Teil-BV - Erfahrungen

    • (1) 16.11.18 - 14:06

      Hallo ,liebe Mitstreiterinnen :);
      bin heute 16+1 ssw und habe ein Teil-BV ausgesprochen bekommen, weil ich als Ärztin oft trotz 60% Teilzeit erst gegen 16-30 bis 17:00 Uhr heimkomme und dann der Haushalt nicht mehr zu schaffen ist. Ich bekomme seit 10 Tagen abends Kontraktionen alle paar Minuten. Außerdem ist mein Blutdruck grenzwertig.

      Jetzt hab ich zwei Fragen:
      1. ich arbeite normal 4 tage die Woche offiziel 6h,20min. Kann mein Chef jetzt verlangen, dass ich stattdessen 5 Tage komme? Dann hätte ich ein Betreuungsproblem mit den beiden älteren Kindern (6 und 8), da ich auch Anfahrtsweg zur arbeit hab und sie freitags um 12:00 aus der Schule kommen.

      2. Wie ist das mit dem Lohn im BV? Bleibt das gleich oder wird der gekürzt?

      Habt ihr Erfahrung damit?

      Die Ärztin meinte, wenn das nicht funktioniert und ich weiter nicht zum Ausruhen komme, will sie mir ein volles BV geben (wollte sie heute schon, weil sie bezweifelt, dass ich heimgeh, wenn die Arbeit liegenbleibt :) - aber ich werds zumindest versuchen)

      LG
      Jokur

      • Hey,

        Ich hatte ein Beschäftigungsverbot für alles was über 6 Stunden Arbeitszeit hinaus geht. Ich hab normalerweise 40 Stunden voll gearbeitet. Da auf dem Zettel/Attest stand maximal 6 Stunden täglich habe ich auch nur die gemacht. Mehr ist nicht erlaubt. Die Stunden kann man nicht auf die Woche verteilen wir man möchte. Was genau wurde denn verordnet?

        Und nein beim Beschäftigungsverbot wird der Lohn nicht gekürzt. Das passiert nur, wenn man krank geschrieben wird und dann nach 8 Wochen oder was das sind bekommt man ja nur noch Krankengeld. Aber beim Beschäftigungsverbot holt der Arbeitgeber sich das Geld bei der Krankenkasse zurück, also braucht man da auch kein schlechtes Gewissen haben. Wenn du Probleme hast, Schmerzen oder sonst irgendwas, dann nimm das Angebot an und bleib zu Hause. Ist leicht gesagt, ich hab bis zum Mutterschutz 6 Stunden gearbeitet und hatte immer ein schlechtes Gewissen. Es dankt dir aber keiner, nur deine Gesundheit und die deines Babys zählt.

        LG

        Hallo, es gibt im Mutterschutzgesetz das Verbot der Mehrarbeit. Eigentlich dürfte sich die Frage gar nicht so stellen: dass du "trotz 60% Teilzeit erst 16:30 Uhr - 17 Uhr nach Hause kommst". Du darfst im Schnitt des Monats nur deine vereinbarten Arbeitsstunden leisten und täglich nicht mehr als 8,5 Std.

        Die Sache mit dem Haushalt ist deine private Angelegenheit und nicht ein Grund für ein BV. Dafür darf dir deine FÄ kein BV ausstellen.

        Wenn du die Mehrarbeit trotzdem leistest, dann ist das deinerseits ein Verstoß gegen das MuSchG und dafür kann dein AG starfrechtlich (oder als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld) belangt werden. Anscheinend ist ja schon eine Gesundheitsgefährdung eingetreten.

        Die Probleme sollten eigentlich im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung gelöst werden. Als Arbeitnehmerin bietet dir dein AG jederzeit ein Gespräch zur Anpassung der Arbeitsbedingungen an. Fordere es ein. Dann brauchst du hinsichtlich der Gefährdungen/Mehrarbeit/Überlastung kein BV.

        Ich habe seid diesen Dienstag auch ein Teil BV. Dort steht genau drinne, dass ich nur 4 Std. täglich arbeiten darf.
        Finanziell hat man keine Einbußen.

        Bei einem Teil BV darf man nicht mehr arbeiten! Dein AG muss dafür sorgen das du pünktlich gehst bzw .du selbst solltest dein Teil BV sehr ernst nehmen.

        Ein Arzt stellt ein Teil BV oder ganzes BV nicht ohne Sorge und Hintergrund aus!

