Trennung nach 11 Jahren Beziehung und 1 gemeinsames Kind. Was jetzt tun?

    • (1) 17.12.17 - 21:18

      Hey leute. Ich habe mich entschlossen nach 11 Jahren mein mann zu verlassen wir sind seit 4 jahren verheiratet und haben uns alles zusammen aufgebaut. Jetzt meine frage was muss ich alles in die Wege leiten ect. Ich muss dazu sagen unsere Tochter idt 4 und ich bekomme im Januar ein weiteres Kind. Wir wohnen noch zusammen haben alles gemeinsam. Bin schon in Mutterschutz und mein Mann war immer der hauptverdiener. Ich selbst hatte netto 700 Euro raus plus Kindergeld. Wie wird es jetzt denn geregelt zwecks Wohnung Kind, Miete ect. Wo muss ich hin gehen um Hilfe zu bekommen. Und und und.... Ich habe tausende von Fragen. Könnt ihr helfen?

      • Was das finanzielle betrifft, rate ich dir zu einem Rechtsanwalt. Der kann dir sagen, wie was aufgeteilt werden kann und was den Kindern bzw dir an Unterhalt zusteht.
        Will er denn ausziehen? Oder weiß er noch gar nichts von seinem Glück?
        Du wirst schauen müssen in du dir die jetzige Wohnung mit Unterhalt bzw. staatlicher Unterstützung weiter leisten kannst.

        • Er last sich noch nicht mal auf ein Gespräch ein. Ich muss mich erstmal selbst informieren von wo ich Hilfe ect bekomme. Davon habe ich gar kein plan. Er meinte eben nur ich soll dann mit Bus zum arzt weil er das auto verkaufen will. Das das aber uns gehört interessiert ihn wieder null

          • (4) 18.12.17 - 07:44

            Dann musst Du sowieso erst einmal den Verbleib der Kinder klären. Bei wem sollen sie wohnen und ist der andere Elternteil auch damit einverstanden? Meistens wollen die Mütter die Kinder ja mitnehmen, das geht aber nicht, wenn der Vater das nicht genehmigt.

            Informationen bekommst Du bei Beratungsstellen, Pro Familia, Caritas, was es da auch immer in deiner Nähe gibt. Oder zur finanziellen Seite auch bei einem Anwalt (für Dich uns die Kinder) bzw. beim Jugendamt (nur für die Kinder), dann ist es sinnvoll, die letzten Gehaltsabrechnungen Deines Mannes mitzubringen.

          • (5) 18.12.17 - 08:07

            Das Auto gehört dem, der im Kaufvertrag steht. Ist er das, kann er es jederzeit verkaufen.

            LG

            • (6) 18.12.17 - 19:35

              Wurde das jetzt wieder geändert? Es heisst doch, dass bei KFZ ein Eigentumsübergang stattfinden kann, wenn das so vereinbart wird. Also bspw. kann der Mann seiner Frau ein Auto kaufen, steht also in sämtlichen Papieren drin, fährt es aber nie oder nur in Ausnahmefällen selbst und während der Ehe wurde das Auto auch immer als ihr Auto bezeichnet.

              Da gibt es ja auch einige Gerichtsurteile dazu. Man kann, muss dann aber nicht den Eintrag im Brief und Schein anpassen lassen.

              • (7) 18.12.17 - 22:33

                Das Auto wird oft dem Hausrat zugeordnet. Aber das scheidet hier aus, weil die beiden nicht verheiratet waren. Zumindest habe ich das so verstanden.

                Im Kfz-Brief steht explizit, dass das kein Eigentumsnachweis ist.

                LG

                • (8) 18.12.17 - 22:42

                  Ah nee. Sehe gerade, doch verheiratet. Wenn er das Auto nicht verkauft, müsste man schauen, wie es in der Ehe genutzt wurde. Aber wenn es lt. KV seins ist und er es jetzt verkauft ("Herr Richter, Raten kann ich bei den Unterhaltspflichten nicht mehr leisten") wird ihm keiner einen Strick draus drehen.

                  LG

                  • (9) 19.12.17 - 21:30

                    Sorry, das Glöckchen hatte mir Deine Antwort nicht gemeldet.

                    Erinnern kann ich mich eben daran, dass es mal um eine Nichte und ihren Onkel ging, die sich da stritten. Da floß aber wiederum Geld. Nur bekam die Nichte das Auto eben tatsächlich zugesprochen, trotz dass der Onkel im Brief stand.

                    • (10) 19.12.17 - 21:35

                      Bei mir klemmt dir auch ab und zu. :)

                      Der Brief zählt eben nicht. Ich erinnere mich, da hat der Onkel das Auto quasi per Handschlag überlassen und sie in Raten bezahlt und dann wollte er davon nichts mehr wissen oder so ähnlich...

