Beim zweiten Kind auch wieder 3 Jahre Elternzeit?Bitte keine Kritik !

Hallo ihr Lieben,
Ich wollte die Mamis unter euch fragen ,die beim zweiten Kind auch wieder drei Jahre daheim bleiben oder blieben .Habt ihr dadurch Nachteile im Job bzw hattet ihr Nachteile dadurch ,was die Rueckkehr angeht ?Ich hoffe ich werde hier jetzt nicht kritisiert .Was ich hier alles schon gelesen habe ,von wegen wie man seinen armen Mann zum Goldesel machen kann oder so faul sein zu wollen 3 Jahre daheim zu bleiben und nicht der Mann derjenige ist der zuhause bleiben darf ,usw blieb mir echt die Spucke weg .Ich habe eine 2 jährige Tochter ,war dann 2,5 Jahre zuhause und die nächste Elternzeit geht quasi nahtlos über .Ich wuerde gerne wieder 2-3 Jahre zuhause bleiben ,aber frage mich ,wie es ist wenn man später 5-6 Jahre aus dem Job war (bin unbefristet fest und bekomme meinen Arbeitsplatz auch genau wieder ,da es in der Firma nur diese Position gibt ).Ich kann es einfach nicht über das Herz bringen mein Kind so früh abzugeben .Mein Mann verdient ganz gut ,ist aber kein Großverdiener ,macht ab und an wenn es passt nochmal etwas nebenbei auf Aushilfsbasis.Wir kommen wirklich gut über die Runden in dieser Zeit . Und nein ,mein Partner möchte das genauso ,er ist froh wenn ich daheim bei unseren Kids bin und fuehlt sich nicht von mir gemolken .

Wenn du es nicht kannst, dein Kind früher abzugeben, dann stellt sich ja die Frage ob überhaupt nicht. Ich denke allerdings, dass es auch zu überlegen ist, ob du nicht Teilzeit arbeitest 20 Stunden oder so. Ich kenne deine Kinder ja nicht, aber ich stelle mir vor, dass es je älter sie sind nur schwerer ist sie abzugeben. Und du wirst ja sicherlich auch mal die letzten Jahre ausgegangen sein und einen Babysitter gehabt haben. Wir haben unseren Sohn bei einer Tagesmutter, da kann ich ihn flexibel hinbringen, muss auch nicht jeden Tag, ganz wie ich will.

Also die Kleine geht dann kurz vor 3 quasi dann in die Kita .Ja ,für solche Ausnahmen haben wir Oma und Opa . Ich wuerde es gerne wieder so machen,jedoch habe ich etwas Angst wie es danach sein wird ,beruflich wieder Fuß zu fassen ,wenn man so lange raus war .Vielleicht hat jemand Erfahrungen ?Teilzeit wäre für mich dann auch schon ein Problem .Also für zwischendurch hab ich immer mal Oma und Opa,jedoch für um die 20 Stunden die Woche,wuerden wir doch Fremdbetreuung benötigen ,da ich nicht möchte ,dass sich unsere Eltern tagtäglich nach uns richten ,es sind ja unsere Kinder .

Aber wären denn 2 Tage in der Woche zum Beispiel so schlimm für dich? Es ist doch prima, wenn Kinder früh mit anderen Kindern lernen zu spielen. Sie können viel besser teilen und andere Dinge. Und ich sehe einen wieder einstieg nach so langer Zeit kritisch. Kommt aber auch auf den Beruf drauf an

Es muss doch für Euch als Familie passen. Was andere denken ist doch völlig egal.
Ich finde es auf jeden Fall gut für die Kleinen. Und das ist doch das wichtigste. Wir bleiben beide (!) das erste Jahr zu Hause. Das wird zwar finanziell kein Königsjahr, aber für uns ist es es wert. Ich bleibe danach weiter zu Hause, mein Mann geht wieder arbeiten. Ich mach aber nebenbei mein eigenes Ding mit Kuchen und Kombucha und so für die Wochenmärkte. Das bringt zumindest ein bisschen Geld in die Kasse.

