Warum hasst mich meine Ex-Frau?

    • (1) 24.12.16 - 17:39

      Hallo zusammen,

      ich hoffe hier mal auf Lösungsansätze woher dieser Hass kommt.

      Erstmal die Eckdaten:

      5 Jahre verheiratet (Scheidung 1.8.17)
      Trennung Juni 2016
      eine gemeinsame Tochter (4)

      Ich verstehe das wirklich nicht. Es war sicherlich keine Musterehe, ich hatte sie aber nie betrogen, geschlagen ind/oder beschimpft, wenns die Zeit zuließ verbrachten wir sogar die Mittagspausen zusammen. Das einzige Schimpfwort, dass sie jemals von mir zu hören bekam, war Psychopat, das fiel aber aus Affekt und schon lange nach der Trennung. Dazu später mehr.

      Jetzt wird es aber, nennen wir es mal kurios.

      Nach 1-2 Wochen der Trennung wurde unser Verhältnis wieder besser, sie erzählte mir dann von Ihrem neuen und ich gab ihr sogar tipps und sie schlief dann sogar ab und zu wieder hier ( ich bin in der Wohnung wohnen geblieben und sie zu ihrer Mutter gezogen). Ich hatte zwar eine neue Wohnung gefunden 10 Minuten entfernt aber ihr war das wegen unseres Kindes, so sagte sie, zu weit weg.

      Im August ging dann aber der Krieg los.

      Sie zog dann nebenan ein, schon mit dem Neuen und unserer Tochter. Also 6 Wochen nach der Trennung. Sie weinte auch bitterlich als sie ihre letzten Sachen holte, ich tröstete sie dann sogar.

      War natürlich erstmal schrecklich, besonders meine Tochter mit einem anderen Mann zu sehen und so richtig zur Ruhe kam man da ja auch nicht.

      Sie versuchte mir dann den Umgang mit der Kleinen dann zu erschweren bis unmöglich zu machen. Ich sah unsere Tochter nur an drei Tagen im August, obwohl sie keine 8m entfernt wohnt.
      Aussagen wie: Unsere Tochter braucht ihre Mutter und nicht ihren Vater waren an der Tagesordnung.

      Das ging dann so weit, dass sie bei der Kita anrief und denen verbieten wollte, dass ich die Kleene abholen darf. Gott sei dank erfolglos.

      Im September gab es dann kurzfristig eine Besserung und die Kleene schlief zum ersten mal nach 3 Monaten bei mir in der Woche.

      Danach ging es aber wieder gleich los, scheinbar ohne Grund und alles war wieder wie vorher.

      Diese Zeiten waren schrecklich, auch für unsere Tochter, wir mussten mehrmals zu Entwicklungsgesprächen weil die Kleine auffällig war. Schuld daran war natürlich ich, da die Kleene ja Kontinuität benötigt und deshalb den Papa so wenig wie möglich sehen sollte.

      Die Kleene wollte ich mir aber nicht so einfach wegnehmen lassen und kämpfte natürlich mit ihr, mal lautstark, mal leise.
      Das gefiel ihr natürlich nicht und es kam wie es kommen musste, sie verklagte mich auf das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht. An dieser Stelle fiel oben genanntes Wort.
      Das Gericht empfahl ihr aber den Antrag zurückzuziehen und äußerte Bedenken ihr dieses allein zu übertragen.
      Sie zog zurück.
      Begründung war übrigens ihr Wunsch mit dem Neuen umziehen zu können. Das schlimme ist, ich hatte ihr das ja schon zugesichert, dass sie umziehen dürfe innerhalb unseres Wohnortes (Millionenstadt).
      Auch danach bot ich ihr das mehrmals an, keine Reaktion, heult mir aber immer vor, wie klein doch die Wohnung sei (55 qm) und heute sogar, dass die Wohnung zu klein für einen Weihnachtsbaum ist.

      Besser wurde es danach aber noch lange nicht, es kam immer wieder zu Streitigkeiten wegen unserer Tochter und ich bin sowieso an allem Schuld. Alles was bei ihr schief läuft ist meine Schuld.

      Warum aber ist das so? Woher kommt dieser Hass auf einen einst geliebten Menschen?

      • Hat ihr Neuer sie möglicherweise beeinflußt?

        Das hört sich für mich so an als ob sie ihre eigene Unzufriedenheiten (mit sich, mit der Welt, mit der Situation) auf Dich überträgt. Die Tochter und den Neuen anmaulen wäre da ja nicht ganz so gut, so bist Du eben Zielscheibe. Das machen viele Menschen so (was natürlich nicht heißt das es so gut ist!). Das hat auch gar nichts mit Dir zu tun, sondern vielmehr mit ihr selber.

