medizinische schreibkraft

    • (1) 02.09.16 - 00:11

      Hallo, ich wollt mal fragen ob hier medizinische schreibkräfte unter euch sind.
      ich habe vor eine weiterbildung in diese Richtung zu machen. Und bin neugierig wie euer BerufsAlltag so aussieht. Danke schon mal und liebe grüße

      • Hi, leider habe ich da keine Erfahrungen.

        Es würde mich aber sehr interessieren wo man diese Weiterbildung machen kann?
        Bin gelernte Arzthelferin und wusste bisher gar nicht das es da spezielle Weiterbildungen gibt.

        LG

        hallo,

        ich arbeite seit jahren nebenher als schreibkraft und bin der meinung, dass man sich diese weiterbildung sparen kann. jeder mit med. fachkenntnissen und korrekter rechtschreibung kann diesen "beruf" ausüben, und falls die med. kenntnisse fehlen bzgl. fachwörtern - da hilft auch die weiterbildung nicht.

        lg

        Hallo, ich bin gelernte Arzthelferin und bin jetzt seit 5 Jahren (nach der Elternzeit) im ärztlichen Schreibdienst.... ich habe aber keinerlei Weiterbildung gemacht.....
        wenn man wie schon geschrieben gewisse Vorkenntnisse hat, ist das überhaupt kein Problem....
        Ich habe sogar noch den Vorteil, dass ich das ganze im Home Office mache. Ich habe meine festen Arbeitszeiten, in denen ich schreibe.... für mich gibt es momentan nichts besseres ---> keine Fahrtzeit, keine Fahrtkosten :-)

        Also ich kann den Beruf nur empfehlen...

        Viele Grüße #winke

        • Aber man braucht Kenntnisse in der Normenklatur.

          Allerdings frage ich mich, warum für den Schreibdienst in der Pathologie z.B. eine Arzthelferin, die bislang beim Hausarzt gearbeitet hat, besser geeignet ist, als jemand, der schnell schreibt, aber nicht aus der Medizin kommt.

          • Pathologie ist ein nicht so einfaches Gebiet und medizinisch ausgebildetes personal wird in der Regel in diesem Gebiet unterichtet

            Ich weiß ja nicht wie eine normale Büro Frau guckt wenn sie einen Brief für die pathologie schreibt wenn es kein 0815 Tod war..

      Hallo,

      also ich bin gelernte KfB. Nach der Elternzeit damals war ich 8 Jahre lang in einer Arztpraxis tätig, mit dem medizinischen Bereich bin ich aber nicht in Berührung gekommen - nur Buchhaltung und Personal.

      Im Mai diesen Jahres habe ich mich in einer Orthopädischen Praxis beworben und bin auch genommen worden. Ich habe geschrieben - nach Diktat. Also wirklich 6 Stunden am Tag den Stöppel im Ohr und tippen.

      Nein, man braucht definitiv keine Weiterbildung, wenn man sich einigermaßen Sicher in der allgemeinen Schreibweise bewegt. Klar, die ersten Briefe waren schwer, ich habe kaum verstanden was die Ärzte da diktieren. Musste mehrfach die gleichen Sätze immer und immer wieder abhören bis irgendwann ein Satz entstanden ist - sicherlich nicht immer korrekt..... #schock War aber kein Problem.

      Aber es wiederholt sich immer. Ich hatte den Eindruck, dass jeder Patient die gleichen Symptome, die gleiche Behandlung und Anamnese hat. Man lernt ziemlich schnell, kein Problem. Gängige "außerirdische" Wörter schreibt man sich auf nen Zettel, die hat man dann nach dem 5ten Mal ebenfalls intus. Und irgendwann versteht man auch das Gefasel vom Band ohne großartig überlegen zu müssen #rofl#rofl.

      Mir persönlich hat es aber überhaupt nicht gefallen. Für mich war bereits der 5te Tag die reinste Qual. Keinen Kontakt zu Kollegen, immer nur Schreiben, Schreiben und nochmal Schreiben. Von dem her kann ich für mich sagen, reine Schreibkraft nö danke. Bin dann auch dann todesmutig zu einem der Chefs und habe mit sofortiger Wirkung gekündigt - tat ihnen wahnsinnig leid, mir auch, war halt der falsche Bereich.

      Generell lernen kann man es. Ein bisschen Ehrgeiz, ein bisschen Köpfchen, mehr ist es nicht.

      LG
      Caro

    Hallo
    Ich bin auch medizinische Schreibkraft, derzeit im Mutterschutz.
    Ich habe auch keine Weiterbildung gemacht. Habe eine Ausbildung als medizinische fachangestellte und habe im Krankenhaus gearbeitet.

    Man sitzt wirklich den ganzen Tag nur am Schreibtisch und tippt vor sich hin, für mich war es am Anfang schwer den ganzen Tag zu sitzen, aber man gewöhnt sich daran.

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