Bekanntgabe SS, Pflegeberuf, Ausbildung

    • (1) 26.11.17 - 11:17

      Hallo ihr lieben ,

      Ich bin 24 und weiß seit Freitag, dass ich schwanger bin!
      Diese Schwangerschaft ist gewollt, jedoch nicht so früh erwartet 🙈
      Ich bin in der 4ten woche und im dritten Lehrjahr zur Heilerzieherin , d.h. Ich arbeite in einem Wohnheim (Vollzeit) mit 11 schwerst mehrfach beeinträchtigen erwachsenen , die zwischen 50 und ca 80 Kilo wiegen .
      Es kommt nicht selten vor dass wir nur zu zweit oder gar alleine arbeiten müssen .
      Nun zu meiner Frage , ich bin ja noch ganz am Anfang , aber ich habe Angst dass ich durch das schwere Heben und durch die Inkontinenz Versorgung ein Risiko für mein krümelchen eingehe , meint ihr ich soll meine SS schon bekanntgeben ?
      Ich bin leider auch erst im dritten Lehrjahr , die Schule würde ich weiterhin besuchen und fertig machen , die Stunden die ich auf der Arbeit verpasse kann mich dann nach der ss nacharbeiten .
      Ich bin mir unsicher ob ich noch warten soll oder ob ich gleich morgen mit meiner Chefin sprechen soll (morgen stehen wir zu zweit im frühdienst und da müssen alle geduscht werden etc. also schon ein körperlich anstrengender Job)

      Was meint ihr ???????
      Vielen Dank schonmal im Voraus :)

      Malis 💕🤰

      • (2) 26.11.17 - 11:23

        Melde es so früh wie möglich und geniesse die Vorzüge des schwangerschaftschutzes. Die Ausbildung kannst du trotzdem beenden. Fu darfst dann nur nicht so viel. Besorge dir bald eine schriftliche Bestätigung vom Frauenarzt.

        Hallöchen
        Ich war damals in der Altenpflege (zwar ausgelernt, aber viel anders ist ja da nicht) schwanger geworden und durfte nur noch mit meinen omis und opis als quasi Betreuerin (im essenssaal) oder am computer zur Dokumentation eingesetzt werden... Sollte das bei dir auf der arbeit nicht möglich sein, dich schwangerengerecht einzusetzen gobt es ein Teilbeschäftigungsverbot... Das ermöglicht es dir, dennoch zur schule zu gehen und die Stunden vom Betrieb musst du dann nicht nacharbeiten... Unsere damalige azubine wurde direkt ins teilbv geschickt und ist weiterhin, bis sie abgebrochen hat, zur schule...

        Alles liebe und herzlichen Glückwunsch

        Hallo meine Liebe, ich bin Dipl.Sonderpädagogin und arbeite in einer großen Behinderteneinrichtung. Ich würde es direkt in der Personalabteilung melden, dann wirst du erst mal direkt in ein BV gesetzt und musst zur betriebsärztlichen Untersuchung.
        Da ich im Betreuten Wohnen arbeite und unsere Klienten weder aggressiv, noch pflegebedürftig sind, darf ich normal weiterarbeiten. Wäre ich, wie in deinem Fall, auf einer Wohngruppe gewesen, hätte ich sofort ein BV bekommen wegen der Hebetätigkeit, dem Umgang mit Blut und Stuhl und der Infektionsgefahr. So zumindest die Aussage der Betriebsärztin.
        Ich würde es so schnell wie möglich im Personalbüro und dem Chef melden.
        Alles Liebe

      • Danke Mädels für eure Antworten !!
        Ich habe morgen nach dem frühdienst einen FA Termin und werde es mir bestätigen lassen , ich hab es vorab schon einer Kollegin erzählt die meinte ich solle doch bis zur 12. Woche warten weil ja etwas passieren könnte und dann würden mich alle bemitleiden usw..
        darüber habe ich mir Gedanken gemacht und ich glaube auch nach euren antworten dass es für mich und mein Krümel besser ist es gleich zu sagen .. unsere Bewohner so sehr ich sie gern hab sind auch nicht immer sonderlich lieb und ich sollte wohl kein Risiko eingehen . Ich hoffe ich darf einfach weiterhin viele pädagogische Angebote machen:)

        Danke :) !

        • Hey,
          Bin auch in der Ausbildung der heilerziehungspflege und habe direkt Bescheid gegeben. Habe ein arbeitsverbot erteilt bekommen und ein Termin mit dem Betriebsarzt. Sag sofort Bescheid, wenn etwas passiert, dann gibst du dir die Schuld dafür :/ du brauchst dir auch keine Sorgen wegen Geld, es wird voll weiterbezahlt.

      (11) 26.11.17 - 14:35

      Dusseliger Rat von Deiner Kollegin! Fehlgeburten können ja nun auch noch nach der 12. SSW auftreten. Und falls in den ersten 12 Wochen was passiert, dann machst Du Dir am Ende ewig Vorwürfe, dass Du weitergearbeitet hast. Alternative: Dich AU schreiben lassen. Aber das wäre ohne tatsächlich vorliegende AU Betrug, außerdem würdest Du ja ins Krankengeld rutschen, wenn Du es ab jetzt bis zur 12. SSW durchziehen würdest.

      Daher: Besser morgen direkt sagen. Ich hab ne Kollegin, die hat im Nachdienst einen Test gemacht. Nachdem sie dem Vorgesetzten gesagt hatte, dass sie schwanger ist, hat sie ihre Sachen gepackt und ist heim gegangen.

      • Kein dussliger Rat.
        Wenn man direkt Bescheid weiß und der Arbeitgeber auch, kann dementsprechend gehandelt werden. Arbeite ich jedoch weiter, mit dem Wissen das ich schwanger bin, gebe ich mir Vorwürfe, da ich mich selbst in diese Situation gebracht habe. So wurde es mir damals erklärt. Es macht jeder anders, jeder muss es für sich entscheiden :)

Oje ehrlich gesagt hätte ich an deiner stelle noch die paar Monate gewartet.
Du musst es sofort sagen. Das sind gefährliche arbeiten. Bin selbst Krankenschwester.
Dann wünsche ich dir echt viel Glück das dich die Übelkeit nicht so erwischt wie mich zb dann geht nämlich garnichts mehr auch keine schule🍀🍀🍀

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