Hündin - Kastration - OP-Verlauf mit Komplikationen ? Was dann?

    • (1) 01.08.11 - 22:09

      Hallo,


      sorry Ihr Lieben, aber ich wusste keine bessere Überschrift dafür.

      Und zwar folgendes:

      Was passiert mit einer Hündin die unter der Kastartions-OP verstirbt?
      Was wird / Kann / darf da vom Arzt berechnet werden schlußendlich?

      Ausgelöst durch eine Diskussion mit meiner Nachbarin - die mir von der OP meiner Hündin abrät - mache ich mir da gerade so allgemeine Gedanken drüber.


      Werden die kompletten OP-Kosten abgerechnet?
      Kommen auch noch die " Entsorgungskosten " ( weiß grad keinen anderen Begriff dafür ) hinzu?
      Wie sieht das aus, bzw was kann oder darf noch in Rechnung gestellt werden?

      Ich weiß man sollte nicht über ungelegte Eier brüten, aber das beschäftigt mich gerade einfach und vielleicht ist ja jemand hier der ein klein wenig Aufklärung bringen kann.

      Herzlichen dank vorab.

      GLG Gabi

      • Hallo,

        natürlich zahlst du die Op, sie wurde ja gemacht, auch wenn der Ausgang nicht der gewünschte ist, ist halt immer ein OP Risiko.

        Und es heist tatsächlich "Entsorgung" so stand es sogar auf der Rechnung als ich meine Hündin einschläfer lassen musste und sie ebend beim TA ließ.

        Ich würde mir da aber gar nicht so den Kopf drumm machen wenn der Hund gesund ist.

        LG

        Huhu


        Ja, musst du alles bezahlen .Meine Hündin ist leider bei einer NotOP gestorben ,musste 800 E bezahlen und da waren keine Entsorgungskosten dabei ,da wir sie bei uns Beerdigt haben .

        Sie war aber leider auch schon sehr schwach ,war halt eine ganz andere Sache wie bei dir jetzt ,nur mit der Rechnung nachher ist ja doch gleich.

        LG Bettina

        Hi,

        ja, die OP musst Du trotzdem bezahlen. Kommt drauf an, wenn er VOR Op - z. B. durch Narkose und Stress an Herzversagen stirbt, kommt es ja zu keiner OP, dann wird es natürlich nicht berechnet. Übersteht das Tier aber die OP und er wacht aus Gründen nicht mehr auf. Ist das leider so und Du musst blechen.

        Unser Rüde wurde vor 1,5 Wochen kastriert und gleichzeitig ein Hodenhochstand ausgeglichen. Wir haben es mit dem Arzt besprochen, vorher. Wenn es zu Komplikationen kommen sollte und es abzusehen ist, dass er z. B. einen Hirnschaden davontragen sollte - MUSS er einschläfern, OP abbrechen.

        Der Grund dafür ist, wir haben zwei kleine Kinder. Unser Hund ist groß, sehr groß und sehr schwer. Es wäre unmöglich einen wirren Hund hier zu behalten. Hat der Arzt super gefunden, dass wir uns vorher Gedanken gemacht haben und er weiss, wie er handeln muss/darf. Er war begeistert.

        Aber in der Regel sind das Routineeingriffe wo es fast nie zu schweren Komplikationen kommt. Ich würde es trotzdem bei Eurer Hündin machen.

        LG
        Caro

        • Hallo Ihr Lieben


          Danke für die Antworten.
          Genauso habe ich es mir ja gedacht gehabt.
          Die Frage kam nur auf, weil einen Nachbarin meinte, dass egal wann der Hund versterben würde, die Kosten nur für die " Entsorgung " zu tragen wären und nicht für die OP. Da ja Schaden entstanden wäre und der wäre nicht gewünscht gewesen, ergo auch nicht von ihr zu bezahlen und sie fände es sowieso besser wenn meine Kleine vorher nochmal Junge bekäme, einmal müsste eine Hündin das durchmachen - auch um zu schauen wie süüüüüß die Kleinen doch wären. #klatsch
          Und da halte ich mal gar nichts davon. Meine Hündin ist doch kein Welpenproduzierendes Freudenobjekt für Nachbars Leute. Und ich bin glücklich so wie es ist und hab auch gar nicht die Zeit, neben meinen 5 Kids und meiner Arbeit, noch ne Horde Welpen zu versorgen - so süß die auch bestimmt wären................Aber hier bei mir? No Way !!!

          Na logo lass ich die OP machen, das steht fest, und nachher ist auch die Vorbesprechung dazu beim TA.

          Das hat mich einfach nur mal so interessiert. Danke euch vielmals.

          GLG und einen schönen sonnigen Tag

          Gabi

      Guten Morgen,
      darf ich fragen, aus welchen Gründen du deine Hündin kastrieren läßt?
      Danke für Antwort
      #winke

      • Hallo

        1. wegen dem Krebsrisiko
        2. wegen dem vertraglichen Bestandteil des Tierschutzvertrages
        3. um jedes Risiko einer Deckung / Trächtigkeit auszuschließen.

        Warum fragst du?

        GLG Gabi

        • ach, wegen dem Krebsrisiko?

          dazu das hier:
          "Kastration bei Hündin zur gesundheitlichen Absicherung?

