schäfer-huskymix

    • (1) 05.07.11 - 13:53

      hallo zusammen.

      heute möcht ich mich auch mal an euch wenden!

      ich habe vor zwei monaten einen acht monate alten schäfer-husymix von privat geholt.

      nun entwickelt sich unser arco aber als alles -was-es-gibt-zerbeisser!!!

      er bekommt täglich kauknochen ect. aber auch das funktioniert irgendwie nicht :-(

      alles klaut er sich ALLES

      nun muss er in unser separates hundezimmer,so er dann eben mal die tür verkratzt und zerstört. zwinger möcht ich eigentlich nicht,da er er nur die ganze nacht jault und bellt!

      ein weiteres problem- er hat einen ausgeprägten schutz-und wachtrieb.
      sprich : er toleriert nur mich,bei meinen mann zieht er den schwanz ein und flüchte ,dazu aber später.....
      meine tochter und meinen sohn "überrennt" er gerne mal.
      besuch wenn kommt, flescht er die zähne ,wenn es sein muss.

      arco ist aber super stubenrein. auf mich hört er super. auch das mit der leine gehn funzt super und er achtet auch schon auf mich,wenn ich kommandos gebe.
      was für einen bald 10 monate alten jüngling was heissen mag!

      das thema mit den männern.
      wir spielen mit unserem charly schon immer gern o. stöckchen holen.
      und mein mann macht das manchmal so in der art-eishockey-spielen.
      nun arco hat die krücke gesehen und ist mit eingeklemmten schwanz auf und davon ?????!!!!

      der hund wurde niemals von uns geschlagen.
      da ich den verdacht hege,das er als welpe evtl. misshandelt worden ist,habe ich mich an das tierheim gewandt,dennoch bis dato keine antwort erhalten.

      wir wohnen auf einem stillgelegtem hof und arco und charly sind so gut wie den ganzen tag mit mir draussen. arco darf aber nur in begleitung mit mir manch draussen,da er eines unserer nachbarskinder anscheinend nicht leiden kann:-((

      nun gut.
      ich geh in keine HUNDESCHULE uns habe auch keine TRAINER!

      da ich den ganzen tag zuhause bin und nur am we arbeite, möchte ich das gerne selber einigermassen lösen können.

      ich möchte halt keine problmhund ,so das ich angst haben muss,das er in ein paar jahren mal zubeissen könnte :-(

      so das war nun meine etwas lange geschichte.
      ich weiss jetzt schon das wieder einige mit ****** kommentatren daher kommen.....ich kann damit leben.

      ich hofe dennoch,das mir jemand auskunft geben kann ,der sich mit der/den rassen auskennt ,oder allgemein mehr erfahrung hat!!!

      danke im vorraus.

      lg danny




      wir haben noch einen labbi ,unseren opa charly.er wird dieses jahr 13 jahre alt und ist die treueste seele die ich jemals kennengelernt habe :-))

      • (2) 05.07.11 - 14:50

        Hi,

        ganz ehrlich - ein Schäfer-Husky-Mix ist für mich eine der anstengensten und unnötigsten Mischungen, die es gibt ;-). Und ein Hund, der solche Verhaltensweisen schon als Junghund an den Tag legt wie eurer, der sollte unbedingt in eine Hundeschule gehen. Die Erziehung ist nicht mit der eines Labbis zu vergleichen!

        Auch sollte der Hund nicht auf uneingezäuntem Gelände frei laufen - Huskys (und auch gesunde DSH) sind Jäger vor dem Herrn. Drei Huskys im Alter von 6-7 Monaten haben zusammen mit der Mutterhündin mein Fohlen auf der Weide sehr schwer verletzt (bleibender Schaden am Gelenk). Das nur so nebenbei. Die waren "nur mal eben wg Nachlässigkeit ausgebüxt":-[.

        Was macht ihr denn, damit euer Hund die Angst/Unsicherheit vor Männern verliert? Warum muss Dein Mann "Eishockey" spielen, wenn der Hund doch Angst hat? Geht das nicht ohne?
        Arbeitet ihr in irgendeiner Form alters- und rassetypisch mit eurem Junghund?

        Wir haben einen Dackel-Malinois-Mix - auch ein unsicherer Hund, der sich mehr mir als meinem Mann angeschlossen hat. Die Erziehung ist deshalb nicht einfach gewesen, weil er extrem sensibel ist - auf der anderen Seite sehr viel Konsequenz benötigt. Niemals aber Härte verträgt. Auch der Schutztrieb MUSS in geordente Bahnen gelenkt werden - Zähne fletschen wenn du da bist und Besuch kommt geht gar nicht!

        Ich rate Dir, such Dir eine gute Hundeschule oder einen Schäferhundeverein - ich denke, dann bekommt ihr das alles auch gut in den Griff. Euer Hund ist noch jung und will sicherlich auch gefallen!

        LG
        Kim

        Hallo Danny,

        ich würde mir auch eine gute Hundeschule suchen, jemanden der sich Deinen Hund und sein Verhalten gut anschaut und Dir dann etwas raten kann.Ist doch nichts dabei;-)

        Wir haben zwar nur eine Beagle Hündin ( 11. Monate alt), aber mit ihr hab ich mir auch eine passende Hundeschule für Jagdhunde gesucht und ich muss sagen ich bin echt begeistert.