Bleib daheim,gib es mit 3 Jahren in den Kindergarten und gut ist:-)
Bei mir gab es im Job keine Probleme, bin aber auch "nur " Erzieherin;-)

Aber da deine Stelle ja auch unbefristet ist, dürftest du da auch keine Probleme haben, wieder einzusteigen.

Genieß deine Zeit mit deinen Kindern, arbeiten mußt du noch lange genug!

lg

Wenn die Möglixhkeit besteht zuhause zu bleiben finde ich es gut wenn es noch Frauen oder Männer gibt die sich dafür entscheiden. Das man dafür angegiftet wird ist mir unverständlich.
Wirst du danach Teilzeit arbeiten? Da wäre es mir glaube ich egal ob ich durch die Jahre zuhause erstmal Nachteile hätte.

Ich werde zwar wohl nach 1 Jahr wieder 15 Stunden arbeiten aber nur wegen dem Geld

Gute Einstellung #pro!

Hey 🌸👋
ich finde es überhaupt nicht schlimm schließlich nutzt du diese zeit zur Erziehung deines kindes und nicht zum Faulenzen.

Ich habe schon 3 Kinder und habe nie Elternzeit gebraucht ,
Da ich meine Kinder sehr nah und auch sehr früh bekommen habe.
Mein Mann ist gerne für die Familie Arbeiten gegangen und für ihn allemale schöner das die Kinder zuhause bei mir sind als in einer Kita .
Bei meiner Tochter bin ich nach 2 1/2 jahren Arbeiten gegangen und ich fand es ein wenig zu früh ich werde jetzt bei meinem 4 kind auf jeden fall 3 Jahre in Elternzeit gehen .
Habe auch eine Festanstellung und arbeite dann in meinem Alten Job .
Mehr kann ich dir leider nicht dazu sagen .
Liebe Grüße Ummi mit 🐣25.Ssw

Wollte nochmal ergänzen * nie Elternzeit ......da ich sowieso zuhause war .
Sorry LG.

Ja, was willst du denn jetzt hier hören? Natürlich ist es schlecht für dich selber, wenn du dann ( nach dieser neuen Elternzeit ) dann volle 6 Jahre aus dem Beruf heraus bist. Du fängst ja quasi wieder ganz neu und von vorne an in deiner Firma...natürlich möchte jede Mutter - aber auch jeder Vater - für sein Kind da sein. Da du aber die ganze Zeit komplett ausfällst als Mitverdiener, muss dein Mann die ganze finanzielle Last fast ganz alleine tragen. Das käme fürmuch nie in Frage, deswegen liebe ich meine Kinder aber nicht weniger. Ich würde maximal 2 Jahre zu Hause bleiben und dann wieder einsteigen in den Beruf. Muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden, aber ich finde die finanzielle Absicherung des Kindes/der Kinder - sollte genauso gerecht aufgeteilt sein/werden, wie alle anderen Belange wie Erziehung, Freizeit, Schule ecetera...

uns geht es es ja weniger um die Absicherung und um ein „gerecht „weil was ist schon gerecht ?mein Mann „muss“ zwar das Geld verdienen ,aber dafür leiste ich ja daheim die Arbeit und schraenke meine persönlichen Freiheiten ein .aber wir machen das halt beide gerne .und nur aus gerechtsheitsgefuehl,das Kind früh abzugeben ,um das Gewissen gegenüber dem Partner zu erleichtern ,kaeme für uns nicht in frage .wir wollen es ja beide .wir rechnen nicht auf .wir wollen nur das beste für unser Kind .fuer uns ist das halt irgendwie daheim .was ich hören will ,weiß ich auch nicht :-( mein Mann sagt immer ich soll zuhause bleiben und mir nicht so einen Kopf machen .man steht irgendwie in so einem Zwiespalt.uns geht es nicht ums Geld ,ich persönlich hab auch genug gespart ,aber halt um den Wiedereinstieg .haette gerne Erfahrungsberichte von Frauen ,die so lange zuhause waren und wieder zurückgekehrt sind :)

Bei uns ist es auch so, wird es auch so sein.

