Was steht meinem Partner bei Trennung zu?

    • (1) 03.07.13 - 16:10

      Hallo,

      ich stehe gerade vor der Trennung meines Partners. Wir haben zusammen eine Dachwohnung bei meinen Eltern im Haus ausgebaut. Er hat sehr viel Zeit und Arbeit reingesteckt, ich dafür das Geld. Er hat lediglich 8000,- in Baumaterialien gesteckt und die Küche haben wir halbiert. Er mußte keine Miete zahlen nur die Hälfte der Nebenkosten. Wir wohnen jetzt 4 1/2 Jahre hier. Wir haben ein gemeinsames Kind (fast 2 Jahre). Trotz meiner Elternzeit und dem geringen Elterngeld habe ich weiterhin die hälfte aller täglichen Sachen bezahlt und größere Anschaffungen alleine. Jetzt die Frage: Was steht ihm zu? Muß ich ihm den kompletten Betrag auszahlen? Oder gibt es da auch einen Zeitwert? Oder reicht die Tatsache das er dafür mietfrei wohnen durfte? Aber er hat dafür ja auch viel Arbeit investiert.

      • (2) 03.07.13 - 19:30

        Wohnst Du denn auch dort Mietfrei oder hast Du die Miete den Eltern auch monatlich die normale Miete ortsübliche gezahlt?

        lisa

        • (3) 03.07.13 - 21:46

          Nee auch Mietfrei, nur Nebenkosten.

          • (4) 03.07.13 - 22:18

            naja, wenn ihr beide Mietfrei in einer Lebensgemeinschaft mit gemeinsamen Kind wohnt, warum willst Du ihn denn die Miete verrechnen?

            Frag ihn realistisch, was er bekommt und fertig.
            Du und Deine Eltern sind die einzigen Nutznießer für diesen ganzen Umbau. Auch wenn er nur 8000 Euro investiert hat, die Arbeitskraft ist auch nicht zu unterschätzen.
            Ihr habt alles und er geht mit leeren Taschen#kratz

            lisa

            • (5) 04.07.13 - 10:23

              Na,

              zumindest haben wir dann mal wieder den Stereotyp der sich trennen wollenden Frau:

              "Das ICH mietfrei wohne ist ja selbstverständlich, bei IHM ist das natürlich auf die erbrachten Umbauarbeiten anzurechnen".

      Fairerweise würde ich deinem partner ( und Vater des gemwinsammen Kindes seine Investition zzgl 50% des übl. Handwerkerlohns für die Eigenleistung auszahlen. da du ja weiterhin von seiner Arbeitsleitung profetierst. Ebenso würde ich würde ich die hälftigen kosten der Kühe auszahlen. Oder ein Drittel, weniger nicht!

      Nein , es reicht nicht das er mietfrei wohnen durfte, da er den Wert des Eigentums deiner Eltern, dein Erbe erheblich gesteigert hat.

      Deine Denke, empfinde ich schon als schäbbig.

      Der Mann muß sein Leben neu ordnen und sich eine neue Existenz aufbauen. Nach allem was er für deine Familie getan hat, ist es jetzt das Mindeste das Du ihn materiell entschädigst. Immerhin ist es der Vater deines Kindes, ihr müßt noch lange miteinander zurechtkommen. Da solltest Du dich schon anständig trennen.

      Pina

      (8) 04.07.13 - 10:42

      Da ihr beide Mietfrei da wohnt, die Küche halbiert habt und er dennoch 8000 Euro reingesteckt hat, finde ich steht Ihm schon was zu. Ich mein klar kann er nun nicht die halbe Küche mitnehmen, aber schaut was wer braucht und was wer nicht braucht schreibt es auf und redet darüber.

      (9) 04.07.13 - 22:22

      Mietwert je Monat mindestens 300 Euro. Gibt 3.600 Euro x 4,5 Jahre. Knapp 16.000 Euro.

      Wieviele Arbeitsstunden hat er denn realistisch geleistet?

      Ich würde mal sagen: ihr seid quitt.

      Zur Sicherheit kannst du eine Anwältin fragen. Pass auf bei Ratschlägen von gefühlsduseligen Frauen, fairnessgeschwafel und ähnlichem. Die Sache hat mit Emotionen nichts zu tun, Verletzte Gefühle kann man nicht bezahlen. Für mich ist es ein reines Rechenexempel.

      Ob du deinen Eltern was gezahlt hast ist hier übrigens nicht von Belang!

      Gruß

      Manavgat

      • (10) 11.07.13 - 14:53

        Sehe ich ganz genauso.

        Außer bei der Küche, da würde ich ihm schon die Hälfte zurückzahlen, die hat mit dem Umbau und mietfrei wohnen ja nicht wirklich was zu tun.

        • (11) 11.07.13 - 16:02

          Die Info ist: Wir wohnen jetzt 4 1/2 Jahre hier.

          Wenn die Küche nicht auch schon abgedeckt ist, siehe meine Rechnung (ich kenne ja seine Arbeitsstunden nicht), dann ist bei der Küche vom Zeitwert auszugehen.

          Je nach Qualität der Küche ist nach knapp 5 Jahren der Wert allenfalls bei der Hälfte.

          Davon dann sein Anteil.

          Gruß

          Manavgat

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