Wie geht es jetzt finanziell weiter ?

    • (1) 24.08.19 - 22:30
      Inaktiv

      Hallo ihr Lieben. Ich habe 19 Jahre lang Vollzeit gearbeitet.Da ich im April geheiratet habe, habe ich zum 30.4 meinen Job gekündigt und bin in die Stadt meines Mannes gezogen.Pendeln war bei der Entfernung nicht möglich .Ich beziehe seit 1.5.19 Arbeitslosengeld und habe ab 1.10 einen neuen Job mit unbefristetem Arbeitsvertrag und 6 Monate Probezeit . Nun habe ich am Montag zufällig erfahren, dass ich schwanger bin. Ich freue mich , aber ich weiss nicht wie es jetzt finanziell weitergehen soll. Kann mich der Arbeitgeber vor Arbeitsbeginn oder in der Probezeit entlassen und wie läuft das mit dem Elterngeld dann ab? Meinen neuen Arbeitgeber habe ich noch nicht informiert. Wie soll ich jetzt verfahren ?Vielen Dank für die Antworten .

      • (2) 24.08.19 - 22:51

        Wie weit bist du denn?
        Oktober ist in 5 Wochen.
        Ich würde zu Klappe halten raten und im November bescheid geben.

        Dann kannst du wenigstens 4 Wochen von anderen unvoreingenommen gas geben

        • (3) 24.08.19 - 22:54

          Ich bin in der 4. Woche . Ich kann die Stelle leider nicht antreten , da ich eine Stelle auf einer Intensivstation angenommen habe und ich möchte meine Schwangerschaft nicht riskieren . Generell bekommt man als Intensivschwester sofort Berufsverbot .

            • (5) 24.08.19 - 23:06

              Ich habe 19 Jahre lang auf einer Intensivstation gearbeitet . Ich weiss wie es dort abläuft :) man ist dort Infektionen ausgesetzt und ich dürfte nichtmal mehr spritzen geben. Man bekommt automatisch Beschäftigungsverbot .

              • (6) 24.08.19 - 23:10

                Dass es ein Beschäftigungsverbot gibt, hab ich nicht angezweifelt. Dein neuer AG hat ja aber ggf die Möglichkeit, Dich anderweitig mutterschutzgerecht einzusetzen. Idealerweise teilst Du dem AG die Schwangerschaft schon vor Arbeitsantritt mit, damit er Dich gar nicht erst als volle Kraft auf der Intensivstation einplant.

              • (7) 24.08.19 - 23:32

                Ich arbeite dort seit 10 Jahren.. die meisten arbeiten bis zum Mutterschutz. Völlig problemlos. BV kam wenn vom gyn

                (8) 25.08.19 - 02:53

                Nein. Das ist nicht so.

                In unserer Klinik werden schwangere Pflegekräfte seitens des AG nicht mehr ins BV geschickt. Eventuell werden sie in andere Bereiche versetzt und als Stationssekretätin eingesetzt oder dürfen weiterhin leichte pflegerische Arbeiten verrichten.
                Ich denke nicht das in deinem Vertrag steht, dass du ausschließlich auf einer Intensivstation eingesetzt wirst, zumindest kenne ich solche Art der Verträge bei Pflegepersonal nicht. Also ist eine Versetzung innerhalb des Hauses durchaus möglich.

                (9) 28.08.19 - 13:57

                Man hat normal einen Vertrag mit dem Krankenhaus und nicht mit einer bestimmten Station.
                Somit ist es mittlerweile oft so daß der "böse" AG die Schwangere einfach so arbeiten lässt das der Mutterschutz erfüllt ist.
                Man muss nicht allein am Bett stehen und Blut abnehmen oder Arterie / ZVK legen.
                Entweder auf Station Aussenarbeit und Zuarbeit erledigen oder in die Aufnahme oder sonstige Papierlastigen arbeiten erledigen.

          (10) 24.08.19 - 23:00

          Berufsverbot bekommst du nur, wenn du zb einen Patienten verprügelst ;-)

          Im Oktober bist du dann 8+x

          Dann Klappe halten und am ersten Tag antreten. Da wirst du sicher erstmal nur eingearbeitet. Dann musst du dir überlegen was du tust. Offene Karten oder AU.
          Vielleicht kannst du auch ins Büro oder ungefährlichen Patienten.

