Verzweifelte Gedankengänge

    • (1) 24.11.18 - 18:57

      Hallo,
      ich weiß nicht ob es dieses Unterforum passt. Ansonsten bitte gerne verschieben.

      Das golgende sind ein paar meiner Gedankengänge, die ich zum ersten mal auf irgendeiner Weise preisgebe. Es wird vielleicht ein wenig wirr geschrieben sein. Aber Gedanken sind oft wirr.

      Nun zum Thema:
      Ich bin 36 und mit meiner Frau (35) seit 15 Jahren zusammen und seit 6 Jahren verheiratet. Die Verhütung haben wir erst nach der Hochzeit aufgegeben. Nach etwa 18 Monaten erfolglosem ''üben" haben wir eine Wunschklinik aufgesucht. In den letzten Jahren haben wir 5 x ICSI plus 1 x Kryo in zwei verschiedenen Kliniken hinter uns. Alles erfolglos. Sämtliche Tests wurden gemacht. Anhand der Tests ist es so, dass wir beide zwar "angeschlagen" sind, eine ICSI aber definitiv Erfolg bringen KANN.

      Nun ist es ja so, dass eine ICSI für den Mann körperlich nicht viel abverlangt. Etwas Blut spenden. Etwas Spaß mit sich selbst. Viel Mehr ist es nicht. Die Frau hingegen belastet ihren Körper sehr stark. Unzählige Medikamente, Hormone, und was sonst noch. Nur um nach zig Wochen wieder am Telefon zu hören "Leider hat es diesmal nicht geklappt." Es ist sehr frustrierend. Es ist nämlich die andere Art von Belastung. Die seelische. Wenn ein Mann einen starken Drang nach einem eigenen Baby hat, dann belastet ihn absolut gleichwertig wie die Frau. Die dritte Belastung ist das Portemonnaie. Für mich aber die Kleinste. Ich würde den letzten Cent hergeben, wenn ich wissen würde, dass man letztenendes doch beschenkt wird. Das selbe denkt sich meine Frau auch beim Körper. Wenn ich beschenkt werde, ist mir mein Körper egal. Ich weiß nicht ob der Gedanke so richtig ist, aber er ist nun mal so.

      Ich möchte aber über die zweite Belastung schreiben, die seelische. Mittlerweile ist man ja in einem Alter, in dem auch das letzte befreundete Paar den Wunsch hat ein Baby zu bekommen. Wir haben im Freundeskreis keine Freunde mehr, die nicht ein Baby oder zumindest Schwanger sind. Wir freuen uns bei jedem einzelnen Freund, dass sie Eltern sind oder werden. Aber wir können nicht verheimlichen, dass wir neidisch sind. Wir sprechen nicht darüber, aber wir tragen beide einen großen Korb voller Frust mit. Frust auf was? Keine Ahnung. Auf die ungerechte Welt? Vielleicht.
      Um mal ein kleines Beispiel vorzuschieben. Wir können nicht einmal mehr gemeinsam TV schauen, weil immer irgendein dummer Spruch von einem von uns kommt, wenn ein Babythema gezeigt wird oder irgendwer schon wieder schwanger ist oder in der Art. Wir sind frustirert über Freunde, die ständig absagen und deren Kinder und die große Verantwortung als Eltern vorschieben.
      Normalerweise sind wir ein ganz normales Aggressionsfreies Ehepaar. Aber die Belastung durch das unerfüllte Glück steigt der Frustpegel und auch die Verbalaggression ständig höher. Das will ich aber nicht. Das ist nicht meine Art.