Meine Tochter wird 6 Jahre alt und im August bekommen wir ein Baby.

Es ist so das ich bei meiner Tochter 2 Jahre zuhause war und dann arbeiten gegangen bin 40 Std. Das hat 1 Jahr geklappt weil mein schlechtes Gewissen einfach da war.

Dann hab ich mich so eingeschränkt das ich 20- 30 Stunden arbeiten war.

Ich lernte dann meinen jetzigen Mann kennen und der hat zu mir gesagt er möchte das ich bei meiner Tochter zuhause bleibe obwohl sie da schon 4 war... ich war jetzt 1 1/2 Jahre bei meiner Tochter und jetzt kommt das Baby.. da sagt er auch er möchte das ich bei den Baby mindestens 4 Jahre zuhause bleibe das ich auch genug Zeit habe für meine erste Tochter die kommt jetzt in die Schule usw.

Es gibt Männer die nicht auf das Geld aus sind und auch das beste für das Kind möchte das lasse ich mir gar nichts einreden von dem her ... auch wenn die Elternzeit aus ist werde ich nicht so schnell arbeiten gehen.

Mach dir keine Gedanken... damals war es auch so das die Mütter nur zuhause waren und der Mann arbeiten gegangen ist.

Wenn man sich das leisten kann warum also nicht ?

LG.

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Mach dir da keine Gedanken!
Es wird immer welche Geben, die kritisieren was man macht-
Bleibt man zu Hause ist man faul, geht man früh wieder arbeiten heißt es "das arme Kind"...
Ich bin auch noch in Elternzeit von Sohni (15 Monate) und gehe im September nahtlos in die nächste (wieder für 2 Jahre) ich bin unbefristet im öffentlichen Dienst beschäftigt und bin dankbar, dass ich es mir erlauben kann für meine Kinder da zu sein.
Was andere darüber denken, ist mir ziemlich egal😉.

Hallo,
Wenn du die Möglichkeit hast und es auch möchtest dann bleib doch ruhig 3 Jahre zu Hause.
Geniesse die Zeit mit deinen Kids, sie kommt nicht wieder.

Wenn ihr es euch leisten könnt, spricht so ja erstmal nichts dagegen.

Es kommt einfach auch ein bisschen darauf an, was für Ambitionen man hat. Meine Schwester 6 Jahre zuhause und es war nicht gerade einfach wieder einzusteigen, ging aber.

Es war aber auch von vornherein klar, dass große Karriereschritte nach so einer langen Auszeit erstmal nicht drin waren.

Okay ,große Karriereschritte sind für mich in Zukunft erstmal nicht geplant .Nach der Elternzeit wuerde ich gerne maximal 30 Stunden in der Woche in Teilzeit arbeiten gehen.Vielen Dank für deine Antwort :)

Liebe Bald nochmal Mama:))

wenn es finanziell passt, dann bleib zu Hause:) ich werde 2 Jahre zu Hause bleiben und dann kommt unsere kleine in den Kindergarten. Vollzeit plane ich auch nicht mehr arbeiten zu gehen .

auf der Arbeit wirst du dann sicher nochmal kurz eingearbeitet, so ist das bei uns..
da würde ich mir keine Sorgen machen .

Geniesse die Zeit mit den kleinen ..

lass dich nicht von anderen ärgern:)

Alles Gute !

