Brauche dringend einen Rat...geringfügige Beschäftigung und Krankenversicherung

    • (1) 10.11.15 - 20:32

      Hallo Ihr Lieben,

      Ich habe eine Frage bezüglich einer geringfügigen Beschäftigung. Ich bin Mama von 4 Kindern und nicht verheiratet. Ich habe zwar einen Partner, wir leben aber nicht in einer gemeinsamen Wohnung, da es aus beruflichen Gründen noch nicht möglich ist. Nun ist es so das ich noch bis Ende Januar in Elternzeit bin. Ab Februar möchte ich dann gerne wieder arbeiten gehen, geringfügig für 9/Stunden pro Woche. Momentan ist mit 4 Kindern erstmal nicht mehr machbar. Ich würde 330€ verdienen. Nun ist es so, das alle Kinder momentan über mich mit krankenversichert sind. Gehe ich dem Job nach, Wäre ich laut Aussagen verschiedener Stellen nicht mehr KV und müsste mich freiwillig versichern und meine Kinder natürlich auch. Ich kann doch aber nicht von meinen 330€ Einkommen noch fast 160€ für die KV abzwacken. Das ist ja deprimierend und ein Schlag ins Gesicht für nicht verheiratete Mütter. Bin ich falsch informiert oder muss ich wirklich in den sauren Apfel der freiwillig KV beißen.

      Meine zukünftige Chefin geht ab Februar in den Erziehungsurlaub, ist Existenzgründer(ohne Zuschuss vom Staat) und kann mir daher momentan leider nicht mehr als 330€ zahlen :-/

      Ich kenne mich leider in der Marterie nicht so aus und brauche Deshalb Hilfe.
      Ach ja, Hartz4 oder Alg 1 beziehe ich nicht und werde ich auch nach der Elternzeit nicht beziehen.

      LG Isa

      • Hallo.

        Du hast folgende Möglichkeiten

        a) ihr heiratet und du und die Kinder seid dann familienversichert
        b) die Kinder werden beim Vater mitversichert und du versicherst dich freiwillig
        c) die Kinder werden in der Kita untergebracht und du arbeitest mehr

        LG

        Hallo,

        darf ich fragen wovon du lebst, wenn du kein Alg1 beziehen wirst?

        Du könntest dich arbeitslos melden, dann wärst du krankenversichert und ein Minijob würde nichts dran ändern, außer an der Höhe der Bezüge.

        Die Kinder kannst du auf jeden Fall beim Vater mitversichern lassen und soweit ich weiß kann man auch den Lebenspartner mitversichern lassen, sofern dieser kein eigenen Einkommen hat.

      • Huhu, na klar darfst Du fragen. Ich beziehe kein Alg1 weil ich dem Arbeitsmarkt nicht mehr als 15Stunden zur Verfügung stehe. Ich kann momentan aus verschiedenen Gründen nicht mehr arbeiten als diese 9 Stunden. Meine Kinder sind 7,3,4 und 1 Jahr wenn ich wieder anfange . Alg2 bekomme ich nicht und käme auch nicht in Frage für mich, da ich mit Unterhalt und Kindergeld weit über der Grenze liege. Mein Partner ist nur der Vater vom jüngsten Kind, zum anderen besteht kein Kontakt. Daher ist es schwierig die Kinder bei ihm mitversichern zulassen.
        Und heiraten auf Grund der Krankenversicherung kann ich mir einfach nicht vorstellen :-/

        Es kann doch nicht sein, das eine unverheiratete Mutter bei einem Minijob so schlecht da steht.

        • "Es kann doch nicht sein, das eine unverheiratete Mutter bei einem Minijob so schlecht da steht. "

          Sei mir nicht böse, aber vier Kinder muss man sich halt leisten können, wenn man unverheiratet ist und kaum arbeiten möchte/kann...

          Es wird dir nix anderes übrig bleiben als entweder zu heiraten oder dich freiwillig zu versichern. Ist halt so.

