ONS und schwanger đŸ˜±

    • (1) 14.04.19 - 06:01
      Inaktiv

      Hallo, ich habe gerade schlaflose NĂ€chte und muss das einfach mal loswerden. Nach Ostern habe ich meinen ersten Termin beim FA. MĂŒsste jetzt eigentlich 11.-13. Woche sein, da sehr unregelmĂ€ĂŸiger und langer Zyklus.

      Ich habe erst gar nicht gemerkt, dass ich schwanger bin. Habe auch keine Symptome. Wegen der SchilddrĂŒse hieß es immer, ich könnte nicht schwanger werden. Da bin ich wohl leichtsinnig geworden.

      Jetzt hoffe ich einfach dass mit dem Baby alles in Ordnung ist. Ich bin 36, Single und finanziell abgesichert.

      Ich weiß nur nicht, was ich meinem Kind spĂ€ter mal sagen soll, wenn es nach seinem Vater fragt. Leider sehe ich keine Möglichkeit, ihn ausfindig zu machen, unsere kurze Begegnung fand in einer europĂ€ischen Großstadt statt und ich habe keinen Nachnamen keine Adresse nichts

      Ich hoffe das mein Kind sich trotzdem normal entwickeln kann. Man liest so viel ĂŒber Probleme von Kindern die ihre Herkunft nicht kennen.

      Gibt es hier vielleicht Leute, die das schon durch gemacht haben?

      Und bitte spart euch eure Kommentare ĂŒber Verantwortung, VerhĂŒtung und safer sex.

      • Verantwortung, VerhĂŒtung und safer sex. Du Unmensch, du unmenschlicher.

        Jetzt wo das geklĂ€rt ist und ich dich geĂ€rgert habe: herzlich willkommen im Club "ihre SchilddrĂŒse ist zu kaputt um schwanger zu werden" mein Name ist Alexandra, ich bin deine Gastgeberin an diesem verregneten Sonntag.

        Mal ehrlich: ja, es kann sein dass Kinder mit ihrer Herkunft hadern. Dem kann man aber gut entgegenwirken, indem man sie ganz dolle liebhat. Und im Grunde genommen ist deine Situation auch nicht anders als die jener Frauen, wo der Vater sich auf Nimmerwiedersehen aus dem Staub macht und keinen Kontakt wĂŒnscht. Zb mein Fall, und ich mach mir auch Gedanken was das kleine Monster dann fragen wird, sobald sie checkt wie das mit dem heteronormativen Familienbild aussieht.

        Das wird schon, Kopf hoch!

        • (3) 14.04.19 - 14:54

          Danke, ich bin halt etwas verunsichert. Mein Umfeld scheint von mir zu erwarten, dass ich Himmel und Hölle in Bewegung setze um den Herrn zu finden. Einschließlich Facebook.

          Das ist so ziemlich das schlimmste was ich mir vorstellen kann

          • Ich kann Dir versichern, dass nicht alle Kinder auf Teufel komm raus spĂ€ter mal ihren Erzeuger kennenlernen wollen. Da wird auch sehr viel drumherum gemacht in den Medien.
            Die Erinnerung an seinen Erzeuger verblasste bei meinem Sohn recht schnell, er wollte ihn nie wieder sehen, er hatte einen Vater, meinen zweiten Mann. Meine Tochter war bei der Scheidung ein Jahr alt. Ich erzĂ€hlte ihr freilich spĂ€ter von ihm und sie sah ihn mal von weitem. Mehr wollte sie nicht, nie! Sie liebte ihren Papa, den sie hatte, der sie aufgezogen hatte und dieser fĂŒhrte sie bei der Hochzeit auch unsagbar stolz zum Altar.
            Wenn ich natĂŒrlich einem Menschen nachdrĂŒcklich einrede, dass er seine Wurzeln kennen muss, dann glaubt er das irgendwann auch.
            Viel wichtiger als der einmalige Schuss zur Entstehung ist eine liebevolle Familie, in der das Kind aufwÀchst. Dann ist alles gut.
            Sonst mĂŒssten sĂ€mtliche adoptierten Kinder, kĂŒnstlich erzeugten Kinder, Samenspenderkinder bei homosexuellen Paaren usw. GefĂŒhlskrĂŒppel sein, weil sie ihren Erzeuger nicht kennen - und das glaube ich auf garkeinen Fall.
            Lass um Himmelswillen den Mist mit FB und dergleichen . Es geht ĂŒberhaupt keinen was an, wie Du das handhabst. Mein Gott, sollst Du Dich öffentlich bloßstellen oder was? LG Moni
            PS: Nur zur ErklĂ€rung, ein Besuchsrecht hatte mein Exmann aufgrund seiner GewalttĂ€tigkeit nicht, das war damals so - und das wĂ€re auch heute in diesen FĂ€llen noch gut. Schlimm, dass man heute die Kinder immer wieder MĂ€nnern ĂŒberlassen muss, die vollkommen ungeeignet zum Umgang mit einem Kind sind.