        Ich bekomm Hilfe im Umgang mit der Beaglesturrheit;-) und Tipps für eine artgerechte Beschäftigung etc.

        Die Trainerin meint oft sind es ganz logische Zusammenhänge und somit auch Lösungen.

        Ich wünsch Dir viel Erfolg LG Ina

        >>möchte ich das gerne selber einigermassen lösen können.
        <<

        Heißt für dich im Umkehrschluß: wer in die Hundeschule geht, kriegt es alleine nicht hin.

        Und das ist Schwachsinn.

        Such dir einen guten Trainer oder schaff den Hund ab. Alleine kriegst du das nicht hin.


        sparrow

      • Er ist jung und der Mix ist nicht gerade ein Ausgelassener, unser Welpe macht auch viel kaputt und seid er ausgelastet wird wird es besser...ER braucht vieleicht nur beschäftigung?

        (6) 05.07.11 - 15:38

        Hallo,

        meine Oma hatte eine Schäferhund-Husky Hündin und ich prophezeie dir, dass du ohne Hundeschule den Hund bald verkaufst oder ins Tierheim gibst!

        Diese Mischung ist sowas von fordernd und anstrengend, dass du ohne einen vernünftigen Trainer, bzw. ohne Hundesport o.ä. mit dem Hund nicht fertig wirst. Er ist nun mal kein Labbi und eigentlich macht man sich VOR der Anschaffung gedanken über die Rasse.

        Schäferhunde werden gerne im Polizei-oder Schutzdienst eingesetzt und Huskys haben einen enormen Bewegungsdrang. Meine Oma war am Tag bis zu 5std. mit dem Hund unterwegs. Mit dem Fahrrad und zu Fuß. Und sie hatte einen Hundetrainer der regelmäßig kam.

        Huskys müssen rennen können und das am besten den ganzen Tag. Das der Hund das Nachbarskind nicht leiden kann, ist verdamm gefährlich und ich denke nicht, dass du darauf warten möchtest das er es tod beißt oder schwer verletzt.


        Ganz ehrlich, ich kann dir nur raten die Hilfe zu holen oder das Tier zurück zu bringen, denn das wird definitiv nicht gut gehen und das meine ich sicher nicht böse!

        Diese Rassen reagieren extrem auf Unterforderung und es ist nicht verwunderlich das er euch alles kaputt beißt. Er muss gefordert werden und Kontakt zu anderen jungen haben um sich auszutoben. Mach aus dem Tier keinen Problemhund der sein dasein im Tierheim fristen muss und hol einen Trainer ins Haus.

        Außerdem wirst du dich damit abfinden müssen, dass Sport bald zu deinem Alltag gehört und das ein paar Stunden am Tag! Mehrere Stunden Fahrrad fahren und Kopfarbeit. Huskys sind Laufhunde, keine Hofhunde.



        lG germany

      • (7) 06.07.11 - 09:23

        Hallo,
        ich habe selbst eine husky-schäferhund hündin ( 7 jahre). sie war in den ersten 3 jahren sehr anstrengend, hat vieles kaputt gemacht und ständig gefordert, ich dachte der hund wird nie müde, sogar nach einer 8 stunden bergtour wollte sie noch spielen.
        also wir sind in einer hundeschule gewesen, daran hatte kira richtig spaß sie wollte arbeiten und ich hab ihr zu hause viele spaßbegriffe beigebracht. du mußt deinen hund sowohl körperlich als auch geistig fordern, dann läßt das zerstören nach. ich hab meiner spielzeug oder leckerlie vertseckt sie mußte dies dann suchen, intelligenzspiele aus holz gibts auch zu kaufen, fährten legen, laß deinen ideen freien lauf, du wirst überrascht sein wie schnell dein hund versteht und er wird aufmerksamer und achtet mehr auf dich. ebenso viel bewegung meine läuft am pferd, geht beim joggen mit usw. wenn kira täglich ein wenig kopfarbeit und genug bewegung hat ist sie total relaxed und ausgeglichen, ich kann sie überall mit hinnehmen sie benimmt sich hervorragend, aber in ihr steckt viel harte arbeit, aber es hat sich gelohnt, für mich ist sie der perfekte hund, intelligent, lernwillig und aktiv. kannst mir gerne über vk schreiben, wenn weitere fragen hast. lg meli

        • (8) 06.07.11 - 09:36

          hallo

          ich danke euch sehr für eure tipps ,ratschläge und worte!!

          nun,ich weiss das diese rasse nicht gerade DER familienhund ist.

          ich schäme mich ein wenig,wenn ich zugeben muss,das ich ihn auch wegen einer spur mitleid zu mir geholt habe....:-(

          das er so abgeht wie ein schnitzel,das konnte man doch nicht erahnen oder??

          ich werd mich jetzt auf jeden fall schlau machen,wegen schäferhundeverein. ich denke,das das auch die beste lösung sein wird.

          es ist nur schade,das er so ein aggresives verhalten gegenüber manchen menschen zeigt.....

          ich werde versuchen eine gute lösung dafür zu finden.

          wenn sich was ergibt,dann meld ich mich wieder.

          bis dahin ,noch mal danke und einen schönen tag euch allen

          lg danny

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