          LG

          (10) 10.11.15 - 21:19

          Warum solltest du besser dastehen als eine alleinerziehende Mutter mit Vollzeitjob?

          Ich kann voll verstehen, dass du mit vier Kindern nicht mehr arbeiten kannst!

          Dann sieht es wohl wirklich so aus, dass dir leider keine andere Wahl bleibt, als dich/euch freiwillig zu versichern. Die Kinder kannst du dann auf jeden Fall mitversichern.

          Beim Minijob ist man leider nicht krankenversichert. Du müsstest mindestens 451,- Euro verdienen, dann würde es gehen.

          LG

          (12) 11.11.15 - 08:50

          >>Alg2 bekomme ich nicht und käme auch nicht in Frage für mich, da ich mit Unterhalt und Kindergeld weit über der Grenze liege.<<

          Und da sind 160 Euro Krankenversicherung vom baldigen Einkommen nicht drin? Nu bin ich aber gespannt #kratz

          • (13) 11.11.15 - 10:10

            Eigentlich ersetzt sie doch nur Elterngeld durch Minijob. Ihr Kind ist keine 12 Monate jung. Und ja, in dem Fall würde man den Verlust von 160€ doch bemerken.

            • (14) 11.11.15 - 10:12

              Mag sein, ich finde es fragwürdig, die ganze Konstellation, 4 Kinder, Mann kann noch nicht mit ihr zusammen wohnen, Einkünfte liegen weit über den Satz für eine Bezuschussung von ALG2...aber 160 Euro KV oder etwas mehr Arbeit sind nicht drin #kratz

              • (15) 11.11.15 - 11:05

                Wieso?
                Die 4 Kids sind vom "Ex". Der ist Gutverdiener und zahlt auch entsprechend Unterhalt. Der Neue wohnt derzeit etwas weiter weg. Und bei 5 (+1) Personen eine Wohnung zu finden, die entsprechend groß und finanzierbar ist, ist tatsächlich schwer. Dazu kommt noch die Zustimmung des KV wegen dem Umzug,....
                Glaubst du etwa, nur weil man 3000-4000€ monatlich zur Verfügung hat, fallen 200€ für die KV plötzlich nicht ins Gewicht? Komische Ansicht....
                Und du kannst ja mal als AE mit 1 Schulkind, 2 Kigakindern und 1 Baby VOLLZEIT arbeiten gehen. Das macht kein AG mit. Weißt du, was du hier als Fehlzeiten hast wegen Kind krank? Sie macht ja schon was sie kann mit dem Minijob. Sie muss ja gar nicht arbeiten.
                Ich habe für mich und meine beiden Kinder ähnlich viel Geld monatlich zur Verfügung. Ok, meine Einkommensquellen setzen sich etwas anders zusammen. Bei mir trägt noch das Pflegegeld einen ganz ordentlichen Batzen. Aber meine KV zahle ich auch selbst. Und knapp 200€ im Monat mehr zu haben würde mich freuen. Die Miete allein liegt schon bei über 1000€, das Gleiche kommt jeden Monat nochmal für Nahrungsmittel/Hygiene, die Schule will auch pro Kind monatlich ca. 100€ (die Hälfte davon ist für die Mittagsbetreuung), die KK will knapp 200€. Wohnungsnebenkosten (Strom, Telefon, Handy,...) schlagen dann auch nochmal mit locker 250€ auf, dann diverse Fördermitgliedschaften und Vereinsbeiträge (die den Kindern ihre Hobbys ermöglichen),....Am Ende bleibt also schon noch etwas zum Sparen über aber nicht allzu viel.

                • (16) 11.11.15 - 11:30

                  O.K. Dein Bsp. klingt plausibel, ich habe ein Bild #danke
                  Dennoch steht die Frage der KV im Raum.
                  Lösung: Mehr Arbeit mit gesetzlicher KV oder Elternzeit verlängern mit Nebenverdienst und dann später Heirat, mehr Arbeit oder was auch immer.

