Zu viel Zeit mit der Schwiegermutter

    • (1) 28.01.19 - 20:35

      Als mein Mann und ich uns kennen gelernt haben wollten wir in eine eigene Wohnung ziehen aber da die einlieger Wohnung im Haus seiner Familie frei war, beschlossen wir bis dahin dort einzuziehen besser gesagt ich zog ein. Mein Mann war glücklich und vergaß das Thema aus familiären Gründen seiner Eltern ganz schnell wieder. Wir hatten uns verlobt aber mir fehlte die Zeit die frisch verliebte Paare so tun. Ein halbes Jahr lang hatten wir vereinbart 1 Tag in der Woche für uns zu nehmen. Wir waren auch im Urlaub und hatten hin und wieder mal mehr Zeit aber seine Mutter und ihr wohl ergehen war ihm immer wichtiger. Ich hatte Ihn gebeten bevor wir Kinder bekommen auf mein Bedürfnis zu achten vorher ein Eigenheim zu haben, wo ich mich endlich frei fühle und nackt rumrenne und laut schreien und die Zeit mit ihm nachhole ( ihr wisst wie es gemeint ist vor allem als Frau die sich nicht frei fühlt weil ständig die Schwiegermutter eine Türe weiter ist ).

      Nach über einem Dreiviertel Jahr habe ich kämpfe durchstanden um 3 Tage mit ihm alleine zu bekommen und ich als Frau endlich nur für meinen Mann koche usw. Mir fehlte das eigen leben sehr, weil ich ohne Geschwister und sehr selbständig erzogen worden bin. Leider musste ich immer hinter her sein um mit ihm alleine zu sein, es kommt auch öfters vor das meine 3 Tage auf 2 verkürzt werden wenn die Mutter wieder besuch bekommt oder sonst was. Der Tag wird nicht nachgeholt sondern es ist selbstverständlich das Familien Tage immer dazu kommen aber unsere Tage nicht. Jetzt bin ich doch früher als geplant schwanger geworden und ich hab das Gefühl diese innige Zeit mit meinem Mann nachzuholen aber er nicht. Jetzt wo ein Baby kommt soll ich froh sein das wir jetzt ne Wohnung gefunden haben und mit meinen 3 Tagen zu Frieden sein bis wir in die neue einziehen können. Er will mehr Zeit mit seiner Mutter verbringen als mit mir, weil sie getrennt lebt vom Mann und viel durchgemacht hat im Leben, so fühlt sich mein Mann verpflichtet. Ich liebe sie und sie liebt mich aber ich habe mich von ihr distanziert weil sie immer erste Priorität hat als ich als Frau mit Baby und er ist Mitte 30. Er meinte das wenn wir ausziehen vorher viel mit der Familie Zeit verbringen und danach damit es für die leichter wird. 50%50% konnte ich für 1 Woche aushandeln. Das tut mir schon weh beim Gedanken die Zeit aushandeln zu müssen. Selbstverständlich ist es wenn mein Mann frei hat jeden Sonntag mit seiner Familie zu verbringen. Ich bin sehr unglücklich und Zweifel an mir selbst. Ich fühle mich immer hinten dran geschoben und sehne mich nach der Zeit ein eigenes Haupt leben zu haben.
      Er ist mein Traumann, ich liebe ihn über alles aber wir streiten nur noch und es ist alles angespannt. Ich weis nicht mehr wie es weiter geht. Reagiere ich über bin ich zu negativ und toxisch wie er immer sagt ? Oder bin ich einfach eine Frau die endlich ihr eigenes Leben mit ihrem Mann möchte und enttäuscht bin von ihm immer die nr 2 zu sein ? Er ist ein Muttersöhnchen voll und ganz

      • (2) 29.01.19 - 06:01

        Hallo,

        Hat denn die Wohnung keine Eingangstür die man schließen kann? Warum ist die Schwiegermutter immer bei Euch? Hab ich nicht so ganz verstanden.

