Kind klebt an mir wie ein Kaugummi!

Hallo zusammen!

Meine Kleine wird jetzt ein Jahr und klebt an mir wie ein Kaugummi!
Ich bin so genervt mittlerweile da ich keine freie Minute für mich habe!

Um Ruhe zu haben müsste ich sie den ganzen rumschleppen.
Dazu kommt noch das sie tagsüber nicht in ihrem Bett schläft sondern nur bei mir auf meinem Bauch.

Mein Freund sagte zu mir ich wäre lebst schuld da ich sie am Anfang oft bei mir schlafen ließ.Na ja da war sie ja auch erst auf der Welt.

Das Sie bei mir nur schläft war auch nicht immer so.Anfangs ließ ich sie ein paar Minuten bei mir schlafen und legte sie dann in ihr Bett.Da schlief sie dann auch.Irgendwann hatte sie nicht mehr in ihrem Bett geschlafen,würde ständig wach wenn ich sie hinlegte.

Nun ist es auch so das sie tagsüber nur an mir hängt!
Ich bin schon recht am Ende meiner Kraft und meinen Nerven!

Was soll ich nur tun das ich endlich tagsüber wieder etwas Ruhe für mich habe,endlich mal wieder in Ruhe meine Hausarbeit machen kann?Wie bekomme ich sie wieder dazu in ihrem Bett zu schlafen?
Ich bin wirklich schon ratlos!

Abends schläft sie in ihrem Bett ohne Probleme!

Ich versteh es einfach nicht!Meine beiden Großen waren sehr pflegeleicht und ich hatte in Sachen schlafen nie irgendwelche Probleme.Sie schliefen auch bei mir ein und danach problemlos in ihren Betten.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?Gibt es Mamas mit guten,hilfreichen Tipps hier?
Wäre wirklich sehr,sehr dankbar darüber!

Und bitte keine Kommentare wie "musst dich damit abfinden das dein Kind deine brauch" oder ähnliches.

Danke schon mal im Voraus für hilfreiche Tipps!

Lg

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Hi,

ich denke, da du ein "musst dich damit abfinden das dein Kind deine (Nähe?) brauch" nicht hören willst, wirst du kaum Antworten bekommen.

Was soll man auch schreiben? Sperr sie ins Laufgitter oder so? Es ist wie es ist. Mein Sohn war in dem Alter genauso und ich weiß noch, wie genervt ich teilweise davon war, nicht 1 Minute meine Ruhe zu haben.

Das Einzige was dir helfen kann bzw. mir damals geholfen hat: Auszeiten, d.h. der Papa übernimmt, damit man mal durchschnaufen kann. Selbst in der Zeit den Haushalt zu machen, hat mich zufrieden gestellt, weil ich dann was geschafft habe, was dann erstmal wieder fertig war und mich nicht mehr anschaute, so dass ich die Zeit mit Kind wieder mehr genießen konnte.

Alles Gute!

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Ich bin seit einem Jahr allein für sie verantwortlich!Wenn man einen Mann hat mit dem man sich die Aufgabe teilen kann ist das auch gut.Aber ich bin,wie gesagt,allein dafür verantwortlich!

Ich kann solche,sorry,dummen Sprüche wirklich nicht mehr hören!
Es ist furchtbar nervig!
Vor allem wenn man immernoch nicht nachts schlafen kann,zwei bis dreimal nachts raus muss,die Kleine mittlerweile morgens um sieben wach ist,tagsüber nur an mir hängt und abends nicht ins Bett geht (sie ist übrigens immernoch wach und nur am weinen und schläft absolut nicht!)

Und wenn man dann noch solche Kommentare liest oder hört "musst dich eben damit abfinden" könnt ich echt k........
Solche Kommentare kommen meistens von Eltern die nicht allein erziehend sind die sich die Aufgabe teilen können.
Solche Eltern können es leider nicht nachvollziehen wie streßig so ein Alltag ist und den man alleine bewältigen muss ohne Hilfe!

Ist schade das man noch nicht mal mehr hier hilfreiche Tipps bekommen kann!

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Und ich dachte immer, man wird ruhiger, weil man erfahrener ist, wenn man schon Kinder hat...

Dein Text liest sich auf jeden Fall so, dass du sehr angespannt und ausgelaugt bist. Daher der Tipp sich Auszeiten zu holen. Du sprichst in deinem ersten Beitrag ja auch von einem Freund/Partner.

Auch wenn ich nicht alleinerziehend bin, bin ich es unter der Woche doch, da mein Mann sehr viel arbeitet und quasi nicht da ist. Also kann ich es nachvollziehen, dass alles an einem hängen bleibt.