Bin gerade auch mit dem zweiten Kind schwanger und werde wieder wie jetzt auch schon 3 Jahre Elternzeit beantragen.
Ich bin froh um die Zeit die ich mit den Kindern verbringen kann.
Ich bin allerdings Erzieherin von Beruf und sehe es auch nicht ein mein Kind in fremd Betreuung zu geben damit ich andere Kinder betreuen kann. Da bleibe ich lieber bei meinen eigenen.
Denke auch nicht das dir im Beruf ein großer Nachteil entstehen wird. Du bist ja unbefristet angestellt. Je nach dem was du sonst so machst musst du evt noch Schulungen o.ä. nachholen, aber ansonsten hast du das ja mal gelernt.
Die Zeit mit meinen Kindern würde ich immer der Arbeit vorziehen ( solange es finanziell machbar ist ) .
Aber das ist halt meine Meinung und jeder hat dazu eine andere und muss für sich und seine Familie entschieden.
LG Mona

Ich mache es genauso wie du es planst. Mit der Großen war ich zwei Jahre daheim, dann kam direkt die Kleine und nun bin ich mit der Kleinen nochmal bis zum Kindergarten (3 Jahre daheim). Nach einem Jahr abgeben wäre keine Option für mich gewesen, nach 2 Jahren haben wir kurz überlegt, aber ob ich jetzt 4 oder 5 Jahre aus dem Beruf draußen bin ist bei mir dann auch egal, so oder so werde ich ziemlich viel von neu anfangen müssen, in dieser Firma. Das Abgeben in den Kindergarten bei der Großen war überhaupt kein Problem. Ich denke es ist oft eine Lebenseinstellung (vorausgesetzt man kann es sich, wenn auch mit Abstrichen, irgendwie leisten) ob man seine Kinder früh fremdbetreuen lässt, oder nicht. Die ersten prägenden Jahre kommen nie wieder. Arbeiten wirst du danach noch genug Jahre und kannst gegebenfalls auch versäumtes bei der Arbeit nachholen. Allerdings ist mir schon klar, dass ich mehr oder weniger in meiner jetzigen Position bleiben werde und nicht mehr groß Karriere mache. Es gibt immer Leute die dich deswegen schief anschauen werden. Zur Zeit als ich noch ein Kind war,war es genau umgekehrt. Meine Mutter ging arbeiten und wurde blöd angeschaut. Heute bleibt man daheim und ist gleich eine Übermutter. Dir weiterhin alles Gute bei eurer Entscheidungsfindung.

Es muss jede Familie und jede Frau für sich entscheiden. Schlimm finde ich es nicht, wobei ich immer nach 12 monaten wieder gearbeitet habe. Ich weiß ja nicht was du für einen Beruf hast und was es bedeutet, wenn du wieder nach 6 Jahren einsteigt. Irgendwie scheinst du ja bedenken zu haben, anszonsten würdest du ja nicht fragen. Mich persönlich irritiert es immer etwas, wenn Familien sich für ein sehr traditionelles Familienmodell entscheiden und es fällt mir schwer es nachzuvollziehen, da die einzige Person die Nachteile von dieser Konstellation hat, die Frau ist. Im Grunde begibst du dich auf lange Jahre in die Abhängigkeit deines Mannes. Auch wenn du danach teilzeit arbeitest und er vollzeit. Solltet ihr euch trennen oder sollte deinem Mann etwas passieren, bist du die jenige die später weniger auf den Konto hat. Auch in der Rente Maßstab es sich klar bemerkbar. Bei deinem Mann galt nicht. Ich finde sowas ungerecht und es käme für mich ich nicht in Frage. Wenn man gerne drei Jahre mit seinen kindern zuhause bleiben möchte, dann doch bitte 50% der Mann und 50%. Wieso soll nur die Frau zuhause bleiben? Ich verstehe das nicht. Aber letztendlich musst früh für dich entscheiden, ob du den Preis dafür zahlen willst.

