Häusliche Gewalt

    • (1) 19.02.19 - 17:27
      alin222

      Hallo. Ich hoffe ich bin in dieser Kategorie richtig mit oder überhaupt in diesem Forum.

      Also mein Mann hat mir nach 7 Jahren und 3 Ehejahren mit 2 entstandenen Kindern den Kiefer gebrochen. Es find folgendermaßen an: an diesem Abend waren wir schon ohnehin beide von einem stressigen Tag gereizt. Wir stritten oft und besonders in letzter Zeit hat es öfter mal eskaliert. So wie an diesem Abend. Er wollte essen und unser kleiner Sohn wollte seine Aufmerksamkeit. Das hat ihn genervt und so wollte er wie so oft, dass ich mich um ihn kümmere. Ich verneinte aber bewusst, weil ich zu tun hatte. Ging ins Esszimmer und beschimpfte ihn als faulen Hund. Das brachte ihn zum ausrasten er schmiss das ganze Geschirr zu Boden. Ich nahm meinen völlig verängstigten Sohn auf den Arm, ging an ihm vorbei und beschimpfte ihn als kranken Psychopathen und er solle sein scheiss fressen es. Das gab ihm der Rest und er hat mich mit der flachen Hand geschlagen. Weil ich sehr aufgebracht war, habe ich, mit Kind auf dem Arm gegen sein Gesicht zurück geschlagen. Ich habe geschrien dass er mich nie wieder anfassen wird. Dabei habe ich mit dem Fuß gegen ihn getreten, dass er mir nicht zu nahe kommt. Ich wusste ich muss mich verteidigen. Er habe mehrmals angefordert ich solle das Kind loslassen, welches ja immer noch auf meinem Arm saß. Aber ich hatte so eine panische Angst, wenn ich das tu, dass er mich umbringt. Mit Kind auf dem Arm würde er mir nichts tun. Naja er hat es doch getan, er drückte mich auf dem Boden, und schlug so heftig ins Gesicht, dass ich das Bewusstsein verlor. Wohlgemerkt noch mit dem Kind auf dem Arm!! Das einzige was ich noch wage wahrgenommen habe war, dass er nach meiner großen Tochter rief sie solle schnell den kleinen nehmen. Naja das Ende vom Lied habe ich schon geschrieben. Er brach mir den Kiefer( zweifacher Kieferbruch). Weil ich total unter seinem Einfluss stand und blind vor Liebe, bin ich nicht sofort ins Krankenhaus, sondern erst am nächsten Abend. Ich weiß nicht warum ob aus Angst, Scham oder Liebe, habe ich im Krankenhaus eine andere Geschichte erfunden. Mein Schwindel ist allerdings aufgeflogen und so war ich gezwungen dem Arzt und daraufhin der Polizei die Wahrheit zu erzählen.

      Ich trennte mich daraufhin von meinem Mann. Weil ich aber zu der Zeit, und womöglich auch immernoch hörig bin und auf eine bessere Zukunft mit ihm hoffte, habe ich in nicht angezeigt. Sogar bei der Polizei habe ich aus Angst, er würde nicht mehr zu mir zurückkommen, seine Version als Wahrheit verkauft. Ich hätte ihn angegriffen, es sagte mehrmals hör auf aber ich habe weiter eingeschlagen, bis er zurückschlug. Das war in seinem Fall notwehr weil er ja mehrmals hör auf sagte.

      Aber das ist nicht die Wahrheit und ich bin jetzt endlich aufgewacht und habe realisiert, dass ich ihn zu unrecht verteidige für das war er mir angetan hat. Er braucht dringend Hilfe, denn es ist nicht das erste mal gewalttätig geworden. Auch meiner großen Tochter( nicht seine Tochter) ist er mehrmals aggressiv gegenüber getreten. Was soll ich tun? Er hatte die letzten Monate einen enormen Einfluss auf mich. Ich war ihm wie erlegen. Er gibt mir für alles die Schuld, verteidigt sogar seine Version ich hätte angefangen auf ihn loszuschlagen. Noch dazu sagt er ich hatte es verdient. Ich habe ihn die letzten Monate ganz schlecht behandelt und mich nie um den Haushalt gekümmert.

      Bei der Polizei kann ich nicht nochmal auftauchen und jetzt meine Aussage ändern, dann hätte ich ja beim ersten Mal gelogen . Aber ich hatte so Angst. Er kann mit Worten einen Menschen total unterdrücken und manipulieren . Das war all die Jahre und er hat mich auch diesmal manipuliert.

      Wie soll ich vorgehen? Die Strafanzeige kann ich immer noch stellen, auch Schmerzensgeld kann ich beantragen. Aber würden sie mir jetzt glauben? Und hätte ich Konsequenzen, weil ich ihn mit meinem Sohn auf dem Arm zurück geschlagen habe?

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      • Warum solltest du nicht zur Polizei gehen können und sagen können, dass du dich erst nicht getraut hast, die Wahrheit zu sagen und das nun ändern möchtest?

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        (3) 20.02.19 - 00:38

        Wie schrecklich! Was es alles gibt... Ich würde auf jeden Fall zur Polizei gehen und die Wahrheit sagen. Die können einem auch sagen, was man noch für Hilfe bekommen kann. Je nachdem, welches Umfeld man hat und vielleicht auch dort Hilfe bekommen kann. Ich weiß, dass Trennungen oft wirklich schwer sind, aber solche Gewalt ist nicht zu entschuldigen und da MUSS man sich trennen, alleine schon für die Kinder!

