Wie ist das Leben nach dem Hund??

    • (1) 25.08.10 - 19:48

      Hallo ihr lieben,

      da wir uns wohl leider demnächst von unserem Senior Hund trennen müssen :-(:-(
      würde ich gerne wissen wie lebt es sich so ohne Hund??

      Stimmt es das man eigentlich direkt wieder einen Hund haben möchte?? Gibt ja diesen Spruch "Einmal Hund immer Hund"

      Wie lange hats gedauert bis ihr darüber hinweg wart (frag mich ob man das überhaupt je ganz ist) also wann war es nicht mehr so schlimm andere Hunde zu sehen usw.

      Was machen wir mit den Spielsachen und dem ganzen?? Aufheben??

      Ohje ihr seht schon ich weiss grad nicht so richtig was ich machen/denken soll...mag mich auch gar nicht mit dem Gedanken anfreunden das er bald nicht mehr da ist :-(
      Auf der anderen Seite muss man sagen 11 Jahre ist für einen chronisch kranken Hund schon ne Menge (uns wurden eigentlich nur maximal 10 vorher gesagt)

      traurige Grüsse Schatzi noch mit #hund

      • Hallo!

        Wir haben unseren Hund im Januar verloren. Sie war top fit (Mischling, 10 Jahre wurde sie). Wir mußten sie wegen ihrer Speiseröhre einschläfern lassen. Die hat auf einmal angefangen nicht mehr richtig zu arbeiten.

        Die erste Zeit war komisch. Eben weil etwas fehlt. So die ersten 2 Wochen hab ich schon geheult.
        Immer wenn ich durch zufall einen Hundebesitzer getroffen habe, hab ich diesem kurz erzählt das unser Hund nicht mehr da ist. Immerhin hat man sich ja irgendwie gekannt und auch mal getroffen. So ohne Hund sieht man sich ja nicht mehr.

        Mir hats nichts ausgemacht andere Hunde zu sehen, es war ja nicht meiner.

        Für mich war klar das dieser Hund der Erste und Letzte sein würde. Einen Hund zu haben heißt ja auch abhängig zu sein. Das sind wir jetzt nicht mehr so stark (haben jetzt 2 Katzen). Dieses Thema ist für mich abgeschlossen. Es war eine schöne Zeit, die ich nie vergessen werde. Auch kann kein Hund besser sein als meine Mira. :-)

        Jetzt wenn ich so darüber nachdenke kommen mir auch mal wieder die Tränen.
        Hin und wieder sehe ich noch, wie wir zusammen den letzten Gang gegangen sind. Das ist echt hart den eigen Hund langsam sterben zu sehen, obwohl man weiß das es das Beste für den Hund ist. Immerhin wäre sie verhungert, wenn wir sie hätten weiter leben lassen. Die hat gekämpft und wollte nicht einschlafen. Das war eigentlich das Schlimmste. So ging es ihr ja noch gut. Sie wirkte nicht wirklich krank. Das kann man eben nicht vergessen.

        Wir haben ein Bild von ihr mit ihrem Besten Freund (den es auch nicht mehr gibt) auf dem Schrank stehen und ihr Halsband hängt am Schlüsselbund. So ist sie immer in unserer Nähe.

        Wir haben nur noch ihr Halsband und ihren Lieblingsball aufgehoben. Alles andere haben wir einem Tierheim geschenkt.

        Ich wünsche Dir viel Kraft auf diesem letzten Weg mit deinem Hund und ich hoffe ihr habt viele schöne Erinnerungen an ihn gesammelt.

        LG Sonja

        Hallo,

        wir mußten uns im Januar 2009 unverhofft von unserer Hündin verabschieden. Es war so schlimm für uns, dass wir zuerst keinen mehr wollten. Aber nach 2 Tagen stand für uns alle fest, dass es ohne nicht geht. Es hat fast 5 Monate gedauert bis eine neue Fellnase bei uns eingezogen ist. Allerdings über 1 Jahr bis wir so einigermaßen darüber hinweg gekommen sind.

        Die Spielsachen habe ich damals noch am gleichen Tag entsorgt, denn es tat einfach weh sie zu sehen. Ich habe nur Samanthas Halsband behalten.
        Ein paar Wochen später fand ich noch eine Hundedecke mit einer Strähne von ihren Haaren. Die Haare habe ich auch aufgehoben.

        Mittlerweile haben wir beschlossen, dass wir wohl immer einen Hund haben werden und auch in spätesten 4 - 5 Jahren noch ein zweiter dazu kommt.

        Wünsche dir viel Kraft für die schwere Zeit!

        LG Simone

        Hallo,

        also ich kann mir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen.

        Bei uns gab es schon immer Hunde und wir hingen an jedem Hund wie an einem Familienmitglied. Von daher war auch immer große Trauer angesagt, wenn einer starb oder eingeschläfert werden mußte. Ein furchtbares Gefühl.
        Aber noch schlimmer fand ich es, wenn man nach hause gekommen ist und man hörte kein Hundeschnauben oder Bellen...

        Wir waren uns immer bewußt, dass jeder verstorbene Hund ganz individuell und auf seine eigene Art besonders war und dass wir genau so einen nie wieder bekommen werden. Deshalb haben wir uns bei jedem "neuen" Hund gefreut, wenn wir Unterschiede und Ähnlichkeiten feststellen konnten.

        Bei meinen Eltern und mir finden sich überall Bilder von den "alten" Hunden. Das wird durch die digitalen Bilderrahmen auch noch vereinfacht ;-)

        Unsere Hunde wurden mit ihren Decken und dem Lieblingsspielzeug bergraben und die anderen Sachen haben wir als Andenken behalten.
        Kein Hund geriet/gerät so in Vergessenheit und wir freuen uns dennoch mit denen, die z.Z. bei uns leben.

