Katastrophe Schwanger mit 49

    • (1) 16.09.19 - 10:01

      Hallo,
      ich weiß nicht wo ich mich hinwenden soll-habe keine ahnung was ich tun soll-ich habe euch gefunden und hoffe ihr könnt mir paar positiveAnsätze geben oder ob ich es doch tun soll eine Abtreibung?

      Freitag habe ich erfahren das ich schwanger bin in der 8.SSw-es fuhr in mir ein starke fester Blitz durch meinen Körper und es kam ein sehr arges schlimmes Angstgefühl in mir hoch-ich hatte meine tage ab 46.schon unregelmässig-ich dachte ich wäre schon in den Wechseljahre-leute ich bin 49 Jahre und Gesundheitlich angeschlagen-es ist so tragisch für mich das alter, eine reinste Katastrophe

      Ich leide an Angstzustände mit Panikattacken-nehme dafür medikametnte-hatte letztes jahr einen lungen OP-war deswegen 4 tage auf der intensiv-war 3 wochen im krankenhaus-das sitzt mir auch noch im nacken das Materium im Krankenhaus.

      Ich versuche jetzt seit unsere Tochter 2013 auf die welt kam,auch vieles zu verändern das sie mich lange hat-die angst nicht lange sie zu begleiten zu dürfen sitzt fest in meinen Gedanken das sieich früher sterben werde,weil das passiert ist mit der Lunge.Und nun soll ich noch eines bekommen-das kanns doch jetzt nicht sein-meine gefühle fahren Achterbahn kann keinen klaren gedanken fassen-komme nicht auf einen grünen weg-pure Angst habe ich-kann kaum schlafen-denke denke überlege überlege und ich bin immer auf gleich nullz-ugleich das ich in 4. wochen eine entscheidung treffen muß ob ich es abtreiben soll oder nicht?

      Mensch leute wenn ich 10 Jahre jünger wäre,wenn ich nicht krank wäre-wenn wenn wenn -dann würde ich mich sofort dafür entscheiden-ich wollte so gesehen für meine Tochter immer schon ein Geschwisterchen-aber jetzt find ich das sie zuweit schon auseinander wären (wen)und so.-mein Mann und ich haben bis meine Lungenentzündung eintrat noch gebastelt weil wir es sehr wollten -wie ich auf der intensiv lag 2018 dachte ich im nur gott sei dank ich lebe noch-ich habe noch eine chance bekommen meine tochter aufwachsen zu sehen und ich dankbar sein soll was ich habe und besitze. Und gefälligst schaun muss das ich gsund bleib für mein Kind.Und dann haben wir damit aufgehört und uns bewusst verabschiedet davon für immer-und nun UND NUN schwanger wie kann das sein-ich dürfte nicht mehr schwanger sein-und ja wir haben nicht verhütet unsere Tochter ist eine IVF, Baby habe nur mehr eine Eileiter und es hat früher 10 jahre nicht gekalppt.. umso mehr jetzt dieser Schock und ich denke das ist jetzt ein scherz-was soll das den jetzt.

      ich hab weiß nicht x mal gefragt mein gyn,sind sie sicher echt sicher-kann das nicht anderes sein-und dann sah ich den ultraschall und das herzerl hat schon geschlagen-ein flimmern.Es war so tragisch für mich und zugleich ein Wunder-aber alles nochmal anfangen-es sind ja schon soviele Jahre dazwischen als ich noch ein Kinde haben wollte für unsere Tochter-auch noch das ich krank bin-ich schaffe es sicher auch nicht die Medikamente wegzulassen schonmal für meine Tochter das ich für sie kraft habe und fit bin für sie
      Mein Mann übernimmt von seinen chef die Firma in 2 jahren-da passt irgenwie kein baby mehr hinein-ich weiß nicht ich bin so durcheinander und so verzweifelt so verzweifelt-ist doch alles risiko-was ist wen ich die ss nicht gut vertrage-liegen muss oder ect-meine tochter ist noch sehr anhänglich an mir-sie würde sich mega freuen für ein geschwisterchen,aber was ist wenn ich nicht mehr lange lebe?-dann wären beide alleine.-den verwandte haben wir keinen ect.

