Karriereplanung nach der EZ

    • (1) 08.09.19 - 11:27

      Hallo ihr Lieben,

      bevor ich die Situation schildere einmal kurz die Eckdaten.

      Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung, unbefristet angestellt und aktuell im Muschu.

      Mein Mann hat keine Ausbildung und eher einen schlechten Job.

      Folgendes..

      Ich bin dieses Jahr in meinem neuen Job angefangen und wollte mich dort auf meine Karriere konzentrieren. Hatte zudem sehr gute Chancen. Nun wurde mir letztes Jahr im Dez. gesagt, ich hätte keine Möglichkeit ss zu werden.
      Im April dann der Schock und der positive Test..

      Danach lief bei meiner Arbeit leider alles den Bach runter. Meine Vorgesetzten waren alles andere als begeistert und haben mir auch zu verstehen gegeben, dass es danach keine Möglichkeit mehr gibt dort aufzusteigen.

      Ich möchte ein Jahr EZ nehmen. Danach wollte ich sehr gerne meinen AG wechseln und mir etwas suchen wo ich eine neue Chance auf eine Karriere hätte. Ich möchte auf Dauer unbedingt aufsteigen und meiner Familie etwas bieten können.

      Meinen Mann möchte ich dabei allerdings nicht vergessen. Er wollte nächstes Jahr in eine Ausbildung starten.

      Dort hat er dann Schichtdienst zwischen 6-20 Uhr. Den Beruf den ich anstreben würde, hätte in etwa dieselben Arbeitszeiten nur noch eine Stunde länger.

      Betreuung wäre so kaum geleistet.

      Ich gönne meinem Mann die Ausbildung und möchte natürlich auch das er sich Grundsteine legt.

      Ich denke nur, dass ich die Karriere in der Zeit etwas hinten anstellen müsste.

      Meine Angst dabei wäre, dass ich zu lange aus dem Beruf raus bin und mir somit später keine Möglichkeit gegeben wird.

      Wir würdet ihr vorgehen? Hättet ihr Tipps wie man beides unter einen Hut bringen kann?

      Ich habe eine Schwiegermama die manchmal aufpassen könnte.. allerdings wohnt sie eine halbe Std. entfernt.

      Vielen Dank schon einmal im Voraus fürs lesen.

      • Hallo.

        Gut, dass es mit euren Arbeitszeiten schwierig wird, weißt du ja selber.
        Das heißt aber nicht, dass es nicht machbar wäre.
        Eine Ausbildung ist äußerst wichtig. Drum sollte dein Mann auch unbedingt sein Vorhaben durchziehen.

        Ich würde mir eine gute Tagesmutter suchen, die die Randzeiten abdecken kann und auch die Schwiegermutter von Anfang an mit einbinden, soweit diese dazu bereit ist.

        Alles Gute! #winke

        Du steigst ja nicht sofort auf sondern arbeitest wohl erstmal in deinem gelernten Beruf. Für u3Kinder lässt sich gut mit einer Tagesmutter arbeiten. Es gibt mittlerweile viele, die sich auf Schichtarbeiter spezialisiert haben mit ihren Betreuungszeiten. Ich würde frühzeitig nach so einer Möglichleit suchen und dann arbeiten gehen und meinen Mann die Ausbildung machen lassen.
        Ansonsten würde ich 3 Jahre hinten anstehen, irgendwas zeit-kompatibles machen und dann starten.

        Als was arbeitest du?

        • Hallo,

          ich bin gelernte Kauffrau.

          Hab nach meiner Ausbildung in einem riesigen Unternehmen begonnen im Vertrieb und war dort erstmal nur Vertretung der Teamleitung. Ich hatte die Option selbst die Teamleitung zu werden. Das klappt ja nun leider nicht mehr.

          Ja mein Mann soll aufjedenfall die Ausbildung machen, also das hat höchste Priorität.

          • Lass'dich nicht entmutigen und versuche die Tipps hier umzusetzen, herumfragen, Wege und Möglichkeiten zu finden statt den Kopf in den Sand zu stecken.

            Mein Mann und ich arbeiten auch beide Vollzeit mit 2 kleinen Kindern. Es ist nicht leicht, aber machbar. Und eine organisatorische Herausforderung - aber wenn du in leitender Position arbeiten willst, musst du das ja eh beherrschen!

      Als erstes würde ich 2 Jahre Elternzeit anmelden, dann bist du mit allem wesentlich flexibler! Und kündigen natürlich erst, wenn du was neues hast.

      Wenn dein Mann eine Ausbildung machen möchte würde ich ihn natürlich unterstützen.

    • Mein Tipp (2 Vollzeit arbeitende Eltern ohne Familie vor Ort)? rede ganz offen mit der zukünftige Oma und frag, wie viel Sieb übernehmen kann, ganz konkret. Eine Tagesmutter kann ein Glücksgriff oder ein Fehler sein. Ich persönlich habe mich damals für eine Krippe entschieden. Das muss jeder selber wissen. Je nachdem, was deine Schwiegermutter abdecken könnte, kannst du anfangen zu suchen.

      Evt. würde für euch ein Umzug in ihrer Nähe in Frage kommen? So kann sie einfacher einspringen? Ich bin mir sicher, wenn man es will und sich gut organisiert, ist alles machbar!

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