        Was steht genau auf deinem BV? Deine Stundenanzahl muss drauf stehen! In deinem Fall würde ich raten auch die Zeit genau festzulegen. So kannst du privat alles regeln und dein AG kann nichts machen. Den er hat ja eine Fürsogepflicht und Muss das MuschG einhalten😉

        Alles Liebe und Gute für dich 😊🍀

        LG Sabrina 🎀 18 SSW

      • ich arbeite normal 4 tage die Woche offiziel 6h,20min. Kann mein Chef jetzt verlangen, dass ich stattdessen 5 Tage komme? Dann hätte ich ein Betreuungsproblem mit den beiden älteren Kindern (6 und 8), da ich auch Anfahrtsweg zur arbeit hab und sie freitags um 12:00 aus der Schule kommen.

        Wenn dein Arbeitsvertrag für 4 Tage a 6 Std. 20 min geschlossen wurde, kann er nicht verlangen, dass du 5 Tage kommst. Sonst ja, muss er sogar.
        Man könnte das aber auch im anteiligen BV regeln, dass du nicht mehr als an 4 Tagen und nicht mehr als x std täglich arbeiten darfst.

        • im Arbeitsvertag steht nur die prozentzahl und die Stundenzahl pro Woche drin, nicht aber, auf wieviele tage verteil. Ich habe mit dem AG die 4 Tage aufgrund dessen vereinbart, dass ich noch 2 Kinder habe (6 und 8), die freitags früher zu hause sind. Außerem haben sie öfter Brückentage, während mein Mann und ich freitags arbeiten müssten und wir haben keine Verwandten in der Nähe. Es ginge sicher irgendwie zu organisieren. Nur will ich eben wissen, ob die das fordern dürfen. Am Anfang wurde mir gesagt, ich solle mich festlegen, auf wieviele Tage ich die Stunden verteilen will, weil sich ja die Zahl der Urlaubstage danach richtet. Außerdem ist der Job sehr stressig und ich habe eine Depression in der Vorgeschichte. Das weiß natürlich mein AG aber nicht, die Frauenärztin schon. Ich sollte daher auch nicht voll arbeiten. Bisher geht es mir noch ganz gut, nur merke ich eben, dass meine Kräfte jetzt nicht mehr für alles ausreichen. Ich habe abends Durchfall und Kontraktionen und meine Nerven liegen wegen der Müdigkeit öfter blank. Dazu kommt, dass es in unserem Beruf zum Wohle des Patienten erwartet wird, dass man wenn nötig, länger arbeitet. Ich war des öfteren alleine eingeteilt, obwohl die Arbeit nur zu zweit zu schaffen ist, wenn man pünktlich raus will. Es ist Dauerstress, es gibt Deadlines ect.
          Ich finde nicht, dass der Haushalt mein Privatkram ist, denn wenn ich nicht schwanger bin, schaffe ich ja alles. Nur jetzt merke ich, dass es körperlich einfach zu anstrengend wird. Als schwangere schläft man ja auch schlechter, ich muss nachts 2 mal raus und es zwickt hier und da. Das merkt man einfach.

          • Dann kann dein AG dies verlangen, aber nur solange das mit der Kinderbetreuung machbar ist, sonst nicht. Kinderbetreuung geht vor vor Erfüllung der Arbeitszeiten an anderer Stelle.

            Der erste Schritt wäre: Die Probleme sollten im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung gelöst werden - die Gefährdungsbeurteilung ist dein AG doch hoffentlich mit dir durchgegangen? Welche Art von Ärztin bist du eigentlich? Als Arbeitnehmerin bietet dir dein AG jederzeit ein Gespräch zur Anpassung der Arbeitsbedingungen an. Fordere es ein. Dann brauchst du hinsichtlich der Gefährdungen/Mehrarbeit/Überlastung vielleicht kein BV. Es kann ja nicht sein, dass du zum Wohl des Patienten und zu deinem Schaden Überstunden schiebst oder alleine eingeteilt wirst.

            Danach erst sollte der zweite Schritt folgen: das anteilige BV. Aber auch da brauchst du eine Gefährdungsbeurteilung. Nicht, dass dein AG dir die Arbeit von 6 Std. und die Zeit von 4 Std. vorgibt.

            • das ist ja schon passiert. Wir haben Ärztemangel, ich bin im Krankenhaus in der inneren und sie haben für meine Stelle keine eingearbeiteten Kräfte. Da wird an falscher Stelle gesparz. Da ich mit Studienmedikamenten arbeite, herrscht absolute Sorgfaltspflicht. Daher ist auch die regelarbeitszeit mittlerweile zu viel. Ich bin nach der arbeit vom Kopf her müde, dann zu hause kommen noch Kinder und körperliche Arbeit dazu. Durch Zeitdruck ist halt auch der Blutdruck zu hoch.
              Ich bin für das Teil-BV dankbar. Dann ist der Druck jetzt noch höher, schneller für Ersatz zu sorgen bzw. Verstärkung. eigentlich dürfte ich auch nicht mit Krebspatienten unter chemo arbeiten. Aber das ist mein tägliches Brot und alle schwangeren Kolleginnen machen es trotzdem. Immerhin Chemos anhängen und meist auch Blut abnehmen und andere eingriffe muss ich nicht mehr machen (zu 95%)

              • (10) 16.11.18 - 20:19

                Eigentlich dürftest du als schwangere Frau nicht mit Patienten in Chemotherapie arbeiten. Aus zwei Gründen: den Zytostatika darfst du auf keinen Fall ausgesetzt sein! Das Anhängen der Infusionsbeutel ist nicht das Problem, Zugänge legen wäre eins, und die Ausscheidungen sowie das Blut der Patienten können die Zytostatika auch enthalten.

