Asperger Syndrom ?! Hilfe

Hallo Mamis,

Es geht um unsere Tochter, sie wird jetzt 21 Monate alt.
Uns ist schon mal vor einigen Monaten aufgefallen, das sie hin und wieder ihren Kopf „schüttelte“ mal mehr mal weniger. Beim Arzt nachgefragt, meinte er für ihn schaut dies nur nach einem Tick aus. (Hat nun wieder nachgelassen mit dem
Kopfschütteln)
Sie hat mit 16 Monaten angefangen zu laufen und mit dem sprechen sind wir etwas hinterher. 3x fing sie an Mama, Papa und nein zu sagen und höre damit auf, nun hat sie seit einigen Wochen wieder damit angefangen und heute ergab sich sogar ein neues Wort. Wir hoffen das es nun voran geht.
Im Urlaub ist mir dann aufgefallen, das Familienangehörige sie oftmals mit ihrem Namen gerufen haben und sie keine Reaktion von sich gab, auch ich muss oft rufen und bekomme oft keine Reaktion, sie macht einfach ihr Ding weiter.
Beim Pädaudiologen alles abgecheckt, doch hören tut sie gut.
Zudem ist uns aufgefallen, das sie hin und wieder auf Zehenspitzen läuft, allerdings nur daheim. Draußen ist uns dies noch nicht aufgefallen.
Die letzten Male versuchte ich ihr draußen einiges zu zeigen, zu erklären aber oftmals folgt sie dem nicht hinterher, wenn ich zb. auf einen Hund zeige und wau wau, dazu sage- keine Lust, nicht interessant ? Hm.
Wenn sich jemand verabschiedet, winkt, schaut sie meist nur, die letzten Tage hat sie auch mal zurück gewunken beim Verabschieden, das war wieder ein Highlight für mich 🥺

Sie ist sonst ein Sonnenschein, lacht am Tag sehr viel, hat sehr viel Spaß an Büchern, bringt mir mehrmals am Tag ein Buch in die Hand und dann gehen wir diese gemeinsam durch, nun hat sie ein neuen Puppenwagen und bemuttert ihre Puppe darin oder auch andere Kuscheltiere.- was ja eigentlich gegen das Ganze spricht oder nicht?
Sie geht auf Leute zu, es ist nicht so das sie niemanden an sich ran lässt. Wir hatten eine Phase, wo das der Fall war aber dies hat nun seit paar Wochen nachgelassen.
Mit Kindern spielt sie mal mehr mal weniger aber es ist nicht so das sie andere Kinder von sich weg stößt und für sich alleine bleiben mag,
Wir kuscheln viel, zudem stillen wir noch und haben auch stets Blickkontakt, es ist nicht so das sie versucht den zu vermeiden.

Wir waren am Donnerstag beim Arzt, der hat sie untersucht, es ist im großen geweine ausgeartet. Sie ließ sich aber von mir wieder schnell beruhigen und trösten. Er hat sich lange Zeit genommen und sie „beobachtet“ meinte: „bemerkenswert, einige Punkte wie zb. Das nicht auf den Namen reagieren sprechen dafür aber ihre soziales Verhalten spricht sehr dagegen, einfach weiter bis zur U7 beobachten“. Auch dort nahm sie ein Bären und gab diesen oft ein Kuss und forderte mich auf diesen ebenfalls ein Kuss zu geben, dies macht sie auch daheim ständig. Kommt und kuschelt und gibt mir oftmals ein Kuss und umarmt mich oftmals. Blickkontakt sei vorhanden gewesen, zwischen ihr und dem Arzt und auch mir.

Ich weiß man soll nicht Kinder miteinander vergleichen aber ich bin unter der Woche täglich mit einer Mama dessen Tochter 17 Monate ist und alles versteht; alles zeigt, bei jeden Lied mit singt, tanzt und nach spricht und meine Maus meist nur ruhig ist, fragt man sich dann doch, ob ich was falsch gemacht habe…

Ich mache mich seit einigen Tagen echt verrückt.. versteht mich nicht falsch, ich liebe mein Kind über alles, nichts kommt vor meiner Tochter, nur wenn’s dann so ist, würde ich sie gerne besser „begleiten“.
Zudem haben wir letztes Jahr im Dezember ein Baby in der 22 Woche verloren wegen einer Trisomie, ich stelle mir nämlich auch die Frage ob alles in Ordnung mit uns ist… bin etwas hin und her 😐

Tut mir leid für den langen Text und danke jeder Mama die sich Zeit genommen hat ♥️

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Hi,

und auch bei der U7 wird man wohl nicht feststellen können ob es Autismus ist, denn soweit ich weiß ist das noch zu früh und kann erst mit drei Jahren festgestellt werden. Und das hat den Hintergrund, dass die Kinder sich bis dahin auch einfach sehr unterschiedlich entwickeln können.

