Kiga mit 2 oder 3 jahren wenn Geschwisterchen geplant

    • (1) 09.09.19 - 10:12

      Hallo
      Bin gespannt auf eure Meinungen.
      Mein Kind ist noch nicht so weit aber bis Dezember muss ich mich trotzdem entscheiden ob wir ihn nächstes Jahr oder übernächstes in den Kindergarten bringen.
      Also mit 2 Jahren und 3 Monaten oder 3 Jahren und 3 Monaten.

      Pro 3 Jahre:

      -Unsere Einstellung ist dass ein Kind sich zuhause bei Mama am wohlsten fühlt.
      -Wir haben einen Hof auf dem Land, also viel Platz zum toben und erleben, Tiere usw.
      -wir besuchen jede Woche eine Krabbelgruppe, in den Wintermonaten Kleinkind schwimmen, ab Februar Musikkreis
      -in der Nachbarschaft ist ein gleichaltrige Kind welches auch mit 3 Jahren in den kiga kommt.
      -ich liebe die Zeit mit dem Kind
      -die u3 Gruppe ist gemischt von 2 bis 6 Jahren, 6 2-Jährige und Rest ab 3, betreuungsschlüssel 1 zu 6

      Pro 2 Jahre:

      -er ist jetzt schon sehr aktiv u d sehr fordernd, noch ist alles entspannt aber mit 2,5 braucht er sicherlich viel Action
      -der kiga ist wirklich toll, entspricht unseren Werten und ich kenne eine Erzieherin sehr gut und vertraue ihr
      -ich würde ihn nur von 7 bzw 8 bis 12 Uhr in die Betreuung geben, ich hätte Zeit für Haushalt und Minijob und nachmittags nur für ihn.
      -Wir planen evtl noch ein Geschwisterchen, idealerweise wenn er so zw 2.5 bis 3 Jahren alt ist. Ich fände es gut wenn er dann aber schon im kiga eingewöhnt ist, ich vormittags Zeit mit Baby allein habe und er sich nicht abgeschoben fühlt wenn die Eingewöhnung erst nach babyankunft ist
      -es würde den Alltag entspannen
      -ihm würde vile angeboten werden was ich ihm nicht in dem Umfang bieten kann
      -sehr langes ausbleiben im Job da evtl erneute elternzeit folgt

      Wie würdet ihr entscheiden. Klar es kommt uaf das Kind an, aber ich kann es ja noch nicht wissen wie er in dem Alter so ist, muss mich ja schon vorher entscheiden. Jetzt ist er mutig, interessiert, aufgeweckt und sehr aktiv. Das wird sich wohl nicht ändern sondern eher verstärken denke ich.

      Nebenbei, der Kiga vergibt nur 6 Plätze also kann es sein dass wir sowieso nicht reinkommen, es wird nach Bedarf ausgesucht, also arbeitende Mütter, welche mit Geschwisterkind usw...

      Freie mich auf eure Meinungen dazu, gerade auch im Bezug auf eine erneute Schwangerschaft.

      • Wir standen vor der selben Entscheidung, wir wohnen eine Straße von der Kita entfernt, und unsere maus hat oft gefragt was das ist und ob sie da auch hin darf. Eigentlich wollten wir mit 3 aber, sie ist ein wirbelwind, Wissbegierig, liebt viel Trubel, andere Kinder. Und nachdem sie Interesse an der Einrichtung gezeigt hat dachten wir, OK, wir melden sie an. Immer mit dem Hintergedanken sie wieder raus zu nehmen wenn es ihr nicht gefällt.
        Sie fand es aber von Anfang an prima. Was ich auch als Vorteil empfand war die schöne Eingewöhnung und die kleine Gruppen Größe. Das wäre in der großen Gruppe gleich anders. Die Eingewöhnung von der kleinen in die große Gruppe (ü3) lief dann problemlos weil gleitend.
        Meine Meinung: abmelden kann man immer noch. Lg

        • Danke für deine Meinung und deinen Bericht.
          Ja es leuchtet total ein.
          Leider ist die Gruppe bei uns groß und gemischt, und der Betreuungsschlüssel nicht so ideal... Aber hast recht, abmelden kann man immernoch

      Ich persönlich würde mein Kind jetzt anmelden. Meine Tochter ist auch so ein Wirbelwind und mit fast 2 jetzt in die Kita gekommen. Die paar Monate davor fand ich als sehr anstrengend, da die Kleine den ganzen Tag über nur Input haben wollte. Je älter sie wurde, je weniger habe ich im Haushalt hinbekommen. Jetzt geht sie von 8-12 in die Kita, in der Zeit erledige ich alles oder Ruhe mich aus, wenn die Nacht hart war. Und kann dann nachmittags der Kleinen auch viel bieten und unternehme viel mit ihr.
      Und dezember kommt unser Zweites und da bin ich froh, wenn ich mich vormittags nur dem Baby widmen kann. Meine Tochter war allerdings ein schreikind und ich war mit den Kräften am Ende - trotz dass es nur ein Kind war- da hat man vielleicht auch etwas mehr Panik davor, beide Kinder den ganzen Tag zu Hause zu haben.
      Und wenn es deinem Kind nicht gefällt, kannst du sie immernoch abmelden.