Damit hast du nicht unrecht ,aber ich habe ja auch keine Kinder bekommen um sie Vollzeit abzugeben .wenn ich Vollzeit arbeite ,arbeite ich bis 17 Uhr ,soll ich dann meinen Kindern einen gute Nacht Kuss geben und wir haben noch eine Stunde am Abend zusammen ?ich verstehe was du meinst,aber das ist halt der Preis . Bei uns wäre es andersrum auch nicht möglich ,da mein Mann weitaus mehr verdient

Hallo, ich verstehe dich auch. Es fällt mir zum Beispiel auch nicht leicht mein Kind mit 12 Monaten abzugeben. Es ist ja nicht so, dass die Zeit danach nicht total anstrengend wäre. Auch ich habe Phasen, in denen ich Frauen bzw. Familien beneide in denen die Eltern drei Jahre zuhause bleiben können. In Deutschland ist es halt so, dass egal wie man es macht irgendwie blöd ist. Hat Frau gar kein Kind ist sie die Geldgeile Karrierefrau, gibt sie ihr Kind mit einem Jahr in die Kita ist sie ne rabemmutter und bleibt sie zuhause ist sie das dumme heimchen. Also wie frau es macht, sie macht es falsch. Mich kotzt diese Denkweise so an, da es deutlich macht wie sehr die Einstellung verankert ist, die Frau wäre für Angelegenheiten der Familie alleine verantwortlich. Männer müssen sich dahingehend nicht oder selten rechtfertigen. Das finde ich schlimm und das sehe ich nicht ein. Mein Mann und ich habe beispielsweise das selbe Studium. Ich habe sogar besser abgeschnitten, die bessere Stelle und wäre sicherlich befördert worden, wäre ich nun nicht schwanger geworden. Trotzdem will ich Kinder, aber halt nicht zu dem Preis, das alles an mir hängen bleibt. Für die Kinder ist mein man genauso verantwortlich und das fordere ich auch ein. Wichtig ist einfach hinter seiner Entscheidung zu stehen und sich nicht versichern zu lassen und gegebenfalls mit den Konsequenzen zu leben.

Ich persönlich habe es gut, da mein Beruf sehr Familienfreundlich ist. Ich verdiene viel Geld und habe sogar mit einer Vollzeitstelle die Möglichkeit mein Kind am frühen Nachmittag zu holen. Und auch ich arbeite das erste Jahr nach der Eltern nicht vollzeit sondern nur 60% um zwei Tage in der Woche zuhause bleiben zu können. Aber ich möchte halt beides. Aber wie gesagt, jeder muss es für sich wissen. Und schlimm finde ich gar nix. Hauptsache man fühlt sich wohl!

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Hallo,

Na da kommen ja kommentare Wahnsinn.

Mein Mann stellt mir schon immer frei zu arbeiten oder es zu lassen da wir nicht darauf angewiesen sind.
Bislang hab ich 3 tage die woche gearbeitet und hab neben bei ne grundschülerin zuhause die aber im sommer nun auf die weiterführende kommt.

Jetzt sind wir nach jahren des wartens ganz frisch schwanger und ich wurde sofort ins bv geschickt.

Ich werde aufjedenfall minimum 2 jahre zuhause bleiben eventuell auch 3.

Vor den 2 jahren würde ich es auch nicht über das herz bringen.

Solang du und dein mann mit dieser situation zufrieden seit ist es doch völlig egal was andere denken.

Liebe Grüße

Ich selbst hätte nie im Leben so lange zu Hause bleiben wollen - erst Recht nicht, wenn mein Mann dafür sogar einen Aushilfsjob annehmen hätte müssen. Für mich ein absolutes Unding! Dann sieht ja Dein Mann, der eh schon wegen Vollzeittätigkeit lange außer Haus ist, sein Kind noch weniger - nur, damit Du 24h/Tag bei dem Kind sein kannst.
Ich selbst hätte bei sowas ein sehr schlechtes Gewissen.
Aber wenn das für euch OK ist, dann macht es so, wie ihr wollt. Nur für euch muß es passen, nicht für andere Leute.