        Begrenze den Kontakt zu ihr auf das Nötigste (Übergabe der Tochter) und versuche Dich dabei nicht emotional von ihren Launen beeinflussen zu lassen.

        Ich wünsche euch beiden und vor allem eurem Kind das ihr euch jetzt auf das Wohl eures Kindes konzentriert.

        Beste Grüße

        Sie tut es, weil du es zulässt. Du bist sehr auf Harmonie aus und das nutzt sie gnadenlos aus, um ihre Launen auf Kosten der Tochter auszuleben.

        M. E. bist du viel zu nachgiebig gewesen. Du hast ein RECHT darauf, den Kontakt zu eurem Kind zu halten. Alles was dem Verhältnis zwischen euch zugute kommt, sollte getan werden. Aber deine Ex schleppt nach 6 Wochen schon den Neuen (hatte sie den schon vorher?) an und zieht mit ihm zusammen. Das ist echt unglaublich. Da wird dem Kind, das gerade erst die Trennung verarbeitet, gleich der neue Kerl vor die Nase gesetzt. Und dir schiebt sie den Schwarzen Peter zu und will alle überzeugen, die Auffälligkeiten des Kindes sind in dem Umgang mit dir begründet. Ziemlich asozial die Eule.

        Hast du keinen Anwalt, der dich mal gescheit vertritt? Oder jemanden beim Jugendamt, dem du die Sachlage aus deiner Sicht schilderst, damit du dich nicht immer wie eine Schachfigur hin- und herschieben lässt und dein Kind muss drunter leiden. Lasst den Umgang vernünftig festlegen und da hat sich auch Madame dran zu halten. Punkt. Und sieh zu, dass sie nicht zu weit wegziehen mit dem Kind. Du bist zu gutmütig und zu großzügig.

        Die Frage ist nicht, warum sie dich jetzt hasst. Sie wird vorher doch auch kein Ausbund an Freundlichkeit gewesen sein. In Krisensituationen lernt man die Menschen erst richtig kennen. Und so asozial, wie sie sich jetzt benimmt und sogar in Kauf nimmt, dass das Kind darunter leidet, frage ich mich eher, wie du dich mit so einer einlassen konntest. (Immer vorausgesetzt, dass die Geschichte so der Wahrheit entspricht und nicht zu einseitig gefärbt ist).

        • Ja, zu einer Trennung gehören immer zwei und ich war und bin sicherlich auch nicht fehlerfrei.

          Genau das fragte ich sie mal nach der Trennung, was meine Fehler wären.

          Sie antwortete: Du hast die Fußbodenleisten nie gemacht und mein Essen nie gegessen....

          Den neuen kennt sie von der Arbeit, ist ihr Kollege.
          Ich muss dazu sagen, sie hatte letztes Jahr im Mai schon etwas mit einem anderen Kollegen dort und mit diesem rumgeknutscht.

          War schwierig aber ich gab ihr noch eine Chance weil sie es mir gestanden als sie es schon beendet hatte und kämpfen wollte.

          Ob der neue dahinter steckt, ist schwierig. Die Ex Schwiegermutter ist auch nicht ohne. Meine Ex sah ihren Vater nach deren Trennung als sie 2 war nur noch ein mal in ihrem Leben als sie 14 war und er ist nun auch schon verstorben.

          Erzählt hatte sie über ihn nicht viel, wie auch, nur dass er immer vor Gericht zog bis er eben auch das gemeinsame Sorgerecht verlor und die Schwiegermutter nun machen konnte was sie wollte.

          Ich wollte ihr das Kind nie wegnehmen, bestenfalls soll sie beide Elternteile haben und dafür kämpfe ich. In diesem Punkt hat sich auch einiges bewegt, dank unserer Tochter, die der Mutter mehrmals mitteilte, dass sie auch mal beim Papa schlafen will. Da auch der neue anwesend war, stand sie da sehr unter Druck.

          Dieser Hass, das versteh ich aber nicht. Ich meine sie ist in einer neuen Beziehung, die Tochter lebt bei ihr und sie kassiert auch finanziell, sie ist doch superweich gefallen, wozu also?

