder u konsequenzen gesetzt. Doch leider egal ob ich streng bin oder sie mit liebe zuschütte es hört nicht auf. Daher meine Frage. Und auch weil sie ja eig sonst mehr kann u macht als sie müsste!

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