An alle wo´s nicht glatt läuft Trennungsunterhalt/Kids/Wechselmodell.

    • (1) 24.09.14 - 16:49

      Hallöchen

      weiss garnicht wo ich anfangen soll. Auf jeden Fall läuft nach der Trennung im Januar 2014 immernoch nichts besser/ruhiger. Bei wem war´s oder ist es auch so???

      Trennungsunterhalt wird nicht gezahlt, obwohl er kann und muss. Ein Gerichtstermin ergab bisher nichts..........weiterhin kein Trennungsunterhalt. Pfändungstitel lässt warten.

      Wechselmodell/Residenzmodell welches vorübergehend bis zum Gerichtstermin sein sollte und dann laut Richter so bestehen bleiben soll, klappt mehr oder weniger gut.

      Vater bearbeitet Kids ordentlich so dass sie nicht zu mir wollen. Bzw. Vater erfüllt Kids jeden Wunsch, kann er ja auch finanziell mit Kindergeld, ohne Kindesunterhalt und Lohn.

      Ich mit meinen Teilzeitlohn der nichtmal für die Miete reicht....natürlich nicht.

      Mehr arbeiten ging aber bisher auch nicht für mich, da Kinder nicht in der Betreuung waren. Kids sollten damals beim Auszug mit zu mir, klappte aber alles nicht so wie gewollt und ich musste sie zurück lassen. Jobcenter wollte wegen der Eigentumswohnung (wo Ex und Kids wohnen) auch nix beisteuern bis der Trennungsunterhalt fliesst. Gestern dann endlich nach Kampf seit April dann nun doch.....jetzt kurz vor der fristlosen Kündigung und Räumungsklage.
      Ein kleins Licht!

      Alle erwarten das ich das kläre wo Kids leben, bzw. sie bei Ihm lasse.. so wäre das ja alles nix, dieses hin- und her. Und wenn Kids eh manchmal) nicht zu mir wollen weil ich nix hab. Aber mein Ex kann so weitermachen? Muss weiterhin nichts mit mir absprechen was die Kids angeht? Das gibts kein Stop! Jetzt ist mal gut? ICH solle Kids alles ersparen und bei Ihm lassen und einen auf 14 Tage-Mama machen? Man muss sich ja schon ans Wechselmodell gewöhnen und verzichten lernen.

      Wäre schön wenn Sich jemand meldet;-) und mit mir austauscht bei dem es auch so ist oder war. Wie gehst Du damit um? Wie ist es geendet? Freue mich über Austausch#klee

      • Hallo,

        aus Deinem Thread werde ich nicht ganz schlau. Ihr seid im Besitz einer Eigentumswohnung. Du bist ausgezogen (warum?) und die Kids wohnen beim Vater. Du hast Dir eine Wohnung genommen, die Du von Deinem Teilzeitgehalt gar nicht bezahlen kannst (wieviel kostet die Wohnung und wieviel verdienst Du #schock). Da die Kinder beim Vater wohnen bist Du Barunterhaltspflichtig? Oder ist es ein Wechselmodell (das anscheinend nur Du möchtest, aber weder der Vater noch die Kinder)?

        Obwohl die Kinder den Hauptteil der Zeit beim Vater verbringen kannst Du nicht mehr als Teilzeit (wieviel?) arbeiten?

        Bekommst Du jetzt Trennungsunterhalt und ergänzendes ALGII? Und trotzdem reicht das Geld nicht?

        Wieso war denn eine überstürzte Trennung erforderlich? Gab es körperliche Gewalt ? Warum konnten dann die Kinder in der häuslichen Umgebung belassen werden?

        Warumm sollte nach einer Trennung alles besser werden? Normalerweise ist eine Trennung doch der "worst case" und nicht das Ziel einer Beziehung und Familie mit Kindern.

        Gehört die Eigentumswohnung Euch beiden? Ist diese abbezahlt? Zahlt Dein Mann Dir Miete?

        LG Andrea

        (3) 26.09.14 - 09:37

        Ob Wechselmodell oder nicht entscheidet nicht ein Richter, sondern ihr Eltern. Das ist schon mal sehr komisch in deinem Thread. Wenn EIN Elternteil gegen das Wechselmodell ist, gibt es kein Wechselmodell. Grundvoraussetzung ist, dass BEIDE Elternteile dem zustimmen. Also wirst du das vor Gericht wohl (zusammen mit deinem Mann) getan haben.