      (5) 14.04.19 - 17:04

      Hallo
      Mein Kind kennt seinen Vater nicht und es ist sehr schwer fĂŒr ihn. Es fehlt eben ein Teil

      (6) 14.04.19 - 19:11

      Ja. Eine sehr gute Feundin von mir. Der Typ war wohl blond und gerne im Fitnessstudio 😂 gestört hst es sie nicht, sie hatte eine tolle Mama, eine tolle Oma, einen tollen Opa und das mit dem Erzeuger war nicht weiter tragisch. Ich glaube ich habe mich damals, als ich sie kennen lernte (mit 10) mehr ĂŒber diese Familienkonstellation gewundert als sie. Es war ja normal. Und ehrlich- manchmal ist es besser keinen Papa zu haben als nur Stress um Sorgerecht, Unterhalt und Erziehung.

    • (7) 14.04.19 - 20:19

      Hey ,Kopf hoch also ich Sprech mal aus eigener Erfahrung.Meine Mum hat meinen "Erzeuger" in der Disco kennen gelernt und war auch ein paar Monate mit Ihm zusammen.Nach der Trennung merkte Sie erst das ich unterwegs bin.Die Reaktion von ihm war dann er wĂŒrde ihr Geld fĂŒr ne Abtreibung geben oder aber wenn ich ein Junge sein sollte wĂŒrde er sie zurĂŒck nehmen.Sie hat ihn nicht zurĂŒck genommen und mich bekommen am Namen kann man ja sehen das ich nen MĂ€dchen geworden bin #grins.also ich 11Monate alt war lernte sie meinen Papa kennen.Den das ist er fĂŒr mich er hat mich fast 30 Jahre bis heute begleitet egal ob es um Erziehung ,zu rum dallern oder wenn ich krank war er war immer da und nicht der Typ auf der Geburtsurkunde.Mit 15 hatte ich mal ne Phase wo ich wissen wollte ,Wer der Typ ist und warum er mich nicht wollte.Aber es gab keine Antwort auf Anrufe oder Briefe und somit ist das Thema erledigt.Ich hab mir meinen Papa quasi selbst ausgesucht und der ist wirklich toll.Unterm Strich zĂ€hlt doch nur das wir Kinder geliebt werden egal ob da das gleiche Blut durch die Adern lĂ€uft oder nicht.du schaffst das schon ,Kopf hoch
      Liebe GrĂŒĂŸe Maya

      • Genauso siehts aus! Wieviele leibliche VĂ€ter entpuppen sich als Komplettversager, die keiner braucht und wieviele "StiefvĂ€ter" sind liebevolle und engagierte VĂ€ter. Da braucht man nicht lange ĂŒberlegen, was besser fĂŒrs Kind ist.....und somit auch fĂŒr den spĂ€teren Erwachsenen.
        LG Moni

        • Hallo Moni, dazu kann ich nur sagen leider war meine Tochter sieht ihren Vater auch nur alle 14tage weil sonst kein Interesse besteht u wir waren 6jahre verheiratet.DafĂŒr ist mein LebensgefĂ€hrte seit 1,5jahren fĂŒr sie zum Vaterersatz geworden was mich als mom sehr glĂŒcklich macht.Sie wird bald 6 Jahre und fragt nicht mal mehr wann ist Papa We.manchmal lĂ€uft das Leben halt nicht nach Plan aber egal wie aufstehen Kröhnchen richten u weiter gehts

