egoistisch oder nicht ? zweithund

    • (1) 30.06.11 - 08:20

      Hallo ,


      kurz zur situsation ,
      wir haben einn golden retriever rüden und suchten schon lange nach einem zweithund.
      gesagt getan , es zog vor zweineinhalb wochen eine cocker dame sieben monate ein.Alles super , bis auf dem punkt , dass mir verschwiegen wurde ds sie überhaupt nicht alleine bleiben kann.
      Ich war sehr optimistisch und dachte ich schaffe es .
      Bei uns muß ein Hund nie länger als vier stunden alleine bleiben.

      Wir haben so geübt wie es überall beschrieben wurde, aber es stellte sich kein Erfolg ein.
      Meine Wohnung sah inerhalb einer halben Stunde richtig übel aus , ich gehe davon aus , dass sie nichts gutes erlebt hat.
      Nun hatte ich schon üble beschwerden im Briefkasten durch jaulen etc. das ich mich dazu entschloss ( mehr aus panik ) sie in hände zu geben wo vielleicht jemande immer da ist.

      Ich habe eine liebe frau gefunden , sie geht dort immer mit auf arbeit , ich leide wie ein hund und frage mich habe ich zu früh aufgegeben .
      Aber die situation war kein zustand.


      Nun wollen wir nach wie vor einen zweithund , definitiv einen welpen der von Anfang an von uns lernt und geprägt wird.
      Bei mi sind Hunde keine wanderpokale es war wirklich aus der Situation herraus.,


      Ist es herzlos , wenn wir uns nun einen Welpen holen ? Wie denkt ihr darrüber ? ich habe demnächst urlaub es würde also passen.

      Allerdings bin ich wohl die typische frau , die sich einen kopf macht was andere denken könnten ???

      ich würde so gerne habe nur gewissensbisse zu recht ??


      bin gespannt auf antworten

      • (2) 30.06.11 - 09:18

        Hm nu haben sie alle gelöscht :-p Mach es ohne schlechtes Gewissen.....Und toi toi toi

        (3) 30.06.11 - 09:50

        Hallo!
        Also ich finde, das grad mal 2,5 Wochen keine Zeit war für die Cockerhündin!
        Selbst wenn sie in ihrem alten Zuhause alleine bleiben konnte, heißt das doch nicht, das sie in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen und einem fremden Hund auch alleine bleiben kann!
        Ich finde schon, das Du da mehr Zeit hättest investieren müssen und für die erste Zeit einen "Hundesitter" hättest organisieren können/ sollen! In sofern, hast Du Deine Gewissensbisse völlig zu Recht!
        Mit einem Welpen kann Dir übrigens genau das gleiche passieren! Nur, weil man einen Hund von Anfang an hat, heißt das noch lange nicht, das der so wird, wie man sich das wünscht! Wäre das so, gebe es wohl keine Abgabehunde....
        Wenn Du Dir jetzt wirklich einen Welpen holen möchtest, dann solltest Du dafür sorgen, das Du im Notfall jemanden im Hintergrund hast, der den Hund nehmen könnte! Hast Du das nicht, würde ich an Deiner Stelle darauf verzichten, einen Welpen zu holen!
        LG
        asira

        (4) 30.06.11 - 10:09

        Finde auch dass 2 1/2 Wochen keine Zeit sind um einem Hund das allein sein beizubringen..

        du weist aber schon, dass dass bei nem Welpen alles noch viel viel länger dauert!?

        Ich rate dir jetzt aber nicht davon ab nen neuen welpen zu holen, denn du wirst es eh tun :-p

      • (5) 30.06.11 - 10:21

        Hallo,

        ich muss auch sagen Du hast viel zu früh aufgegeben. 2, 5 Wochen das alleine bleiben üben ist nen Witz. Was meinst Du wird mit einem anderen Welpen anders laufen?

        Denkst Du den kannst Du nach vieleicht drei Wochen Urlaub dann sofort 4 Stunden alleine lassen? Wenn Du Pech hast wird er in der Zeit nicht mal stubenrein. Wenn Du eh bald Urlaub hast, hättest Du die Hündin auch behalten können und weiter mit ihr arbeiten sollen.

        Und es kann durchaus möglich sein das sie woanders alleine geblieben ist, aber nach einer Trennung und in einer neuen Umgebung sieht das für einen Junghund gleich wieder anders aus! Und das Sie Deine Wohnung zerlegt hat, hat nichts damit zu tun das sie vieleicht nicht gutes erlebt hat. Das hat unser alter Hund damals auch in der ersten Zeit gemacht und der hat in seinem Leben nur gutes erlebt! Aber wenn man einfach alleine gelassen wird, kommt man halt auf dumme Gedanken und lenkt sich ab! :-p Trennungsangst ist das!
        Aber da Du anscheinend mit der Situation komplett überfordert warst, ist es auf jeden Fall für die Hündin gut das sie ein neues zu Hause bekommen hat.