Aber was willst du machen? Ja, jammern tut auch mal gut und muss sein, aber weiterhelfen tut es im Endeffekt nicht.

Alles was ich jetzt noch schreiben könnte, würde dich vermutlich nur noch weiter aufregen, also lass ich das mal lieber. Schönen Tag noch!

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Jedes Kind ist anders und deines ist wie es ist.

Bei uns war das in der Zeit auch so. Mehr als den Tipp es zu akzeptieren und das Kind beim Kochen in die Trage auf den Rücken zu nehmen habe ich auch nicht.
In dem Alter entwickeln sich erste Ängste, die werden da mit hinein spielen.

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Hallo deinemami,

oh das kenne ich :).

Mein kleiner ist fast 13 Monate alt und hat seit seiner Geburt auch nur auf meiner Brust oder auf der Brust meines Mannes geschlafen. Soabld man ihn weggelegt hat, ist er aufgewacht, das ging richtig lange so.

Mein Mann bringt ihn immer noch so zum schlafen, aber man kann ihn mittlerweile weglegen, d.h. er muss nicht so liegen bleiben. Ich lege ein großes Kissen auf meine Füsse, lege ihn mitm Rücken drauf und schaukel ihn ganz sanft in den schlaf und lege ihn dann weg. So ist er immer noch "an meinem Körper" aber man kann ihn dann auch weg legen. Vielleicht kannst Du es ja mal so versuchen? Wahrscheinlich wird es nicht sofort funktionieren, aber immer mal versuchen ihn so zum schlafen zu bringen. Ich weiss, es ist nicht gerade die beste Methode, immerhin gibt es Kinder, die ohne Hilfe einschlafen, aber jedes Kind ist nunmal anders :-/

Mein Sohn schläft übrigens immer noch mit mir im selben Bett. Eine Zeit lang hatte er in seinem Bettchen geschlafen, aber als er dann angefangen hat zu krabbeln und die ersten Zähnchen kamen, wurden die Nächte etwas unruhiger und ich finde es für uns beide so angenehmer.

Tagsüber ist es ähnlich wie bei Dir :-D Er darf bloooosss nicht alleine im Zimmer sein, nur wenn er von sich aus wegkrabbelt ist es OK.

Also wirklich hilfreiche Tips kann ich leider nicht geben, wollte Dir nur zeigen, dass Du nicht alleine bist. Ausser das mit der Schlaftechnik, immer wieder mal versuchen, vielleicht klaptts ja irgendwann. Viel Erfolg.

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Dankeschön,werd's mal versuchen mit dem Kissen.

Möchte auch nicht mehr stillen weil es mir so langsam (ohne es böse zu meinen) lästig wird.Ausserdem trinkt sie meistens gar nicht mehr,sie nuckelt nur noch rum und das ist recht unangenehm.
Ich bin schon seit dem 5. Monat dabei abzustillen und es klappt überhaupt nicht!
Nur netzt hab ich absolut keine Lust mehr dazu und es für mich jedesmal irgendwie eine Qual (weiß nicht wie ich es jetzt anders ausdrücken soll).

Was ich auch gedacht hab das ich sie dann einfach nicht mehr zu mir nehme wenn sie wieder wach wird sobald ich sie in ihr Bett lege.Irgendwann wird sie ja dann drin schlafen müssen wenn sie tot müde ist.

Ich weiß eben einfach nicht mehr weiter weil so viele Dinge zusammen kommen und ich einfach auch keine Kraft und keine Nerven mehr hab!

Und wenn man sich dann noch so die tollen Kommentare "musst dich eben damit abfinden" liest dann könnt man echt k..... da viele überhaupt keine Ahnung davon haben allein erziehend zu sein.

Danke nochmal für deine Antwort!

Lg

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Ich stille auch noch, allerdings nur wenn ich ihn zum schlafen lege und 1 Mal, wenn er nachts wach wird und weint, d.h. wenn ich glaube, dass er Hunger hat, mehr nicht. Er hat lange Zeit durchgeschlafen, dann kam plötzlich eine Zeit, wo er nachts wach wurde und schwer wieder einschlief. Ich bin erst einmal nicht darauf gekommen, dass er Hunger haben könnte. Seitdem habe ich es so eingerichtet, dass ich ihn nur noch 2 Mal stille. Ansonsten schaukel ich ihn aufm Kissen in den Schlaf, wenn er nachts wach wird.

Noch ein kleiner Tip für den Tag: ich habe in der Küche einen Bereich, wo er ran darf ( Wägelchen, wo früher Gemüse etc, drin war). Jetzt sind da diverse Kunststoffbehälter drin. So kann er sich in meiner Nähe Beschäftigen, wenn ich in der Küche zu tun habe.