Ich weiß gar nicht wie oft ich hier den Namen von Junior rufe und völlig ignoriert werde, weil er eben Grad mit was anderem beschäftigt ist. Das ist normal.

Auch, dass deine Tochter Sachen sagt und dann plötzlich wieder aufhört ist völlig normal. Sie hat dann für sich erstmal wichtigere Dinge in der Entwicklung entdeckt und lässt die Sprache links liegen. Das hatten wir hier auch schon. Auch als er schon 6-7 Wörter konnte und ein neues gelernt hat, hat er plötzlich nur noch das neue gesagt zu allem. Auch zu den Sachen, die er vorher richtig benannt hat. Das ist völlig in Ordnung und im Rahmen. Da kommt ein Rückschritt und dann geht's wieder zwei vor.

Junior kann bspw. Winken. Er winkt aber grundsätzlich erst, wenn die Haustüre schon Geschlossen ist oder wir mit dem Auto schon am fahren sind. 😉😄

Mit anderen Kindern vergleichen macht leider wenig Sinn, ich weiß das man das immer macht. Aber sie entwickeln sich einfach Unterschiedlich. Wir haben hier auch ganz viele sprachbegabte Kinder im uns herum, die km selben Alter schon 2-3 Wort Sätze sagen können und relativ gut ausdrücken können, was ihnen Grad fehlt. Davon sind wir weit entfernt. Trotzdem ist Junior ein "Durchschnittskind" - und da gibt es ja auch noch die, die unter dem Durchschnitt sind. Und erst viel später anfangen zu reden.

Deine Tochter halt Blickkontakt und spielt Rollenspiele, das ist doch super.

Mach dir keine Gedanken und hör auf zu googeln.

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Ich sehe auch rein gar nichts Bedenkliches.

Meine Tochter hat in dem Alter schon in Sätzen gesprochen und hörte und hört sehr oft nicht auf ihren Namen, weil sie einfach konzentriert am Spielen ist.
Sonst lese ich bei dir gar nichts, was überhaupt in Richtung Asperger geht?

Mitsingen hat lang gedauert bei uns und Tanzen mag sie noch immer nicht gern (inzwischen 3). Auch die Kleinen haben halt schon ihre Vorlieben!

Bzgl. Trisomie: die meisten Genfehler bei Kindern sind Mutationen und kommen nicht von den Eltern, und Asperger hätte ja auch mit einer Trisomie nichts zu tun.
Ich weiß das, weil ich auch ein Kind in der 24. Woche verloren habe und lang nach Gründen gesucht habe, ich kann also nachfühlen wie es dir geht!

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Hallo meine Liebe,
Erst mal tut es mir sehr leid, dass ihr euer Baby verloren habt. Noch dazu zu einem so späten Zeitpunkt. So etwas ist sicher sehr schwer zu verkraften.
Hast du dir denn Hilfe geholt um das Ganze gut zu verarbeiten?
Ich hatte im April eine FG in der 12 SSW und mir tun die Gespräche mit meiner Psychotherapeutin sehr gut.

Soweit ich als Laie und aus der Ferne das beurteilen kann, klingt die Entwicklung deiner kleinen Maus vollkommen normal und im Rahmen.
Mein Sohn ist inzwischen 3 Jahre und hat in dem Alter zb auch nie auf Kommando gewunken, einfach weil er es nicht wollte. (Er verabschiedet sich übrigens immer noch nicht sehr gern.)
Ich denke vieles ist da einfach Charaktersache.
Deine Tochter weiß halt schon jetzt was sie machen will und was nicht. Sieh es positiv: sie wird später mal sehr eigenständig, denkt selbst und wird bestimmt kein Mitläufer;)

Ich glaube das "Problem" liegt da wirklich eher bei dir (nicht böse gemeint).
Durch den Verlust deines Babys machst du dir (verständlicherweise) auch viel zu viel Gedanken um deine Tochter.