Mein Mann macht seine Aushilfsjob nicht deswegen ,den hat er schon ewig ,auch als wir noch nicht zusammen waren bzw auch noch als ich 40 Stunden Vollzeit gearbeitet habe .ist ein Saisongeschäft und auch nur hin und wieder mal der Fall,zudem ist es quasi sein Hobby im Nebenjob:) alles gut ,er muss nur bis 16 Uhr arbeiten und hat einen Arbeitsweg von 2 km ,so früh sind wahrscheinlich die wenigsten Maenner daheim .ein schlechtes Gewissen hab ich nicht ,ich leiste ja den ganzen Rest .und es ist ja nur fuer eine
Zeit :)

Und das „nur“ finde ich irgendwie abwertend ..also „nur „ damit ich 24 Stunden beim Kind bleiben kann .das wollen wir beide ja genau so. Das ist uns ja so wichtig .Die Alternative wäre gewesen ,es mit 1 Jahr in die Krippe zu geben „nur „ damit ich wieder arbeiten gehen kann .da haetten wir beide unserem Kind gegenüber ein schlechtes Gewissen gehabt ,wir beide sind erwachsen und treffen Entscheidungen für uns persönlich .also ist ja auch von meinem Mann der Wunsch ,nicht nur meiner :)

Also ich bin zur Zeit in der 35SSW schwanger und wir wollten nach diesem noch ein Kind. Wir haben es nun so überlegt, dass ich die nächsten 4 Jahre zu Hause bleiben. Beantrage 2 Jahre EZ für unsere Maus die im Mai kommt, wollen aber zeitgleich im September wieder Starten mit üben, damit zwischen den 2 Babys knappe 14 Monate sind, damit ich das volle Elterngeld wieder bekomme. Somit bleibe ich dann 4 Jahre und 2 Monate im Prinzip zu Hause. Kind 1 wäre 4 und Kind 2 wäre 3 wenn es in den Kiga kommt. Ich möchte auch grade diese wichtige Zeit von meinen Kindern nicht verpassen. Wer die Möglichkeit hat und sie nutzen möchte, finde ich völlig in Ordnung. Lass dich nicht beirren von einigen hier. Ich finde das überhaupt nicht schlimm, kann es sogar nachvollziehen. Ich denke da genauso wie du.

LG Dadaa mit Prinzessin 35.SSW

Hi,

ich war 3 Jahre zu Hause und bin aktuell mit Nummer 2 schwanger.
Der Große wurde im Februar 3, ich war insgesamt dann jetzt 3 Wochen und 3 Tage arbeiten und hab dann Resturlaub und neuen Urlaub genommen und seit einer Woche im Mutterschutz.

Ich kann nach meiner Erfahrung nur sagen, dass für unseren Großen eine frühere Fremdbetreuung keinen Sinn gemacht hätte. Er hat erst mit 2,5 angefangen sich für andere Kinder zu interessieren und er hat da einen großen Sprung in seiner Entwicklung gemacht. Ich war mir ab da dann ziemlich sicher, dass er den Start in den Kiga gut hinbekommt.

Und so war es auch. Er konnte sich im Kiga nach ein paar Minuten Eingewöhnung schon am ersten Tag von mir lösen und hat gespielt. Es lief alles reibungslos ab. Er hat sich dort wohlgefühlt und geht auch auf andere Kinder zu. Er kann sich auch gegen Größere durchsetzen, wenn ihm jemand sein Spielzeug wegnehmen will.
Sein Erzieher ist sehr zufrieden mit seiner Entwicklung und sieht keine Probleme.