      Leute was soll ich tun-meiner meint das sollte wir nicht reskieren und so lassen wie es jetzt ist und hat mich getröstet- das es nicht richtig ist ein kind mit 49 zubekommen und wg dem Gesundheitlichen Aspekt-lasst mich eure Meinung hören -es ist meine entscheidung aber irgendwie könnt ihr mir es vereinfachen eine entscheidung zu treffen-danke!lg

      PS:Ich finde mit 49 sollte man kein kind mehr bekommen-wenn das kind 20 ist bin ich 60-da war man früher schon stein alt und jetzt verdrehen viele noch den Kopf das ich mit 41 noch unsere tochter bekommen hab.Was mich übrigens kalt lässt das wäre nicht das problem.Nur das mein Baby nicht lange mich hätte-den die angst früh zu sterben sitzt mir sehr sehr sehr in meiner seele fest.

      • Liebe Lonalu,
        Du hast wirklich keine leichte Entscheidung zu fällen und natürlich kann sie dir niemand abnehmen. Das Einzige was ich meiner Meinung nach sicher sagen kann: du trägst überhaupt keine Schuld! Damit konntet ihr wirklich nicht rechnen. Versuche bitte dir keine Vorwürfe zu machen, auch wenn es schwer fällt.
        Ich kann deine Ängste bez deiner Gesundheit sehr gut verstehen. Was sagt denn dein Arzt dazu? Bist du wieder ganz gesund oder ist deine Lunge geschädigt? Deine Gesundheit und deine 6 jährige Tochter gehen jetzt erstmal vor! Ich hoffe, dass dich die Ärzte gut beraten können. Ev machst du einen Termin beim Lungenfacharzt. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und drück dich unbekannterweise!

        Du bist krank. Nicht mal eben ein Schnupfen.
        Du bist auch schon alt, ich würde an Deiner Stelle nicht überlegen.

        Ich bin 10 Jahre jünger und fände mich jetzt schon nicht mehr dazu geeignet.

        Ich habe chronische Schmerzen, die bis dato nicht heilbar sind. Ich könnte Schmerzmittel weglassen. Aber trotzdem würde ich kein Baby mehr bekommen.

        Dir alles Gute. Für die Gesundheit.

        (4) 16.09.19 - 11:15

        Ich würde ehrlich gesagt aufgrund deines Alters und deines gesundheitlichen Zustands kein Kind mehr kommen. Heutzutage ist es zwar normal, dass Frauen mit Ende 30 bzw. Anfang 40 noch Kinder bekommen, aber du bist ja schon fast 50. Zudem entnehme ich deinem Beitrag, dass du all deine Kraft für deine Tochter brauchst und mit einem zweiten Kind evtl. überfordert wärst. Ich weiß auch aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, mit einer psychischen Erkrankung ein Kind aufzuziehen, zumal du ja deine Medikamente wohl auch nicht einfach absetzen könntest. Außerdem ist es ja noch nicht richtig erforscht, inwieweit Psychopharmaka wirklich schädlich für das Ungeborene sind.

        Ansonsten ist in deinem Alter sowohl das Risiko von Früh- und Fehlgeburten als auch das von kindlichen Fehlbildungen stark erhöht. Folglich könnte es sein, dass dir deine Entscheidung bald abgenommen wird und die Natur das von selbst regelt.