Alles Gute weiterhin

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Dein Kind hört wahrscheinlich nicht richtig, geht einfach zum Ohrenarzt und macht ordentliche Untersuchung. Das bedeutet nicht taub - sondern Wörter falsch hören, wie unter Wasser. Wir hatten das mit unserem Sohn auch, spät reagiert, tausend Autismus Untersuchungen hinter uns, da alles darauf hingedeutet hat... mit 3,5 erst fließend gesprochen, im Nachhinein hat er ab dem Alter das Lippenlesen perfekt beherscht... wurde mit 4,5 Jahren erst operiert.. ab da haben wir ein normales ruhiges gut entwickeltes Kind zu hause. Ich bin sehr sehr wütend auf den Kinderarzt für die ersten vier Jahre, wo sie gesagt hat, alles gut, braucht nur mehr Zeit für alles!

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Hallo. Ich melde mich mal als Frau vom Fach, die Menschen mit einer ASS diagnostiziert. Das muss ich hier im forum beinahe wöchentlich machen, denn diese Diagnose wird leider so häufig "missbraucht".

Ich kann es nicht mehr lesen, wie häufig Mütter ihren Kindern eine Behinderung andichten. Dein Kind hat mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit kein Asperger Syndrom und ich habe auch überhaupt keine Ahnung, wie du darauf kommst. Wenn du es gegoogelt hast, dann hättest du auch mal weiter lesen müssen.

Asperger Autismus haben ca. 1% der Menschen. Gesichert diagnostiziert kann man das erst viel viel viel später, wenn das Kind deutlich älter ist.
Bei Kinder in dem Alter, bzw sogar etwas später, kann man höchstens einen frühkindlichen Autismus diagnostizieren, der allerdings mit einer geistigen Behinderung einhergeht.

Kurz gefasst: Dein Kind hört sich völlig normal an. Dein Kind kann vielleicht nicht so viel wie das Kind deiner Freundin, ist deswegen aber nicht behindert! Vielleicht braucht dein Kind einfach noch Zeit und das Kind deiner Freundin ist weiter als der Durchschnitt. So oder so ist dein Kind perfekt, wie es ist.

Hör auf zu googlen, vertraue (!!!) deinem Arzt und genieße dein zauberhaftes, perfektes kibd ohne dir Sorgen zu machen.

Ich wünsche dir alles Gute.

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Guten Morgen,
Danke für deine schroffe Antwort, vielleicht muss das manchmal sein aber vielleicht auch nicht, denn ich schreibe hier nicht zum 100ten mal zum selben Thema sondern war einfach besorgt.

Aus dem Grund, weil der Kinderarzt ja sagte, das sie autistische Züge hat aber dieses mit dem sozialen Verhalten nicht passt und wir deshalb dieses weiter beobachten sollen. Welche normale Mutter, die bereits mit ein Kind ein Kind verloren hat, wo eine Trisomie festgestellt wurde, macht sich in dem Moment keine Sorgen ?

Das hat nichts mit Behinderung aufdrängen zutun, lediglich Verwirrung und sorge, da du vom Fach bist, solltest du eigentlich auch zwischen den Zeilen lesen können, denn wenn besorgte Eltern vor dir stehen, dann tun sie mir nämlich leid.

Und noch etwas, mein Kind ist für mich perfekt, sie ist das tollste Mädchen der Welt und hätte ich sie nicht gehabt in der Zeit in der ich mein Zweites Baby verloren habe, wäre ich wahrscheinlich in einem tiefen Loch gefallen. Sie motiviert mich, bringt liebe, Fröhlichkeit und Licht in unseren Haus.

Falls die nächste Mutter hier besorgt schreibt, liebe Dame vom Fach, dann entweder gar nicht oder anders, denn ich bezweifle das irgendeine Mutter hier ihr Kind als nicht perfekt sieht.

Danke

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Hallo ligaphob,
Darf ich dir eine Frage stellen? Die Tagesmutter meiner kleinen ( 2 Jahre 3 Monate) hat Anfang dieser Woche den Verdacht auf Asperger Autismus geäußert (wohl durch ihre Recherchen) das verunsichert mich sehr. sie meinte, meine Tochter würde keinen Kontakt zu den anderen Kindern aufbauen. Ich selbst denke, dass sie die anderen beobachtet, weil sie auch oft imitiert, was die anderen machen. Sie lässt sich auch nicht von den anderen Kindern anfassen. Außerdem antwortet sie nicht mit ja oder nein, sondern wiederholt die Frage. Sie spricht sehr viel Wörter und plappert eigentlich ständig. Oft wiederholt sie sich Sätze, die sie in Büchern oder sonst wo gehört hat.
Mich verunsichert das alles sehr. Dazu kommt wohl auch mein Hormonchaos, da nächsten Monat unser 2.Kind kommt.
Kannst du mir hierzu deine Einschätzung geben?
Liebe Grüße
Izzy

