Wichtige Fragen an die Muttis mit baby und kleinkind unter 3

    • (1) 04.03.19 - 17:24

      Huhu meine Lieben,
      Mein Sohn ist am 01.03 1 Jahr alt geworden und ich wünsche mir so sehr ein 2. Am liebsten sofort und wollte mal eure Erfahrungen und fazite hören. Wie war es für euch? Was es gewollt ? Würdet ihr das wieder so machen mit euren Erfahrungen jetzte oder hättet ihr es anders gemacht. Ist es sehr anstrengend?
      Schonmal Danke für eure Antworten. Lg Jenny

      • Hallo,

        Ich hab drei Kinder (knapp 7, 19 Monate und drei Monate).

        Wir wollten drei Kinder, das dritte hat sich allerdings früher eingeschlichen als geplant ;-)

        Zwischen den beiden kleinen Mädchen sind 16 Monate.

        Die Schwangerschaft von der Kleinen verlief zum Glück bilderbuchmäßig gut. Trozdem war sie echt sau anstrengend. Mit einem Baby/Kleinkind zuhause und dem Anspruch es "sinnvoll" zu beschäftigen und fördern hat man eben keine Zeit sich mal auszuruhen oder die Füße hochzulegen. Das war wirklich anstrengend.

        Jetzt ist es entspannter wo die Kleine auf der Welt ist und im Endeffekt bin ich froh über den engen Abstand.

        Man muss eben doppelt aufpassen, weil die Mittlere noch ziemlich wüst im Umgang mit der Kleinen ist. Aber die wird natürlich mitder Zeit auch robuster. Die ist jedenfalls schon gut abgehärtet;-)

        Spannend wird es sicherlich nochmal wenn die Kleine mobil wird, aber das lasse ich auf mich zukommen.

        Also ja, es ist anstrengend, aber auch super :-)

        LG

        • (3) 04.03.19 - 19:52

          Wow!! Heute war mein Sohn (1,5j.) nach dem mittagsschlaf nur noch weinerlich, alles war doof, nur auf dem Arm, er hat ununterbrochen 2std geweint. Kurz hab ich mich mit ihm ins Bett gelegt, mit der Hoffnung er schläft nochmal. Er lag nur auf mir und hat gedöst...an diesen Tagen frage ich mich wie macht man das mit noch einem Baby? Wie geht das?

          • (4) 04.03.19 - 20:04

            Hallo,

            Heftig! Sowas hat es hier glücklicherweise in der Form noch nie gegeben. Wenn eines der Kinder "quer" ist gehen wir raus, das hilft meistens. Ansonsten müsste das Baby dann mit ins Bett.

            Meine Mittlere braucht nach dem Mittagsschlaf auch meist eine extra Portion Kuscheleinheiten oder schläft noch eine zeitlang an mich gekuschelt. Aber irgendwie finden beide Kinder (oder alle drei...) einen gemütlichen Platz an oder aif mir. Irgendwie geht es immer.

            Wie sagt man so schön: man wächst an seinen Aufgaben :-)

            Ich habe aber auch Glück und ziemlich entspannte Kinder! Dessen bin ich mir bewusst und immer dankbar dafür.

            Ich konnte mir das nicht vorstellen und hatte echt Angst vor dem kleinen Abstand. Aber bisher geht es wirklich besser als erwartet. Aber anstrengend ist es natürlich, Zeit für mich ganz alleine ist sehr begrenzt.

            LG

            • (5) 04.03.19 - 20:08

              Ja raus gehen hilft bei uns auch immer.. Nur ausgerechnet heute, hat es bei uns gestürmt. Das ist eigentlich bei mir die einzige Sorge.. Zwei kleine Kinder alleine in den Schlaf bringen 🙈

              • (6) 04.03.19 - 20:18

                Ja, das ist schon manchmal ein Drahtseilakt. Aber die Kinder gewöhnen sich dran. Wenn die Mittlere mal Körperkontakt zum einschlafen braucht packe ich die Kleine an die Brust und kuschle die Mittlere. Dann sind beide zufrieden.
                Oder ich lege die Mittlere hin wenn die Kleine schläft. Das fügt sich immer irgendwie.

