Formulierung GdB/Gleichstellung Bewerbung

    • (1) 08.11.15 - 12:39

      Hallo,

      wie formuliert man am besten einen bestehenden GdB 30, bei dem bei positivem Entscheid auf eine unbefristete Stelle eine Gleichstellung angestrebt werden kann/wird?

      Genau so?

      Danke für die Hilfe!

      Grüße

      • Hallo,

        in einer Bewerbung? Warum willst Du das in der Bewerbung schreiben? Hat das Vorteile? Hoffst Du dann bevorzugt behandelt zu werden, weil der AG die Behindertenquote erfüllt?

        Hast Du Einschränkungen, die sofort auffallen? Ansonsten würde ich auf die Erwähnung verzichten.

        Liebe Grüße Andrea

        • Hallo,

          danke erstmal für deine Antwort.

          Grundsätzlich hast du Recht.

          Aber hier geht es um eine Stelle im öD, die bis eben noch mit einer Schwerbeschädigten besetzt war.

          Vielleicht erklärt es ja, warum dies, meiner Meinung nach, Erwähnung finden sollte.

          Gruß

            • (5) 08.11.15 - 22:56

              Man kann bei GdB 30 einen Gleichstellungsantrag bei der Agentur für Arbeit stellen.

              • (6) 09.11.15 - 10:17

                Solange du nicht bereits gleichgestellt bist musst du von AG im öD nicht eingeladen werden.
                Ich würde es deshalb komplett weglassen.

                Ehrlich, ich lade natürlich alle SB oder Gleichgestellten zum Gespräch ein obwohl ich oft vorher weiß, dass sie die Anforderungen nicht erfüllen werden. Und dann tun mir viele von ihnen im Gespräch wirklich leid. Natürlich machen sie sich Hoffnungen aber wenn sie nur wegen ihrer Behinderung eingeladen werden haben sie einfach keine Chance, sich gegen fachlich geeignete Bewerber durchzusetzen.

                Und nur bei gleicher Eignung müsste ein schwerbehinderter oder gleichgest. Bewerber vorrangig berücksichtigt werden. In deinem Fall aber auch das nicht.

                Du signalisierst nur: Achtung, mehr Urlaub und erhöhter Kündigungsschutz bei Einstellung. Weil dann die Gleichstellung greifen würde.

                • (7) 09.11.15 - 17:11

                  Hallo,

                  ich habe die Gleichstellung noch nicht, und werde sie sicherlich auch nicht beantragen, ohne eine unbefristeten Arbeitsvertrag.

                  Bei dieser (intern ausgeschriebenen) Arbeitsstelle bin ich vollumfänglich eingearbeitet; sie war bereits mit einem Schwerbeschädigten besetzt und meine Schwerbeschädigung hindert mich nicht.

                  Danke für deine Antwort.

                  Grüße

                  • (8) 10.11.15 - 11:46

                    ja und eben deshalb hast du durch sie keinen Vorteil in der Bewerbung und musst es nicht angeben.
                    Dass die Stelle jetzt mit einem SB besetzt war hat üblicher Weise nichts mit der Arbeitsstelle als solches zu tun, es sei denn sie ist in einer Werkstatt für SB. Es gibt im öD so gut wie keine Stellen, die ausschließlich für SB und Gleichgestellte gedacht sind.

      (9) 08.11.15 - 19:32

      Gar nicht. Du bist nicht schwerbehindert damit, sondern nur behindert. Für den Arbeitgeber also nur nachteilig - in jeder nur erdenklichen Weise.
      Erwähne den SBA nach dem Unterschreiben des Vertrages. Das ist zeitig genug.

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