      Ich für mich habe akzeptiert, dass vermutlich niemals Papa werde. Ich weiß aber nicht ob ich mich damit abfinden kann, mit meiner Frau niemals Papa zu werden. Ich bin momentan nicht glücklich. Wirklich nicht glücklich. Ich weiß zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob ich jemals wieder richtig glücklich werde, solange ich mit meiner Frau kinderlos zusammen bin. Und dieser Gedanke macht mich zusätzlich kaputt. Ich weiß nicht ob ich sie noch liebe. Ich will mich nicht trennen. Aber ich weiß nicht ob es nicht die bessere Alternative wäre. Ich habe seit meiner Jugend nie geweint. Egal wie traurig etwas war. Ich hatte ein trauriges Empfinden. Aber nie geweint. Seit etwa einem halben Jahr weine ich. Manchmal viel. Manchmal weniger. Während ich diesen Abschnitt schreibe, musste ich auch weinen. Ihre Gefühle für mich sind nach wie vor unverändert. Zumindest zeigt Sie mir es.
      Über meine Gedanken habe ich mit ihr noch nicht geredet. Aus Angst, dass es ein erster Anstupser zur tatsächlichen Trennung werden könnte. Und wie erwähnt. Ich will mich nicht trennen, habe aber nur den Gedanken, dass es für beide vielleicht die bessere Alternative wäre. Oder wäre es vielleicht besser, weiter mit ihr zusammenzubleiben, mit dem Risiko nie wieder richtig glücklich zu werden, Sie aber nicht zu verletzen. Ich mein, das sind 15 Jahre. Die schmeißt man ja nicht einfach weg. Außerdem leidet sie an einer Autoimmunerkrankung, bei der Sie über kurz oder lang auf Hilfe angewiesen sein wird. Und ich will nicht das Arschloch sein, dass sie verlassen hat, weil Sie krank ist. Ich fühle mich in der Verantwortung für Sie da zu sein.
      Seit Tagen plagen mich die Gedanken: Was soll ich tun? Was soll ich machen? Was ist richtig? Was ist falsch.
      Aber alles was ich weiß ist: Ich bin kaputt. Ich bin müde. Ich brauche Kraft. Ich brauche Hilfe.

      Vielen Dank fürs lesen und habt Verständnis für das Durcheinander.

      • Sucht Euch Hilfe, es geht Euch beiden nicht gut. Irgendwie denke ich Ihr braucht eine Auszeit von dem Babyding und wieder Paarzeit.

        Such Dir unbedingt auch erstmal alleine Unterstützung. Schau mal hier: Psychosoziale/psychologische Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch/ungewollter Kinderlosigkeit
        https://www.bkid.de/fileadmin/datensammlung/dateien/Beraterliste_aktuell_10_18.pdf

        oder ein Psychologen oder .....

        Hallo, ich kann genau nachvollziehen wie ihr euch fühlt.
        Wir starten im Januar in die 6 Icsi- das es klappt, daran glaube ich nicht mehr, aber aufgeben ist gerade keine Option. Habt ihr schon über Adoption nachgedacht ? Für uns kommt das nicht in Frage.
        Trotzdem solltest du grundsätzlich dir die Frage der „Liebe“ stellen. Manchmal ist sie einfach verschwunden und man weiß nicht warum.
        Ich denke so eine Behandlung ist eine große Belastung für die Beziehung, auch wir haben regelmäßig frustrierte Phasen .
        Aber wenn man nicht mehr weiß ob man den anderen wirklich liebt, muss erst die Basis geklärt sein.

        Viel Glück 🍀

        • Hallo. Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
          Durch die Autoimmunerkrankung meiner Frau sind wir für eine Adoption nicht qualifiziert.
          Aber selbst wenn, weiß ich nicht ob es tatsächlich eine Alternative für uns wäre.

          Über eine Paartherapie habe ich noch nicht viel nachgedacht. Ich bin ein Mensch, dem es schwer fällt, sich vor jemand fremden zu öffnen. Hier im Forum ist das was anderes.
          Aber irgendwann sollte man auch das in Betracht ziehen.

          • Es kommt ganz darauf an, ob Du die Ehe fortsetzen WILLST - zu 100% und derzeit nur seelisch müde und ausgelaugt bist - oder ob Du innerlich schon damit abgeschlossen hast.
            Wenn das Zweite zutrifft, bringt auch eine Paartherapie nichts mehr. Sei mal ehrlich zu Dir selber und handle dann danach. Es muss ja nicht in einem Rosenkrieg enden - hoffentlich.
            Der "Böse" wirst Du in den Augen Deiner Frau sicher sein - aber das ist derjenige fast immer, von dem die Trennung ausgeht.
            Dass man aber nur bis zu einer gewissen Grenze leidensfähig ist, kann ich gut verstehen - einmal kommt eben der Punkt, wo man nicht mehr will und auch nicht mehr kann.
            LG Moni

      Hallo,

      als er frisch verheiratet waren, kam per Zufall raus das mein Mann nicht Zeugungsfähig sein sollte.... zu wenig lebende Spermien. Für uns Beide war von Anfang an klar, dass wir dann eben ein Kind adoptieren oder Pflegeeltern werden. Eine künstliche Befruchtung haben wir uns bei allem was daran hängt nicht vorstellen können.
      Für uns war und wäre es auch immer noch egal ob adoptiert oder eigenes Kind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Krankheit deiner Frau eine Adoption verhindert und ausschließt. Die Gründe gegen eine Adoption müssten ja so gravierend sein, dass das ganze Thema Kind fraglich ist.