          Das kenne ich auch mein großer 1 Jahr und 10 Monate alt und mein kleiner 2 Monate alt und wenn der große sehr weinerlich ist und mit mir kuscheln will trage ich halt beide gleichzeitig klar es wird nach einer Zeit verdammt schwer aber die Liebe die du für deine Kinder hast gibt dir so viel Kraft das man das schafft. Klar manchmal ist es echt schwer gerade jetzt bei uns da der große in der trotzphase ist 😩 aber zu seinem Bruder ist er so liebevoll er küsst ihn, wickelt die Windel wenn der kleine weint rennt er sofort dahin und möchte helfen. Ich bin ehrlich ich hatte große Angst mit zwei Babys aber jetzt bin ich sehr dankbar das wir es gewagt haben. Ich muss immer jetzt beide gleichzeitig baden da der große nur noch baden möchte wenn der kleine auch badet 🤣. Ach wie sehr ich sie liebe ❤️ ich könnte ein ganzen Roman über meine Zwerge schreiben 🙈😅. Ich wünsch dir alles gute und das ihr bald euer zweites Wunder im Arm halten könnt ♥️
          Lg

    Hallo,
    Meine mittlere ist 23monate und der kleine 6 Monate.
    Es ist sehr anstrengend!

    Meine mittlere schläft erst seit 2 Monaten ordentlich....
    Wenn der kleine schlechte Nächte hat ist er von 2-5uhr wach und die kleine steht manchmal 5.30uhr auf....
    Dann ist also meine Nacht um 2 Uhr beendet....

    Und wenn einer oder alle krank sind, will ich gar nicht erwähnen.
    Ich würde warten bis zum 2. Geburtstag, dann wird es auf jeden Fall einfacher.....

    Geh mal mit 2 so kleinen Mäusen einkaufen.... ich kann kaum vernünftig essen... ich muss auch immer aufpassen, da sie sich gerne auf das Baby legt....

    Es hat sicher Vorteile wenn sie größer sind, im Moment ist es eine Katastrophe....

    Mein Baby war auch schon 2 mal mehrere Wochen im Krankenhaus, das war für meine Kinder auch nicht leicht....
    oder die ersten Wochen hat er nur geweint und geschrien.... es war die Hölle!

    Du brauchst noch ein Bett und einen neuen Wagen ....

    Lg

    • Wow!! Heute war mein Sohn (1,5j.) nach dem mittagsschlaf nur noch weinerlich, alles war doof, nur auf dem Arm, er hat ununterbrochen 2std geweint. Kurz hab ich mich mit ihm ins Bett gelegt, mit der Hoffnung er schläft nochmal. Er lag nur auf mir und hat gedöst...an diesen Tagen frage ich mich wie macht man das mit noch einem Baby? Das Baby einfach mit ins Bett nehmen, stelle ich mir im krabbelalter auch schwer vor

      • Ja genau solche Situationen sind schrecklich und kommen bei uns regelmäßig vor.

        Gerade am Anfang könnte ich mich nicht teilen.... da muss dann einer warten und leider weinen...

        Zum Glück wird es immer weniger....

        Und ganz schlimm ist es wenn ich selber mit krank bin....🙈

        Lg

Hallo
Hier war der kleine Abstand nicht geplant. Im Nachhinein würde ich es auch definitiv nicht bewusst so planen. Wie anstrengend es teilweise wirklich war, merke ich erst jetzt, wo die Kinder 3 und 4 werden. Man funktioniert schon ganz gut ;-)
Wir hatten einen Drillingswagen und haben den an eine Familie verkauft, bei denen alle Kinder wirklich direkt aufeinander kamen. Sie waren damit zufrieden.
Das empfindet halt jeder anders. Ich fand es weitaus leichter, nochmal „anzufangen“, als den Baby- und Kleinkindkram mehrfach zur gleichen Zeit zu haben.

LG

Ich kann noch nichts sagen, aber unser zweites Kind kommt kurz nach dem zweiten Geburtstag unseres ersten Kindes zur Welt. 🙊 Ich habe jetzt schon auf jeden Fall großen Respekt davor, dann ein Baby und ein Kleinkind zu haben, aber es war so geplant. Wir wollten einen kleinen Abstand.
Eventuell wollen wir noch ein drittes Kind, aber wann und ob überhaupt hängt davon ab, wie es mit zweien läuft. 😎

(13) 04.03.19 - 19:02

Hallo

Haben ein Unterschied von 15 Monaten und es war nicht geplant..