                Das zweite Problem ist, dass diese Patienten alle immungeschwächt sind und "alles" bekommen können. Mit Immunsupprimierten sollst du als Schwangere nicht arbeiten.

                Mir zeigt der Fall, dass ihr das MuSchG gar nicht ernst nehmt. Ich hoffe nur, dass eine Kontrolle kommt und dein Chef so richtig ein saftiges Bußgeld- oder gar Strafverfahren an die Backe bekommt.

                Warum spielst du das mit? Kannst du nicht deinem Kind zuliebe eine richtige Gefährdungsbeurteilung einfordern und Maßnahmen durchsetzen - evtl auch eine Umsetzung an einen mehr Back Office-Job? Kannst du dich so schlecht abgrenzen?

                Es wäre nicht die Aufgabe der Frauenärztin, dir Beschäftigungsverbote auszustellen, weil du und dein Chef eurer Verantwortung nach dem MuSchG nicht nachkommen wollt.

                • (11) 17.11.18 - 20:45

                  "Warum spielst du das mit? Kannst du nicht deinem Kind zuliebe eine richtige Gefährdungsbeurteilung einfordern und Maßnahmen durchsetzen - evtl auch eine Umsetzung an einen mehr Back Office-Job? Kannst du dich so schlecht abgrenzen?"

                  Du hast absolut keine Ahnung von dem Job der Klinikärztin.
                  Tipp: geh in eine Klinik und sprich mit jungen Assistentärztinnen. Diese verheimlichen teilweise ihre Schwangerschaft damit sie keine Nachteile bekommen. Für später, für den Facharzt, für die Dienste...

                  • Ich habe bereits mit etlichen schwangeren Assistenzärztinnen gesprochen. Und es ist durchaus nicht so, dass alle es verheimlichen und danach Nachteile erleiden.

                    • Klar ist aber, dass Mutterschutz und die WBO sich gegenseitig im Wege stehen. Dafür kann der AG nichts. Wer als Ärztin Kinder bekommen möchte, muss einfach gewisse Abstriche an der Karriere machen, weil man z.B. nicht einfach so weiter operieren darf und kann. Eine OP birgt eine Vielzahl an Gefährdungen und dauert ggf. Stunden (wo man weder aufs Klo kann noch sonst eine Pause einlegen darf).

                      (14) 17.11.18 - 21:04

                      Aha. Mir war klar, dass Du das schreibst. Du hättest auch mit vielen Astronautinnen gesprochen , hätte ich diese Berufsgruppe angeführt. Unfug! Die meisten hab Nachteile. Denn niemand will Assistenzarzt bleiben. Das Geld ist schlecht, die Schichten noch viel mehr. Der Chefarzt ist zu 75% leider immer eben genau das: ein Arzt = männlich. Schwanger sein bedeutet für Sie ausfallen, bedeutet Stress. Bedeutet Gefährdungsbeurteilung anfertigen, zusätzliche Bürokratie. Quasi Arbeit für nichts.
                      Unabhängig davon , dass viele Sachen eben nicht mehr gemacht werden dürfen , die man aber nachweisen muss um den Facharzt zu erlangen.
                      und der Druck, dass Patienten nicht behandelt werden, wenn man , wie Du es sagst, "das Spiel nicht mitspielt". Eine befreundete Gynäkologin hatte eigentlich seit 4 Std Feierabend, aber im Kreissaal war die Hölle los. Hätte sie dann gehen sollen und die Frauen sich selbst überlassen?

                      • Was weißt denn DU schon über Ärtzinnen in deutschen Krankenhäusern? Wenn es stimmt, was du von dir behauptet hast (beruflich), dann bist du einen halben Globus weg von hier und unseren Verhältnissen. Was willst du da mitreden???

          (17) 16.11.18 - 19:11

          Wenn im Arbeitsvertrag nichts zu den Tagen steht, kann er dich auch an fünf Tagen einteilen. Kinderbetreuung ist da euer privates Pech (klingt hart, ist allerdings so). Also müsstet ihr eine Kinderfrau dann organisieren

          • (18) 16.11.18 - 19:31

            organisieren lässt sich das. Ich wollte nur wissen, wie das ist und ob sich da jemand auskennt. Es ist einfacher für mich, auch wenn ich dann fünf tage zur arbeit muss, aber ich kann mich noch ausruhen, bevor die Kinder kommen. Ich werde sicher auch dann nicht immer so früh rauskommen, habe aber was in der Hand, um mich zu schützen.