      Ist doch vollkommen egal, woher der Hass kommt. Viel wichtiger ist, dass du dieser scheinheiligen Frau entgegen trittst, damit sie nicht weiterhin dein Verhältnis zu deinem Kind untergräbt. Dein Kind braucht Kontinuität, indem es den Vater weiterhin so oft wie möglich sieht. Abgesehen davon ist es das Gegenteil von Kontinuität, wenn das Kind so schnell schon mit einem anderen Mann zusammen ziehen muss. Deshalb der Begriff "scheinheilig".

      Will sie dir das Kind nicht regelmäßig geben, solltest du schnellstmöglich weitere Schritte einleiten, wie etwa Kontakt zum Jugendamt aufnehmen oder einen Anwalt einzuschalten.

      • Beim Jugendamt war ich schon. Ich solle mich doch bitte in Geduld üben, das wird schon besser.
        Als "Dank" wurd ich ja daraufhin auf das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht verklagt. Wurde aber Gott-sei-Dank ohne Aussicht auf Erfolg vom Gericht abgelehnt.

        Seitdem ich Ihr letzte Woche mitgeteilt habe, dass ich mir eine andere Wohnung suche (Sie ist ja nach der Trennung neben mir eingezogen), da es ja sowieso keine Rolle spiele ob ich nebenan oder 10 km entfernt wohne und die Kleene genauso oft sehen werde dann, ist Sie relativ zahm geworden.

        Hatte die Kleene, obwohl sogar verschnupft und Ihr sogar eine Angriffsfläche bot mit dem Angebot dass unsere Tochter entscheide ob Sie bei mir schläft (Sie frug mich ob die Kleene bei mir übernachten soll) und Sie mir antwortete, dass Sie "ja" gesagt hätte, über Nacht hier und hab Sie Heute ab 16 Uhr bis zum 2.1.

        Mal schauen wie nachhaltig das ist. Vorwürfe kommen ja immernoch zu Hauf und Schuld habe ich sowieso im Zweifel.

        • Beim Jugendamt war ich schon. Ich solle mich doch bitte in Geduld üben, das wird schon besser
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          Ich habe persönlich Gott sei Dank keine Erfahrung mit dem JA. Aber offensichtlich arbeiten da auch die ein oder anderen Schwachköpfe. Was kan. daran so schwer sein, eine verbindliche Umgangsregelung zu finden? Du hast ein Recht darauf u d musst nicht in der Warteschleife verharren und einfach abwarten. Wie lange denn wohl?

          Wenn das ab jetzt nicht reibungslos funktioniert mit den Besuchen (und auch das gehört zur Kontinuität, die ein Kind braucht. Sie soll sich drauf einstellen und freuen können, dass sie dich sieht und bei dir übernachten darf), dann würde ich dringend einen Anwalt aufsuchen, der deine Interessen angemessen vertritt. Nicht dass es dir irgendwann als Desinteresse am Kind ausgelegt wird, weil du immer brav stillgehalten und abgewartet hast, bis du mal wieder an der Reihe bist. So weit würde ich es nicht kommen lassen.

    Hallo!

    Bedenke: sie ist nicht mehr die Frau die du geheiratet hast! Das ist eine andere! Vergiss das nicht!

    Muss man nicht verstehen. Man geht aber leichter durchs Leben wenn man das akzeptiert.

    Zum wohnen: nebeneinander wohnen kann ein seht großer Vorteil sein. Wenn ihr halt miteinander soweit könnt. In zwei Jahren ist Schule ein Thema. Der Schulweg ist der gleiche von beiden Eltern, Freunde sind in der Nähe. Bleibt beide dort wenn es geht!

    Und lass die ex ex sein. Das einzige was du mit ihr besprechen musst ist euer Kind. Nicht wer was in der Beziehung gemacht hat, oder was der neue tut oder lässt oder ob dein Urlaub in xy zu teuer ist.

    Alles Gute!

    • Hallo,

      es ist manchmal aber sehr schwer. Wenn die Kleene rüber kommt, hört man durch sie oft die Mutter.
      Heute meinte sie: Hast du Mama gefragt ob ich bei dir schlafen darf? Du musst die Mama fragen vorher!

      Diese Manipulation verfliegt aber meist sehr schnell.
      Kurz danach sprang sie auf dem Sofa rum und meinte: Weißt du was für ein Tag heute ist Papa? Ich bin bei dir. Heute ist ein wundergroßer Tag.!

      läuft also an der Front.

      Diese Veränderung verstehe ich aber nicht. Wir trennten uns ja einvernehmlich, glaube ich zumindest.
      Wir verstanden uns auch gut nach der Trennung, sie hatte mir von ihrem neuen erzählt und um Ratschläge gebeten und sie auch bekommen. Wir versprachen uns auch uns gegenseitig nicht das Kind wegzunehmen. Das war Mitte Juli.

