Unterhaltsaufforderung rückwirkend

    • (1) 29.11.18 - 00:14

      Hallo,

      und zwar geht es um folgendes.

      August '17 hat sich der Vater meiner beiden Kinder getrennt. Im September'17 wurde er von meiner Anwältin zur Zahlung von Unterhalt für die Kinder (damals 1 und 3) und für mich aufgefordert. Unterhalt für die Kinder zahlt er jetzt seit September'18 und muss diesen auch rückwirkend nun nachzahlen.

      Wie sieht es mit dem Unterhalt für mich aus?
      Es steht noch keine konkrete Zahl fest, da sich die Anwälte momentan noch nicht einig sind, bzw. der Vater nun schon den Anwalt gewechselt hat.
      Vom Vater kam damals keine Aufforderung zur Unterhaltszahlung (kann ja sein, dass sogar ich an ihn Unterhalt zahlen muss...) bzw. Nutzungsentschädigung für das gemeinsame Haus, in welchem ich momentan noch mit den Kindern wohne.
      Wenn nun alles rückwirkend berechnet wird, muss ich dann auch rückwirkend Miete bzw. Unterhalt bezahlen, obwohl damals von seiner Seite keine Aufforderung dazu kam?

      Vielen Dank im Voraus für eure Antworten
      Und liebe Grüße
      Alexis

      • (2) 29.11.18 - 07:24

        Ist er denn überhaupt noch leistungsfähig nach der Zahlung von Kindesunterhalt, den Unterhaltsschulden... für dich auch Unterhalt zu leisten?
        Durch das Haus entsteht auf deiner Seite ein Wohnvorteil, so dass er für dich wahrscheinlich nicht zahlen muss.
        Es geht aus deinem Beitrag ja auch nicht heraus ob ihr verheiratet wart, das ist entscheidend zu wissen.

            • (5) 29.11.18 - 11:56

              Ja aber das hat ja nix mit verheiratet sein zu tun. Wenn wir verheiratet wären, würde das Haus doch auch hälftig angerechnet werden.

              • (6) 29.11.18 - 11:58

                Das ist richtig. Aber dein Unterhaltsanspruch wird dadurch gemindert.
                Wer steht denn im Grundbuch?

    (18) 29.11.18 - 13:47

    Hallo.

    Wer bezahlt denn die Raten für das Haus und die Nebenkosten.

    LG

Vielleicht nicht hilfreich
Wie können Menschen so kleine Kinder haben und plötzlich ein zu großes Haus....zieh aus und sucht nach einer Lösung für das Haus die für beide Seiten gut ist,suche Dir eine Arbeit und rechne nicht mit Unterhalt für Dich,sollte was kommen ist es ja schön
Nimm Dein Leben in Hand und erwarte etwas weniger
Alles Gute

  • Wo hab ich gesagt, dass das Haus zu groß is??? Ich hab gesagt das Grundstück is zu groß. Wir haben ne gemeinsame Firma deren Lager mit auf dem Grundstück hätte sein sollen, wenn alles renoviert ist.
    Von der Firma hat er mir meinen Anteil abgekauft.
    Woher willst du wissen, dass ich nicht arbeite??? Hab ich das irgendwo geschrieben???
    Das mit dem Wohnung finden is nicht so einfach mit zwei kleinen Kindern!

    Also erstmal alles genau lesen bevor man so tolle Kommentare abgibt!

    • Ganz ehrlich
      Dieses mit zwei Kindern ist alles nicht so einfach.... kann ich nicht mehr hören
      Und DU hast geschrieben das Haus ist zu groß für Dich...
      Und wer nach Unterhalt für SICH fragt der denkt für mich in eine Richtung die nach Ausrede und Faulheit schmeckt
      Ist er nicht schon 2017 ausgezogen da muss es schon schlecht gelaufen sein und trotzdem hast Du noch ein Kind bekommen
      SORRY liest sich alles etwas unreif
      2017 bis jetzt ist eine lange Zeit.. da bekommt WER WILL sein Leben auf die Reiche
      Der Mann hat Dich Firmentechnisch ausbezahlt der Test wird sich finden
      Du scheinst ihn ja mal geliebt zu haben

      • Also ich hab mir jetzt extra alles noch mal durch gelesen un kann den Teil nicht finden, in dem ich schreib, dass das Haus zu groß ist!
        Ich betone es gern nochmal, dass das Grundstück zu groß ist, da eine Firma mit drauf sein sollte.
        Aber du kannst mir den Teil gern kopieren....
        Und jaaa, er ist 2017 ausgezogen als die Kinder 1 und 3 waren.
        Frag mich grad ob du überhaupt irgendwas vom geschriebenen gelesen hast🙈
        Ich möchte wie jeder andere auch, das was mir zu steht. Nicht mehr und nicht weniger! Das die Miete damit verrechnet wird ist vollkommen klar und somit wird auch keiner hintergangen.

Die Nutzungsentschädigung muss erst eingefordert werden, bevor der Anspruch entsteht. Wenn dein Mann sie bisher noch nicht geltend gemacht hat, musst du nichts rückwirkend zahlen.

Wie es mit den Nebenkosten aussieht, für die dein Mann anscheinend noch mit zahlt, weiß ich nicht. Ich hoffe, er will sie nicht zurück gezahlt bekommen von die.

Wenn sowieso klar steht, dass du das Haus nicht halten kannst, würde ich schnellstmöglich ausziehen. ihr könntet das Haus vermieten - davon kannst du einen Teil deiner neuen Mietkosten bestreiten. Oder eben verkaufen. Oder er zieht ein und zahlt dir eine Nutzungsentschädigung.

  • Danke für Deine Antwort mit der Nutzungsentschädigung!
    Er hat bis jetzt noch gar nichts eingefordert und ist jetzt bei einem neuen Anwalt.
    Laut meiner Anwältin, muss er mir 800€ Unterhalt zahlen

    Dass ich ausziehen muss, ist klar, nur eben nicht so einfach was zu finden.

    Wie gesagt, er möchte mir das Haus abkaufen, ist nur nicht mit dem Betrag einverstanden, bzw. kann es nicht zahlen, da er mir auch die Firma abgekauft hat.
    Wenn er mir das Haus abgekauft hat, muss ich natürlich Miete zahlen, die dann mit der Abkauf-Summe verrechnet werden würde.

    LG

Top Diskussionen anzeigen