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        • (4) 20.02.19 - 09:04

          Die Trennung ist nun vollzogen. Trotzdem fühle ich ihm immer wieder unterlegen. Zb wenn es jetzt um die Kinder geh. Er will ehrlich gesagt gar nicht zurück, hat jemand Neues kennen gelernt. Das macht es mir auch leichter, so schwer es doch ist, weil ich mich wirklich emotional abhängig von ihm fühle.

          Ich will nicht, dass es fröhlich weiter durch die Welt spaziert, als wäre nie etwas gewesen, vielleicht eines Tages schlimmeres anstellt und ich möchte mir nicht ausmalen, dass er eines Tages diese Gewalt an meinen Kindern auslassen könnte!

          Deswegen wache ich langsam aus dieser Ohnmacht auf und möchte etwas tun

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          • Oh Gott, die armen Kinder. Du bist aber kein Docht besser, ausser dass dein Ex stärker war. Du hattest ihm, mit dem Kleinen auf dem Arm ins Gesicht geschlagen und getreten? Selbst wenn es Notwehr war, aber als Mutter schützt man als erstes sein Kind und benutzt es erst recht nicht als Schutzschild. Er hat dich noch aufgefordert den Kleinen zu entfernen. Da hättest du die Chance nutzen sollen den Raum, bzw. die Wohnung mit den Kindern zu verlassen, euch aus der Situation zu bringen und nicht noch ; nachzutreten; Zum Glück seid ihr ja nun getrennt, aber für das Trauma der Kinder seid ihr beide verantwortlich. Alleine deine voran gegangene Wortwahl vor dem Kleinen, sollte dich zum Nachdenken bringen. Die armen Kinder.

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      (6) 20.02.19 - 11:46

      Hallo.

      Tut mir echt leid, vor allem für die Kinder.

      Du MUSST zur Polizei gehen und die Wahrheit sagen. Er wird dich nie in Ruhe lassen. Traurig allein schon, dass die Kinder darunter leiden müssen. Wenn du es nicht für dich machen möchtest, dann wenigstens für die Kinder, denn die haben ein gesittetes und soziales Zuhause verdient. Oder gib die Kinder in Obhut, wenn du es nicht schaffst, von ihm loszukommen. Nimm nicht deine Kinder als Schutzschild.

      Alles Gute.

      LG

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    • (7) 21.02.19 - 19:59

      Für sein Verhalten gehört er hart bestraft, ganz klar, ebenso müsste er eine Therapie machen, eine weitere gemeinsame Zukunft scheint es zum Glück nicht zu geben.

      ABER: auch dein Verhalten ist indiskutabel, deine Wortwahl VOR den Kindern unterirdisch, und das Kind als Schutzschild missbrauchen, mir fehlen die Worte, ehrlich. Du brauchst ebenso dringend Hilfe, beziehungsweise die Kinder!

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      • Ich bin froh, dass es noch jemandem aufgefallen ist. Ich dachte auch, mein lieber Schollie, die schenken sich beide nichts.
        Ich sehe es auch so: Pack schlägt sich, dabei ist er dummerweise stärker als sie.
        Und mittendrin die Kinder. Arme Zwerge. Ich wage festzustellen, dass sie lange brauchen werden, um dieses Trauma zu verarbeiten.

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    (9) 22.02.19 - 10:11

    Ich finde du redest dich hier nur erbärmlich raus!
    Wie dein Mann tickt, geht absolut nicht...aber du, du bist nicht wirklich besser.

    Du willst dich hier gerne so verkaufen als das du ihm hörig bist und blablabla, aber dann hättest du nicht die große Klappe ihm gegenüber, schlägst ihn usw., vor allem nicht wenn noch Kinder dabei sind und nicht nur das, du benutzt ja sogar noch den Kleinen als Schutzschild.ich kenne keine Mutter die sowas je machen würde, schlimm!

    Vielleicht haste endlich mal den Ar*** in der Hose und bist ehrlich, dir gegenüber und auch der Polizei.

    Immer nur Ausreden für's eigene Versagen zu finden, bringt dich nicht einen einzigen Schritt weiter.

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    (10) 22.02.19 - 12:53

    Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

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    • (11) 22.02.19 - 21:22

      Ich glaube nicht dass Beleidigungen der TE weiterhelfen und im übrigen sind sie ebenfalls Gewalt, wenn auch verbale

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      • (12) 23.02.19 - 11:17

        Wenn man so seine eigenen Kinder behandelt, für deren Schutz man eigentlich verantwortlich ist, dann muss ich kein Blatt vor den Mund nehmen!

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(13) 22.02.19 - 21:35

Hast du Unterstützung? Therapeutische und rechtliche? Ist das Jugendamt mit im Boot? Sonst könnte eine Frauenberatungsstelle ein erster Anlaufpunkt für dich sein

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(14) 23.02.19 - 12:05

Liebe Community,

ich habe diesen Thread stillgelegt, da ich begründete Zweifel an dem Wahrheitsgehalt dieser Geschichte habe.

Nichtsdestotrotz möchte ich euch alle noch einmal daran erinnern, dass wir von euch erwarten auch bei emotionalen Themen sachlich zu antworten, auch wenn es schwierig ist. Alles andere verstößt gegen unsere Diskussionsregeln und kann zur Sperrung des Accounts führen.

Viele Grüße,
Cleo vom urbia-Team

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