      • Danke auch dir. Ja das kann ich gut verstehen dass alles entspannter ist und du dafür nachmittags viel mehr Zeit für das Kind hast.
        Und ja gerade mit Baby kann ich es mir nicht so gut vorstellen wenn der große dann zuhause ist..

    (6) 09.09.19 - 10:45

    Hallo, ich bin immer pro Kita. Der kitaalltag und das arrangieren zwischen den Kindern ohne Eltern finde ich wichtig, auch wenn du Krabbelgruppen usw besucht so ist es immer bei dir. Kennt es nicht bei anderen zu sein, was aber nun mal auch Alltag ist, die Kita bereitet auf die Schule vor. Klar können sie da auch spielen aber es wird halt auch in der Gruppe gefördert. Und das Gruppengefühl ist auch wichtig. Teilen, Rücksichtnahme, warten Freunde finden all das gehört zum KITA Alltag dazu. Ohne das Eltern das eigene Kind immer in Schutz nehmen, was nicht immer fair ist. Es muss ja nicht gleich einen ganzen Tag 10 Stunden lag in die Kita aber so ein paar Stunden finde ich ganz angebracht.

    • (7) 09.09.19 - 11:01

      Danke für deinen Beitrag, das sehe ich allerdings anders. Ich finde nicht das die Kita auf die Schule vorbereiten muss, jedenfalls nicht bei den ganz kleinen, das reicht wenn es bei dein 6 Jährigen passiert.
      Und ich finde es ganz natürlich das kleinstkinder den Schutz und die Obhut der Mutter bzw Vater suchen und ihn auch bekommen. Natürlich lernen Kinder sehr viel in einer Gruppe mit anderen Kindern und das ist auch viel wert. Allerdings muss es nicht zwingend täglich und mit 30 Kindern sein. Regeln und Kontakte mit anderen Kindern gibt es ja auch so und im Alltag in der Familie lernt das Kind auch sehr viel und die Bedürfnisse können viel besser berücksichtigt werden. Ganz kleine Kinder gehen da schnell unter in der Kita zumal der Betreuungsschlüssel meist nicht so gut ist.
      Also mit über 2 Jahren in die Kita kann schon schön sein für die Kleinen, vorher kann ich mir das nicht vorstellen. Und mit 22 Jahren un der Familie mit Programm und Spielkreisen etc ist doch bestimmt genauso wertvoll.

      • (8) 09.09.19 - 11:01

        Mit 2 meine ich, nicht 22 😂, das wäre wohl etwas spät 😅

        (9) 09.09.19 - 11:08

        Das muss jeder für sich wissen. Ich habe meine Meinung Geschildert. Und es gibt wie in jeder Situation mehrere Meinungen. Keine ist richtig oder falsch. Sie ist individuell. Zu dem sehe ich es halt aus einer anderen Sicht. Mit der Betreuung verdiene ich mein Geld.
        Zu dem wird mein Kind auch bald eingewöhnt mit 1;2 Jahren. Der Zeitpunkt ist perfekt in meinen Augen. Hatte zwar gehofft sie wird bis dahin laufen können, aber es ist bis dahin noch etwas Zeit. Vielleicht wird das noch. Auch wenn sie nicht laufen kann bis dahin, bin ich von einer Kita überzeugt.

        • (10) 09.09.19 - 11:42

          Genau, es gibt da unterschiedliche Meinung und ich finde deinen Beitrag g auch sehr wertvoll, bin aber eben anderer Meinung. Dafür ist so ein Forum ja auch da. Also ich wollte dich in keinster Weise für deine Meinung bewerten, hab halt nur meine dazu geschildert. Für mich wäre es halt absolut unvorstellbar mit 1,2 Jahren aber ich würde uach nicht sagen dass es Kindern schlecht geht die so früh in die Betreuung gehen und auch nicht dass sie schlechte Eltern haben

      (11) 09.09.19 - 11:22

      Hiho, unsere ist jetzt mit 2,5 in den Kiga gekommen, vorher hätte ich sie niemals abgegeben. Sie macht es auch wirklich gut und die Gruppe ist recht klein 😉.
      Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre sie erst mit 3 rein gekommen, aber leider hätte ich dann keinen Platz bekommen.
      Wir machen aber auch oft zwischendurch noch Kiga frei für beide zwerge und fahren mal in den Zoo oder sonst was.