          (11) 24.08.19 - 23:10

          Dann bist du ja medizinisch geschult....deshalb einfach mal so als Gedankenspiel: würdest du in der Schweiz leben, würdest du auf der Intensivstation bei einer unkomplizierten SChwangerschaft bis zur Geburt arbeiten und 14 Wochen nach der Geburt den Dienst wieder aufnehmen.

          Da du ja scheinbar aktuell noch Arbeitslosengeld beziehst, wende dich doch mal ans zuständige Amt/jobcenter und frage dort um Rat.

    (12) 24.08.19 - 22:58

    Wenn der Vertrag von beiden Parteien unterschrieben ist, ist er gültig. Du fängst dann einfach am 01.10. an, zu arbeiten, gehst ganz normal in den Mutterschutz. Dein Elterngeld wird dann etwas geringer ausfallen, weil die ALG-Monate, die in der Berechnung einfließen, mit 0 berechnet werden.

    (13) 25.08.19 - 01:43

    Ich würde gar nix sagen. Wenn du es verlierst stehst du blöd da und die wissen das Kinderwunsch besteht. Dann wirst du wahrscheinlich frühzeitig entlassen. Ich würde auf jeden Fall bis Oktober abwarten.

    (14) 25.08.19 - 20:59

    Gar nichts sagen und am ersten Tag antreten. Dann schauen.

    Die Planung ist aber - sorry - auch sehr naiv gewesen. Da hättest du ja noch in der alten Stadt mit altem Job schwanger werden können und dann im MuSchu/EZ umziehen können. Oder ihr hättet jetzt noch ein paar Monate gewartet. Wie geht es finanziell weiter.... tja, offenbar sind Planungen nicht so Euer Ding, dabei sollte man nach 19 Jahren Vollzeittätigkeit meinen, dass man vom Alter dafür reif genug wäre.

    • (15) 25.08.19 - 21:11

      Sehe ich auch so.

      Ich verstehe diese überheblichen Belehrungen nie.
      Was bringt ihr das denn jetzt?
      Ist halt so, Punkt. Warum, wieso, weshalb muss sie vor Dir nicht rechtfertigen.

      Zum Thema:Generell würde ich empfehlen: warte nach Möglichkeit die 3 Monate ab. Wenn das für dich nicht geht, dann schenke deinem Chef an Tag 1 reinen Wein ein.

      • Ist nicht als „überhebliche Belehrung“ gemeint, sondern eher als Gedankenanstoß zukünftige wichtige Entscheidungen etwas besser voraus zu planen. Denn die werden kommen (Elterngeld, Elternzeit, Betreuung, weitere Kinder, Eigenheim,...)

    (18) 17.09.19 - 09:31

    Damals war ich nicht verheiratet und ich wollte kein uneheliches Kind .

(19) 26.08.19 - 00:22

Hallo,
Ich habe, wie auch viele meiner Kollegen, bis zum Mutterschutz auf einer operativen Intensivstation gearbeitet.

Wo ist man als Intensivschwester 6 Monate lang arbeitslos? Es wird doch überall händeringend Personal gesucht?

Gruß chantalele

(20) 27.08.19 - 20:35

Ich würde auch nichts sagen. Wenn dein Arbeitsverhältnis unbefristet ist - also keine Klausel ala "Nach Ablauf der Probezeit ist das Arbeitsverhältnis beendet, es sei denn er wird schriftlich verlängert."

Am ersten Tag kannst du ja mitteilen, dass du in der 9. SSW (oder welche auch immer) bist und wenn die dir ein Beschäftigungsverbot geben, dann ist doch alles gut. Du bekommst dein Gehalt und kannst entspannt die Schwangerschaft genießen.

Wenn du das alles nicht willst, dann kannst du dir aktuell ja ggf. was anderes suchen. Noch sieht man ja diene Schwangerschaft nicht. Den anderen Vertrag kannst du dann schriftlich kündigen unter Einhaltung der vertraglichen Fristen.

LG

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