Baby und Kleinkind

    • (1) 24.01.19 - 15:29

      Hallo liebe Mamis

      Ich werde im mai zum 2 mal Mutter und mein erster Sohn wird dann 2 Jahre. Ich frage mich oft wie das dann ablaufen könnte.
      Wird er eifersüchtig? Wie sieht es mit stillen aus?
      Schlafen mit 2 Kinder im elternzimmer?

      Vielleicht mag mir jemand seine Erfahrungen erzählen. Wäre sehr dankbar.

      Liebe Grüße Claudia mit 💙💙

      • Hallo,
        Meine zwei sind 17 Monate auseinander. Der Kleine ist nun fünf Monate alt.

        Meine Tochter liebt ihren Bruder wirklich sehr. Zu Anfang musste sie sich sehr oft vergewissern, das er wirklich noch da ist 😁😍.
        Eifersucht gibt es natürlich immer Mal, aber nicht übermäßig. Ich versuche oft die Große mit einzubeziehen. Sie darf ihren Bruder beim wickeln zb waschen, darf seine Flasche mit halten, etc.

        Die ersten drei Monate habe ich gestillt. Für mich persönlich war das das schwierigste. Ich musste Tag und Nacht stündlich stillen. Dadurch wurde meine Tochter sehr eifersüchtig.

        Der Kleine schläft bei uns im Schlafzimmer und meine Tochter in ihrem eigenen Zimmer. Bei uns geht es überhaupt nicht zu viert in einem Raum zu schlafen. Das ist sicherlich aber auch sehr unterschiedlich.

        Ansonsten war die Anfangszeit wirklich anstrengend, nun genieße ich es aber in vollen Zügen.
        Die beiden fangen an miteinander zu spielen und freuen sich, wenn sie den anderen sehen. Das ist wirklich schön.

        • Danke für die Antwort.
          Konntest du deine Tochter denn irgendwie an das stillen gewöhnen ?? Oder sie auch mit auf den Schoß nehmen irgendwie 🤔
          Das macht mir auch am meisten Sorgen.
          Mein kleiner ist so auf Mama fixiert.

      Meine jungs sind 14 Monate auseinander.
      Aktuell 18 und 4 Monate alt.

      Der große hat am Anfang nicht ganz verstanden, was das Baby plötzlich hier machte 😂
      Da er überhaupt nicht der kuscheltyp ist, gab's in der Hinsicht nicht die geringste Eifersucht.

      Das einzige, was er anfangs vermisst hat, war definitiv das tragen. Da ich einen kaiserschnitt hatte, musste er darauf sechs Wochen verzichten. Dafür hat er sich mehr Papa zugewandt, was aber auch schön ist, so hat sich ihre Beziehung weiter vertieft und wir stehen jetzt beide in gleicher Position bei ihm.

      Der große kümmert sich jetzt mit seinen 18 Monaten sehr gerne um den kleinen! Bringt ihm Spielzeug, spucktuch, Schnuller, Flasche... rennt sofort zu ihm, wenn er weint. Gibt ihm Küsschen und streichelt ihn, wirft sich zu ihm auf den Boden... es ist so süß und toll mit anzusehen :)

    • Hallo, unsere beiden sind knapp weniger als 2 Jahre auseinander. Wir wohnen leider noch in einer 2 Zimmer Wohnung und schlafen notgedrungen alle im Schlafzimmer. Die Große im Elternbett und die Kleine im Beistellbett. Die ersten Wochen war ich mit Baby ins Wohnzimmer auf die Couch gezogen. Als wir sie etwas kennengelernt haben und die Nächte sich eingependelt haben, schlief sie im Schlafzimmer. Auch tagsüber schläft sie immer dort, weil die Große ihre Finger nicht von ihr lassen kann.. nach 2-4 Wochen sind wir ins Schlafzimmer gezogen, meine ich.

