unmögliche Hunde-"erziehung" oder sehe ich das falsch ?

    • (1) 06.07.11 - 18:48

      Hallo,

      ich muß jetzt mal Euch Hundebesitzer fragen, ob folgendes Verhalten/ Hundeerziehung normal ist ?

      Es geht um den Berner Senn meiner Schwester. er ist ca. 1 Jahr alt.

      Aufs Wort hört er eher selten ( es sei denn es wird mit Leckerli gelockt). Wenn er " Platz" auf Befehl/ Kommando macht, dann nur ca. 5 sec. und weg ist er wieder.
      - Leckeres gibt es auch vom Tisch, um den er beim Essen immer rumschwänzelt
      - er darf benutzte Teller ablecken
      - er schläft ab und an mit im Bett
      - er darf beim Essen seinen Kopf auf den Tisch ablegen ( erst letztens beim Grillen so gewesen und da wurde eben das Gesabbere auf dem Tisch mit Zewa weggewischt - wir waren wohl das letzte mal dort zum grillen )

      Ich finde, das der Hund vermenschlicht wird und viel zu viel darf was sich meiner Meinung nach nicht gehört. Aber ich lasse mich auch gern von Hundebesitzern belehren das es ok ist und ich dieses Verhalten zu eng sehe.
      Ach.... auch hat das Tier neben seinem Namen noch ca. 3 andere Kosenamen mit dem es gerufen wird. Verwirrt das nicht so ein Tier?

      Danke für eure Erfahrungen.

      LG Sanny

      • Hm ich denke damit muss deine Schwester klarkommen, wenn Ihr zu besuch seid würd ich sagen das der Hund weg vom Tisch soll;-) Unsere Hunde sitzen neben dem Tisch der KOpf hat da nichts drauf zu suchen

            • "...sagen das der Hund weg vom Tisch soll"

              Das ist keine Bitte, sondern unhöflich.
              Ich hab aber weiter unten schon geschrieben "gehört sich nicht", ist kein Argument.

              Gruß,

              W

      Hallo...
      Also ich schildere mal kurz wie es bei uns läuft.
      Mein Hund darf auch mit auf die Couch und ins Bett aber auch nur wenn ich das sage.
      Wenn gegessen wird muss er in seinen Korb und darf erst wieder aufstehen wenn wir fertig sind.
      Das ist überall so,dass er wenn gegessen wird nicht in der Nähe vom Tisch sein darf.

      Wenn ich mir in der Küche etwas zu essen mache,dann darf er solange nicht rein bis ich fertig bin.

      LG

    • Hmmm

      Wir haben zwei Wuffels, die dürfen wenn sie wollen mit ins Bett und auch aufs Sofa. Allerdings gehen sie sofort wenn man sie auf ihre Plätze schickt auch auf selbige.
      Beim Essen bin Ich konsequenter als mein Mann und das wissen die beiden. Da wir meist im Wohnzimmer essen, liegen die beiden Offt hinter uns, allerdings wissen sie das es bei mir nix gibt. Bei meinem Mann kann es schon mal vorkommendass er sich fühlt als würde er hypnotisiert.

      Wenn besuch da ist und am Esszimmertisch gegessen wird, liegen die beiden entapannt auf ihren lieblingsplätzen, einer im sessel der andere auf dem sofa.

      Ich muss gestehen das unsere beiden auch diverse Spitznamen bzw Kosenamen haben, allerdings bin ich der meinung das der Hund nicht den Namen versteht sondern die lautfolge, bzw den ton. So ist es Loona egal ob sie Looni oder Puppui gerufen wird und das wenn man ungeduldig ist ein leicht genervte Loo den selben effect hat wie ein Loona. Unser dicker (auch nen kosenamen von ihm ) heißt eigentlich Tschaky, aber Digger oder stinker tut auch.

      Ähh ich komm glaub ich vom Thema ab. In erster lienie ist es ermessen deiner schwester. Wenn es dich stört das der hung bei tisch sitzt und hofft das was abfällt, sags ihr einfach. Wenn du selbst keine Tiere hast, wird sie es evtl verstehn, das es für dich unangenehm ist.

      Hmm hoffe bin nicht ganz am thema vorbei geschossen ;-)

      (8) 06.07.11 - 20:44

      Hallo,

      das Problem scheint zu sein, dass du halt kein Hundemensch bist und gewisse Dinge halt nicht nachvollziehen kannst.

