Was soll ich machen?!?

Weiterarbeiten?

    • (1) 10.04.19 - 14:33

      Hallo ihr Lieben

      Bin noch ganz am Anfang meiner SS, 4+5.

      Zu meiner Frage, bin zur Zeit bei einer Behinderten Frau am arbeiten.
      Leider kann sie nicht laufen und ist auch so auf jede Hilfe angewiesen.

      Das Problem ist, ich muss sie in meiner Schicht ca. 3-6 Mal auf Händen durch die Wohnung tragen. Wie ein Mann seine Ehefrau über die Schwelle trägt.

      Ich möchte sie nicht im Stich lassen, habe aber nach dem Dienst und einen Tag danach richtig dolle Bauchschmerzen gehabt.
      Deutlich stärker als jetzt.

      Berufsverbot?!? Schön jetzt?!? Ich will aber auch nicht als faul gelten.

      Möchte mir eure Meinung anhören.

      Hatte im Januar eine Fehlgeburt mit MA in der 9 SS.

      LG Sternenkind19 mit ☀️ im 💖 und Körnchen inside

      • auf jeden Fall musst du eine starke Frau sein, denn ich könnte keinen Erwachsenen so tragen.

        Nach § 4 Abs. 1 und 2 MuSchG sowie § 6 Abs. 3 MuSchG dürfen werdende und stillende Mütter nicht mit schweren körperlichen Arbeiten beschäftigt werden, insbesondere auch nicht mit solchen Arbeiten, bei denen

        Lasten
        von mehr als 5 kg Gewicht regelmäßig (mehr als zwei- bis dreimal pro Stunde) oder
        von mehr als 10 kg Gewicht gelegentlich (weniger als zweimal pro Stunde)
        ohne mechanische Hilfsmittel von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden.

        Ich an deiner Stelle würde die Situation mit meinem Gyn besprechen. Wenn du Schmerzen danach hast, ist das eine Reaktion deines Körpers auf die Überanstrengung, die du dir zumutest.
        Deine Güte in allen Ehren, aber dein Baby und deine Gesundheit stehen nun an aller erster Stelle. Zum wohle meines Kindes hätte ich jedem vo den bug gehauen.
        Es ist natürlich Deine Entscheidung, ob Du handeln möchtest und mit Deinem Arbeitgeber und Gynäkologen sprichst oder es lieber lässt. In Deinem Falle wäre ein Beschäftigungsverbot aber angebracht, da Dein Arbeitsplatz nicht schwangerengerecht umgestaltet werden kann.

      Hey,

      alle Achtung, ich kann nichtmal mehr meine Söhne hochheben, die mit Sicherheit weniger wiegen.

      Ich finde es total liebenswert, dass du sie nicht im Stich lassen möchtest. Das kann ich auch gut nachvollziehen. Dennoch würde ich das Risiko ehrlich gesagt nicht eingehen wollen. Ich habe schon immer wieder Angst, wenn ich meine Töchter (zwischen 15 und 20 Kilo) mal trage. Und mein Körper merkt das auch, obwohl ich das Gewicht ja nun Tag für Tag gewohnt bin.

      Wenn du ein Beschäftigungsverbot erhälst, hat das einen guten Grund. Das hat nichts mit faul sein zu tun sondern soll dich und dein Baby schützen.

      Also mir wäre es zu heikel und ich hätte zu große Angst. Ich neige zwar auch zum schlechten Gewissen, aber man trägt ja auch eine große Verantwortung. Gerade die Schmerzen sind auch ein Warnsignal des Körpers.

      Am besten besprichst du das alles mal mit deinem Arzt. ich denke das wäre der beste Weg.

      LG erdbeerchen mit 4 Kindern an der Hand, #stern fest im Herzen und Ü-Ei (20+0)

      Hallo. Auch unschwanger eine Zumutung so zu arbeiten.
      Es gibt genug Hilfsmittel.
      Mach dir nicht den Rücken kaputt. Denn sonst bist bald du solch ein Patient.
      Und jetzt setzte nicht die Gesundheit/ das Leben deines babys aufs Spiel.
      Liebe Grüße kiki 29ssw 💙

      • Danke. Das lag mir auch auf der Zunge. Schweres Tragen gefährdet keine Schwangerschaft sondern "nur" den Beckenboden. Aber sowas ist wie du richtig gesagt hast auch unschwanger nicht zu raten.

    Du hast die rechtliche Lage schon gelesen.
    Willst du dir am Ende Vorwürfe machen oder dich fragen, ob es daran lag, wenn irgendwas schief geht?
    Es ist total egal, was die anderen denken. Es geht nur um dich und den Krümel und da können die anderen gepflegt denken, was immer sie wollen.

    Weiß dein Arbeitgeber Bescheid?

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