Meine Tochter wurde im Oktober 2 Jahre alt und mein Sohn 13 Monate.
Es ist sehr anstrengend. Würde so einen geringen Abstand persönlich nicht planen..
Aber denke es kommt auf die Kinder an und wie man selber so ist.
Meine Tochter ist ein kleiner Wirbelwind und der kleine ist momentan auch in einer schwierigen Phase.
Ich selber bin schnell gestresst.
Lg

Wir haben mittlerweile 4 Kinder (fast 10, 3,5 J, 1,5 J. und knapp 8 Wochen alt). Würden wir jederzeit wieder so planen. Es ist zwar teilweise sehr anstrengend, aber auch sehr schön 😍 und mit Struktur und der nötigen Brise Humor klappt das auch 👍

Unser Sohn war 14 Monate als ich (früher als geplant!) mit seinem Bruder schwanger wurde. Durch die Frühgeburt des Kleinen waren es dann fast genau 22 Monate Abstand.

Die Schwangerschaft des Grossen war problemlos. Entbindung entspannt. Am Ende zwar Kaiserschnitt, aber das war kein Problem. Nach 4 Tagen heim, Stillen problemlos, alles easy.
Die SS des Kleinen....nicht einfach. Anstrengend. Unwohlsein, immer wieder unerklärliche Blutungen. Eine Woche KKH, wochenlanges Liegen. Nicht gerade toll mit Kleinkind. Am Ende völlig überraschend Blasensprung in der 35. Woche. Traumatische Geburt, Notkaiserschnitt nach vergeblicher Einleitung und pathologischem CTG. Baby mit Neugeboreneninfekt. Stillen ging nicht, er konnte es einfach nicht. Abpumpen für 3 Monate, länger ging über meine Kraft obwohl ich recht reichlich Milch hatte. Der Kleine schlief die ersten Monate nur auf mir.

Heute ist der Kleine 6 Monate alt und der Alltag hat sich eingependelt. Aber ich will nichts beschönigen: es ist sehr anstrengend. Auch an Tagen wo alles nach Plan läuft, keiner krank ist, die Nacht nicht ungewöhnlich kurz ist. Organisation hilft. Aber Extras sind nicht drin ohne mehr Stress zu verursachen. Einkaufen mit beiden Kindern, Frühstück im Cafe, oder auch nur Zoo mit mir alleine und zwei Zwergen......es geht alles, aber man braucht Nerven, Zeit und eine riesige Portion Gelassenheit. Ich versuche seit Wochen einen Termin bei meiner Kosmetikerin reinzuquetschen.....no such luck.

Der Grosse ist voll im Trotzalter und oft einfach wild, laut und stur. Der Kleine ist zum Glück ein super entspanntes Baby. Er schläft jetzt schon besser als sein Bruder das je tat im ersten Jahr (1x wach pro Nacht). Das rettet mir oft den Hintern. Lol. Trotzdem fordert er seinen Teil, soll er ja auch. Mama ist einfach jeden Tag voll gefordert.

Zwei Kinder in Windeln. Die Wäsche nimmt ungeahnte Ausmasse an. Der Grosse ist zwar gross genug schon vieles alleine zu können, aber gerade zu Stoßzeiten wie morgens und abends bräuchte man eben doch zwei Hände mehr. Und wenn beide gleichzeitig brüllen, ich aber alleine mit ihnen bin, merke ich wie mein Stresspegel sekündlich steigt. Ich arbeite dran.

Von Freunden mit ähnlichem Abstand der Kinder weiss ich: sobald die sich miteinander beschäftigen können wird es deutlich besser für die Eltern. Aber bis dahin......Augen zu und durch. Ich bin ehrlich: ich wäre nicht böse drum gewesen wenn sich der Kleine noch 6-9 Monate länger Zeit gelassen hätte mit seiner Ankunft. Aber wer weiss welche Hürden im Alltag es dann gäbe?

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