            Nein, Kinderbetreuung ist nicht ihr privates Problem, Ersatzarbeitszeiten und Plätze müssen so liegen, dass die Kinder Betreuung kein Problem ist, dazu gibt es Urteile!

            Betreuungspflichten gehen dann nämlich vor!

    (20) 16.11.18 - 19:09

    Also ein Beschäftigungsverbot wegen liegengebliebener Hausarbeit finde ich sehr fragwürdig.

    a) Was macht dein Partner?

    b) Organisiert euch ne Reinigungskraft

    • (21) 16.11.18 - 19:27

      das BV ist ja wegen der Kontraktionen, nicht wegen dem haushalt. Außerdem sind da ja auch noch die Kinder, die ich nicht einfach wegschieben kann. Ich weiß nicht, wies dir geht, aber ich brauche einfach eine Pause, wenn ich heim komme.

      Mein Mann ist schwer körperlich am arbeiten. Er steht um 5 morgens auf und kommt gegen fünf heim. Er ist untergewichtig und hat ein posttraumatisches Syndrom nach einem Krieg (Bosnier). Seine Reserven sind begrenzt. Er hilft, so gut er kann.

      • (22) 16.11.18 - 20:15

        Also bei Kontraktionen in der 17. Woche würde ich nicht lange überlegen und das volle BV annehmen.
        Ja, deine Kollegen haben dann Stress, aber die Gesundheit von dir und deinem Baby geht einfach vor und genau dafür gibt es das BV. Du solltest dich nicht noch durch den stressigen Alltag quälen, nur damit keiner meckert, dass du nicht mehr arbeitest. Wenn deine Ärztin dir das BV angeboten hat, dann sieht sie offenbar auch genug Gründe dafür und du solltest kein schlechtes Gewissen haben.
        Hoher Blutdruck ist ja auch ein großes Thema für sich. Ich bin selbst an der kritischen Grenze und habe mich damit viel befasst. Für dein Baby ist mehr Ruhe und ein niedrigerer Blutdruck bei der Mama ganz wichtig. Sei egoistisch für dein Baby. Es kann sich leider nicht selbst stark machen. Dafür hat es dich. 😉
        Ich wünsche dir alles Gute! 💖
        Achso im BV, ob Teil oder Voll, bekommst du monatlich genauso viel Geld wie vorher.

      (24) 16.11.18 - 20:41

      „Außerdem sind da noch die Kinder...“

      Auch kein Grund für ein medizinisch begründetes BV. Deine gesundheitlichen Probleme allerdings schon.

      Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen

      • (25) 17.11.18 - 07:00

        Allerdings muss man sehr wohl die Belastung unterscheiden. Eine Frau mit zwei Kindern und Mitte dreißig ist körperlich in der Schwangerschaft unter Umständen mehr Belastungen ausgesetzt als eine Erstgebärende mit Mitte 20. Auch das Wohnumfeld (vierter Stock ohne Lift ohne direkte Autozufahrt zum Hauseingang in unserem Fall) ist nicht so ideal. Ich muss also ggf. Einkäufe weit tragen bzw. mehrmals gehen. Mit mehreren Kindern ist mehr Wäsche, mehr Einkäufe ect. zu erledigen. Und ich muss auch für sie da sein. Wir organisieren das so gut wir können, aber es ist einfach nicht immer möglich, dass er alles übernimmt. Beschäftigungsverbot dient dem Schutz, es wird ja nicht erst ausgesprochen, wenn das Kind schon zu früh geboren ist oder ich wegen einem 1cm GB-Hals im Krankenhaus liege. Durch das BV habe ich die Möglichkeit, eine Pause einzulegen und meinem Körper Erholung zu gönnen. Das ist der Sinn der Sache. Auch wird der Stress auf das ungeborene durch den Dauerdruck reduziert. Damit ist durch das Teil-BV ein Stressfaktor und eine körperliche Belastung reduziert, was zu mehr Kapazität führt. Das ist der Sinn des BV.

        Zudem bitte ich euch wirklich, wenn ihr kommentieren wollt, euch auf meine konkreten Fragen zu beziehen. Wenn ihr dazu nichts zu antworten wisst, dann spart euch den Kommentar. Ich glaube nicht, dass ich mich vor irgendwem rechtfertigen muss. Ich bin kein fauler Mensch und mein Arbeitsplatz ist eine Extrembelastung. Glücklicherweise kennt meine Ärztin den Klinikalltag und weiß, was wir leisten müssen.


        LG

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