Mama kommt, falsch - Mama geht, auch falsch (nachts)

Hallo zusammen,

Momentan haben wir nachts echt eine komische Phase. Mein Sohn ist 1,5 Jahre alt und schläft seit ein paar Tagen im eigenen Zimmer. Das klappt auch immer mal wieder sehr gut mit durchschlafen usw.
Aber neuerdings wacht er gegen 0:00/1:00 auf und weint (mal mehr, mal weniger). Ich gehe rüber und möchte ihn holen, da klammert er sich wie wild an sein Bettchen. Unter größtem Geschrei und Protest und quasi unter „Gewaltanwendung“ bekomme ich ihn raus. Wenn ich ihn nicht rausnehme, wird ebenso geschrien. Also nichts ist richtig. 🤷‍♀️

Zudem klammert er sich wie wild an seine Trinkflasche. Diese ist allerdings aus Glas! Also nicht wirklich kuschelig 😅
Was ich aber so komisch finde, ist dass er nichts trinkt in dem Moment sondern die einfach nur umarmen möchte. Er wird sogar richtig panisch, wenn die Flasche nicht da ist.
Also krieg ich regelmäßig die Glasflasche ins Gesicht gezimmert 🥴 egal, wie tief er schläft, die Flasche gibt er nicht her!

Kennt das wer?

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Oh, dann ist die Flasche sein Übergangsobjekt geworden.

Ob man das jetzt noch ändern kann?

Ich würde ihm mit der Flasche immer ein kleines Schmusetüchlein geben. Quasi dass Flasche und Tüchlein eine Einheit werden. Vielleicht könnt Ihr dann irgendwann die Flasche angewöhnen und nur das Tüchlein bleibt.

Warum nimmst Du ihn nachts aus dem Bett? Setz Dich doch daneben und streichle ihn, vielleicht schläft er dann einfach wieder ein.

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Ich habe kein Problem damit, dass er die Flasche festhält. Er soll sie ja auf lange Sicht im Bett haben, damit er nachts Wasser trinken kann, wenn er Durst hat. Mich wundert nur, dass er sie so krampfhaft festhält. Das ist von heute auf morgen ganz plötzlich gekommen.

Warum ich ihn herausnehme? Weil es bislang immer so war, dass er zu uns wollte und da weitergeschlafen hat. Das ist auch ok. Aber dieses krampfhafte festklammern ist neu und mich würde nur interessieren, ob das bei anderen Kindern auch so war/ist und ob das nur eine Phase ist oder ob jemand die Ursache herausgefunden hat.

Und rausnehmen tue ich ihn, damit wir alle weiterschlafen können. 🙂

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Ja, die Zwerge haben immer wieder mal ne Überraschung für uns Eltern. ;-)

Ich würde es mit liegen lassen und streicheln versuchen.

Und wie gesagt, den Grund für das krampfhafte Festhalten der Flasche sehe ich darin, dass er die Flasche wahrscheinlich als Übergangsobjekt gewählt hat.

Daher auch der Vorschlag zu versuchen das zu ändern. Er kann ja später schlecht mit seiner Flasche in den Kindergarten gehen. Ein kleines Schnuffeltuch im Rucksack stört niemandrn aber es gibt Halt.

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Ich würde auch einfach mal dabei sitzen bleiben.

Anscheinend vermittelt die Flasche Sicherheit. Vllt wäre eine aus Plastik was? Ansonsten kamen ja gute Tipps :)

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Nein die Plastikflaschen haben wir verbannt und extra eine aus Glas gekauft. Zudem ist diese auslaufsicher!

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Okay. Das dachte ich mir schon, aber vllt gibt es eine Art Schutzbezug oder so?

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Ich ergänze: in der Trinkflasche ist Wasser, keine Milch!

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Warum musst du ihn denn mitholen? Lass ihn in seinem Bett und setz dich dazu. Ja du willst auch schlafen, das wird auch wieder klappen.
Aber du musst dir Mal vorstellen wie verwirrend dein Verhalten für ihn ist. Einerseits willst du, dass er bei sich im Zimmer schläft. OK. Macht er. Klappt gut.
Dann kommt Mal ne Phase wo er Nacht aufwacht und sich allein fühlt.
Ich kann nicht sagen warum. Wird aber wahrscheinlich auch irgendwann wieder vergehen. Ist nicht ungewöhnlich.
Nun willst du ihn aber mit allen Mitteln wieder bei euch schlafen lassen. Das versteht er nicht. Das ist ein Hin und Her. Es ist verwirrend. Und das macht die Situation nicht besser.
Daher setz dich ne Weile zu ihm, beruhige ihn und warte bis er wieder schläft. Alles andere stiftet nur Chaos. Natürlich kannst du ihn Mal in euer Bett holen, wenn er beispielsweise zu euch möchte. Aber es sollte hslt nicht so systematisch sein.

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Es ist doch nicht systematisch?! Vllt habe ich das im Eingangspost nicht geschrieben:

Er hat sich bisher 1 Mal an sein Bettchen geklammert. Davor die zwei Nächte hat er geweint und WOLLTE raus und zu uns.
Ebenso habe ich natürlich mich dazu gesetzt, aber nichts, was ich getan habe, hat die Situation verbessert, sodass ich nach 20 Minuten hysterischem Schreien mein Kind genommen und zu unserer aller Ruh mitgenommen habe.