Homeoffice nach Elternzeit

    • (1) 26.04.16 - 09:39

      Hallo,

      sagt mal wisst ihr zufällig wie das rechtlich aussieht.

      Ich arbeite 40 Std Vollzeit im Homeoffice. Meine Firma sitzt in Berlin/München. Wie sicher ist mir mein Homeoffice auch nach der Elternzeit? Kann es sein das meine Firma sagen kann.. nö jetzt nicht mehr.. musst nach München oder Berlin?

      Danke schon mal für eure Hilfe!

      LG

      • (2) 26.04.16 - 09:49

        kommt sicher drauf an, wie das Homeoffice in Deinem Vertrag beschrieben ist. Wie der Arbeitsort generell in Deiner Firma definiert ist usw.... - Wenn da gar nix fest vereinbart ist, dann ist es jederzeit, egal ob Elternzeit oder nicht, möglich, Dich irgendwohin zu versetzen, wenn es ein und die Selbe Firma ist und die Niederlassungen nicht selbständig sind (da gibt es viele Unterschiede) ...

        Schau zu erst in Deinen Vertrag, - evtl. Gewerkschaftsvertrag. Oder habt ihr sowas wie betriebliche Richtlinien, wie in manchen Großkonzernen?

        • (3) 26.04.16 - 09:54

          das weiß ich gerade gar nicht. Ich weiß aber das im mein Vertrag unter Arbeitsort nur Homeoffice drin steht. Aber natürlich gibts eine Klausel wo drin steht das ich jederzeit versetzt werden kann aber ich glaub da steht dabei vorübergehend. Aber wenn man seit 4 jahren im homeoffice arbeite und ich nach der Elternzeit auf einmal nach Berlin müsste dann wäre das ja schon sehr Arschig... dann ein Zeichen das se mich raus haben wollen. Da meine Firma genau weiß das ich nicht nach Berlin ziehen kann.

          • (4) 26.04.16 - 09:57

            tja: dann belaste Dich nicht mit Spekulierei... rechtlich könnten Sie sich verstezen. ob sie es tun? weiss keiner.

            Wenn ein Betrieb Dich raus haben will, dann kann er sich auch andere Dinge überlegen...
            Gehe von Homeoffice aus, wenn es wichtig ist, schreibe es in Deine Anmeldung zur Elternzeit oder Teilzeitantrag nach Elternzeit jenachdem, was halt anfällt...., und reagiere halt, wenn etwas von denen kommt....

            manchmal belastet man sich doch nur durch diese "was wäre wenn-Grübeleien" ....

            • (5) 26.04.16 - 10:01

              ja das kann sein.. nur es hängt davon ab wie lange ich Elternzeit nehme.
              Ich ruf mal unseren Betriebsrat an. Hätte ja sein können das es jemand gibt der in gleicher Situation war. Vielleicht gibt es da ja eine Sonderregel wenn man eben wegen Elternzeit mal weg ist. Weil wenn ich nicht weg bin werden die mich zu 100% nie versetzen. Müssten se auch net.. warum auch :) Aber danke dir!

              • (6) 26.04.16 - 13:13

                Nur durch die Elternzeit darf sich daran nichts verändern, hast du also einen Arbeitsplatz mit Homeoffice, dann hast du den nach der Elternzeit auch.

      (7) 26.04.16 - 15:38

      Hi,

      wenn Homeoffice als fester Arbeitsplatz eingetragen ist und es keine Klausel gibt, das es nur vorrübergehend ist, was sollte sich ändern?

      ABER ändern kann sich nach der Elternzeit alles und nix.
      In Österreich gibt es viel mehr Schutz als in Deutschland.

      Im Homeofficebereich kannst du ja super schnell wenigstens Teilzeit wieder arbeiten, wenn du die Stunden flexibel einbringen kannst, denn sein wir ehrlich, mit Kindern ist Homeoffice einfach genial;-)....habs auch nach der Geburt gemacht und jetzt sind die Kids 10 und ich arbeite wieder außer Haus. War echt genial#huepf
      Daher, bevor du eine lange Zeit Elternzeit beantragen willst, würde ich eher schauen, das es so kurz wie möglich ist, um den Job zu halten!

      lg
      lisa

      • (8) 26.04.16 - 15:42

        Hey Lisa,

        ja das ist mein Plan. Ich wollte max 6 Monate nehmen und den rest dann mein Mann. Und nach 3 Monaten wollte ich erstmal wieder für ein paar Std.. wenn das mit Elterngeld geht ect. Ich versuch alles damit ich das weiter führen kann. Wie du schon sagst. Kind mit Homeoffice ist hammer und was bessers kann einen nicht passieren.

        Ich denk mir auch.. ich war jetzt 4 Jahre im Homeoffice und mein Vertrag lautet auch auf Homeoffice aber eben den Vermerk das man mich versetzen kann. Warum sollten se gerade dann sagen NÖÖÖ geht nicht mehr.

        dann werde ich das mal so meinen chef am Montag sagen :D

        • (9) 26.04.16 - 15:55

          naja, im Endeffekt ist jeder Ersetzbar und es stellt sich hier auch die Frage, wie groß das Unternehmen ist, das sie auch Zeilzeit anbieten können/müssen.
          Ist Dein Job überhaupt möglich im Teilzeitbereich?

          Hast du ein gutes Verhältnis zum Chef?

          Ich kenne Kollegen, da waren die Chefs froh, das sie ausfielen und andere wurden heiß zurück erwartet und wurden mit Geld/Arbeitszeit/Homeoffice geködert, damit sie früher kommen....

          Drück Dir die Daumen!
          Wichtig ist ehrlich mit dem Chef zu reden, herauszuhören, was er bevorzugt und wenn alle Stricke reißen, dann halt beim Betriebsrat, etc. nachfragen.

          lg
          lisa

          (10) 26.04.16 - 16:20

          Willst du denn nach den 6 Monaten oder so dann Vollzeit arbeiten?!? Sonst natürlich 2 Jahre Elternzeit nehmen und dann Teilzeit in Elternzeit, dann ist dein Job nämlich sicher.

          Aber das hat ja nichts mit dem Elterngeld zu tun!

      (11) 26.04.16 - 16:16

      "Daher, bevor du eine lange Zeit Elternzeit beantragen willst, würde ich eher schauen, das es so kurz wie möglich ist, um den Job zu halten!"
      Wieso das denn, sie kann doch Teilzeit in Elternzeit arbeiten, somit lieber eine lange Elternzeit, dann ist der Job nämlich sicher, ohne Elternzeit nicht!

      • (12) 26.04.16 - 17:49

        naja, bei einer langen Elzernzeit ist die Wahrscheinlichkeit höher, das eine neue Kollegin eingestellt wird....und nach der Elternzeit die Kündigung eher droht.
        Wenn sie gleich wieder arbeitet, muss der Chef nicht verzichten, neue Kollegin einarbeiten, etc......die Chancen sind meiner Meinung navh höher, das man dann den Job behält, den man schon inne hat. Nach drei Jahren Elternzeit leider nicht immer möglich!

        • (13) 26.04.16 - 18:03

          Du verstehst es nicht, oder?

          Sie soll doch genauso nach 6 Monaten dann arbeiten, aber in Elternzeit, dann ist der Job nämlich so lange wirklich sicher, weil sie ja Kündigungsschutz hat!

          Außerhalb der Elternzeit kann man ihr ja kündigen.

          Elternzeit heißt doch nicht, das man nicht arbeitet!

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