      Ich denke wenn ihr euch liebt solltet ihr das Thema offen besprechen und Pläne wie und ob es weiter geht machen. Mit Schweigen wird es nur schlimmer und die Trennung wird irgendwann unausweichlich sein.

      Wir hatten Glück und es hat von alleine geklappt, .....ich kenne einige Paare, wo es nachdem sie sich gedanklich von dem Kinderwunsch verabschiedet hatten, dann doch noch geklappt hat.

      • Morgen.

        <<<ich kenne einige Paare, wo es nachdem sie sich gedanklich von dem Kinderwunsch verabschiedet hatten, dann doch noch geklappt hat. >>>

        Genau das habe ich auch schon oft gelesen. Man ist wahrscheinlich so verfahren in dem Gedanken, du musst. Aber manchmal bringt dann diese Situation eben die Lösung.

        Habt ihr toll gemacht und wurdet dafür belohnt. #pro

        LG

    PN

    Hallo,

    Du solltest die beiden Sachen ( Trennung / Kinderwunsch ) voneinander trennen.

    Frag Dich mal ob Du mit Deiner Frau zusammen bleiben würdest wenn Ihr ein Kind hättet? Das sind zwei paar verschiedene Schuhe. Evtl. verbindest du den kinderwunsch mit nicht vorhandener Liebe.

    Wir haben auch einen schweren Weg hinter und. Ich hatte drei Fehlgeburten und aufgeben war nie eine Option. Zu jeder Zeit war mir klar, dass ich auch ohne Kinde mit meinem Mann zusammen bleibe.

    Beim vierten mal hats geklappt und wir haben endlich eine Tochter.
    Nach ihrer Geburt hatte ich schon wieder eine FG. Und nun weiß ich nicht ob es einen weiteren Versuch gibt. Mein Mann möchte so gerne, aber ich eher nicht. Und auch das ändert nichts an unserer Bindung zueinander.

    Geh mal in dich und frage ob du ohne Kind mir IHR glücklich sein kannst.

    Mein Gyn hat mal gesagt, dass bei unerfülltem Kinderwunsch meißt nur ein Partnerwechsel hilft. Aber das muss jeder für sich wissen.

    (10) 26.11.18 - 05:03

    Erstmal Hut ab, dass Du Dich so öffnen kannst und so über deine Gefühle sprechen kannst.
    In deinem Post merkt man, dass Du schon lange grübelst und deine Gedanken Karussell fahren. Diese ganze Kinderwunschbehandlung ist Dir zu viel geworden, es belastet Dich, Deine Frau, Deine Beziehung.
    Du solltest Dir über ein paar Sachen klar werden:
    - Wie groß ist Dein Kinderwunsch? Möchtest Du selber ein Kind mit allem drum und dran oder mehr, "weil man halt Kinder hat" und jeder um Euch rum welche hat? Ich kann Dir nur von mir berichten, aber kein Kind zu haben, bedeutet nicht automatisch, nicht glücklich zu sein. Mein Mann und ich reisen viel, seit wir wissen, dass es nicht klappen wird. Und nach einer Trauerphase, die auch völlig normal ist, sind wir glücklicher als je zuvor.
    - Wieso beeinträchtigt der Umstand, dass es nicht klappt, die Gefühle zu Deiner Frau? Und ist das wirklich so? Ich lese hier, dass Du sehr sensibel bist, ihr nicht zu viel zumuten möchtest und selber darunter leidest. Das ist ehrenwert, aber nicht der richtige Weg. Ein Stück Selbstaufgabe ist okay, aber man sollte nicht darunter leiden müssen. In einer solchen Situation grübelt man einfach viel zu viel, auch über Dinge, die primär gar nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun haben. Schmerzt Dich die Vorstellung, dass sie nicht mehr da wäre?
    - Hast Du schon mal darüber nachgedacht, Dir psychologische Hilfe zu holen? Deine Beschreibung von kraftlosigkeit, des müde und kaputt seins klingt, als würdest Du allmählich depressiv. Auch diese vielen Gedanken zeugen davon. Und ganz ehrlich: das ist total verständlich. Diese Situation ist so belastend, daran kann man wirklich kaputt gehen. Mein Mann brauchte das auch, nachdem es bei uns nicht geklappt hat. Er hat lange damit gehadert, weil es in seinen Augen unmännlich und lächerlich war, aber es war letztlich unausweichlich.
    Bei ihm war es auch so, dass er oft darüber nachgedacht hat, ob es nicht besser wäre, wenn wir uns trennten. Es war für mich natürlich total unschön, das zu hören, aber er hat die richtigen Worte gefunden, dass ich es so verstanden habe, wie es war. Eben kein konkretes Vorhaben, sondern pure Angst und Überforderung. Das braucht seinen Platz. Und letztlich war es so, dass jedes mal, wenn er es angesprochen hat, er wieder wusste, wo sein Platz ist und dass er sich gar nicht trennen wollte. Er wollte fliehen. Du solltest mit deiner Frau drüber sprechen, sonst führt es nur dazu, dass Ihr Euch entfremdet. Und das macht auch nur unglücklich.
    - Kannst Du Dir für Dich selber vorstellen, ohne Kinder glücklich zu sein? Ich finde es so individuell. Ich weiß aus meinem Bekanntenkreis, dass nicht jeder mit Kind glücklich ist. Einige beneiden meinen Mann und mich darum, wie wir leben. Das ist glaube ich auch normal, weil jeder am Wochenende noch mal ausschlafen will oder mehr Zeit alleine/zu zweit braucht. Es gibt keinen Paradeweg fürs Glück. Und es ist auch okay, manchmal wehmütig zu sein und sich ein anderes Leben vorzustellen.