        Blöde Antworten bekommt man ja immer viele. Ja als unverheiratete Mutter ist man leider sehr benachteiligt. Wieso bekommst du das Elterngeld nicht auf zwei Jahre wenn du sowieso nicht wieder Sozialversicherungspflichtig arbeiten wolltest? Dann wärst du darüber weiter Krankenversichert, das kannst du, anders als hier geschrieben wurde leider nicht mehr ändern, außer für die Zeiten die du noch nicht erhalten hast. Die Kinder beim Vater mit versichern ist meines wissens nach eigentlich unnötig, da du dich sowieos versichern musst und die Kinder immer mitversichert werden können.

        Am Sinnvollsten ist es vermutlich wirklich zu sehen dass du die 451€ Einkommen hast.

Hallo!

Drei Möglichkeiten:

1. Du arbeitest für mindestens 451 Euro im Monat, das sind auch nicht soooo extrem viele Stunden mehr, kann auch ein zweiter geringfügiger Job sein, mit dem Du über diesen Betrag drüber kommst

2. Du heiratest und bist familienversichert.

3. Du bist mit den Kindern freiwillig versichert und musst eben zahlen.

grundsätzlich ist die Familienversicherung schon eine extreme bevorzugung verheirateter Paare - aber ich vermute mal, eher würde man die ganze Familienversicherung für alle abschaffen, als diese Möglichkeit unverheirateten Paaren zu eröffnen, daher würde ich mich da lieber nicht zu laut drüber beschweren, dass das ungerecht ist.

Aber Du müsstest dann doch staatliche Zuschüsse bekommen, weil mit € 330,-- wirst Du ja Euer Leben nicht bestreiten können, Oder woher kommt der Rest?

Wenn Du alg2 bekommen solltest, sieht das alles schon wieder anders aus.

  • (20) 10.11.15 - 23:12

    Beziehungsweise alg1, was auch immer....

    (21) 11.11.15 - 08:32

    Von Unterhalt und Kindergeld. Wenn der Vater der Kinder ein entsprechender "Gutverdiener" ist und dann auch noch Betreuungsunterhalt zahlen kann, bekommt sie allein durch Unterhalt mindestens 2000€ (Eher mehr) zusammen. Dazu dann nochmal ca. 800€ Kindergeld. Aufstocken tut sie das Ganze durch ihren Minijob mit 300€. Davon kann man zu 5 leben.
    Warum soll sie staatliche Zuschüsse bekommen? Sie hat ein Baby. Zuallererst ist der Vater des Babys unterhaltsverpflichtet und wie sie schreibt, kommt er dieser Verpflichtung auch nach.

(22) 11.11.15 - 08:22

Du bist reichlich naiv...sorry.

Allein wegen der KV lassen sich Paare scheiden und ja, es gibt auch Hochzeiten deswegen. Die steuerliche Ermäßigung bringt während der Ehe nur wenigen Ehepaaren wirklich einen Vorteil. Aber auf der Seite der KV kann man durch eine Ehe ODER durch eine Scheidung plötzlich im Monat hunderte von Euros sparen.

(23) 11.11.15 - 08:47

Hallo,

warum macht man es sich eigentlich selber so kompliziert #schwitz
Du hast 4 Kinder, sind die von Deinem Lebenspartner, den Du derzeit hast, wahreinlich nicht, oder? Dann gibt es doch sicher Unterhalt für die Kinder, also kannst Du sicher auch ne Krankenversicherung zahlen. Wovon genau lebt Ihr eigentlich?

Die Kinder können doch locker in eine Einrichtung gehen, die Große wird zur Schule gehen, also zumindest ne 20 Stunden Woche, 4 h täglich werden wohl drin sein und Du bist somit gleich über den AG krankenversichert. Entweder kannst Du die Versicherung selber zahlen und arbeitest mehr oder heiratest und lässt Dich familienversichern.

LG

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