Muss ich f├╝r seine Kinder mit bezahlen?

    • (1) 28.01.18 - 11:06

      Guten Morgen ihr Lieben ­čĄŚ,
      ich hoffe bei euch auf antworten oder aber auch Erfahrungen.
      Ich habe vor l├Ąngerer Zeit auch mal in anderen Foren gefragt aber da nie genaue antworten bekommen die mir wirklich weiter geholfen haben.

      Die Frage steht ja schon oben ­čÖł­čÖŐ.
      Muss ich f├╝r seine Kinder mit bezahlen?

      Kurz zur Vorgeschichte.
      Mein Partner hat zwei Kinder aus fr├╝heren Beziehungen und ist klar Unterhaltspflichtig. Die M├╝tter erhalten unterhaltsvorschuss vom Amt und er zahlt dieses da zur├╝ck.

      Es ist so das wir zusammen wohnen (ich bin bei ihm gemeldet). Er geht Vollzeit arbeiten ich bin im Mai mit meiner Ausbildung fertig und werde dann auch wieder Vollzeit arbeiten gehen (was ich vor der Ausbildung auch getan habe). In der Ausbildung habe ich nicht viel Geld zur Verf├╝gung aber mittlerweile klappt es.

      Das Amt sieht uns als eine Lebensgemeinschaft und ich sollte offenlegen was ich an Einkommen habe. Dies habe ich getan und es war zu wenig. Allerdings meinte das Amt das sobald ich arbeiten gehe mein Einkommen wieder offen legen soll. Dann wird der Unterhalt neu angepasst weil sein Gehalt und mein Gehalt dann als UNSER Geld gilt.

      Meine Frage ist, ist das rechtens? Muss ich wenn ich wieder arbeiten gehe f├╝r seine Kinder bezahlen? Wie sieht es aus wenn wir verheiratet sind aber getrennte Konten habe muss ich dann bezahlen?

      Also mir macht es nichts aus, dass wenn sie (er hat nur zu einem Kind Kontakt) hier ist ich dann auch Ausflug, Einkauf usw. bezahle. Auch k├╝mmere ich mich auch jetzt schon seit einem Jahr um Geschenke f├╝r seine Tochter usw. bezahle diese und es macht mir nichts aus. Ich mache es gerne. Allerdings werde ich wenn ich wieder arbeiten gehe wohl mehr verdienen als mein Partner nicht sonderlich viel aber dennoch etwas mehr.

      Liebe Gr├╝├če und ich w├╝nsche noch allen einen sch├Ânen Sonntag :).

      Ps: wenn ich mit bezahlen muss dann ist es so und dann werde ich dies auch tun. Ich wollte nur wissen ob dies rechtens ist.

      • Betrachte es mal so: Du zahlst nicht seine Kinder mit, sondern Du ├╝bernimmst einen gr├Â├čeren Teil Eurer gemeinsamen Lebenshaltungskosten, damit Dein Lebensgef├Ąhrte den Lebensunterhalt seiner Kinder finanzieren kann.

        • Ja so ungef├Ąhrt habe ich mir das vorgestellt. Das ist mehr f├╝r unseren Lebensunterhalt bezahlte. Er hat dann den R├╝cken frei und kann weiterhin Unterhalt f├╝r seine Kinder bezahlen. Beide M├╝tter haben unterhaltsvorschuss bekommen also er mal nicht in der Lage war zu bezahlen. Diese Lage ist aber seit l├Ąngerem nicht mehr und er bezahlt den Unterhalt was ich auch sehr gut finde denn wer Kinder in die Welt setzt muss auch daf├╝r bezahlen und dies ist Geld was den Kindern zusteht. Aber dennoch bekommen die M├╝tter unterhaltsvorschuss und er bezahlt es an die Stadt zur├╝ck.

          Mein Problem ist aber, dass gesagt worden ist, dass sobald ich auch verdiene ich dies der Stadt (die zahlt auch den unterhaltsvorschuss an die M├╝tter) mitteilen muss und das der Unterhalt neu berechnet wird. Also wird dieser dann mehr als jetzt festgelegt ist. Sie schmei├čen unsere Geh├Ąlter dann in einen Topf.

          Deswegen frage ich hier ob jemand so eine Situation hatte und mir da sagen kann wie das abl├Ąuft.

      Welches Amt sieht euch als Lebensgemeinschaft?

      Dem Jugendamt musst du dein Einkommen nicht offenlegen.

      Wenn dein Partner nicht leistungsf├Ąhig ist muss er nichts ans Jugendamt zur├╝ck bezahlen, allerdings muss er sich schon einen Job suchen, in dem er genug verdient oder einen Nebenjob.

      Wenn ihr heiratet kann sein Selbstbehalt runtergesetzt werden, das kann aber auch nicht das Jugendamt sondern nur ein Gericht.

      • Sry mit dem Amt habe ich mich vertan. Er bekommt die Post von der Stadt. Diese wollte, dass ich meine Eink├╝nfte offen lege. Allerdings sind Ihnen die momentan knapp 400 Euro zuwenig die ich habe. So bleibt erstmal alles wie es ist. Die Stadt sagt da wir zusammen dort wohnen und ich bei ihm gemeldet hin sind wir eine Lebensgemeinschaft.

        • Du bist den Kindern deines LG und auch deinem LG nicht zu Unterhalt verpflichtet. Deshalb bist du auch nicht verpflichtet Auskunft zu geben, denn das sind nach Par.
          1605 BGB nur in gerader Linie Verwandte.

          Ich w├╝rde daher s├Ąmtliche Ausk├╝nfte verweigern. Den Selbstbehalt senken (Haushaltsersparnis) darf das JA NICHT.

          Wenn wieder so eine Anfrage kommt, w├╝rde ich die schriftlich auffordern, die Rechtsgrundlage zu benennen, nach der DU Auskunft geben sollst. Meist kommt da Schweigen im Walde. Sie versuchen das gerne, weil die meisten Menschen ihre Rechte und Pflichten nicht kennen und Auskunft erteilen.

          LG

    Ich w├Ąre da ganz vorsichtig und w├╝rde mir einen richtigen Rat beim Anwalt einholen.

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