      • (5) 16.09.19 - 12:26

        Liebe Lonalu,
        dein ganzes Leben (oder jedenfalls seit deinem Kinderwunsch) scheint ein Ringen mit der Natur zu sein. Du hattest es in vieler Hinsicht gar nicht leicht. Und bist doch immer wieder beschenkt worden: Dann doch mit deiner Tochter und mit einer überstandenen Lungen-OP. Eine überraschende Schwangerschaft ist fast eine Ironie des Schicksals für dich. Damit hättest du - man kann wohl sagen - nie im Leben gerechnet.
        Deine Lebenslauf ist außergewöhnlich. Da würde ich auch nicht die üblichen Maßstäbe anlegen. Nur sehen, was es für dich und deine Familie bedeutet und ob es gesundheitlich machbar wäre oder dich in Lebensgefahr bringen würde aufgrund deiner Vorgeschichte.
        Auch der Gedanke: mal sehen, was die Natur macht, hat was.
        Dann merkt man wieder, dass nichts selbstverständlich ist.
        Eigentlich ein Wunder, dass du so schwanger geworden bist.
        Wer weiß, was das Leben noch für dich bereithält??
        Weil es nicht ist wie bei anderen ... darüber bist du wohl längst hinausgewachsen.
        Dafür meine Anerkennung.
        Dass es dir schwer ums Herz ist und die klare Ansage deines Mannes dich erleichtert hat, verstehe ich. Deutlich wird aber auch: du bist noch am Fragen für dich selbst und für euch miteinander.
        Wieviel Zeit möchtest du dir für eine Entscheidung geben? Und wie hat eigentlich deine Ärztin/dein Arzt reagiert? Unmittelbar am Freitag?
        Versuche zur Ruhe zu kommen.
        Liebe Grüße von Kyra

        Ich bin 65 Jahre alt und somit recht weit entfernt vom Durchschnittsalter der meisten jungen Mamas hier, für die ein Baby natürlich fast immer willkommen ist und oft auch ersehnt ist.
        Aber - es ist ein großer Unterschied, ob man mit 29 oder 49 Jahren schwanger wird und ich sehe das sehr realistisch - und fürsorglich für DICH. Du hast Vorerkrankungen, die nicht ohne und die behandlungsbedürftig sind. Du weißt weder, wie Deine Schwangerschaft ablaufen wird, noch die Geburt oder die Zeit danach. Wer hilft Dir, wenn Du ausfällst? Verwandte hast Du keine und ein Kind hast Du auch noch zuhause. Bitte entschuldige, wenn ich so direkt bin, aber ich bin eben nicht von der Fraktion, die bei einer Schwangerschaft sofort rosa Sternchen in die Augen bekommt. Ich mag Kinder sehr gerne, aber ich mag auch die Mütter - und bei Dir habe ich Bedenken. Ich habe es bei einer lieben Kollegin erlebt, die Mitte 40 nochmal geplant schwanger wurde - ihrem jüngeren Mann zuliebe - sie würde es nicht mehr tun. Seit der Schwangerschaft war sie nur noch krank.
        Bei der Einschulung 55 Jahre zu sein, ist schon kein Zuckerschlecken, über Jahre das Kind durch die Schule zu begleiten, auch nicht - aber mit 65, also in meinem Alter, die Pubertät zu genießen, ist schon eine ganz andere Baustelle. Ich habe eine 12jährige Enkelin, wir lieben uns über alles - aber ich bin manchmal auch recht froh, sie wieder zu den Eltern heimschicken zu können. Mein Gott, sind die launisch in dem Alter, da hat man einfach nicht mehr die Nerven dafür.#cool
        Ich rate Dir weder zum einen noch zum anderen, denn die Entscheidung musst Du wirklich alleine fällen, aber ich persönlich hätte wohl auch Angst, meine Kinder zu früh alleine lassen zu müssen, wenn ich ohnehin schon nicht ganz gesund bin. Eine Lungenkrankheit ist kein Pappenstiel.
        Deine Tochter braucht Dich und Du selbst möchtest sicher auch noch lange gesund für sie sein. Die Möglichkeit, dass das Baby nicht gesund sein könnte, kennst Du auch; ein krankes Kind kann schon eine gesunde Mutter an ihre Grenzen bringen, Deine Kraft könnte hier sehr schnell zu Ende sein. Meine Tochter war erst 30, als sie ihr Extremfrühchen auf die Welt brachte, aber nach zwei Jahren ständig wiederkehrender Krankenhausaufenthalte und Operationen ihrer Maus (sie hatte sehr unausgereifte Hüften) war sie auch am Ende. Sie wollte definitiv kein zweites Kind mehr.
        Lass es sacken und überleg es Dir nochmal mit Deinem Mann zusammen.
        Auf alle Fälle wünsche ich Dir alles alles Gute.
        Liebe Grüße von Moni

      • (7) 16.09.19 - 13:20

        Hallo!