      Die Kleine ist jetzt 3 Monate alt geworden. Die Große liebt ihre Schwester sehr, Eifersucht gibt es auch, aber hält sich sehr in Grenzen. Wegen den Umständen von: Kein Mittagsschlaf mehr und dadurch Übermüdung am Nachmittag, Zähnen, erkunden was passiert, wenn man seiner Schwester ins Auge pikst etc. Muss man sehr aufpassen. Nun wo die Kleine wacher wird und ich nicht die ganze Zeit neben den Beiden bleiben kann und hyper aufpassen muss, kam ein Laufstall für die Kleine her. Darin ist sie wenigstens ein bisschen geschützt und ich kann mich ein paar Meter entfernen. Selbst wenn es nur das zusammen unter dem Spielbogen liegen ist, die Große ist zu zappelig und lässt sich ohne Rücksicht auf Verluste auf den Boden plumpsen, egal ob da ein Arm oder Babykopf ist ... Natürlich ist es super schön, wenn sie sie so liebt und nur bei ihr sein will, aber für uns Eltern ist das eine geforderte Hochkonzentration den ganzen Tag... Beim stillen und Fläschchen geben tanzt die Große um uns herum, hält Mal mit fest. Aber du musst auch viel Stehen. Ich konnte die erste Zeit fast den ganzen Tag nicht sitzen, oder hätte in ein anderes Zimmer gehen müssen, was ich nicht wollte..
      Beim ins Bett bringen ist die Zeit zum fertig machen fürs Bett das stressige. Wenn beide gleichzeitig gut getimed sind, kann ich sie gut gleichzeitig schlafen legen, ansonsten darf die Große halt länger wach bleiben oder die Kleine wird eher hingelegt.
      Ich habe die Kleine übrigens von Anfang an immer eingepuckt ins Bett gelegt, wenn sie müde war und so wenig wie nötig interveniert, bei der Großen habe ich diesbezüglich viele "Fehler" oder sagen wir unvorteilhafte Dinge gemacht... Sie lebte ihr erstes Jahr tagsüber auf mir und für die Nacht dauerte es immer 3 h sie abgelegt schlafen zu legen und das nicht an der Brust... Ich stehe nun auch bewusst nachts auf zum stillen und Fläschchen geben und lasse sie nicht mehr an der Brust schlummern. Danach wird sie wieder in ihr Bett gelegt. So haben wir alle eine ruhige Nacht ohne Rückenschmerzen :D
      Das ist anfangs hart, aber dadurch meldet sie sich nachts auch nicht so oft und gewöhnt sich kein nächtliches Dauerstillen an... Das war bei der Großen eine Katastrophe, die mich kaputt gemacht hat...
      Ansonsten fahren wir draußen im Geschwisterbuggy nebeneinander, die Große liebt es neben ihrer Schwester und es klappt auch gut.

      So, ich hoffe das war eine "Kleine" Übersicht an Erfahrungen ;)
      LG und alles Gute

    Hallo:-),

    meine zwei Jungs sind 15 Monate auseinander. Ich hatte auch anfangs so angst und starke bedenken. Da mein großer sehr Mama fixiert ist . Immer nur Mama durfte ihn auf den Arm nehmen und nur Mama durfte ihm trösten. Tja dann kam letztes Jahr im Oktober unser zweiter Zwerg und es klappt eigentlich echt super mit den beiden. Der große ist garnicht eifersüchtig auf ihn. Er kuschelt sehr sehr viel mit ihm, küsst ihn , Gibt ihm den Schnuller. Das habe ich echt nicht gedacht aber er ist ein super toller großer Bruder. Klar manchmal kommt er mit seinen Gefühlen noch nicht ganz zurecht und drückt ihn zu fest oder pickst ihm auch mal gerne ins Auge aber da passen wir ja auf. Das mit dem stillen ist so das der große sich dann entweder selbst beschäftig ( Tiptoi) oder er guckt zu und kuschelt oder ich lese ihm was vor oder so. Wegen der Schlafsituation ist es so das wir ein familienbett haben. Der große schläft noch nicht im eigenen Bett und ihn jetzt raus werfen nur weil der kleine kam wollten wir auch nicht denn es sollte ja keine Eifersucht entstehen und so haben wir nun ein 2,40 m großes Familienbett und das klappt gut. Ich liege mit dem kleinen auf der einen Seite und der Papa mit den großen auf der anderen und wenn der kleine nachts wach wird stört es ihn überhaupt nicht:-)

    • Das hört sich ja alles super an.
      Genau auf diesen Ablauf hoffe ich auch ☺️

      • Bei uns treffen mit den Geschwistern echt Welten aufeinander.
        Die große (3,5) ist eine zarte, ruhige, zurückhaltende Elfe; der kleine Bruder (14 Monate) ist zwar auch eher zart, aber ein richtiger Hau drauf, dazu laut, motorisch sehr gut unterwegs, und er hat Biss.