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Hallo,
ich selber weiß wie zermürbend das ist. Mir hat einmal die Tagesmutter vor den Latz geknallt, dass unser Sohn autistisch sein könnte, weil sie seine Verhaltensweisen mit einer Frau (ich weiß ihre Funktion nicht mehr) besprochen hat. Diese besagte Frau hat unseren Sohn nie live erlebt…
Unser Sohn wollte z.B. nicht, dass andere Kinder seine Schuhe oder seine Tasche woanders hinstellen und hat deswegen einen riesigen Wutanfall bekommen. Außerdem hat er in der Regel nur beobachtet und lange gebraucht, bis er überhaupt mal mit anderen Kindern gespielt hat (wenn überhaupt). Er hat erst mit zwei Jahren angefangen zu sprechen. Als Baby hat er auch nicht alle Menschen angelacht, sondern nur die, die er anlachen wollte (glaube ich zumindest rückblickend😉)
So, Was ist daraus geworden?!
Er ist nach wie vor ein beobachtendes Kind, das Angst hat etwas falsch zu machen, das aber laut Erziehern ein beliebter Spielpartner geworden ist. Lieder z.B. singt er nur dann mit, wenn er ganz sicher ist, dass er es beherrscht. Das war bestimmt schon früher so, wenn ich gesagt hab „Komm, sag mal „hallo““ oder Ähnliches. Er ist vom Typ her eher ruhig und besonnen und sehr verkopft.

Fantasie- und Rollenspiele spielt er inzwischen gerne. Er hört natürlich nur wenn er Lust hat und „hallo“ und „tschüss“ sagt er mittlerweile auch von alleine…wenn er Lust hat. Findet er jemanden doof, kann es auch schonmal sein, dass er gar nichts sagt. Auch nicht nach Aufforderung. Wir arbeiten daran😉. Habe ich früher gesagt, er solle winken oder Ähnliches, hat er das auch nicht gemacht. Was habe ich mich abgemüht. Wenn er keinen „Bock“ hatte/hat sich etwas anzuschauen macht er das auch nicht. Aber eigentlich nur deswegen, weil er gerade mit etwas anderem beschäftigt ist oder einfach aus Prinzip.
Er ist einfach so. Es könnte natürlich trotz allem sein, dass irgendeine Ausprägung einer Autismusspektrumstörung vorhanden ist, glaube ich aber inzwischen nicht mehr. Und selbst wenn, dann werde ich das nur dann diagnostizieren lassen wenn es ihn belastet.
Abschließend kann ich sagen, dass wir einen interessierten, aufgeweckten, ständig quasselnden Sohn haben, dessen Wortschatz altersüberdurchschnittlich ist. Er lädt gerne Kinder zu sich ein und wird auch eingeladen. Er ist mittlerweile 5 Jahre alt und vor 3 Jahren hätte ich auch noch nicht geglaubt, dass er sich so toll entwickeln wird.
An deiner Stelle würde ich erstmal den Ball flach halten und den Kindergartenstart abwarten. Erzieher sehen ganz schnell, ob sich ein Kind auffällig verhält!

Alles Gute!

Liebe Grüße

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Ich wollte dir auch noch antworten, da ich deine Sorgen verstehen kann.

Ich habe vier Kinder (die Kleinste ist 2,5 Jahre und der größte 9 Jahre). Beim Großen war es ähnlich. Er war eigentlich in nichts offensichtlichem besonders gut. Sprachlich sehr spät (mit 24 Monaten waren wir bei höchstens 20 Wörtern, ich glaube aber es waren eher unter 15) und motorisch auch eher unter dem Durchschnitt.
Dazu hatte er in der KiTa eine Freundin die dreisprachig aufwächst, trotzdem sprachlich sehr früh dran war. Sie sang schon erste Lieder, während mein Sohn keine 10 Wörter gesprochen hat. Zudem war sie motorisch sehr fit.
Das einzige befreundente Pärchen hatte zu allem Überfluss auch noch einen sprachlich und motorisch sehr begabtes Kind. Na klar, kommt man dann ins Grübeln.

Aber ich kann dir sagen, die anderen beiden Kinder sind einfach sehr früh dran gewesen. Ja, sie sind immer noch motorisch fitter als mein Sohn. Aber sprachlich hat er alles aufgeholt (hat einen sehr großen Wortschatz und kann sich gut ausdrücken). Ist aber von seiner Art einfach ruhiger.
Er ist kognitiv überaus fit, aber als Kleinkind ist dies nicht so stark aufgefallen, weil er nicht gut sprechen konnte. Er gehört von Anfang an zu den Klassenbesten und ist wissenschaftlich sehr interessiert.

