Kiga mit 14 Monaten

Hallo🐰

wollt mal fragen wie eure Erfahrungen sind. Habt ihr euer Kind mit um die 14 Monate in den Kindergarten gegeben? Wie lange, wie haben sich eure Kinder verhalten? Oder kennt ihr andere Kinder, die mit 14 in den Kindergarten kamen? Stimmt es, dann in anderen LÀnder die Kinder schon teilweise mit 3 Monaten in den Kiga kommen? Und lÀuft es da gut?

Lg

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Unsere Tochter kam mit sechs Monaten in die Kita, zwei Tage pro Woche. Es lief ausgezeichnet.

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Meine Tochter kam mit 13 Monaten in Kita, eingewöhnt war sie dann mit 14,5 Monaten. Die Eingewöhnung war hart fĂŒr uns beide, mittlerweile (sie ist jetzt fast 1,5) geht sie richtig richtig gerne hin! Sie ist tĂ€glich von 8-15 Uhr dort und ist jetzt am Wochenende immer sauer, wenn ich sage, dass wir nicht gehen😂

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Ja in der CH ist es vielfach so dass Kinder schon viel frĂŒher in die Kita gehen unsere war mit 4 Monaten 1 mal pro Woche von 0700-1700 Uhr dorr. Mittlerweile ist sie bald 3 und geht 2 mal die Woche. Bei uns war es nie ein Problem, klar kommt es mal vor dass sie beim abgeben kurz 5 Min weint aber das ist kein Problem.

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FĂŒr mich wĂ€re das zu zeitig, meiner ist zum 2.geb in die Kita gekommen, und auch nur vormittags.
Das war fĂŒr ihn und fĂŒr mich perfekt, hĂ€tte es im Nachhinein nicht anderes machen wollen.
Aber das muss jeder fĂŒr sich entscheiden. Wenn beide halt wieder arbeiten gehen mĂŒssen, weil sonst das Geld nicht reicht muss halt das Kind in die Kita. Ich kenn verschiedene. Vollzeit-fremdbetreuung noch vor dem ersten Geburtstag und fremdbetreuung nicht vor dem 3.geb und dann auch nur halbtags.
Da muss jeder seinen Weg finden und sollte dafĂŒr auch nicht verurteilt werden.

PS: andere LĂ€nder haben nicht das Privileg mit Elterngeld und Co, sodass Eltern eher wieder in den Job zurĂŒck „mĂŒssen“

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Ich habe etwas gelesen, dass mich unruhig macht. Dass Kinder die so frĂŒh fremdbetreut werden, spĂ€ter Ängste und sogar Depressionen entwickeln können. Ich persönlich glaube, dass das andere GrĂŒnde hat, aber nicht die “Eingewöhnungsphase“. Aber trotzdem weiss ich es nicht und daher bin ich beunruhigt. Wie seht ihr das? Gab es bei der Eingewöhnung Kinder die ihr kennt, die richtig schlimm gelitten haben?😕

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Guten Morgen 😉
Bus jetzt habe ich nur schrecklich leidende Muttis kennengelernt 😁
Nein, Spaß beiseite. Es gibt sicher Kinder, fĂŒr die die Betreuung in der Kita nichts ist. Das liegt an vielen Faktoren. Alter ist wohl eher der Gerigste. Meist mögen die Kinder, die ihnen Angebotenen Rahmenbedingungen dort einfach nicht.
Ich leite seit vielen Jahren mehrere Einrichtungen und hatte persönlich noch keinen Fall bei dem es nicht geklappt hÀtte. Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Kind es furchtbar findet ist also vermutlich ziemlich gering.
Letztendlich sage ich allen Eltern im ErstgesprĂ€ch das Gleiche... Wenn Sie sich wohlfĂŒhlen und dahinter stehen, dass ihr Kind den nĂ€chsten Schritt Richtung Kita geht, wird es gut klappen. Man muss aber als Eltern auch wirklich ein gutes GefĂŒhl haben und es auch wirklich wollen, sonst klappt es nicht. Es ist auch immer absolut legitim zu sagen, dass man vielleicht lieber zu einer Tagesmutter geht oder noch etwas lĂ€nger zuhause bleibt. 😉

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Mein Sohn kam mit 12 Monaten in die Kita, von 7 bis 16 h. Er geht gerne kann sich da super im Garten austoben.