    Das sind so meine Gedanken zu dem, was Du schreibst. Ich hoffe, Du kannst was damit anfangen und ich habe den richtigen Ton getroffen. Ich verstehe Dich sehr sehr gut und fühle mit Dir!

    • Hallo Zusammen,

      also ich bin wirklich überwältigt von den ganzen lieben und ernsten Antworten.
      Ich werde versuchen nach und nach auf die einzelnen Kommentare einzugehen. Aber alleine das lesen einiger Meinungen und Hilfestellungen hat mir schon ein wenig geholfen, dass ich mich zumindest etwas besser fühle.

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      Frag Dich mal ob Du mit Deiner Frau zusammen bleiben würdest wenn Ihr ein Kind hättet? Das sind zwei paar verschiedene Schuhe. Evtl. verbindest du den kinderwunsch mit nicht vorhandener Liebe.
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      --> Ein ganz klares ja. Daran habe ich keine Zweifel. Ich würde keinen Gedanken an eine Trennung verschwenden, wenn wir mit Nachwuchs beschenkt würden.

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      Geh mal in dich und frage ob du ohne Kind mir IHR glücklich sein kannst.
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      ---> Genau das habe ich auch in meinem Eingangspost geschrieben. Ich habe es akzeptiert niemals Papa zu werden. Ich weiß aber nicht, ob ich mir vorstellen kann mit IHR niemals Papa zu sein. Ob ich jemals wieder glücklich werde. Das ist keine Frage auf die die ich eine definitive Antwort habe.

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      Mein Gyn hat mal gesagt, dass bei unerfülltem Kinderwunsch meißt nur ein Partnerwechsel hilft. Aber das muss jeder für sich wissen.
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      ---> Das ist natürlich heftig, wenn ein Arzt das sagt. Und ich bin mir gerade auch nicht sicher, ob ich finde, dass er sich das Recht rausnehmen sollte, das vorzuschlagen.


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      Wir starten im Januar in die 6 Icsi- das es klappt, daran glaube ich nicht mehr, aber aufgeben ist gerade keine Option.
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      ---> Ich drücke alle Daumen die ich habe. Prinzipiell haben wir nach dem letzten Kryoversuch auch darüber geredet im Januar unsere 6. ICSI zu machen.

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      - Wie groß ist Dein Kinderwunsch? Möchtest Du selber ein Kind mit allem drum und dran oder mehr, "weil man halt Kinder hat" und jeder um Euch rum welche hat?
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      ----> Auch hier ein ganz ganz klares JA. Ich möchte ein Baby mit allem Drum und Dran. Alles was dazu gehört. Nachwuchs ist kein Accessoire. "Ich bekomme eins, weil andere es auch tun." Wer so denkt, sollte keine Kinder haben. Das sind die ersten die Rumjammern, dass sie wieder zu wenig Schlaf bekommen haben oder angekotzt wurden.