Ansonsten muss ich ihn immer in sein Laufgitter tun, wenn ich auf Toilette oder so gehe. In seinem Laufgitter sind Spielsachen, die ich nicht faulere, so findet er diese Spielsachen wenigstens für ein paar Minuten interessant und fängt nicht sofort an zu weinen.

LG

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Hallo,

mein Sohn ist mit 2,5 ins eigene Bett eingezogen, vorher wollte er auch nur bei mir schlafen. Da er ziemlich wühlig war (und ist), war das teilweise echt anstrengend.

Für tagsüber empfehle ich dir ne Trage, Tragetuch, Tragesack oä, dann schnallst du sie dir auf Bauch oder Rücken und kannst in Ruhe den Haushalt machen.

Ich weiß nicht woher du genau kommst, aber wie sieht es denn bei euch mit Krippenplätzen aus? Vielleicht kannst du ja für 4-5 Stunden am Tag einen bekommen, dann hast du Zeit für dich und zum durchschnaufen.

Meiner ist mit 18 Monaten in die Krippe gekommen. Und das war eine sehr gute Entscheidung.

Lg wirbelwinds.mama

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Hallo :-)

unsere Tochter hat(te) schon immer einen ziemlich seichten Schlaf. Auf dem Arm einschlafen lassen und dann hinlegen hat somit bei uns nie funktioniert, weil sie sofort wach wurde. Das ist bis heut noch so, wenn man sie nachts anfässt, ist sie sofort wach. Da wir auch irgendwann nicht immer schon um 20 Uhr ins Bett wollten und uns auch wünschten, dass sie in ihrem Bett schläft, haben wir sie also zum Einschlafen in ihrem Bett "trainiert".

Wir hatten den Luxus zu zweit zu sein und haben uns jeden Abend abgewechselt. Wir hatten unser Abendritual, vorlesen (währenddessen kuscheln), dann ins Bett legen und singen. Ich habe anfangs noch viiiieeele Lieder gesungen, teilweise bis sie eingeschlafen war, weil nur das sie effektiv beruhigte. Aber irgendwann reichten auch 2 Lieder und ich wartete noch bis sie eingeschlafen war. Dann ging ich raus.

Diese Prozedur hat sehr lange gedauert (ein paar Monate?), bis wir irgendwann nach dem Singen einfach gehen konnten und es blieb ruhig im Zimmer. Seitdem ist das zu-Bett-gehen sehr einfach.

Tagsüber hat sie im ersten Jahr fast auch ausschließlich auf mir geschlafen. Es war auch etwas schwieriger mit dem Im-Bett-schlafen, weil sie ja noch mehrmals am Tag geschlafen hatte. Sie ist mir also manchmal auf dem Arm eingepennt, als ich gar nicht damit gerechnet habe. Hätte ich sie abgelegt, wäre sie wach geworden. Einfacher wurde es eigentlich, als sie a) mit einem Jahr zur Tagesmutter kam und b) sie damit auch nur noch einen Tagesschlaf machte. Wir konnten so auch ein Mittagsritual (das sich eigentlich nur auf hinlegen und schlaf-gut-sagen beschränkt) einführen.

Ich weiß nicht, ob es dir möglich ist, dieses "Abendtraining" durchzuführen, weil du ja noch 2 Große hast. Und ob es so bei euch funktioniert, kann ich natürlich auch nicht sagen. Einen Versuch wäre es aber vielleicht wert. Nimm dir ein Buch oder alternativ Smartphone/Tablet, damit kann man sich dann beim "Warten" ganz gut die Zeit vertreiben.

Für tagsüber könntest du wirklich eine Halbtagsbetreuung in Betracht ziehen. Du musst sie nicht zwingend jeden Tag abgeben, aber es wäre eine gute Möglichkeit, um mal auszuspannen und in Ruhe Haushalt zu machen. Ab einem Jahr hast du einen Halbtagsbetreuungsanspruch, unabhängig davon, ob du arbeitest oder nicht.

Lg und viel Kraft.

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Ich bin unter der Woche auch "quasi alleinerziehend" und kennen also dieses Gefühl nix zu schaffen und das man alles selber machen muss.
Ich hab aber auch die Erfahrung gemacht, jedes mal wenn mir irgendwas nicht gepasst hat, wurde das verhalten meines Kindes schlimmer. Sobald ich nicht dagegen angegangen bin und es einfach akzeptiert habe, wurde es Schlag auf Schlag besser. Mir hing meiner nämlich auch ständig an der backe und ich habe nix geschafft. Also ab in die traghilfe und dann wurde besser. Mittlerweile ist es so, dass er nur noch meistens zum einschlafen Körperkontakt braucht.