                      Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand, sagt man ja so schön. Ausschließen kann man nix. Aber im Kaufvertrag stehen führt schon zu einer recht eindeutigen Lage.

                      Schade, dass man bei so vielen Geschichten nicht den Ausgang erfährt.

                      LG

          Ich Han mich getrennt und kann folgendes sagen
          1. Zum. Jugendamt Unterhalt berechnen lassen
          2.beim ja den Kindergartenbeitrag beantragen
          3.wohngeld beantragen
          4. Evtl n Anwalt beantragen

          Ist schon ne Weile her bei mir aber glaube so war das

    (13) 18.12.17 - 08:48

    Prinzipiell müsst ihr euch erstmal einigen. Wenn Du die Kinder beide behältst, dann zahlt er für beide Unterhalt und für Dich, bis das kleinste Kind 3 Jahre alt ist - aber nur, wenn er genug verdient - er hat einen Selbstbehalt, dann sind die Kinder dran, dann erst Du. Wenn Du weisst, was er verdient, kannst Du die Beträge googlen.
    Parallel dazu kannst Du ausrechnen, ob Du mit dem was er voraussichtlich zahlen wird, Anspruch auf aufstockende Leistungen/Hartz IV hast. Wenn ja, beantragen und eine Wohnung suchen, die angemessen ist - dazu googlest Du nach "KDU _Dein Wohnort_" KDU steht für Kosten der Unterkunft und dann weisst Du, wie teuer und gross eine Wohnung für 3 Personen bei euch sein darf.
    Habt ihr eine gemeinsame Wohnung, die keiner halten kann, müsst ihr gemeinsam kündigen und dann ausziehen.

    (14) 18.12.17 - 17:20

    Hallo

    Darf ich fragen was der Trennungsgrund ist ??
    Du schreibst darüber nichts....

    LG

    • (15) 18.12.17 - 20:00

      Die letzten 2 Jahren idt halt extrem viel passiert. Fehlgeburt letztes Jahr und Anfang dieses Jahr bin ich fremd gegangen wo ich nicht stolz drauf bin. Wir haben uns auseinander gelebt und ich habe keine Gefühle mehr zu Ihm.

      • (16) 18.12.17 - 22:47

        Hallo

        Und das 2. Kind ist von ihm ??
        Wie sieht er die Sache, möchte er auch die Trennung? Oder möchte er dir verzeihen ?

        Ich würde dir sehr dazu raten, dich an die Caritas oder andere Beratungsstellen zu wenden.

        LG

        • (17) 20.12.17 - 07:50

          Mein Mann weiß seit gestern das das Kind nicht von ihm ist und ihm sei es egal da er den Wurm von anfang an geliebt hat und er mich nicht verlieren will. Ich selbst kann mir aber nicht verzeihen das ich ihn bewusst solang angelogen hatte und es zerreißt mir das Herz ihn weh getan zu haben

          • (18) 20.12.17 - 09:54

            Vor dem Gesetz, so doof wie das klingt ist er der Vater und müsste auch für euch finanziell aufkommen.
            Wer ist denn der leibliche Vater? Weiß er von seinem Glück?
            Wenn ihr euch scheiden lasst und die Vaterschaft mit dem anderen erwiesen ist, wendet sich das Amt an diesen.
            Wenn beide Kindsväter leistungsfähig sind, gibt es keine Unterstützung vom Amt.
            An deiner Stelle würde ich mich schnell um Betreuung kümmern und schauen dass man finanziell unabhängig wird.
            Alles Gute

            • (19) 21.12.17 - 22:48

              Der leibliche Vater idt ein Freund von mir
              Er weiß auch von seinem Glück und will auch dafür aufkommen. Also davor drücken will er sich nicht er will ja auch Zeit mit dem kleinen dann verbringen. Und das men mann mit eingetragen wird, wusste ich ja.

(20) 27.12.17 - 00:42

Hallo,
ich habe mich soeben getrennt und ziehe demnächst aus. Ich war bei Profamila und habe mich da anwaltlich erst-beraten lassen. Ich ziehe aus dem gemeinsamem Hause aus, die Kinder darf ich nicht mit nehmen. Aber ich muss hier raus. Die Kinder wollen wir zeitlich zu Hälfte aufteilen. Ich denke ich werde auch einen Anwalt aufsuchen müssen da er es nicht einsieht mir den Ausgleich zu zahlen. Ich kann momentan noch nicht Vollzeit arbeiten, beide Kinder gehen in die Grundschule.
Ich würde Dir gern eine Nachricht senden aber das ging nicht. Schreib mir ruhig eine PN wenn du magst.
Liebe Grüße
Britta

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