Hund (Cocker Spaniel) - ja oder nein?

    • (1) 14.06.11 - 12:18

      Mein Mann und ich überlegen, ob wir uns einen Cocker Spaniel zulegen...

      Kurz zu uns:

      Wir sind selbstständig. Mein Mann arbeitet überwiegend zu Hause. Ich bin erst so zwischen 8-9 im Büro, so daß ich frühs auch Zeit für den Hund hätte.

      Wir ziehen nächstes Jahr zu meinen Schwiegis. Dort haben wir seperate Wohnung und dürfen den Garten mitbenutzen. Direkt hinterm Haus ist es etwas ruhiger, so daß man da auch schön langlaufen kann bzw. gehen mein Mann und ich sowieso gern in die Natur zum spazieren. Vorher würden wir den Hund nicht kaufen, da wir hier in einer kleineren Wohnung leben.

      "Leisten" könnten wir uns die Anschaffung und Folgekosten wie Futter, Arzt usw.. Wir hätten Freunde, die den Hund mal für die Urlaubszeit nehmen könnten bzw. wohnen ja meine Schwiegis auch dort.

      Kinder haben wir keine und das wird wohl auch (leider) so bei uns aus gesundheitlichen Gründen bleiben.

      Ich kenne Cocker Spaniel von meinem Jahr Schüleraustausch. Meine "Familie" dort hatte einen solchen Hund. Und wenn ich so über das Wesen dieser Hunde lese, dann paßt das zu meinen Erfahrungen von damals mit dieser Rasse. Mein Mann hat sich auch gleich in diese Rasse "verliebt" als das Thema bei uns aufkam.

      Was denkt Ihr. Würdet Ihr mit unserer Lebenssituation einen Hund aufnehmen oder? Ich meine ich bin dann auch 8-9h im Büro, aber mein Mann ist ja zu Hause bzw. wenn er weg müßte, könnte ich ja auch von zu Hause arbeiten bzw. den Hund mit ins Büro nehmen.

      Wer hat einen Cocker Spaniel und kann mir sagen, wieviel Zeit ich täglich so einplanen sollte für Gassi gehen und Spielen, Füttern und Pflegen? Wenn ich das richtig gelesen haben, sind Cocker ja etwas aufwendiger von der Fellpflege?!

      Was sollte ich noch beachten, wissen bzgl. Erziehung, Pflege usw...vielleicht könnt Ihr einem Hundeanfänger ein gutes Buch empfehlen?!

      Danke schon mal für eure Hilfe.

      • Hi,

        also wir haben zwei Hunde und ich kann nur sagen: Du musst halt dein Leben schon sehr nach dem Hund ausrichten. Wir machen das gerne, aber nicht jeder gibt seine Freiheit gerne dafür auf. Morgens und abends gehe ich so ca. eine halbe Stunde spazieren, Mittags würde ich eine Stunde einplanen. Für die Fellpflege täglich ca. 10 Minuten oder halt ein- bis zweimal in der Woche etwa eine halbe Stunde.

        Ich finde Hunde geben einem sehr viel und ich möchte meine nicht mehr missen. Bei einem Welpen musst du noch einplanen, dass ihr ihn noch stubenrein bekommen müsst und ihm eventuell das Alleinebleiben beibringen solltet - was auch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

        Ansonsten hört sich das doch bei euch alles ganz gut an. Nur das mit den Schwiegereltern würde ich mir nochmal überlegen #rofl.

        Wünsche euch schonmal viel Spaß mit dem Hund.

        GLG#winke

        Mein allererster Hund war ein roter Cocker.

        Dann folgten ein Labbi, ein Spitzmischling und nun habe ich eine Ostwestfälische Straßenpromenanze.

        Zurückblickend kann ich sagen, dass der Cocker mit Abstand der intelligenteste, aber auch herausfordernste Hund war. Der Jadttrieb war bei ihr nicht so stark ausgeprägt, sodass wir sie im Wald auch ohne Leine laufen lassen konnten. Das ist nicht selbstverständlich für einen Cocker!

        Aber es gab natürlich auch negative Aspekte. Der Cocker ist unheimlich verfressen. Du musst ständig auf sein Gewicht achten, denn was einmal angefressen ist, geht nicht so schnell wieder runter. Und durch die langen Hängeohren hat der Cocker gerne Ohrenprobleme. Cocker sind ausserdem extrem empfindliche und sensible Charaktere. So richtige Mimosen... Und sie können sehr eigensinnig sein, was eine konsequente Erziehung erfordert.

        Meinen Cocker damals habe ich von einem englischen Soldaten übernommen, der zurück nach GB ging. Da war sie schon 4 Jahre alt. Sie war komplett englischsprachig erzogen aber die deutschen Kommandos hat sie ruck zuck gelernt.

        Ich weiß nicht so recht, ob ein Cocker ein guter Anfängerhund ist. Wichtig wäre eine gute Hundeschule, die Dich bei der Erziehung begleitet.


        LG

        #sonne

        Hi.

        Wir haben einen Cocker spaniel. Sie ist jetzt 3 1/2. Die Rasse war immer mein Traum, da sie sooo süß sind.

        Aber im gesamten Wesen sehr anstrengend. Versteh mich nicht falsch, ich liebe diese kleine Zicke sehr, aber sie hat halt ihren eigenen Kopf.

        Sie hat ein sehr ausgeprägtes Revierverhalten. Bellt von Weitem und ist eigentlich ein richtiger "Schisser". Sie mag keine anderen Weibchen und keine Welpen.

        Wir haben uns schon oft gefragt, was wir wohl falsch gemacht haben, aber außer sie evtl. zu sehr verwöhnt zu haben (und meine Inkonsequenz) fällt uns da nichts ein.

        Nicht jeder Hund ist aber gleich. Vielleicht wäre euer Cocker ja genau das Gegenteil.#hund

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