Ich bin selber mit 12 Monaten in die Kita gekommen, meine BrĂŒder mit 3 Monaten bzw einer mit 20 Monaten. Kenne es also nicht anders.

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Mein Sohn kam mit 16 Monaten zu einer Tagesmutter. 14 Monate wĂ€re mir noch zu frĂŒh, da mein Sohn noch nicht laufen konnte.
Kita kĂ€me fĂŒr mich nicht in Frage.
WĂŒrde ich immer wieder so machen. Und wir lieben unsere Tagesmutter immer noch.

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Hiho, ich persönlich halte nichts davon aus verschiedenen GrĂŒnden. Ein Kind in dem Alter braucht eine stetige Bezugspersonen, im Kiga ist das nicht gegeben( Urlaub, Schwangerschaft, Krankheit). Kinder in dem Alter werden im Kindergarten unnötig Stress ausgesetzt durch LautstĂ€rke und ĂŒberfordeung. Kinder in dem Alter spielen auch nicht miteinander sondern nebeneinander her. Es gibt oft nicht genug Personal, so das auch in den kleinen Gruppen meist nur 2 Erzieherin und evt eine Praktikantin ist.
Zu meinen Persönlichen GrĂŒnden gehört auf jeden Fall das ICH die Kinder aufwachsen sehen möchte. Ich möchte ihre Entwicklung verfolgen und ihnen alles was sie brauchen mit auf den Weg geben. Das wiederum ist aber MEIN Weg. Ich denke jeder muss ihn fĂŒr sich selbst finden. Meine Freunde betreuen ihre Kinder alle bis mind 2,5 Jahre zuhause. Sind aber auch meistens PĂ€dagogen usw😉.
Du musst fĂŒr dich entscheiden.
Lg

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hallo,

ich habe ein paar fragen:

wie alt sind deine kinder und wieviel erfahrungen hast du persönlich mit kindertageseinrichtungen?

eenn: du schreibst kinder in dem alter.... und beschreibst, wie es oft mit dem personal etc. im kindergarten ist.
also musst du damit ja durchaus mehrere erfahrungen haben.

ich habe einen bald 14jĂ€hrigen und einen 3jĂ€hrigen. zudem ist meine schwĂ€gerin kinderezrieherin, ich pĂ€dagogin, ch habe einiges an nichten und neffen die alle in verschiedene einrichtungen gehen. ich maße mir nicht an alles ĂŒber kita betreuung zu wissen, aber einiges an erfahrung, eigene und die von familienmitgliedern hat sich da schon angesammelt.

ich persönlich finde deine aussagen verallgemeinernd in bezug auf as personal und zu kurz gegriffen was das begleiten der kinder angeht.
in der kita meines große war ich quasi rundum zufrieden. nach der tagesmutter, wo er von 1,5 bis 3 war, ging er dorthin und hatte die zwei weltbesten erzieherinnen. aber eigentlich waren alle erzieher dort wunderbar. er ging immr gern in den kiga, allerdings viel ihm die trennung von mir morgens oft schwer. das war nicht immer leicht. nicht fĂŒr ihn und ncht fĂŒr mich. aber er war dort wunderbar aufgehoben.