        Trennungsunterhalt....hat dein Mann dem denn je zugestimmt? Wurde der denn je anhand seines und deines Einkommens berechnet? Oder schätzt du nur, dass er zahlen müsste? Was ist mit Kindesunterhalt? Zahlt er den? Ein Wechselmodell schließt den Kindesunterhalt nicht aus. Und Kindesunterhalt ist IMMER vorrangig.

        • (4) 01.10.14 - 13:59

          DaS Wechselmodell habe ich damals vorgeschlagen, mein Ex zugestimmt, praktiziert und schriftlich für uns festgehalten. Vor Gericht nur ausgesagt das wir damit zu dem damaligen Zeitpunkt mit gut klarkommen und der Richter sagte dann nur das es dann dabei bleibt. Feinheiten sollten wir selbst klären mit dem Jugendamt, vor dem Jugendamt dann nochmal Feinheiten besprochen, Ex hat dieses abgelehnt und somit sagte Jugendamt es könne dann nix machen.
          Der Trennungsunterhalt wurde berechnet klar. Er kann zahlen da er über seinen Selbstbehalt noch Geld übrig hat. Eine Richterliche Aufforderung über einen sofortbetrag hat er auch bekommen und nicht befolgt.

          Kindersunterhalt zahlt keiner von uns. Kindergeld erhält er voll.
          Gestern war Termin vor Gericht und wir nehmen nun an einer Meditation teil. Bin gespannt wie ein Flitzebogen. Alles soll geklärt werden von Aufenthaltsbestimmungsort der Kids, Trennungsunterhalt, Kindersunterhalt, Kindergeld und und und - alles was noch in der Luft steht und bisher (seit April) noch ungezahlt ist.

          • (5) 01.10.14 - 18:44

            Das ist total unlogisch.
            Kindergeld erhalten natürlich BEIDE Elternteile hälftig im Wechselmodell. Das geht auch nicht anders. Kindergeld ist das nicht besteuerbare Existenzminimum des Kindes. Wer für den Unterhalt des Kindes aufkommt, hat auch Anspruch auf das Kindergeld (denn mit seinem Einkommen wurde dieses Existenzminimum des Kindes ja bereits besteuert). Beim Wechselmodell sind das per Definition schon beide Elternteile. Du wirst auch bei deiner Steuererklärung genau deinen Anteil des Kindergeldes wieder abgezogen bekommen. Hier würde ich deinem Ex SCHRIFTLICH abmahnen und ein Datum setzen, bis zu dem er das fällige, hälftige Kindergeld zu zahlen hat. Des weiteren würde ich darauf hinweisen, dass bei Nichteingang der Forderung auf dein Konto bis zu dem Datum rechtliche Schritte eingeleitet werden. Und selbstverständlich würde ich auch noch darauf hinweisen, dass die Forderung auf das hälftige Kindergeld keineswegs bedeutet, dass du auf deine Ansprüche gegen ihn in Form von Trennungsunterhalt bzw. Kindesunterhalt verzichtest.
            Die Mediation würde ich übrigens ablehnen solange der Vater nicht zahlt. Das ist Grundvoraussetzung. Und so lange wie er bisher nicht gezahlt hat, kann man davon ausgehen, dass er keinen Bock hat, es je zu tun. Eine Kommunikation wird zwischen euch nie auf einer Ebene möglich sein. Seine Zahlungen sind deine Existenzgrundlage. DAS würde ich mal als Thema anschneiden bei der Mediation und mich weigern, ein anderes Thema zu akzeptieren, bevor nicht sämtliche Schulden beglichen sind.

            Kindesunterhalt geht immer vor Trennungsunterhalt. Ihr praktiziert zwar das Wechselmodell, aber das bedeutet keineswegs, dass kein Unterhalt für das Kind anfällt. Vielmehr werden die Gehälter gegengerechnet.

            Es könnte durchaus sein, dass du danach keinen Trennungsunterhalt mehr erhältst, aber dafür Kindesunterhalt. Sollte dich nicht stören. Ist sogar positiv für deine Steuer. Eigenen Unterhalt musst du versteuern...Kindesunterhalt nicht.

            Was ist denn der Aufenthaltsbestimmungsort? Meinst du das ABR? Das habt ihr beide und das wird sich nicht ändern. Die Kinder wohnen bei beiden Elternteilen.

