Angst vor Kündigung

    • (1) 10.10.18 - 16:01

      Guten Tag,

      Ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum.
      Ich habe bereits die zweite Fehlgeburt hinter mir und bin gleich offen und ehrlich mit dem Thema Schwangerschaft auf meiner Arbeit umgegangen.
      Ich muss auf Grund meines Arbeitsplatz(Pflegeheim) sofort bekannt geben,sobald eine Schwangerschaft besteht.
      Dies habe ich auch beide Male getan,da mir meine Gyn sofort ein Bv ausgesprochen hat und dann eh klar war,was das du bedeuten hat.
      Meine Arbeitskollegen haben sehr viel Verständnis in meiner jetzigen Situation und äußern auch,dass ich mir keine Sorgen machen brauch und mir Zeit nehmen soll.Ich stehe mit meinen Arbeitskollegen in einem sehr guten Verhältnis.
      Nun habe ich heute einen Anruf aus dem Büro bekommen für ein Gespräch nächste Woche,worum es genau geht wurde mir nicht direkt gesagt,sondern das wir meine jetzige Situation einmal besprechen möchten.
      Nun habe ich die Befürchtung,dass mir eine Kündigung bevorsteht!
      Ich weiß,ich soll erstmal abwarten,aber dennoch ist die Befürchtung und Angst da.
      Das evtl irgendwann eine erneute Schwangerschaft eintreten könnte und dies ein Grund sein könnte für eine Kündigung.
      Ich arbeite seit 5 Jahren dort und habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag,es gab nie irgendwelche Schwierigkeiten
      oder sonstige Unannehmlichkeiten,beide Seiten waren immer sehr zufrieden.
      Ich habe echt Angst davor,was mich erwartet und wie ich mich im schlimmsten Fall richtig verhalte,
      Ich hoffe,mir kann jmd etwas Mut zusprechen,in meiner jetzigen Situation ,wäre meine erste Erfahrung im Bereich Kündigung 😪

      • (2) 10.10.18 - 16:10

        Warum solltest du gekündigt werden?
        So wie du schreibst gibt es keine Grundlage. Es sei denn, du hast geklaut oder gefährliche Pflege betrieben.

        • Weil sie vielleicht vermuten und damit rechnen,dass irgendwann eine erneute Schwangerschaft eintreten könnte und sie dann wieder für mich nach Ersatz suchen müssen.
          Da ich ja sofort aus dem Verkehr gezogen werde.
          Und von heute auf morgen findet man nicht so schnell jemanden und meine Schicht muss ja dann auch sofort abgedeckt werden.
          Es macht doch für die im Büro viel mehr Arbeit,als eine Angestellte mit abgeschlossenen Kinderwunsch

                • Niemand muss schriftlich eine Kündigung begründen und jeder Rechtsanwalt rät den Arbeitgebern auch, dies tunlichst zu vermeiden.

                  So kenne ich das nur aus der Probezeit.

                  Sonst muss schon aus betrieblichen Gründen oder weil man was falsch gemacht hat....
                  Sonst würde es ja nicht so viele Kündigungsschutzklagen geben, wenn der Arbeitgeber einen einfach so raus schmeißen kann....

                  • Du verwechselst da etwas. Dass man keinen Grund (schriftlich) nennen soll, heißt natürlich nicht, dass keiner vorliegen muss! Den braucht es beim allgemeinen KüSch natürlich und wird dann im Bedarfsfall von einem Gericht überprüft. Aber kein AG sollte den Fehler machen, diesen in der Kündigung auch zu nennen.

              Es muss kein Grund in einer Kündigung angegeben werden.

              • Solange man nicht in der Probezeit ist muss zwingend ein Grund angegeben werden.
                Entweder liegt ist es eine betriebsbedingte Kündigung oder man hat eben irgendwie Mist gebaut. Es gilt der allgemeine Kündigungschutz. Grundlos kündigen ist nicht.
                Der Fall einer Altenpflegerin die eine übrig gebliebene Maultasche mit nach Hause genommen hat, zeigt das manche Arbeitgeber eine gewisse Kreativität entwickeln wenn es darum geht unliebsame Arbeitnehmer loszuwerden.

      (14) 10.10.18 - 16:46

      Aber niemand darf "für den Fall das" gekündigt werden.

      Klar, wenn du wieder ein BV bekommst, dann ist es kurz doof, gerade in der Pflege.

      Aber um dich zu kündigen müssten sie sich so einiges aus den Fingern saugen.

Brauchst doch keine Angst zu haben... In der Pflege gibt es Millionen Arbeitsstellen.

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