Ich wollte nur sagen, dass die Tochter deiner Bekannten einfach früh dran ist. Dies ist nicht die Norm. Mit 21 Monaten spielen die wenigstens Kinder zusammen. Und manche Dinge kommen einfach noch. Andere kommen vielleicht nie, weil deine Tochter einfach ein anderer Typ ist und sich für andere Dinge interessiert, die aber weniger auffällig sind.

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Ich melde mich mal als Krippenerzieherin, Mama und Tante zu Wort:
Ich glaube wir haben ein grundsätzliches Gesellschaftliches Problem, in dem unsere Kinder zu viel mit anderen verglichen, gemessen und bewertet werden.
Wenn ein Kind im Rahmen seiner ganz normalen Sprachentwicklung mit 2 Jahren beginnt zu sprechen, dann ist das nicht spät, sondern völlig normal!!!!!! Ich könnte 100 Ausrufezeichen dahinter setzen!
Es gibt einige Kinder, die früher anfangen zu sprechen, es gibt Kinder, die sehr früh anfangen zu brabbeln und es gibt Kinder, die erst mit 3 Jahren anfangen, ohne vorher wesentlich „geübt“ zu haben und plötzlich in ganzen Sätzen sprechen.
Und all das IST normal! Weil unsere Kinder unterschiedlich sind und jedes Kind seine eigenen Vorraussetzungen mitbringt und seinem eigenen inneren Bauplan folgt.

Bitte hört doch auf unsere Kinder zu vergleichen und so unbewusst Druck aufzubauen. Wie wir alle wissen, haben unsere Kleinen sehr sensible Antennen - aber gerade für ihre Entwicklung nicht? Wohl kaum!

Das es verunsichert, wenn ein Arzt so eine Diagnose unkontrolliert ins Spiel bringt, kann ich absolut nachvollziehen und es ist gut, Dinge abklären zu lassen, wenn sie ins Auge springen.
Aber davon zu reden, dass ein 2-jähriges Kind „spät“ angefangen hat zu sprechen, ist einfach grob fahrlässig für alle verunsicherten Eltern, deren Kinder erst später sprechen.

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Hallo,

Danke für deine Antwort.
Von grob fahrlässig zu sprechen, denke ich ist etwas übertrieben.
Ich habe das Kind meiner Freundin als Beispiel genommen, ich hätte auch andere Beispiele nehmen können vielleicht hätte das den ein oder anderes mich etwas besser verstehen lassen.

Bei einigen groben Antworten hier, vergessen einige, das hinter einen Beitrag eine Mama steckt, die 24/7 mit seinem Kind zusammen ist.
Ich habe damit absolut kein Problem; wenn mein Kind mit 2-3 Jahren erst anfängt zu sprechen, da hast du meinen Beitrag etwas falsch verstanden.
Es geht eher darum, das ich das Gefühl habe das mein Kind mich/ uns nicht versteht. Zudem das es auch nicht reagiert.

Meine Sorge kam auch nicht vom vergleichen, sondern weil der Kinderarzt dies ausgesprochen hat. Deshalb dachte ich, das ich nach Erfahrungen von anderen Mamas suche.

Dennoch danke für deine Erfahrung.

Lg von einer Operations Technischen Assistentin, 6-Fach Tante und Mama eines im Herz und eins an der Hand.

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Die Frage ist: Du schreibst, Du machst dich verrückt. Was genau macht dich verrückt? Falls und wenn dein Kind im autistischen Spektrum ist, was genau würde sich dann jetzt für dich ändern? Autismus ist keine tödliche Krankheit. Es ist - je nachdem wie man es annimmt - eine "seelische Behinderung" - oder eben einfach nicht neurotypisch zu sein. Anscheinend sieht eurer Kinderarzt da aktuell auch keinen Handlungsbedarf und sagt folgerichtig: Beobachten. Sie ist noch so jung. Keine 2 Jahre. Du schreibst "Asperger" hat der Arzt das gesagt? Für eine Diagnose ist es noch viel zu früh. Mache dich nicht weiter verrückt und suche nach Anzeichen was dafür und was dagegen spricht! Als Patentante eines mehrfach behinderten Kindes und selbst Mutter einer glücklichen Aspergerin, die in die 1. Klasse geht, weiß ich wie schnell man in die Falle tappt, nur noch das Handeln seines Kindes zu beurteilen. "Kann das sein?" "Aber gestern hat xv so reagiert, das passt ja widerum nicht!" Kinder merken sowas sehr früh, es kann in richtigen Teststress für sie ausarten.