    (13) 09.09.19 - 19:21

    👍👍👍

Alle 6 Kinder sind mit 3+ in den Kindergarten gekommen,Betreuung habe ich mit meinem Mann geteilt er hat sich deshalb extra selbständig gemacht.
Alle 6 wurden von uns vorbereiten und i h war noch nie in einer Still-Krabbelgruppe.
Alle 6 Kinder sind inzwischen selbst erwachsen und Eltern.
1hat Fachhochschulreife 5 Abitur,4 haben studiert zwei haben eine Ausbildung.
Aber das Wichtigste,Sie sind gesund an Seele und Leib.
Deine Meinung kann nicht bestätigen,aber als ehemalige Erzieherin die sehr beliebt war,kann ich dir sagen es ist nicht alles Fold was glänzt und Familie ist nicht zu ersetzen mit unter 3 Jahren.
Alles was Kinder in dem Alter brauchen sind Liebende Eltern die den Alltag mit Ihren Kindern genießen.

  • Danke! Ich kann deine Meinung in allen Punkten nachvollziehen. Ich sehe es im Prinzip genauso. Wenn der Kontakt zu anderen Kindern gegeben ist, glaube ich alles was du geschrieben hast. Hättest du denn auch kleinkinder und Säugling gleichzeitig zu hause? Das stell ich mir sehr schwierig vor. Außer man hat Großeltern die einen viel Unterstützen. Das haben wir nicht, sind alle weit weg

    • Sei mir bitte nicht böse,so geschriebenes ließt sich immer hart...ja,wir hatten immer alle zuhause ohne Hilfe was ich sehr natürlich finde.
      Warum bekommt man weitere Kinder wen man eigentlich überfordert ist?
      Dies ist wirklich nicht böse gemeint.

      • Also ja, das liest sich wirklich nicht sehr nett.
        Ich verstehe nicht wie du in meinen Beitrag interpretieren kannst dass ich überfordert bin.
        Ich macheir nur Gedanken weil ich mit die Situation schwierig vorstelle.
        Als mein Kind geboren wurde war ich lange nicht in der Lage irgendwas zu machen. Es dauerte Wochen bis ich den ersten kleinen Spaziergang machen konnte. Mein Mann war 3 Wochen zuhause und musste dann wieder arbeiten und ich fand es schon sehr schwierig den Hund regelmäßig auszuführen, auch Haushalt und Hof und Tiere viel mir schwer auch nur halbwegs in den Griff zu bekommen. Ich glaube nicht dass es überfordern ist, ich glaube es geht fast jeder neuen Mami so. Und dann denke ich, wenn ich ein 2.5 Jähruges Kind hier hab was viel Aufmerksamkeit und Action Hanne will und dann noch ein Säugling was rund um die Uhr meine Zuwendung braucht und sie aber nur halbherzig bekommt, stelle ich mir das einfach schwer vor.
        Wenn du das so ohne Probleme wippen kinntest ist das toll, aber ich finde es unfair kein Verständnis zu haben wenn eine Mama sich Gedanken darüber macht wie sowas funktionieren kann und ihr gleich unterstellst sie würde überfordert sein.

(21) 09.09.19 - 13:03

Ach ja, unsere kleine war sechs Monate als die große in die Kita kahm. So hab ich vormittags Zeit für die kleine was wir sehr genießen, jetzt wo sie nur noch einen Mittagschlaf macht ( nach dem abholen der großen) hab ich nach der Kita 1,5 Std nur für die große, da ach wecken wir die kleine und machen zusammen die Gegend unsicher. Lg

(22) 09.09.19 - 13:52

Unsere geht erst mit 3.5 in den Kiga gehen. Grund jetzt mit 2.5 hätte sie das ganze Jahr noch in Krippe gehen müssen. Grossteil der Kinder sind dort unter 2, bzw werden ab 6 Monaten genommen. Sie spielt lieber mit ältern Kindern, bzw hat im Umfeld mehr ältere als jüngere Kinder.
Platz hätten wir für nachmittags bekommen. Der Kiga Platz nächsten Jahr wird vermutlich auch nachmittags sein, da ich nicht arbeite bis dahin bzw vor der Anmeldung nur unregelmässig gearbeitet habe.
Ein Start ist bei uns nur im September möglich.
Das Geschwisterchen kommt im März, die grosse wird im April also knapp 1 Monat später 3 Jahre alt.

(23) 09.09.19 - 13:55

Natürlich kann das jeder am besten für sich und sein Kind entscheiden. Ich habe es mit 3,5 Jahren gemacht und nie bereut. Die Zeit mit dem Kind kommt nie wieder. Nach der Kita kommt Schule und so weiter, da kannst du dann nicht mehr entscheiden. Alles Gute!

Mein Kind ist noch nicht so weit...
Dies alleine zählt für mich und ich habe nie verstanden warum Geschwisterkinder in den Kindergarten müssen obwohl Papa oder Mama zuhause sind..
Genießt euren Alltag,alles gute!

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