Hausverkauf- Brauche Meinungen

    • (1) 27.11.18 - 09:01
      Lalelu2018

      Hallo,
      Ich brauche mal neutrale Meinungen, deshalb versuche ich mal das Anliegen so objektiv wie möglich zu beschreiben. Vielen Dank schon mal vorab an alle, die es lesen und beantworten.
      Stellt euch eine Familie vor: Mutter und 3 Kinder, die Kinder sind alle erwachsen. Die Mutter hat schon immer in einem Haus gelebt, das sie von ihren Eltern damals geschenkt bekommen hatte. Sie zog mit ihren Kindern vor ca. 15Jahren in ein Reihenhaus um und bezahlte dafür ca. 260.000€ (konnte es von dem Verkauf des anderen Hauses komplett bezahlen). Die älteste Tochter kaufte sich zusammen mit ihrem Mann ca. 10 Jahre später ein gleichwertiges Reihenhaus quasi nebenan für 300.000€. Die Häuser kosteten nun schon etwas mehr.... Jetzt die aktuelle Situation: die Mutter will ihr Reihenhaus verkaufen, da sie zu ihrem Partner ziehen möchte. Das mittlere Kind würde ihr gerne das Haus abkaufen- finanziell ist es aber nicht so einfach. Die Häuser sind heute ca. 400.000€ wert. Wie würdet ihr als Mutter handeln? Das Haus dem Kind für ca. 300.000 verkaufen mit der Begründung dass sie es selbst für nur 260.000 erworben hat und die ältere Tochter für fast dasselbe Haus ein paar Jahre vorher auch nur 300.000 gezahlt hat oder mit dem aktuellen Preiswert mitgehen und es dem Kind nicht darunter verkaufen?
      Bin gespannt auf eure Meinungen!

      • Gar nicht so einfach.

        Ist die Mutter auf das Geld angewiesen ?
        Wenn ja, dann wird sie es so teuer wie möglich verkaufen müssen.

        Wenn nein:

        Wenn es das einzige Kind wäre, wäre es für mich keine Frage, dem Kind das Haus für 300.000 zu verkaufen oder auch weniger, wenn das Kind weniger Geld hat.

        Da es aber 3 Kinder sind, sollte es schon fair ablaufen.

        Sie könnte dem Kind das Haus für 300.000 verkaufen, es sollte aber irgendwo festgehalten werden, dass das Haus einen Wert von 400.000 hat.
        Die Mutter schenkt ihm also 100.000.
        Dies sollte nach ihrem Tod beim Erbe berücksichtigt werden.
        Dh wie Geschwister erben mehr, da ein Kind 100.000 schon vor dem Tod bekommen hat.

        Das Haus sollte überhaupt nicht verkauft werden, denn dabei freut sich nur der Notar und die Stadt (Grunderwerbssteuer).

        Die Mutter hat doch schon ein Haus geschenkt bekommen, also sollte sie wissen, wie es geht. Ab zum Notar, Schenkungsurkunde erstellen und dort die Ausgleichszahlung fixieren.

        Obs dann T€ 300 oder T€ 400 oder irgendwas dazwischen ist, ist doch von sehr vielen persönlichen Punkten abhängig. Das kann man hier unmöglich empfehlen.

      Hallo,

      Ich würde meinem Kind das Haus für 300.000€ verkaufen und meinen anderen beiden Kindern jeweils 25000-50000 Euro (und auch jedem Enkel eine Summe x - falls vorhanden) geben.

      Das fände ich mehr als fair für alle Beteiligten.

      Sie kann es natürlich auch an fremde für 400000€ verkaufen und das Geld verprassen, dann erbt niemand was.... auch ihr gutes Recht 🤣

      Kommt aber auch darauf an ob die Mutter selber was brauch.

      Lg

      Die Mutter darf machen was sie will. Allerdings sollte sie sich im eigenen Interesse zuvor von einem guten Anwalt und einem Steuerberater beraten lassen.
      1. Geld hat schon andere Familien entzweit. Glaubt sie echt, dass die Geschwister das mit sich machen werden? Das Haus ist ihr Erbe. Das wird ihnen gerade weggenommen.
      2. Das Finanzamt mag es gar nicht, wenn es leer ausgeht, weil etwas unter Wert verkauft wird und schaut bei solchen Familiengeschäften sehr, sehr genau hin. Eventuell wird deine Mutter einen Gewinn versteuern müssen, den sie nie hatte.

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