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      - Hast Du schon mal darüber nachgedacht, Dir psychologische Hilfe zu holen?
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      --->Mit diesem Thema habe ich mich bisher nicht befasst. Ich habe diesen Kampf bisher immer mit mir selbst ausgefochten. Und wenn mal doch was zu viel war, habe ich mich ein wenig meinem längstenund besten Freund anvertraut. Theoretisch halte ich nichts von Psychologen, und das nicht weil ich es unmännlich finde, werde das aber garantiert irgendwann mal in Betracht ziehen, wenn es auch für mich unausweichlich ist.

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      - Kannst Du Dir für Dich selber vorstellen, ohne Kinder glücklich zu sein? Ich finde es so individuell. Ich weiß aus meinem Bekanntenkreis, dass nicht jeder mit Kind glücklich ist. Einige beneiden meinen Mann und mich darum, wie wir leben.
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      Ja, kann ich. Ich habe mich damit arrangiert und es auch akzeptiert dass ich wohl nie leibliche Kinder haben werde. Wie aber bereits schon geschrieben, fällt es mir schwer den Gedanken positiv Wirken zu lassen, mit meiner Frau für immer kinderlos zu sein. Es ist ein sehr großes Paket was auf uns lastet. Und es würde immer zwischen uns sein. Ich weiß nicht ob wir jemals frei von den Gedanken wären ein gemeinsames Baby haben zu wollen.
      Zu deinen Bekannten kann ich sagen: Der Rasen der Nachbarn ist immer grüner. Jeder möchte das haben, was er nicht hat. Ich finde aber, wer sich bewusst für Kinder entschieden hat, sollte kinderlose Paare nicht damit nerven, wie toll Sie es hätten mal auszuschlafen. Ich weiß, dass es nur ein Beispiel war, aber ich lese/höre das gerade nicht zum ersten mal. Und bei solchen Sprüchen kriege ich zusätzlich die Krise.


      Vielen vielen Dank nochmal für eure lieben und warmen Nachrichten.
      Gruß
      Pal

      • Hallo nochmal,

        in deiner letzten Antwort sind Widersprüche. Vielleicht hilft es Dir wenn ich es Dir aufzeige:

        Du antwortest auf meine Frage, ob Du mit Kind mitbIhr zusammen bleiben würdest ganz klar mit JA. Dann geht es Dir mehr um ein Kind als um
        sie.

        Aber dann sagst Du, dass du nicht weist ob du es dir vorstellen kannst mit IHR
        niemals Papa zu werden. Dann scheint die Liebe gerade nicht mehr so vorhanden zu sein. Weil das klingt so, als ob Du mit einer anderen Frau ohne Kind glücklich werden kömntest.

        Ich wünsche Dir klare Gedanken und alles Gute!

        • <<<Aber dann sagst Du, dass du nicht weist ob du es dir vorstellen kannst mit IHR
          niemals Papa zu werden. Dann scheint die Liebe gerade nicht mehr so vorhanden zu sein. Weil das klingt so, als ob Du mit einer anderen Frau ohne Kind glücklich werden kömntest.>>>

          Ich würde es eher so deuten, dass er mit seiner Frau schon glücklich ist, aber sich vorstellen könnte, mit einer anderen Frau ein leibliches Kind zu haben. Weil er ist ja glücklich mit seiner Frau, nur steht eben der Kinderwunsch von beiden ziemlich weit oben, sodass sie sich im Kreis drehen. Daher wäre ein Abstand vom Kinderwunsch eher ratsam.

          Nein,
          Wenn du es genau liest, wirst du sehen, dass es kein Widerspruch sondern eher Verzweiflung ist.

(15) 27.11.18 - 22:44

Hiho, warum fragst du dich nicht einfach mal was ihr zusammen habt, was ihr ohne Kind gemeinsam erreichen könnt, Ziele setzen, zb grosse Reisen usw.
Ich denke, wenn du dir nicht vorstellen kannst mit ihr zusammen zu sein ohne Kind, solltest du dich trennen.
Mein Mann und ich haben uns bewusst gegen Kinder entschieden, wir wollten unser Leben genießen und auf niemanden Rücksicht nehmen. Wir waren immer eine gemeinsame Einheit, das macht eine Beziehung aus, wir sind nun seit 16 Jahren zusammen, aus uns gewollt Kinderlosen wurden Eltern und ja es war ein Schock, aber wir haben es zusammen geschafft.
Egal wie euer Weg weiter geht, geht ihn gemeinsam, redet miteinander evtl würde ja auch adoption in Frage kommen. Aber ein Kind egal auf welche Weise rettet niemals eine Beziehung, das könnt ihr nur selbst.
Lg🍀

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