        Wow, das ist eine schwere Situation.

        Ich versuche in so Situationen mir meine Rahmenbedingungen zu verdeutlichen.

        Also:

        Gilst du als geheilt in Bezug auf die Lunge? Kann die Lunge zum Problem werden in der Schwangerschaft? Oder ist die Angst, die du hier verspürst mehr psychisch bedingt als real körperlich??

        Bist du in Behandlung wg der Panikattacken?

        Letztere Frage wäre ganz wichtig. Den auch eine Abtreibung kann die Panik verstärken.
        So oder so solltest du für dich sorgen und dich behandeln lassen. Mit einem guten Therapeuten kannst du auch darüber sprechen, was eine Schwangerschaft speziell in deiner Situation bedeutet.

        49 ist alt fürs Kinder kriegen, ja. Aber scheinbar nicht unmöglich. Ich kenne eine 47jährige, die sehr glücklich noch ein Kind bekommen hat.
        Ich muss sagen, dass ich trotz des Alters wenig Sorge hätte. Wir sterben alle irgendwann. Und ja, vielleicht könnte ich dieses Kind nicht mehr so lang begleiten, dafür hat es Geschwister.

        Ich wünsche Dir, dass du einen guten Weg findest!

        Alles Liebe!

        • Und ja, vielleicht könnte ich dieses Kind nicht mehr so lang begleiten, dafür hat es Geschwister. 

          Ob die Rechnung aufgeht.....eher nicht. Es sind sonst keine Verwandten da und die Tochter ist ja auch noch sehr jung und braucht noch etliche Jahre die Mutter.
          Gibt auch Geschwister genug, die absolut nicht als Mutterersatz zur Verfügung stehen.
          LG Moni

          • Ach so, da hast du mich falsch verstanden.

            Ich bezog das darauf, dass die TE von 20 Jahren sprach, wenn sie 69 ist. Da ich bis 67 arbeiten muss, hab ich schwer vor mindestens 70 zu werden. Insofern wird sie das Kind durch die Schule begleiten. Und wenn das Kind kein Kind mehr ist, bestünde ihre Familie neben der Mutter immer noch aus der Schwester. Nicht als Mutterersatz, aber dennoch als Familienteil.

      Du redest vom Sterben. Bist du sterbenskrank? Oder ist das eine Sache der Angst?

      Mein erster Gedanke war, dass da jemand unbedingt zu dir will. Schicksal?

      Wie du dich auch entscheidest, ich wünsche dir alles Glück der Welt!

      • Mein erster Gedanke war, dass da jemand unbedingt zu dir will.


        Bitte nicht falsch verstehen, aber manchmal passt dieser romantische Satz einfach nicht. Das kannst Du erst richtig einordnen, wenn Du selber fast 50 Jahre alt bist.
        LG Moni

        • (12) 16.09.19 - 18:34

          Ihr Körper ist ja scheinbar in der Lage noch etwas auszutragen. Man wird sehen ob es hält. Ich verstehe diesen Satz schon, dass wohl jmd unbedingt zu ihr wollte trotz der lausigen Situation.

          Aber die Frage ist doch wie es mit der Lunge, Gesundheit aktuell aussieht.
          Und klar wäre sie eine alte Mutter und vielleicht nicht lange (genug?!) für ihr Kind da, aber vielleicht wird sie auch 90 und bleibt fit. Eine enge Bekannte starb letztes Jahr mit 33 grausam an Krebs mit 2 Kleinkindern.

          Man weiss nie was das Leben bringt und wie es dann wirklich wird, zeigt sich.

          • Eben. Wenn ich danach gehen würde, was mir alles passieren könnte...puh, ich mag nicht drüber nachdenken.
            Man weiß nie, wie es kommt oder was die bessere Entscheidung ist.
            Letztendlich sollte die TE auf kein Forum, sondern auf ihren Bauch oder ihr engsten Angehörigen hören und vertrauen.

            Ich finde es anmaßend zu sagen "ich würde abtreiben...".
            Vielleicht sollte man einen Facharzt mit seinen Ängsten und sorgen zu Rate ziehen, was das Alter, die Gesundheit etc. betrifft.