      Wie eine Beantworterin hier schon schrieb, liegt unserer auch mal auf der Couch hinter uns, wenn wir essen. Er bekommt nie vom Tisch, bettelt demnach auch nicht. Wobei große Rassen halt schon mal mit dem Kopf auf dem Tisch sind, sie könnens halt.
      Ins Bett geht unserer nicht, nur im Urlaub, dann liegen aber immer bestimmte Decken drauf. Dann weiß er halt, das ist der Couchersatz.
      Der Junge ist ein Jahr alt! Hat demnach noch gut Hummeln im Hintern. Gib ihm Zeit, auch er wird lernen bei einem Platz länger zu verweilen. Ein Kind macht doch auch nicht gleich beim ersten mal ordentlich in den Topp.
      Nein, dass einzige was deiner Schwester anzulasten ist, dass sie den Hund beim Grillen nicht wegnahm. Denn sobald es beginnt jemanden zu stören, muss ich dies unterbinden. Wie bei Kindern halt auch.
      Mich hätte dies jetzt nicht gestört. Aber gut.
      Der Rest ist einzig und allein Sache deiner Schwester und geht dich nichts an! Du merkst das viele Dinge die du geschrieben hast, bei Hundebesitzern Gang und Gebe sind. Das hat nichts mit Vermenschlichung zu tun. Hunde liegen von Natur aus gern erhöht und vor allem bequem! Was eignet sich da besser als Bett oder Couch? :-)

      Drück also ab und an mal ein Auge zu. Und das mit dem Grillen, sag es deiner Schwester!

      Gruß annie

      Das er selten aufs Wort hörst ist fehlerhafte ERziehung würde ich sagen. Da sollte sie später schon aufpassen. Aber gut das ist noch nicht das schlimmste. Das er vom Tisch essen kriegt finde ich total daneben weil das gehört sich nicht. Teller ablecken ist nicht lecker auch wenn sie hinterher in die Spü Ma kommen.
      Eklig finde ich das GEsabber auf dem Tisch. Da ist Essen und da gehört der Hund ganz sicher nicht hin. Das gibts nicht.
      Ela

      • Du siehst doch, dass es das gibt.

        Und was man in seinen eigenen vier Wänden duldet, sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen, solange es nicht illegal ist oder jemandem schadet.
        "Gehört sich nicht", ist ein selten sinnloses Argument.


        Gruß,

        W

        Gehört sich nicht ist für mich definitiv kein sinnloses Argument. Aber gut für mich gehören sich gewisse Sachen auch nicht bei Tieren. Das ist einfach meine MEinung. Aber ich geb dir schon Recht, was andere in ihren eignen 4 Wänden machen geht mich nichts an und ist auch deren Sache. So gesehen kann ich da nicht reinreden und werde es auch nicht. Da hab ich nicht das Recht Vorschriften zu machen.
        Allerdings gerade die Sache der Hund sabbert auf den Tisch wenn Gäste da sind das würde ich nicht dulden. Wie gesagt auch da kann ich natürlich keine Vorschriften machen aber dahin würde ich nicht mehr gehen. Das ist dann aber auch mein gutes Recht, wie man so schön sagt. Damit müßten dann die Besitzer leben.
        Ela

        • "Gehört sich nicht" ist streng genommen überhaupt kein Argument.
          Wer legt denn verbindlich fest, was sich gehört und was nicht?

          Ich nehme durchaus Rücksicht auf Besuch, der Probleme mit unseren Tieren hat aber nicht, wenn ich angefahren oder aufgefordert werde und grundsätzlich muß Besuch sich entweder damit abfinden, wie es bei den Gastgebern gehandhabt wird oder eben weg bleiben.

          Gruß,

          W

          • #pro

            Wenn du als kein Argument siehst OK kann ich damit leben. Wohl gemerkt ist das ja auch nur meine Meinung die nicht jeder teilen muß. Ich nehme auch Rücksicht auf Besuch aber schließlich waren die Tiere vorher da. Allerdings auf solche Sachen wie die eine Dame komm ich gar nicht. Sicherlich muß sich der Besuch abfinden damit wies bei den jeweiligen Gastgebern läuft aber was normal ist oder nicht das ist ja sowieso Ansichtssache.
            Ela

(17) 06.07.11 - 21:30

Also als "unmögliche Hundeerziehung" würde ich das jetzt nicht bezeichnen. Als ich den Threadtitel las, nahm ich an, da wird ein Hund verdroschen oder am Stachelhalsband herumgeschleift oder ähnliches. Das sind Erziehungsmethoden, die ich "unmöglich" nennen würde. Was du aufzählst, ist einfach keine Erziehung - so what? #schein

Nicht jedes Tier muss zwingend erzogen werden. Solange alle Beteiligten friedlich miteinander leben können ist doch alles tutti. Über eine nicht erzogene Katze oder Kaninchen beschwert sich ja auch keiner. Die wenigsten Leute sind in der Lage, einen Hund zu erziehen. Da sind mir die lieber, die es von vorneherein gar nicht versuchen als die, die dann zu eingangs genannten Mitteln greifen.