    (10) 15.04.19 - 00:20

    ich selber bin ĂŒber 30 und hatte nie einen Vater, nur einen Erzeuger. meine Eltern waren verheiratet, er ging fremd, es kam die trennung und die scheidung. da war ich nicht ganz zwei jahr.
    ich habe null erinnerung an ihn und ihn nie vermisst. ich kannte es nicht anders, als nue ein elternteil zu haben und habe mir das eingentlich immer nervig, schwierig vorgestellt als kind, wenn ein elternteil das eine sagt und das andere elternteil das andere. hmm was soll ich dann tun und egal was ich tu einer von beiden wĂ€re sauer oder es kĂ€me zum zoff. zumindest so meine vorstellung. ich war immer sehr zufrieden und es war nie ein problem. Es gab höchstens hier und da mal zoff mit nachbrskindern, die auslĂ€ndische abstammung sind und deren VĂ€ter die meinung vermittelt haben, frauen haben nix zu sagen. Daher waren diese kinder der meinung mich ungestraft Ă€rgern zu dĂŒrfen. Aber auch da standen mir dann andere nachbarskinder deutscher und auslĂ€ndische herkunft beiseite. ich wurde zu einem sehr selbstbewussten menschen erzogen und vielleicht auch deswegen ist es kein problem fĂŒr mich.. Fragen wie welche wurzeln ich habe oder so oder was ich von ihm haben könnte, kamen mir nicht. ich bin ich, basta. was mir an mir nicht passt kann nur ich Ă€ndern, daran sind nicht meine wurzeln schuld. anders kann ichs schwer erklĂ€ren.

    Mein erzeuger hat nie unterhalt gezahlt oder sich jemals gemeldet, geburtstag, ostern oder so. er wusste immer wo wir wohnten, er selber war untergetaucht ohne meldeadresse. Meine mutter war immer fĂŒr mich da, hat fĂŒr mich eingestanden und mich einfach geliebt wie ich war. das und nur das war das wichtigste. Wir hatten nie viel Geld, aber so war das in den 80igern, 90igern als alleinerziehende. Aber das war nie ein Problem fĂŒr mich. Man muss im alltag nur erfinderisch sein.

    Wenn eines Tages fragen kommen, sei ehrlich und sag auch deinem Kind wie du dich gefĂŒhlt hast, welchen Ă€ngsten, widerstĂ€nden, bösen blicken und co du wiederstanden hast fĂŒr dein kind und du dich trotz allem bewusst fĂŒr das kind entschieden hast. Ein kind zu bekommen, wenn alles gut ist, ist einfach, sich dafĂŒr zu entscheiden. Wenn das Leben hart ist, ist die entscheidung wohl ĂŒberlegeter sich dafĂŒr zu entscheiden. Darauf kann dein Kind mal stoz sein, so eine Mutter zu haben, die all das auf sich nimmt und dem die stirn bietet. Denn diese Kinder werden 1000 mal mehr gewollt von ihren MĂŒttern (Ich will damit andere MĂŒtter nicht herabsetzten. Versetzt euch in die Lage, dann wisst ihr was ich meine) FĂŒhl dich gerĂŒckt#klee und sei eine Tigerin.

    vielleicht hilft dir das etwas weiter.

    • (11) 15.04.19 - 06:36

      Hallo

      Vielen Dank fĂŒr eure Nachrichten und die Einblicke. Ja, ich bin mir darĂŒber im Klaren dass es nicht einfach werden wird. Aber ihr macht mir Mut.

      Dieses Kind soll leben und zwar so gut ich es eben hinbekomme.

      Immerhin habe ich keine negativen Erinnerungen an die Zeugung 🙄

      Alles Liebe

      • (12) 02.05.19 - 15:44

        Hallo, ich findŽs erstaunlich, wie du diese Erfahrung "nimmst" und deinen Weg weiter gehst. Obwohl dein Umfeld nicht so begeistert ist und dir Vorschriften machen möchte ...
        GehtÂŽs dir nach wie vor so "rund". Es wirkt so einfach, weil du es so nimmst, wie es ist. Obwohl du ja weißt, dass es nicht einfach werden wird. Das erstaunt mich. Und ist auch irgendwie schön. Zum Mitfreuen.
        Alles Gute fĂŒr dich! - Lass gerne wieder mal hören von dir! Inzwischen war auch dein Arzttermin, oder?
        Liebe GrĂŒĂŸe von Kyra #winke

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