mein kleiner geht in einen völlig anderen kiga. anderer stil, andere ausrihtung, andere grĂ¶ĂŸe, lage, anderes personal (nicht nur von den personen her sondern auh vom charakter her)etc. und trotzdem bin ich grĂ¶ĂŸtenteils zufrieden. mittlerwiele gibts andere dinge die probleme bereiten. nĂ€mlich den stetigen erziehermangel. ABER seine erzieher geben wirklich viel und kĂŒmmern sich liebevoll. er mag sie sehr. sie ersetzen nicht mich oder meinen mann. aber sie ergĂ€nzen wunderbar. eine erzieherin ist um die 60 und ich liebe sie. sie hat so viel erfahrung und der umgang mit den kindern ist großartig. die andere ist eine blutjunge anfĂ€ngerin die viel leben in die bude bringt. und die dritte ist eine stark tĂ€towierte rockerin, die unglaublich cool ist! sie alle bereichern sein leben.
zudem will ich anmerken, dass nicht nur das begleiten der kinder in den ersten jahren wichtig ist. hier im forum wenn es ums thema fremdbetreuung geht, klingt es immer so, als ob die ersten jahre die allerallerallerwichtigsten sind. sie sind genauso wichtig wie alle anderen. nur liegt der blickpunkt woanders.nach dem kiga gehen die kids in ie schule, viele auf eine ganztagsschule udn kommen oft erst gegen 16.00 heim. die die dann aufs gymnasium gehen mitunter noch spÀter bzw. sehen sie das tageslicht oft nicht vor lauter arbeit.
ist da die prÀsenz der eltern weniger wichtig, weil die kinder schon Àlter sind?
nein. sie fordern uns nur anders.
ich glaube also nicht, dass ein kind, dass von liebevollen erziehern ein par stunden am tag begleitet wird, einen schaden nimmt, weil die eltern diesen teil der begleitung nicht ĂŒbernehmen. quasi ein wenig verteilen. so war es doch frĂŒher auch als die menschen, familien gemeinsam einen hof bearbeitet haben z.b. da waren alle kinder zusammen und wurden von denen die zeit hatten begleitet. großeltern, tanten etc. ja, nicht eins zu eins zu vergleichen, aber auch nicht von der hand zu weisen.
meine beiden werden von uns ihr ganzes leben begleitet. der kleine etwas zeitintensiver als der große. der große dafĂŒr emotional und psychisch oft mehr.
ist es also hier auch negativ, dass er oft bis 16.00 nicht zu hause ist? sind wir deshalb wenger gute eltern, wiel wir in dieser zeit nicht prÀsent sind? oder vertraue ich ihn in dieser zeit seinen tatsÀchlich tollen lehrern an?

vg

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Erstmal geht es hier um mich und meine Kinder. Ich habe mehrfach erwĂ€hnt, daß es fĂŒr uns der richtige Weg ist. Ich urteile nicht ĂŒber andere die ihr Kind frĂŒher in den Kiga geben. Jeder sollte das fĂŒr sich entscheiden.
NatĂŒrlich mĂŒssen die Kinder auch nach dem Kiga vernĂŒnftig betreut werden. Aber die ersten 3 Jahre sind einfach die Jahre die mit am wichtigsten sind, da sie prĂ€gen.
Ja ich habe Erfahrung in dem Bereich, da ich selbst Erzieherin bin. Ich habe im Kiga und in der Schule (ogs) gearbeitet. Eine Tagesmutter ist im ĂŒbrigen noch was anderes als ein Kiga. Aber wie schon erwĂ€hnt, wir wollen alle das beste fĂŒr unsere Kinder und jeder soll seinen Weg gehen 😊

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Aus meiner Erfahrung ist die Engewöhnung umso leichter, je jĂŒnger das Kind ist. Es ist aber auch vieles eine Charakterfrage. Manche Kinder können sich gut auf neue Situationen einlassen, anderen fĂ€llt es schwer.
Die Sache mit den Depressionen im Jugend-und Erwachsenenalter habe ich hier neulich auch irgendwo gelesen- ich fand den ganzen Beitrag aber unglaubwĂŒrdig. Es wurden sehr gewagte Theorien verbreitet ohne Quellen zu nennen. Das fĂŒhrt natĂŒrlich bei anderen schnell zu Verunsicherung. Mir ist keine seriöse Studie bekannt die das eindeutig belegt.

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Meine Kleine geht noch nicht, aber ich bin mit 8 Monaten in die Kiga gegangen ❀ es war zur der Zeit in Russland ĂŒblich. Meine Eltern hatten keine andere Option (Sowjetunion 🙈). Und ich leide weder an Depressionen noch habe ich VerlustĂ€ngste und bin normal entwickelt. Nur bei meiner Tochter bin ich etwas Ă€ngstlich aber es hat eher den Grund dass der Weg zu ihr ziemlich steinig war ❀