Übrigens: Beim Ranrufen wird sich der Hund wohl eher auf Körpersprache und Tonfall verlassen, als auf den genauen Wortlaut. Also wird er da wohl nicht verwirrt sein, wenn er mehrere Kosenamen hat. Hier vermenschlichst DU den Hund eher, indem du glaubst, er messe Vokalen und Konsonanten die gleiche wichtige Bedeutung bei wie du.

A propos Vermenschlichen: Legen deine Kinder beim Essen den Kopf auf den Tisch und sabbern dabei? Bei euch möchte ich nicht eingeladen werden #rofl

(18) 06.07.11 - 21:57

Naja, das muß ja jeder für sich selbst entscheiden und so lange der Hund keine Gefahr darstellt sehe ich da auch keine Probleme!

Hast Du Dich nicht schon öfter über den Hund Deiner Schwester beschwert? Magst Du den Hund nicht oder hast Du ein Problem mit Deiner Schwester?

Wir haben auch einen Berner und er legt auch seinen Kopf auf den Tisch (scheint so'n Rasseding zu sein) allerdings sabbert er nicht und macht das auch nur auf dem Couchtisch, die anderen Tische sind zu hoch. Vom Tisch gibt es bei uns nichts, er darf aber auf die Couch sowie ins Bett (aber nur auf Kommando) und hat auch Kosenamen ;-)

Und nein, ich vermenschliche meinen Hund nicht, er wird rassegerecht ausgelastet, er hört und er frisst vom Boden und sitzt nicht mit am Tisch :-p

LG

Geschmackssache. Durch die Bank Dinge, die unsere nicht darf, weil ich es schlicht eklig finde.

(20) 06.07.11 - 22:40

Hallo,

jeder Hundebesitzer kann es so handhaben, wie er möchte, allerdings sollte es für den Besuch nicht ekelig sein....!
Und Hundemenschen sind für mich nicht Menschen, die ihrem Hund fast alles erlauben, ihn im Bett schlafen oder die Teller ablecken lassen! Hundemenschen sind für mich Menschen, die ihren Hund das sein lassen, was er ist: ein Hund!!! Dazu gehören klare Regeln und Grenzen, denn wenn ein Hund die nicht hat passiert folgendes:
Ein selbstsicherer Hund setzt sich die Grenzen selbst und lässt sich von Menschen nichts sagen!
Ein unsicherer Hund wird noch mehr unsicher, kläfft und beißt evtl.!
Ein Berner Sennhund ist mit 1 Jahr in der Pubertät. Da ist diese Rasse besonders stur! Deine Schwester wird mit dem Ergebnis ihrer Hundeerziehung noch einige Jahre leben müssen......
Und nein, du siehst das nicht zu eng! Wenn es dich stört, bleibt es dir überlassen, ob du sie weiter besuchst! Ich persönlich liebe Hunde, bekomme auch bald einen. Ich ärgere mich natürlich auch über unerzogene Hunde, aber solange mich das persönlich nicht einschränkt, solange soll jeder tun, was er will, denn ich habe nicht die Arbeit hinterher ;-) Allerdings wollte ich auch nicht von einem Teller essen, den vorher ein Hund abgeschleckt hat....!

LG Pechawa

  • (21) 06.07.11 - 23:18

    Was man seinem Hund erlaubt, ist wohl Privatsache. Ein Hundennapf kann einfach so mit in den Spüler, da gibt es keine hygienischen Bedenken. Was vom Napf runtergeht, geht auch von nem Teller runter...

    Kann es sein, das Du Unterwerfung mit Erziehung verwechselst?

    Ein Hund gewinnt an Selbstvertrauen, wenn er von klein auf seinen Platz in der Familie kennt, vernünftig erzogen und gefördert wird. Und trotzdem hört er sehr wohl auf seine Menschen.
    Das funktioniert auch völlig ohne Ausgrenzung. Unsere Hunde liegen auch mal unterm Tisch, daneben...ja, sie bekommen ab und an auch mal nen Happen. Nicht weil sie betteln (was sie nicht machen), sondern wenn wir das wollen. Und genau das wissen sie und liegen deshalb völlig entspannt ohne Jammerblick nach oben unterm Tisch. Denn nicht bei jeder Mahlzeit gibt es was.

    Alle Hunde sind in der Pubertät schwierig, vor allem Rüden. Da kann man durchaus Vergleiche zum Menschen ziehen. Jeder Teenie versucht auch seine Grenzen auszutesten, schaut wie weit er gehen kann. Nichts anderes macht ein Hund.

    Ich brauchte noch keinen Hundetrainer. Ne Freundin schickt ihre Hunde auch ständig aus dem Raum auf ihren Platz, sie geht zu ner Hundetrainerin...

(23) 06.07.11 - 23:43

Berner Sennenhund im Flegelalter...