            • (6) 02.10.14 - 19:49

              Mein Ex hat alle Forderungen schriftlich vom Anwalt erhalten und sogar ja eine Aufforderung vom Richter einen gewissen Betrag sofort zu zahlen welches er alles nicht tat.

              Hab dann einen Titel zur Pfändung beantragt, ist jetzt auch schon 2 Wochen her :-(. Auch am 30. vor Gericht sprach der Richter an ob er das Geld denn sofort gezahlt habe mit der Antwort: nein.

              Darauf hin meint der Richter uns wäre nicht geholfen wenn er alles nun durch entscheiden würde, denn das Grundproblem wäre damit ja nicht gelöst und wir würden uns noch viele Jahre vor Gericht wieder finden und uns immer weiter wegen allem Möglichen streiten.

              Bisher ist Kindesunterhalt noch nicht Gegengerechnet worden. Kindergeldkasse , bis Mai hatte ich Kindergeld, dann mein Ex und im Sept. dann keiner mehr, Zahlungen eingestellt wegen Prüfung.
              Wahrscheinlich kommt in der Mediation nix heraus wenn er weiter so auf stur macht. Ich werde auf nichts verzichten was mir rechtlich zusteht. Er meint halt weil ich ihn verlassen hab, ohne mich biste nix und sagte auch am 30. vor Gericht: dann biste ja doch von mir abhängig. Ich hab gesagt nein, ich fordere nur meinen gesetzlichen Anteil.
              Er jammert rum, wovon er das denn allles zahlen solle und ach siehe da wir haben auf einmal gar kein Wechselmodell/paritätische Doppelresidenz mehr. War dem Richter dann wohl alles zu doof, deswegen Mediation.
              Mehr als nichts herauskommen kann ja nicht. Dann geht wieder alles vor den Richter und er entscheidet alles durch. Fraglich nur für wen es gut oder schlecht ausgeht. Ich hab meine Kids etwas weniger als mein Ex. Da kam er doch auf die Tolle Idee die Betreuungstage noch nach Minuten zu beurteilen wer die Kids wieviel Prozent hat damit er bloss nix zahlen muss.

              Aufgrund dessen könnte ich ja mehr arbeiten....auch wenn ich noch nicht müsste. Immerhin hat das Jobcenter nun endlich nach einigen Monaten, sie sollten einspringen solange kein Unterhalt fliesst, Rückwirkend gezahlt. Erstmal Schulden beglichen die ich mir zusammen leihen musste damit wneigstens was im Kühlschrank ist.

              • (7) 03.10.14 - 12:05

                Vorsicht! Beim richtigen Wechselmodell musst du wirklich 50% der Betreuung übernehmen. Nicht mehr, nicht weniger. Sonst ist es das normale Modell mit einer sehr großzügigen Umgangsregelung, aber eben kein Wechselmodell. Und im normalen Modell - egal wie großzügig die Umgangsregelung ausfällt, hat der umgangsberechtigte Elternteil VOLLEN Unterhalt zu zahlen. Das wurde bereits höchstrichterlich so entschieden.
                Lass dich hier nicht über den Tisch ziehen. Das solltet ihr irgendwie so aufteilen, dass es nach exakten Tagen aufgerechnet wird. Dabei zählt nicht, ob das Kind an manchen Tagen irgendwelchen Hobbies nachgeht und dabei eigentlich fremdbetreut wird oder die Schule besucht,... Das muss wirklich ganz exakt passen, sonst ist es kein Wechselmodell mehr.

          Hallo tweety2309,

          wenn ich hier lese was du schreibst, muss ich sagen wird mir schlecht.
          Wie wäre es, wenn du mal anfängst dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und nicht deinem Ex sein schwer verdientes Geld aus der Tasche zu ziehen.

          "Er hat ja noch Geld übrig über seinem Selbstbehalt" WOW bestimmt um dir es zukommen zu lassen, weil du keine Lust hast arbeiten zu gehn. Toll

          Ach so wie wäre es denn du gehst jetzt Vollzeit arbeiten dein Ex fährt etwas zurück und du bezahlst im Unterhalt weil du ja dann über deinem Selbsterhalt liegst. Würdest du bestimmt SUPER #huepf finden oder???

          Denk mal drüber nach.

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