Schadensersatz AN bei Nichteinhaltung der Kündigungsfrist

    • (1) 19.02.19 - 15:54

      Hallo zusammen,

      vielleicht gibt es ja hier im Forum jemand der sich mit Arbeitsrecht auskennt.

      Ein AN möchte den AG wechseln, weil der jetzige AG sich im Insolvenzverfahren befindet und sich auch immer nur von Monat zu Monat hangelt, das Gehalt immer zu spät kommt etc. Aktueller Stand bis März geht es weiter, mehr wisse man nicht.
      Jetzt zu meiner Frage, der AN hat ein Jobangebot bekommen, möchte dort auch zusagen. Beginn wäre der 1.4. Die Kündigungsfrist beträgt aber lt. Vertrag 3 Monate.
      Mit welchen Schadensersatzforderungen des alten AG müsste der AN rechnen?


      Vielen Dank und viele Grüße

          • Wie würde das funktionieren? Wenn man sich nicht einigt, dann bleibst du einfach der Arbeit fern?! Schwierig...

            Darüber würde ich mir nicht den Kopf zerbrechen, bevor die Situation nicht da ist. Sprich doch (schnell) mit deinem Chef! Wenn es zu keiner Einigung kommt kannst du dich immernoch anwaltlich beraten lassen.

            Würde der neue AG denn auch auf dich warten?

            • Es geht nicht um mich persönlich, deshalb kann ich die Vorgehensweise nicht entscheiden oder beeinflussen.

              Das ist es ja gerade der neue AG wartet nicht und man würde zum 31. 3. Kündigen und dann nicht mehr kommen. Das einzige was dann passiert ist, dass ja evtl Schadensersatz zahlen muss. Mehr nicht.

              Hätte ja sein können, dass wir einen Juristen im Forum haben 😊

              Ich danke euch allen für eure Antworten

              LG

              • Gut, dann soll der um den es geht halt schnell das Gespräch suchen.

                Ob das dann so einfach ist, bezweifle ich aber. Der neue AG will seinen Mitarbeiter ja bei der Krankenkasse und den Sozialversicherungen melden, der ist dort dann aber noch vom alten AG gemeldet. Das wird womöglich ein Problem und sieht dann auch beim neuen AG blöd aus.

      Mit dem Schaden den der Arbeitnehmer durch sein Fernbleiben zu vertreten hat. Das kann je nach Job nichts bis sehr viel sein.

      • Das nachzuweisen dürfte aber schwer werden, schließlich wird im Krankheitsfall auch kein großer Schaden entstehen und es wird eine Art Vertretungsregelung geben.

        • Das kommt stark drauf an. Im Krankheitsfalls hat der Arbeitnehmer den Schaden nicht zu vertreten. Wenn er einfach nicht mehr beim Job erscheint, dann ist das Vorsatz und eventuell geschäftsschädigendes Verhalten. Das sind schon zwei Paar Schuhe.
          Allerdings muss der AG den Schaden nachweisen.

Top Diskussionen anzeigen