Ich hatte bei der Jobrückkehr keine Probleme. Obwohl ich 3 Jahre weg war und in eine andere Abteilung kam, war ich schnell wieder drin. Auch im System und konnte sogar 1-2 Mal meinen Kolleginnen helfen, weil sich Preise falsch gezogen hatten und ihnen erklären wo das Problem liegt 😊

Ich bleibe auch jetzt wieder 3 Jahre daheim und mache mir da keine Gedanken. Mein Mann verdient genug, er steht 100% hinter der Entscheidung, dass unter 3 Jahren keine Fremdbetreuung für uns in Frage kommt.

Wir haben im Notfall Oma und Opa im Hintergrund, aber genau wie ihr, sind wir auch der Meinung, es ist unser Kind und darum kümmert man such selbst.
Babysitten und Einspringen bei Notfällen mal ausgenommen.

Wir haben es auch so gemacht, dass meine Schwiegereltern den Großen morgens in den Kiga gebracht haben, so konnte er soweit ausschlafen. Ich hab ihn um halb Acht rüber gebracht und bin dann zur Arbeit. Um 9 war er im Kiga bis 12 Uhr, am Anfang, da haben ihn dann auch Oma und Opa abgeholt. Inzwischen bleibt er regulär bis 13 Uhr.

Das war für mich dann ok, weil absehbar, aber ich möchte auch nicht meine Schwiegereltern dauerhaft einschränken. Sie sollen ihre Freizeit genießen, man weiß ja nie wie lange es noch geht.
Ich genieße ja auch die Freiheit, dass sie im Normalfall immer als Babysitter zur Verfügung stehen, damit ich mal zum Friseur kann oder die Vorsorge beim Arzt machen. Da bringen sie den Großen dann in den Kiga.

Ich freue mich auf die 3 Jahre Elternzeit und freue mich auch auf die Zeit danach, wenn ich wieder arbeiten kann.

Ich bin dann 36, was bedeutet, dass ich danach noch gut 30 Jahre Minimum arbeiten muss und Zeit habe Karriere zu machen und Geld zu verdienen. Da nehme ich mir die 3 Jahre Auszeit gerne.

So sehe ich das auch .meine Eltern oder auch Schwiegereltern machen das gerne .aber ich möchte nicht ,dass alles auf ihnen basiert und sie sich nur nach uns richten .sie haben sich ihre Freizeit /Rente auch verdient .wenn sie wollen können Sie jederzeit einen Oma /Opa Tag machen und sie gehen nicht in die Kita .auch abholen etc werden sie sicher des Öfteren tun und auch sehr gerne .aber ich sehe es genauso wie du ,es sind meine Kinder und ich kann und will nicht verlangen ,dass sie sich nach meiner Arbeit richten .jetzt sind sie erstmal dran ,ihre Zeit zu genießen .wie du sagst ,wer weiß wie lange sie das können .

Bei uns ist es zwar das erste Kind, aber wenn es direkt ein zweites Kind hinterher geben sollte, würde ich ebenfalls wieder drei Jahre daheim bleiben wollen. Es kommt ja auch immer auf die persönlichen Umstände an. Bei uns in der Region kostet ein Krippenplatz weit mehr als der Kindergarten (über 1000 Euro) und das Kind wird dort ja nicht mal den ganzen Tag betreut. Das heißt ich müsste meinen Vollzeitvertrag sowieso um einige Stunden reduzieren und das rechnet sich dann ja gar nicht. Daher finde ich es immer doof, wenn man gleich kritisiert wird und die anderen aber gar nicht die Hintergründe kennen.

Ich werde allerdings ab dem zweiten Jahr für etwa 6 Stunden die Woche auf 450 Euro Basis arbeiten. Um nicht ganz raus zu kommen. Ich kann das allerdings auch von zu Hause aus machen. Ich weiß nicht, ob es für dich die Möglichkeit eines Minijobs bei euch in der Firma gibt?