        Ich wünsche dir noch eine lange und schöne Zeit mit deinem Hund #klee

        Liebe Grüße von einer, die schon immer Hunde hatte und sich ein Leben ohne nie und nimmer vorstellen könnte (auch wenn man dann weniger gebunden wäre).
        cizetamoroder

      • Hallo,

        bei mir war nach dem Einschläfern meiner letzten Hündin eine riesen Leere, ich habe direkt nach dem TA alles von ihr weg geräumt und die Bude geputzt!
        Für mich war da klar vorerst kein neuer Hund, das war aber nach jedem Hund so.
        Man hat halt seine Trauerphase und das ist auch gut so, denn sonst sucht man was was man nicht haben kann (das was man verloren hat).
        Als ich mich grad damit abgefunden hatte nun wieder ohne Hund zu sein erführ ich das ich schwanger bin, somit was das Thema eh vom Tisch, der ausgerechnete Geburtstermin war ausgerechnet der 1. Todestag vpon meinem Hund #schock
        Naja, die Kleine kahm dann fast 3 Wochen früher.
        Nun ist das alles 2,5 jahre her das mein Hundi gehen musste und ich hätte schon sehr gerne einen neuen Hund, sag mir aber jetzt, ich warte noch ein paar Jahre bis mein Kind größer ist.

        Aber aus meiner Zeit vor dem letzten Hund weiß ich JAAAA ich wollte so ca. 6-10 Mon. nach dem verstorbenen einen neuen Hund.

        Ich wünsch dir alles Gute und viel Kraft!

        LG

        Hallo,


        also ich bin mit Hunden aufgewachsen, ich bin jetzt 23 Jahre alt. Mein Spitzhündin kam damals zu uns, da war ich gerade 5. Am 31.12.2008 musste ich meine kleine im Alter von 16 1/2 Jahren gehen lassen. Es war der schlimmste Tag meines Lebens. 16 Jahre sind wir durch dick und dünn gegangen, ich bin mit ihr groß geworden. Ich habe sie über alles geliebt.

        Und jetzt hab ich zwei Bordeauxdogge-Boxer Mischlinge. Ein Leben ohne Hund kann ich mir nicht vorstellen. Es tut verdammt weh, wenn ich andere weiße Mittelspitze sehe, egal ob auf Bildern oder real. Es tut verdammt weh. Ich glaube, da kommt man nie "drüber weg". Es tut weniger weh, aber irgendwo verschwindet der Schmerz nie ganz. Auch nach 10 jahren wird man sich noch daran erinnern und weinen.

        Ich weiß das es für meine kleine das Beste war. Sie hatte Probleme mit den Nieren, war fast blind und taub, hatte einen schlaganfall nach dem anderen. Wenn man weiß, dass es das Beste ist, dabei bleibt bis zum schluss und weiß, dass man alles getan hat und beim letzten Weg dabei war, dann ist es leichter.


        Ich wünsche euch alles liebe und eurem süßen das er friedlich einschlafend darf. Ihr tut das richtige wenn ihr ihn erlösen müsst und das ist das wichtigste.



        lG germany mit Whity ganz tief im Herzen *25.06.1992-31.12.2008

      • Hallo,
        unser Gizmo ist im März nach 15 tollen und sehr gesunden Jahren#verliebt bei meiner Tochter auf dem Arm einfach eingeschlafen#stern. Wir waren alle und sind es noch heute sehr traurig und doch wollen wir nicht mehr ohne einen Hund leben. Ersetzen kannst du deinen Hund nicht, aber neue Wege beschreiten.
        Am 19 09. kommt unser neues Familienmitglied.
        Was ich nicht machen würde, die gleiche Hunderasse nehmen.
        LG Steffi

        Hallo,

        ich habe mich im April von unserem Terriermischling trennen müssen, er war 12 1/2 Jahre alt und hatte eine vergiftete Leber (keine Ahnung, wieso). Wir haben uns 2 Tage lang gefragt, was machen wir? Waren uns einig, es gibt wieder einen Hund! Wir sind dann nur mal so zum anschauen in unser Tierheim gefahren......... und wurden von einem Terriermischling auserwählt. Er war der einzige, der nur traurig geschaut hat und nicht gebellt hat. Mittlerweile bin ich der festen Ansicht, unser Joschi hat uns diesen Hund "geschickt". Er sieht fast aus wie Joschi, sein Charakter ist der gleiche, nur das dieser Hund erst 2 Jahre alt ist. Wir vergessen unseren Joschi nie, aber wir lieben unseren Rusty sehr, auch wenn wir noch etwas Erziehungsarbeit leisten müssen.

        LG

        Ich hab nach Leonies Tod ein Wochenende lang geheult und gesagt, dass ich NIE wieder einen Hund will. Meine Mutter und Schwester auch. Das war September 2005.

        Meine Schwester hält bis heute ohne SEhnsucht durch. Als ich am 23. 12. 2005 nach Hause kam, hat meine Mutter mich mit einem Hunde-Anschau-Termin überrascht. Sie hatte sich schon überlegt, dass sie ohne Hund zu einsam ist (wir waren da schon ausgezogen und sie ganz allein) und der Tierarzt hatte ihr von einem Notfall erzählt. Also hat sie gerademal 3 Monate ohne Hunde gelebt.

        Ich vermisse es wahnsinnig einen Hund zu haben - einmal Hund, immer Hund. Aber während Studium und Referendariat biete ich dem Hund nicht genug Sicherheit und hab auch nicht genug Geld. Aber sobald ich einen festen Job hab, hab ich auch einen Hund. Ganz ohne Hund geht nicht. Ich tröste mich seit 2005 mit Hundesitting.

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