            • (14) 16.09.19 - 19:45

              DIe TE hat hier ausdrücklich nach Meinungen anderer gefragt. Was daran anmaßend ist, verstehe ich nicht so ganz, zumal sich hier keiner in der Wortwahl vergriffen hat. Wenn jemand in diesem Forum schreibt, dass es keinen einzigen Grund für einen Abbruch gibt und dass sich derjenige seine Probleme nur einbildet, ist das doch genau so übergriffig. Natürlich muss sie die Entscheidung selbst treffen und daher sollte sie in erster Linie auf ihr Bauchgefühl hören.

          Diesen Satz kann man dann aber wohl immer verwenden:

          Ständige One-Night-Stands ohne Verhütung. Schwanger. "Da wollte wohl unbedingt jemand zu dir!"

          Eine Schwangerschaft ist (bei einem gesunden Körper) eine logische Konsequenz auf Geschlechtsverkehr. Genauso ist die logische Konsequenz, dass ich überfahren werde, wenn ich mit geschlossenen Augen über die Autobahn laufe. Das hat meiner Meinung nach wenig mit Schicksal zu tun.

          Deswegen finde ich es wichtig, dass die TE das ganz für sich alleine ausmacht. Ja, keiner weiß, was das Leben noch so bringt. Aber wenn ich bereits jetzt mit dieser Situation "unglücklich" bin und mir das nicht schön vorstellen kann, dann ist doch die Frage, ob das dann der richtige Weg ist. Egal, ob Schicksal, Logik etc.

          • (16) 17.09.19 - 14:58

            Klar muss sie das mit sich ausmachen. Aber wenn eine 49 jährige, vermeintlich unfruchtbare, ehemals kranke Frau (hast du alles gelesen?) schwanger wird, ist das schon etwas besonderes. So meine Meinung.

            Ist für mich eine grundandere Situation als bei ständigen ONS ohne Verhütung schwanger zu werden aber ok 🤷🏻‍♀️ Meinungen sind verschieden.

      warum sollte sie das erst mit fast 50 beurteilen können? ich bin fast 50 und ich sehe das genauso. Ich möche zwar nicht mehr schwanger werden aber wenn es so wäre wäre es willkommen.

      WW

(18) 17.09.19 - 06:44

Hm ich denke man kann da fast nichts raten.

Ich denke ich würde es davon abhängig machen, ob ich einen Schwangerschaftsabbruch überhaupt verkraften könnte.

  • (19) 17.09.19 - 07:13

    Ich möchte mich für die lieben netten und zahlreichen Antworten bedanken-melde mich morgen erst-habe mom viel um die Ohren-lieben lieben dank glg

    • (20) 17.09.19 - 18:57

      Guten Abend liebe lonalu,
      das ist schön, dass du dich dazwischen zu Wort gemeldet hast. Ich wollte schon fragen, wie es dir selbst überhaupt mit den Antworten geht. Das schreibst du also morgen. ;-)

      Man spürt, wie es alle, die hier schreiben, anrührt. Vermutlich auch die, die still lesen. Jede fragt sich, wie es ihr in so einer Situation ginge. Man erschrickt. Keine Frau würde es sich so wünschen. Daher schreiben schon einige: also ich an deiner Stelle.

      Und doch ist ja keine von uns hier an deiner Stelle. Keine kennt dein Leben, deine Lebenskraft, deine Sorgen, deine Freuden, sondern nur Eckdaten und deine augenblickliche Verfassung ein bisschen.
      Es ist wirklich eine ungewöhnliche Lebensgeschichte. Eine ungewöhnliche Frau bist du!
      Und ich bin jetzt wirklich gespannt, wie es dir nach den vielen Anregungen geht. Denn offensichtlich hast du ja danach gesucht. Du brauchst Anregungen. Es ist kein Weg selbstverständlich für dich, nicht so und nicht so.
      Es braucht eine Aussicht, damit du entscheiden kannst. Du brauchst eine Aussicht. Kann das sein? Eine gute Aussicht für dich.
      Und hoffentlich hast du Zeit, um alles in Ruhe zu bedenken. Hoffentlich nicht immer viel um die Ohren.
      Guten Abend noch und gute Nacht dann!
      Kyra

      (21) 28.09.19 - 18:18

      Darf man fragen wie es dir inzwischen ergangen ist? Wie geht es dir?