      Dann schlug einfach alles total um. Anfang August war alles Schall und Rauch. Ich sah die kleene nur noch an 3 Tagen im August. Alles wurde von ihr blockiert und sie rief auch bei der Kita an und wünschte dass ich die kleene nicht mehr abholen darf, auch erfolglos.

      Wir hatten dann auch Gespräche in der Kita weil die kleene auffällig wurde. Null Interesse von ihr. Die vorgeschlagene Meditation wurde mit der Begründung dass sie noch renovieren müsse abgelehnt und gipfelte eben in der Klage im Oktober.

hm, sie schrieb mich heute morgen per whatts app an ob wir uns der Kleinen zu Liebe auf Frieden einigen könnten.

War natürlich einverstanden aber bestand darauf, dass sie den ersten Schritt macht.

Das ganze hat auch eine kleine Vorgeschichte im gestern.

Die kleene war ja bei mir zur Übernachtung und es war nicht leicht.

Ich hatte sie von der kita abgeholt und trug sie nach Hause. Da angekommen, wollte sie nicht mehr vom Arm runter und fing gleich an zu weinen und wollte wieder hoch. Das ging Stunden so und ich konnte ihr nicht mal Abendbrot machen.

Ich frug dann die kleene ob sie zur Mama will, sie wollte aber beim Papa bleiben.

Ich habe dann die mama angeschrieben ( diese Nachbarschaft hat auch Vorteile), ob sie der kleenen etwas zu essen machen und vorbei bringen kann, ich komme einfach nicht dazu.

Hat sie aber nicht gelesen. So gegen 19 uhr beruhigte sich sie kleine endlich und ich hab ihr was kochen können.

Danach wurde sie auch wieder fröhlich und wir haben noch lange gespielt.

Sie wollte dann beim Papa im Bett schlafen und bat mich darum, sie doch morgen wieder von der kita abzuholen.

Habe ihr dann erklärt, dass die Mama dran ist und die sich auch freut dich wiederzusehen. Der Papa kommt dann nächsten Mittwoch wieder und macht was ganz tolles mit dir. Danach ist die kleene in ihr Bett geklettert und hat dort selig geschlafen.

Habe auch über das danach noch mit der ex gesprochen. Wobei sie eher zugehört hatte, fand ich aber jetzt auch nicht so falsch.

Bin ja mal gespannt. bat sie noch bis Sonntag mir mitzuteilen wie sie es sich vorstellt.

  • Sie hatte sich wirklich Sonntag gemeldet:

    Sie bot mir als Teil des Friedens, den Mittwoch samt Übernachtung fest an. Natürlich angenommen. :)

    Wenns so gut läuft, dachte ich mir, versuchte ich noch den Sonntag, an dem die Kleene bei mir ist, samt Übernachtung zu bekommen. Auch da gab es eine Zusage nach kurzer Diskussion.

    Die Übernachtungen Sonntags waren ja bis jetzt tabu, da ich ja zu Hause auch mal nur in Boxershorts rumlaufe und sie es nicht wünscht, dass ich die Kleene bade. Würde unserer Tochter nicht gut tun....

    Auch mal an dieser Stelle ein großes Lob an meine Ex-Frau. Es bessert sich. :)

    Es kommen zwar immernoch Nachrichten wo ich nicht weiß, was das soll aber mit unserer Tochter läuft es anscheinend nun. Ich bin zufrieden und den Rest steck ich auch weg. :)

    • Kenne ich, bis auf die Situation mit dem Kind.

      Haben uns auch Ende Juni 2016 nach über 9 Jahren getrennt. Anfangs war alles ok, ab Ende Oktober wurde es dann schlimm, auch als Sie nen Neuen hatte, auch ein Arbeitskollege von ihr. (Unsere Geschichten ähneln sich ein bisschen) Es entbrannte ein richtiger Krieg, da ich noch Sachen in unserer gem. Wohnung hatte...

      Woher sie den ganzen Hass auf mich nimmt, weiss ich auch nicht, bin nach der Trennung sofort ausgezogen und habe alles was forderte umgehend erledigt... Austritt aus Mietvertrag, Übergabe der Schlüssel, etc... trotzdem wurde es immer schlimmer und endete mit einem Schrieben von ihrem Anwalt, von dem ich gestern die Rechnung erhalten habe -.-

      Frauen kann man nicht verstehen....

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