        Was ich auch nicht verstehe: warum bekommst Du ein Kind mit einem Mann dem Du und Deine Bedürfnisse völlig egal sind? Wenn er nicht von Mama weg will dann such Dir eine eigene Wohnung. Dann soll er sich entscheiden. Natürlich ist die Mama immer die wichtigste Person, aber was Du beschreibst klingt nicht gesund. Er kann sie ja besuchen, aber für ihr Lebensglück ist er nicht verantwortlich.

        Alles Gute und viel Kraft
        Sunny

        • (3) 29.01.19 - 09:56

          Hallo,
          Danke für die Antwort.

          Wir haben einen eigenen Eingang und eine im Haus zusammen. Er möchte immer Zeit mit ihr verbringen das sie nicht alleine ist. Schwierig

      Warte nicht auf ihn, sondern such Dir Freunde/innen. Gerade jetzt wenn Du schwanger bist findet sich bestimmt eine Muttigruppe / Schwangerschaftsyoga etc. Und leb Dein Leben. Dann findest Du vielleicht auch noch etwas Zeit für ihn ;-).

(10) 29.01.19 - 19:28

Seufz. Du hast ein Muttersöhnchen zum Partner, das sich nicht lösen will. Und das hat er dir deutlich gezeigt, nachdem er dich mit dem Einzug "im Sack hatte" und ab sofort die Bemühungen eingestellt hat, um eine gemeinsame Bleibe außerhalb von Muttis Dunstkreis zu finden. Anstatt dann doppelt und dreifach zu verhüten, bis diese Situation geklärt ist, bekommt ihr in dieses Chaos ein Kind. Autsch.

Die einzige Chance die ich sehe, damit das Kind und Du nicht absorbiert werdet ist, dass du dir SCHLEUNIGST während der Schwangerschaft eine eigene Wohnung in gebührender Entfernung nimmst und dich dort einrichtest.

Variante 1: dein Auszug ist ein Ordnungsgong, er wird wach und zieht endlich die notwendigen Konsequenzen und zieht zu dir. Dann kann es eventuell gut gehen, wenn nicht, ist das aber DEINE Wohnung, wo nur DU im Mietvertrag stehst und wo ER ausziehen muss, wenn es nicht funktioniert.

Variante 2: er bleibt bei Mutti. Dann nimmst du seine Gehaltsunterlagen, die du vor deinem Auszug kopierst, gehst zum Anwalt und forderst für das Kind Kindesunterhalt ein und für dich Betreuungsunterhalt.

Bleiben ist m. E. keine Option.

LG

(11) 29.01.19 - 22:37

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht so ganz warum du jetzt "jammerst". Ich meine das nicht böse und will dich auch nicht angreifen.

Du hast ihn so kennengelernt, bist bei ihm und seiner Mutter eingezogen. Ihr habt euch verlobt (und geheiratet?). Nun bist du, scheinbar gewollt, schwanger. Aber eigentlich stört dich alles.

Warum bist du dann mit ihm zusammen und kriegst ein Kind? Du wusstest doch vorher was für ein Mann er ist?

Was sagt den Mutti dazu, dass ihr Sohn soviel bei ihr ist und nicht bei dir?

(13) 31.01.19 - 10:15

Höre auf ihm hinterher zu rennen.

Warum ihr jetzt in dieser - für dich ungeklärten - Situation ein Baby bekommen müsst, ist mir schleierhaft.

Verabschiede dich von dem Gedanken, dass du irgendeine Zeit nachholen kannst, höre auf zu verhandeln....

Freu dich auf eure Wohnung, stelle für diese Wohnung meinetwegen Regeln auf - insbesondere im Umgang mit dem Kind, nicht dass sie dir ständig auf dem Schoß sitzt, wenn das Baby da ist und gut ist das.
Und dann kann man nur hoffen, dass ihr das durch steht. Fürs Kind. Ich bin mir sicher, dass dein Mann da nichts groß ändern wird.

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