Probezeit und Urlaub wann spreche ich das an?

    • (1) 20.03.17 - 15:06

      Hallo,

      zur Zeit bewerbe ich mich da ich zum 31.5. gekündigt bin. Ich hätte auch schon vier Vorstellungsgespräch und warte nun auf Rückmeldung.
      Da ich zwei Schulpflichte Kinder habe benötige ich auch in den Ferien Urlaub da ich das sonst mit der Betreuung nichtigen bekomme zumindest in den Sommerferien, Ostern und Herbst wäre nun nicht das Problem.
      Bei allen Firmen wären es sechs Monate Probezeit so das die Sommerferien wenn alles gut läuft mit drin sind.
      Wann bespricht man sowas vor Arbeitsvertragsabschluss oder lieber danach?

      Wer kann mir da helfen?

      Gruß teufel

      • Ím Idealfall, wenn Du Dir der Anstellung also sehr sicher bist, gehört das vor der Unterschrift angesprochen. Du musst Dir aber darüber im klaren sein, dass es Deine Chancen auf Einstellung verringert. Im Zweifel also klappe halten und unterschreiben.

        Die Probezeit gilt ja für beide Seiten. #cool

        Die AG wollen immer flexible AN haben; da soll der AG auch mal Flexibilität zeigen und dass man mit schulpflichtigen Kindern nicht in der Nebensaison in den Urlaub fährt, sollte jeder Personaler auf dem Schirm haben.

        Ich gehe davon aus, dass es Dir um normalen Urlaub geht und nicht 6 Wochen Sommerferien zu Hause, was alleine mit dem Urlaubsanspruch nicht abzudecken sein wird.

        Das Thema sollte im Rahmen der Urlaubsplanung also möglichst schnell nach Vertrag angesprochen werden.

        Es macht sich natürlich nicht gut, den Urlaub schon im Vorstellungsgespräch zu besprechen, aber in deinem Fall ist er einfach wichtig.

        Ich war mal in änlicher Situation (Hochzeitsreise war schon gebucht, da kam auf einmal ein tolles Jobangebot) und habe es dann auch vorab ansprechen müssen.

      Ich hab zum 1.4.eine neue Stelle.

      Als klar war, dass sie mich einstellen wollen, hab ich gesagt, dass ich im Juni und August Urlaub gebucht habe und zwar schon letzten August für dieses Jahr.
      Da das meinen Urlaubsanspruch für dieses Jahr übersteigt, war da Gesprächsbedarf.
      Ich hab angeboten, durch den Aufbau von Überstunden mir den Urlaub raus zu arbeiten.

      Es geht da um drei Tage. Begeistert war mein neuer Arbeitgeber nicht, aber er wird mir trotzdem entgegen kommen.

      Ich hab gesagt, dass ich halt im Sommer immer 2mal Urlaub habe und dafür den Rest des Jahres nur noch ein paar Tage um Weihnachten. ..ist halt blöd, im Frühjahr eine neue Stelle anzufangen, aber mit Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten lassen sich solche Dinge regeln.

      Sprich es an, das ist nichts Ungewöhnliches beim Einstellungsgespräch.

      • Ich sehe das auch wie du, wenn es sich nur um ein paar Tage handelt wird der neue Arbeitgeber in den meisten Fällen entgegenkommen wenn man mit dem Urlaub nicht überraschend um die Ecke kommt á la "Erst buchen, danach Urlaub beantragen."

        Bei dir geht es nun mal nicht anders da du schulpflichtige Kinder hast, dein neuer AG müsste das also schon in gewisser Weise vermuten! :)

        • Im Juni fahre ich immer eine Woche mit meinem Freund weg, meine Tochter ist 14 und dann bei den Großeltern.
          Es ist halt so dass ich diesen Urlaub schon letzten August gebucht habe, mein Freund dann auch schon letzten November Urlaub eingetragen hat...
          In den Sommerferien möchte ich halt 2 Wochen Urlaub mit meiner Tochter machen auch der ist seit letztem August fest. ..ich mache da auch keine Kompromisse
          Ich hab sehr deutlich gemacht dass ich diesen Urlaub nicht zur Diskussion stelle, dass ich aber selbstverständlich bereit bin, die fehlenden Tage raus zu arbeiten.

          Ich denke nicht dass es daran scheitert,wenn sonst alles paast.
          Das sind ganz normale Verhandlungen due man führt wenn es um den Vertrag geht, genau wie Gehalt, wo ich auch keine Kompromisse mache und immer wesentlich mehr fordere als Tarif.
          Auch Arbeitszeiten verhandele ich so dass ich flexibel bin..man muss halt wissen was man wert ist und was man will.
          Frauen nachen oft den Fehler sich unter Wert zu verkaufen und kleine Brötchen backen, gerade wenn es um das Gehalt geht oder andere Vergünstigungen wie Firmenwagen oder extra Urlaubstage.
          Das hab ich von männlichen Kollegen gelernt dass Bescheidenheit in Vertragsverhandlungen fehl am Platz ist...

    Ideal wäre, wenn Dein Partner in der Zeit Urlaub nehmen könnte...

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