        Und das mit dem Welpen würde ich mir wirklich sehr gut überlegen. Der wird Dir sicherlich Fall wesentlich mehr arbeit machen. Gerade in den ersten Monaten. Ich flitze auch ständig hinter meinem hinterher, weil er irgendwas geklaut hat, oder er pinkeln muss und das bitte nicht in der Wohnung, weil er versucht essen vom Tisch zu mopsen und und und!!!! D
        Und er macht Krach, er bellt in der Wohung, weil er meint er müsste noch spielen, er jault wenn er schlafen soll und in seine Box kommt. So sind junge Hunde nun mal. Die machen, Krach und Dreck und Ärger. #verliebt

        Dir würde ich ganz ehrlich zu einem älterem (Jung-) Hund raten, der schon halbwegs erzogen ist und alleine bleiben kann. Das ist nicht böse gemeint, aber wenn es mit der Hündin nicht geklappt hat nur weil sie nicht alleine bleiben konnte überleg Dir gut ob Du Dir einen Welpen holst mit dem Du ja noch mehr Baustellen hast!

        LG
        d4rk_elf

        LG

        (6) 30.06.11 - 10:25

        Hm, sicherlich sind 2,5 Wochen nicht sooo lange - aber ich persönlich kenne einige Cockerspaniel und die meisten haben irgendwie ein Problem mit dem alleine bleiben. Und ich finde es bei einem 7 Monate alten Hund schwieriger als bei einem Welpen ehrlich gesagt!

        Für den Hund hast Du sicherlich die bessere Entscheidung getroffen. Ganz krass gesagt, er hatte sich noch nicht so sehr an Euch gewöhnt, eher wie Urlaub, und jetzt ist er wo, wo er nicht alleine bleiben muss. Perfekt! Da musst Du auch kein schlechtes Gewissen haben. Für den Hund ist jetzt alles gut! Wirklich!!!

        Und ich finde es auch ok, wenn Du sagst, wir wollen uns jetzt lieber einen Welpen holen.

        Allerdings kann auch dann Deine Wohnung aussehen wie ein SChlachtfeld ;-) Ich würde einen Hund immer vor sich selber schützen und ihn in der Zeit, in der er alleine bleiben muss im "abgesicherten" Modus haben. Das ist für mich eine Box, an die er gewöhnt ist, kann aber auch der Flur oder das Badezimmer sein - hauptsache er kann möglichst wenig Blödsinn machen und sich selber gefährden!

      • (7) 30.06.11 - 11:07

        Ersteinmal danke für alle Antworten ob pro oder contra,



        wir werden uns defintiv einen neuen Hund holen , nur jetzt definitiv noch nicht.
        ich werde ersteinmal alles verdauen , denn sie wegzugeben war alles andere als leicht für mich .
        Zumal ich auch der Sorte angehöre , die es nicht verstehen kann wenn Tiere aus Lust und Laune angeschafft werden und wieder abgegeben werden.

        Aber die Situation ließ es nicht anders zu , und würde anscheind auch ne weile dauern all das zu schildern.
        Ich hätte sie unter den Vorrausssetzungen auch nie genommen , das war sicher blauäugig aber beim nächgsten mal bin ich definitv schlauer.

        ich werde jetzt erstamal dras über die sache wachsen lassen , und dann werden wir neu entscheiden.

        Dadurch das ich Kinder habe, möchte ich sie auch nicht so erziehen / prägen , dass ein tier angeschafft wird - wieder abgegeben wird und man sich wieder ein neues holt.


        Also ein neuer wird kommen nur wann steht nich in den Sternen

        Danke dennoch#winke

        • (8) 03.07.11 - 16:35

          Hallo,

          würde auch keinen Wlpen nehmen, sondern auch nen Hund aus dem Tierschutz hab hier immer wieder Hunde zur Pflege wo vom Tierschutzverein kommen, und das sind wirklich ganz klasse Hunde. Du wohnst leider zu weit weg sonst würd ich Dir gern helfen den richtigen zu finden;-)

          Lg

      (9) 30.06.11 - 15:20

      Zweithund ok, aber warum ein Welpe???

      Ich finde ein Welpe sollte, egal ob mit Zweithund oder nicht, im ersten Lebensjahr keine 4 Std. am Stück alleine sein.
      Warum holt ihr euch keinen Hund aus dem Tierschutz, der eurem Hund sympathisch ist und alleine sein kann???

      Ich versteh echt nicht, was die Leute immer alle so an Welpen gefressen haben.
      Ich habe seit 20 Jahren Hunde, immer Tierheim/-schutz. Mein jetziger Hund ist vor circa anderthalb Jahren bei uns eingezogen, da war er circa 7 Jahre alt und hatte mindestens 5 Jahre Tierheim hinter sich.

      Was soll ich sagen, er ist der tollste Hund der Welt.
      Ich werde ständig angesprochen, weil er so lieb ist, sich überall einfügt, gut hört, kein Jagdtrieb etc.
      Er kann alleine sein, mag alle anderen Hunde, ist einfach nur lieb, hat schnell alle Kommandos gelernt und läuft fast nur ohne Leine. Im Büro ist er total beliebt, obwohl anfangs alle Vorurteile hatten wegen seinem Leben im Tierheim.

      Klar, es gibt auch schwierige Hunde im Tierschutz, aber wer sich nicht immer auf junge und am besten blonde Labdrador-ähnliche Hunde fixiert, kann auch dort ein echtes Goldstück finden.

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