Ich halte weniger von Erziehung mit Leckerlis - der Hund sollte wegen mir folgen und nicht wegen dem Futter. Dann hört er nämlich im Ernstfall auf mich.
Wenn er Platz machen soll, aber nicht bleibt, dann geht man wieder zum Hund, bringt ihn an den Platz, gibt das Kommando nochmals. Und das macht man so lange, bis er es kapiert hat. Das, heisst, man muss den Hund immer wieder korrigieren. Aber ruhig ohne ohne schimpfen. Am Besten ist es, wenn sie ein Auge auf ihn haben kann, ohne, dass er es wirklich merkt.

Hund ist im Korb, will aufstehen: ruhiges Nein.
Hund wartet ab, macht aber Anstalten weiter aufzustehen und den Platz zu verlassen: ruhiges Nein.
Hund verlässt Korb: Hund entgegenlaufen, kein Wort sagen, wieder an den Platz bringen, Kommando geben und zur eigenen Tätigkeit zurückgehen.

Unsere Hündin war sauber erzogen. Sitz, Platz, Bleib, also kein Problem. Beim Spaziergang lief sie an der kurzen Lederleine links von mir. Beim Freilauf klopfte ich an meinen Oberschenkel und sagte das Kommando, sie kam zu mir, sass nah an mein linkes Bein, so dass ich sie spürte und wartete. Ich machte die Leine ab, gab das Kommando zum Freilauf und sie durfte los. Ich habe sie - ausser bei Gefahren - normalerweise durch den ganzen Freilauf nie zurück gerufen, erst, als sie wieder an die Leine musste - gleiches Prozedur wie beim Ableinen.
Sie hatte feste Essenszeiten - man konnte die Uhr nach ihr stellen - sie durften während dem Zubereiten zu unseren Füssen sein, dann musste sie vor dem Napfplatz Sitz machen, wir stellten den Napf ab und auf Kommando durfte sie essen. (Selbes Kommando wie beim Freilauf.) Ausserhalb dieser gab es nichts, auch wenn sie manchmal bettelte. Da wurde ignoriert. Ausserdem hatte sie immer vor uns gegessen, so dass sie auch keinen Hunger hatte.

Aber, sie durfte die Teller ablecken, wenn wir die Geschirrwaschmaschine einräumten - dauert ja nur fünf Minuten und eigentlich hat sie es nicht oft gemacht.
Sie hatte ein Körbchen im Wohnzimmer, in dem sie auch geschlafen hat, bis die Letzte Person im Wohnzimmer ins Bett ging - diese hat sie dann ins Hauptschlafzimmer gebracht, wo sie beim Rudelführer am Ende des Bettes den Rest der Nach verbrachte. Und sie durfte wecken, indem sie auf's Bett springt und das Gesicht ableckt. :-D
Oh und sie hatte gaaanz viele Kosenamen, aber gerufen wurde sie meistens mit einem oder zwei. Wobei ich eh denke, dass Hunde da auch viel auf die Stimmfarben geben und nicht nur auf's gesprochene Wort.

Wer legt denn fest, was "sich gehört"?
Solange der Hund nicht bei Euch den Tisch vollsabbert, laß doch gut sein.

Verschiedene Kosenamen schaden einem Hund genau so wenig wie einem Menschen.

Gruß,

W

(25) 07.07.11 - 08:26

Hi!

Ich antworte dir mal:

Aufs Wort hört er eher selten ( es sei denn es wird mit Leckerli gelockt). Wenn er " Platz" auf Befehl/ Kommando macht, dann nur ca. 5 sec. und weg ist er wieder.

Da fehlt es an Konsequenz - und das würde ich als Hundehalter ändern. Ist nicht einfach (weil man an sich selbst arbeiten muss!), aber mir wäre es wichtig.

- Leckeres gibt es auch vom Tisch, um den er beim Essen immer rumschwänzelt

Vom Tisch bekommen unsere Hunde, wenn überhaupt, erst was, wenn alle fertig sind. Betteln wird ignoriert.

- er darf benutzte Teller ablecken

Da sehe ich grundsätzlich kein Problem drin. Es sollte nur nicht zu stark Gewürztes drauf gewesen sein. Die werden ja nicht so in den Schrank gestellt sondern vorher gespült. Dürfen unsere auch ab und an. Und mein Bernhardiner früher auch - und ich leben noch! Unsere Spitzhündin trinkt auch ab und an mal meinen Cappucino aus meiner Tasse :-p.

- er schläft ab und an mit im Bett

Wäre mir mit so einem Kalb zu eng, aber unsere kleinen Rüden (26 + 36cm SH) durften/dürfen das auch. Man muss das Bett halt regelmäßig absaugen.

- er darf beim Essen seinen Kopf auf den Tisch ablegen

DAS ist für mich das einizge echte NOGO in der Hundeerziehung Deiner Freundin!

Gruß
Kim

Top Diskussionen anzeigen