(22) 17.09.19 - 08:08

Hey
Wow ich kann mir nicht vorstellen was gerade in dir vorgeht.
Ich kann dir nur was zu deinem Alter sagen :
Die Oatentante meines Bruders hat jahrelang versucht schwanger zu werden dann gaben sie es auf und mit 49 haben sie es nochmals versucht. Jeder meinte Gott so alt und wie könnt ihr nur. Aber die kleine Maus ist jetzt 4 sie sind mega happy. Was bei dir natürlich etwas anders ist wegen deiner Erkrankung. Aber die Entscheidung könnt nur ihr als Paar treffen und lasst euch da von niemand anderem reinreden.

(23) 17.09.19 - 12:55

Ich sag dir ganz ehrlich, ich würde mich rein aus Vernunftsgründen dagegen entscheiden, auch wenn das sicher nicht leicht ist. Ich bin Mitte 30 und habe zwei kleine Kinder. Seit ich weiß wie anstrengend Kleinkinder sein können (meine sind es), könnte ich (!) mir nicht mal mit 40 mehr vorstellen nochmal schwanger zu werden. Ich gestehe mir ganz ehrlich ein: Hätte ich nicht mehr die Energie für. Und mit 50 schon mal gar nicht. Und ich bin kerngesund!
Was mir zu denken gibt ist, dass ihr 2018 noch ein Kind geplant hattet. Das ist echt nicht lange her und da fragt man sich dann schon ob du einen Abbruch verkraften könntest. Das kann ich dir nicht beantworten. Ich glaube, dass ich es könnte und kann dir deswegen für mich individuell die Frage so beantworten. Ob du es kannst, musst du selber wissen.

(24) 17.09.19 - 16:54

Hallo, ich persönlich würde es unter den geschilderten Umständen nicht wagen noch ein Kind in die Welt zu setzen. Das Alter und deine angeschlagene Gesundheit wären da für mich ausschlaggebend. Alles gute

(25) 17.09.19 - 21:05
Lebenserwartung

Bist du wirklich lebensbedrohlich erkrankt oder ist das eher deine Angsterkrankung?
Ist deine Lebenserwartung laut den Ärzten herabgesetzt? Oder spiegelt sich in dieser Angst nur deine Panik und Angsterkrankung???
Das zu wissen finde ich SEHR wichtig!!!
Ich denke es ist die normale Sorge von allen Eltern, (egal wie jung und gesund), dass man zu früh seine Kinder alleine zurücklässt.

Hast du deinen Mann an deiner Seite? Was sagt er, was meint er dazu? Wie alt und fit ist er?
Ist deine Lunge wieder soweit fit oder chronisch eingeschränkt?
Einige Mittel gegen psychische Krankheiten können auch in der Schwangerschaft weitergekommen werden. Kenne mehrere (junge) Mütter die Antidepressiva oder ähnliches in der Schwangerschaft nahmen.

Ich habe eine Oma, die mit 46 noch ein Kind bekam. Die Geschwister waren 20Jahre älter. Das Kind war meine Tante. Meine Oma starb mit 82, also meine Tante war da 36 und pflegte sie auch ein paar Jahre vorher schon.
Es war bestimmt manchmal doof für meine Tante so alte Eltern zu haben, und sie mit 30Jahren pflegen zu müssen. Dennoch bin ich froh dass sie da ist, und das sehen sehr viele Menschen im Umfeld so. Sie hat studiert, geheiratet, Familie gegründet. Auch ihre älteren Geschwister haben als Erwachsene mehr als sehr engen und guten Kontakt zueinander. Trotz des großen Altersunterschieds.
Wenn ich lese dass jemand "nur" wegen dem Alter abtreiben will, dann denke ich immer an meine Tante und stelle mir vor, sie würde es nicht geben. Und diese Vorstellung macht mich etwas traurig:-(

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