          Stadthunde.com: Als Argument für die Kastration der Hündin wird oftmals die Vorbeugung gegen Gesäuge- und Gebärmutterkrebs genannt. Inwiefern ist die Kastration der Hündin tatsächlich eine gesundheitliche Absicherung?

          Eine gesundheitliche Absicherung der Hündin durch Kastration ist auch nach neueren veterinärmedizinischen Erkenntnissen nicht das Mittel der Wahl. Insbesondere in Bezug auf Gesäugetumoren sind andere Risikofaktoren, nämlich beispielsweise Fehlernährung (zu eiweißreich, und insgesamt Überernährung und Fettleibigkeit) im ersten Lebensjahr, sowie mehrfache chemische Läufigkeitsunterdrückung, als Risikofaktoren wesentlich höher einzuschätzen, und haben die eigentliche statistische Aussagekraft für eine mögliche Tumorbildung.



          Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die häufig angeführten Studien verschweigen, von welcher Grundgesamtheit ausgehen, da beispielsweise eine solche Tumorproblematik bei Hündinnen nur bei zwei bis acht Prozent, je nach Altersklasse, aller unkastrierten Hündinnen jeweils auftreten würden. "
          Quelle: http://www.stadthunde.com/magazin/gesundheit/hundegesundheit/hunde-kastration-interview-mit-dr-udo-ganslosser.html


          Vertragliche Bestandteile im waaaaaaas?
          Na, wenn dieser Vertrag den Hunden das Risiko und die Schmerzen einer OP aufdrückt, dann hat das mit Tierschutz aber herzlich wenig zu tun.
          Meinem Empfinden nach.

          100%-iger Ausschluß einer Trächtigkeit? Ja, stimmt, das ist mit einer Kastration "leichter" als ohne. Sterilisation täts aber auch;-)

    Unsere Hündin ist letztes Jahr mit knapp 1,5 Jahren bei der Kastrations OP verstorben. Ich weiß, nicht die Regel, aber das war das erste und das letzte Mal, dass ich einen Hund hab kastrieren lassen!
    Was nun letztendlich der Grund war dass sie fort ging, wissen wir nicht. Wir haben sie nicht obduzieren lassen...

    Ruhe in Frieden meine geliebte Maus!! :-(#kerze

    Wir mussten aus Kulanz nicht die volle OP bezahlen. Ich glaube "nur" die Hälfte. Wir haben sie aber auch mit nach Hause genommen und einäschern lassen.

    Wenn sie nicht unbedingt kastriert werden muss, dann überleg es dir bitte sehr sehr gut...ich hab auch immer gesagt, uns passiert das nicht...

    Natürlich wird das alles in Rechnung gestellt, die Leistung wurde ja erbracht und eine Garantie auf Erfolg bekommst Du bei keinem Tierarzt.

    Bei Komplikationen können die Kosten durchaus auch höher ausfallen als bei routinemäßigem Ablauf.

    Gruß,

    W

    Hallo ,

    leider kann ich dazu auch beitragen, denn unsere Sissy ist nach einer Gebärmutterentfernung (mußte aus med. Gründen leider gemacht werden) nicht mehr erwacht.
    Wir mußten dem Tierarzt nichts bezahlen. Er hat sie dann noch in der Kühlung bei sich behalten, bis mein Mann von der Montage heim kam und wir sie beerdigen konnten.

    Es kommt sicher auf den Tierarzt an, wie die Kosten weitergegeben werden.

    Ich möchte es nicht nochmal erleben und wünsche es auch niemanden.

    Gruß Diana

    • das ist wirklich schlimm sowas. Ja klar, manchmal läßt sich eine OP eben nicht vermeiden. Aber ohne medizinische Notwendigkeit die Strapazen und Risiken einer OP finde ich persönlich nicht ok.

ach, was solls. Ich muß es jetzt ganz normal schreiben. So wie es nunmal ist.
Du willst deine Hündin kastrieren lassen, also eine Dienstleistung haben und du gehst zu dem dafür "zuständigen" Dienstleister, dem Tierarzt. Dieser führt dann diese Dienstleistung aus. Für eine in Anspruch genommene Dienstleistung zahlt man. Wenn die Hündin das ganze dann halt nicht überlebt, Pech gehabt. Der Arzt rechnet trotzdem seine Leistung ab. Wenn die Hündinn allerdings gleich zu Beginn der OP verstirbt, also bei der Narkose und der Arzt mit der eigentlichen OP erst garnicht beginnen kann, dann wirds billiger.

Ja, mein Text klingt hart. Wahrheit tut weh #cool

  • Hallo,

    #liebdrueck
    Das ist nicht hart, sondern die Realität.
    Und die Realität tut halt manchmal weh, so ist das im Leben.
    Klar würde es mir weh tun, aber es ist ja auch der korrekte Weg, welchen meine Nachbarin nicht einsehen wollte.
    Ich hab es mir ja schon gedacht, dass es so ist.

    Und operieren lasse ich meine Hündin auf jeden Fall, denn passieren kann immer was.
    Mag zwar nicht daran denken, falls was passieren sollte................aber, nun ja...........da denke ich dann drüber nach wenn es mal eintreffen sollte.

    GLG Gabi

Theoretisch kann dir alles in Rechnung gestellt werden da es gemacht wurde. Ein Op Risiko gibt es immer.


Aus Kulanz berechnen viele Praxen nur die Medikamente bzw Verbrauchsmaterialien, manche sogar garnichts.

LG

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