        Die beiden trennen nur noch knapp 23 cm und vier Kilo, und das ist für die große Schwester manchmal echt schwierig.

        Eifersucht gab es anfangs nie, das kommt erst jetzt wo der kleine Bruder richtig mobil ist und einigermaßen interagieren kann.
        Spielsachen klauen, Bauwerke kaputt machen, kratzen, beißen, Haare ziehen...habe ich die beiden nicht im Blick heult garantiert nach wenigen Sekunden einer.

        Aber: zusammen toben, im Auto auf der Rückbank faxen machen, in der Badewanne wilde Wasserschlachten schlagen...das können die beiden fantastisch!

        Geschlafen wird hier zu viert im Familienbett, von Anfang an. Bis kurz vor dem dritten Geburtstag der großen habe ich Tandem gestillt, das hat meine Psyche dann aber nicht mehr mitgemacht.

        Anfangs war es furchtbar beide gleichzeitig ins Bett zu bringen, aber es wurde besser!
        Inzwischen gehen sie gemeinsam, der kleine stillt, die große hört Hörbuch, und sobald beide schlafen schleiche ich mich wieder raus ;)

        Gegenseitig wach machen sie sich auch nicht (mehr), selbst wenn einer weint oder sich auf den jeweils anderen drauf rollt.

        Hier sind es halt diese Extreme die aufeinander prallen, hätten die Kinder nicht beide diese unverwechselbaren großen dunklen Augen würde keiner auf die Idee kommen sie wären verwandt.

        Aber Geschwister sind schon was feines, ich freu mich schon wenn der kleine endlich in der Lage sein wird die menschliche Sprache zu nutzen...dann geht es hoffentlich weniger körperlich zu :P

Meine beiden sind 23 Monate auseinander.
Hier meine praktischen Tipps.
Ich hatte mir für das zweite einen Laufstall besorgt, was für die ersten Monate perfekt war. Die Große ist eben doch mal ungestüm und so konnte sie nicht aus Versehen auf ihre Schwester fallen, oder eben auch nicht einfach sie zu fest streicheln etc.
Unterwegs hatte ich ein Buggyboard. Die richtig kurzen Wege, ist die Große gelaufen oder stand auf dem Buggyboard und für die langen Wege, war die Große noch in ihrem Buggy und die Kleine im Tragetuch.
Die Kleine war sowieso ein Kind dass nicht gerne abgelegt wurde und war am Anfang nur im Tuch, auch zu Hause. Das war super praktisch.
Zur Geburt hat die Große eine Puppe, also ihr eigenes Baby, bekommen. Wir saßen dann zusammen auf dem Sofa und haben jeder das eigene Baby gestillt.
Vor der Geburt, haben wir ein zwei Bücher zum Thema Baby gelesen, ich habe ihr schon mal erzählt, wie man stillt, danach Bäuerchen machen etc. Das Babybay, Babyschale und Wippe etc. standen schon ein paar Wochen vorher bei uns, damit das nicht neu ist, sondern nur noch das Baby "neu" ist, wenn es dann da ist.
Außerdem hat meine Große im ersten Jahr niemals von mir gehört dass ich irgendwas nicht machen könnte, wegen dem Baby. Selbst wenn ich tatsächlich nicht konnte, weil ich stillte oder das Baby wickelte, dann zögerte ich es entweder raus (durch Unterhaltung), oder überspielte es. aber ich sagte nie, dass ich mich erst ums Baby kümmern müsse. (Mittlerweile sind sie 2 und 4 und nun muss jeder mal warten, das sage ich mittlerweile auch, aber eben nicht am Anfang.)
Außerdem habe ich dafür gesorgt dass meine Große außer mir noch weitere wichtige Bezugspersonen hat, klar den Papa, beide Omas und Opa und meinen Bruder. So konnte mein Bruder z.b. in den ersten Wochen mit meiner Großen zur Musikgruppe gehen, was für mich angenehm war, oder Oma konnte sie mal für ein paar Stunden betreuen.
Ich würde diesen Abstand immer wieder so wählen. Es war schon anstrengend, aber machbar und im Moment ist es einfach nur schön zu sehen wie sehr sie sich lieben.
Ich wünsche dir alles Gute.
LG bibabuba mit Maus (4) und Mäuschen (2)

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