Ich wünsche euch alles Liebe und so wie ihr es macht, wird es für die Kinder auch das Beste sein 😊

Modernwife mit #stern und Babygirl inside (32. SSW) 💗

So ähnlich ist es bei uns. Ich war mit Kind 1 zwei Jahre zu Hause, dann kam direkt Kind 2. Nahtlos weitere zwei Jahre geblieben, jetzt ist bald Kind 3 da. Aber: dieses Mal bleibe ich ein Jahr zu Hause und dann mein Mann ein weiteres Jahr. Das passt für uns so am besten.

Was andere dabei denken, ist mir völlig schnurz. Andere müssen weder unser Geld verdienen, noch sich um unsere Karrieren kümmern oder unsere Kinder großziehen.

Alles Gute dir 😊

Zuerst einmal ist wichtig dass ihr euch einig seid, das ist ja so.
Dann finde ich wiederum wichtig dass die Kinder sozialen Kontakt bekommen und nicht nur bei Mami sind. Fremdbetreuung ist wichtig für die Entwicklung der Kids. Ansonsten kommt es natürlich auf deine Branche an, ob du da wieder reinschlüpfen kannst. Aber im Endeffekt geht alles wenn man nur will. Alles Liebe 🍀

Wahnsinn was man sich anhören darf sich 3 Jahre voll um seine Kinder zu kümmern..
Ich bleibe auch WIEDER 3 Jahre zuhause! Mein Mann verdient recht gut, wir haben alles was wir brauchen, machen auch einmal im Jahr Urlaub und ich spare nebenbei schon seit Jahren monatlich zusätzlich für meine Rente..

Also wenn es für euch finanziell klappt und ihr euch gut damit fühlt dann mach das!!
In den Job kannst du dich auch wieder einarbeiten! Auch nach so langer Zeit!

Hallo,
Dieses Thema ist immer wieder eine spannende Diskussionsrunde wert ;-)
Ich finde es immer sehr traurig das es so wenig Akzeptanz zwischen den arbeitenden und den noch nicht wieder arbeitenden Muttis gibt!Wiegt man die Vor-und Nachteile auf so hält sich das meiner Meinung nach die Waage. Ich gehöre übrigens auch zu den Muttis die die ersten drei Jahre Zuhause bleiben, es ist einfach meine persönliche Überzeugung. Werde für mich die Zeit für mein Abendstudium nutzen.Es muss jede Familie für sich so gestalten das es passt und nicht um anderen etwas Recht zu machen!

Da kann ich dir nur zustimmen. Ich finde es sollte jeder für sich entscheiden.
Traurig ist nur das man inzwischen das Gefühl hat sich rechtfertigen zu müssen wenn man zu Hause beim Kind bleibt.
Als ich klein war war es genau umgekehrt. Da mussten sich die Mütter rechtfertigen die arbeiten gegangen sind.

Ich habe noch keine Erfahrungen mit Elternzeit, hab grad Baby Nummer 1 im Bauch, aber ich möchte dich wissen lassen dass ich es erschreckend finde dass du hier im Forum bange haben musst wegen einer solchen persönlichen Entscheidung, die ich voll und ganz verstehen kann (werde auch knapp 3 Jahre nehmen) angeprangert zu werden.
Jede Frau, jede Beziehung, jedes Kind und jede Situation ist so unterschiedlich dass es halt nicht die eine ultimative Lösung für alle gibt.
Nimm dir die Zeit die du nehmen kannst und möchtest und genieße sie. Dafür darf dich niemand verurteilen und Niemand gibt dir die Zeit zurück wenn sie erst verstrichen ist.
Ich kann dich total verstehen. Lass dich also nicht von anderen Meinungen beirren. Hör auf dein Herz!
Ich bin mir sicher dass du dich auch nach der zweiten elternzeit wieder gut im Job integrieren wirst.

Seit meinem 1. Kind gehe ich nicht mehr arbeiten. Ehrenamtlich ja, aber wir kommen gut mit einem Gehalt aus. Ich denke du musst dir da keine Gedanken machen.