Hund hat gebissen - jetzt habe ich Angst um mein Kind

    • (1) 14.02.12 - 11:25

      Hallo zusammen!
      Auf Anraten, setze ich noch mal meine Diskussion hier rein, da ich es vorher in Kleinkind gesetzt habe. Aber hier bin ich evtl. besser aufgehoben :-)

      Ich bräuchte mal eure Meinung, zu einem für mich sehr heiklen Thema.
      Vorab muss ich sagen, dass ich mit Tieren aufgewachsen bin, und ich das immer sehr schön fand.
      Ich bin auch der Meinung, dass es für meine Tocher gut ist, schon sehr früh mit Tieren in Kontakt zu kommen.

      Es ist so, dass wir selber keinen Hund haben.
      Alle 14 Tage ist meine Tochter zwei ganze Tage bei ihrer Oma, weil ich arbeiten muss.
      Meine Mutter hat einen Hund, welcher als Welpe in die Famile kam, als meine Tochter knapp ein Jahr alt war.

      Bis jetzt hat es nie Probleme gegeben.
      Gestern saß meine Schwägerin auf dem Sofa und zu ihren Füssen der Hund.
      Der Hund hatte einen Knochen im Maul. Meine Schwägerin konnte bis jetzt immer, wenn der Hund was gefressen hat, oder im Maul hatte, diesen auch streicheln.
      Gestern hat sie sich dann zum Hund runtergelassen, und ihn während er den Knochen gekaut hat gestreichelt.
      Der Hund hat geknurrt und meine Schwägerin sagte zu ihm was er den hätte. Und dann hat er zugebissen. Es ist nicht weiter schlimm, und meine Schwägerin musste nicht zum Arzt.

      Etwas später saß meine Tochter auf dem Sofa mit einer Prinzenrolle in der Hand.
      Der Hund kam auf sie zu, und hat sich vor sie hingesetzt und angeschaut - weil er natürlich die Prinzenrolle wollte.

      Mein Bruder kam dann und hat den Hund weggedrückt. Da hat der Hund wieder angefangen zu knurren.

      Ich habe jetzt Angst um meine Tochter, dass der Hund einmal auch bei ihr zubeisen würde.

      Hat jemand eine Hund, der mir hier einen Rat geben würde. Ich spreche heute abend mit meinen Eltern, wie wir in Zukunft verfahren sollen.

      Meiner Tochter möchte ich den Kontakt zum Hund eigentlich nicht ganz verbieten, aber ich könnte mir es nie verzeihen, wenn was passieren würde.

      LG

      • (2) 14.02.12 - 11:32

        "Hat jemand eine Hund, der mir hier einen Rat geben würde."

        Ok, ich frag heut abend gerne mal meine kleine Hündin. Mal sehen, was sie dazu sagt;-)

        Spaß beiseite, Kind und Hund sollten nie zusammen alleine gelassen werden. Unter sorgsamer Aufsicht kann deine Tochter doch Kontakt zum Hund haben.

        (3) 14.02.12 - 12:17

        Wie schon geschrieben wurde, lasst sie nicht alleine mit dem Hund ....

        (4) 14.02.12 - 12:22

        Hallo!

        Da haben einfach Menschen unaufmerksam gehandelt, und der Hund hat sich gewehrt.

        Wenn ein Hund frisst und man beugt sich über ihn, dann wirkt das wie eine Bedrohung. Und Körperkontakt, wenn er frisst ist auch eher unerwünscht, er hat sich massiv bedrängt gefühlt. Wahrscheinlich hat der Hund schon vor dem Knurren ganz deutliche Zeichen gezeigt - etwa sich über die Nase geleckt, angestrengt weg geschaut, sich angespannt, und als das noch nichts gebracht hat, hat er geknurrt - und statt dann die Bedrohung sofort aufzuheben und auf abstand zu gehen, redet Deine Schwägerin ihn auch noch unfreundlich an und sieht ihm dabei am Ende auch noch in die Augen...

        was hätte der Hund denn noch machen sollen, nachdem er schon seit Minuten versucht hat ihr deutlich zu machen, dass er gerade nicht gestreichelt werden will? Also hat er geschnappt - nicht gebissen, extra so sanft, dass er sie nicht schwer verletzt.Trotzdem glück, dass er nicht ihr gesicht erwischt hat, da ist die menschliche Haut so dünn, dass sofort blutige Wunden entstehen... deswegensollte man auch bei Hunden die man gut kennt das Gesicht außerhalb der Beißreichweite halten, einfach weil wir Menschen zu unaufmerksam sind, alle Zeichen zu bemerken.

        Und dann später die Situation mit Deiner Tochter, wo er von dem Ereignis vorher noch aufgewühlt ist, sicher wrde da rumgebrüllt, obwohl er doch so klare Signale gezeigt hat, und sich echt nicht mehr zu helfen wusste, da war er einfach noch aufgeregt und angespannt. Und offenbar scheinen ja alle Menschen um ihn rum kein bisschen zu verstehen wass er sagen will, wenn er nur weg schaut, leckt, gähnt, sich anspannt... also hat er eben da gleich geknurrt, weil ja offenbar keiner mitbekommt, wenn er sich anders ausdrücken will.

        Auch ein Hund muss nicht still halten, wenn er bedroht und bedrängt wird.

          • 1. Der Hund ist extrem angespannt, die ganze Körperhaltung. Kein Wunder, so eng wie er festgehalten wird, er ist total eingekeilt zwischen Beinen Hinten und der Moderatorin vorne, kann nicht ausweichen, und die Beugt sich auch noch über ihn, das wirkt deutlich bedrohlich auf ihn.

            2. Der Hund schlecht sich dauernd über die nase. Schon das zeigt "das ist mir unangenehm, bitte geh auf Abstand"

            3. Dann guckt der Hund kurz weg, mit so einem Starren Blick. Die Moderatorin kommt genau da NOCH NÄHER, deswegen schaut er sie dann gleich wieder an, das war der hauptfehler, wenn sie da nicht näher kommen würde wäre nichts passiert.

            4. Noch unmittelbar vor dem Biss sieht man kurz die Zähne, und natürlich die ganze Körperspannung, wenn der Mensch der ihn am halsband hält da aufgepasst hätte wäre es noch zu verhindern gewesen. Keine Ahnung, warum man den Hund die ganze zeit mit dem Halsband halb stranguliert, aber imentscheidenenden Moment es doch nicht fest genug hat.

            Die ganze Sache mit dauernd über die Schnuze lecken, aber auch gähnen, sind Übersprungshandlungen, wenn der Hund nicht recht weiß, was er machen soll. Das ist so wie wenn Edmund Stoiber eine Rede hält und dabei mindestens 30 mal "äh" sagt, oder wenn jemand mit einem Kugelschreiber spielt - sowas macht man ja auch wenn man nervös ist und sich unwohl fühlt.

            und weg schauen ist ganz klar bei Hunden eine deutliche Warnung.

            das ganze ist echt blöd gelaufen, weil man so deutlich sieht wie unwohl der Hund sich fühlt, und wenn man ein wenig mitdenken würde könnte man sich auch denken, dass es ihm unangenehm ist, so eingekeilt da zu sitzen.

            • #danke für die ausführliche Antwort!

              Jetzt bin ich klüger!

              Keine Übersprungshandlungen, sondern Beschwichtigungssignale (Calming Signals...)

              • (10) 14.02.12 - 17:23

                Kann beides sein...;-)

                Calming Signals setzt der Hund ein, um aggressives Verhalten seines Gegenüber abzumildern. Übersprungshandlungen zeigt er bei Stress.

                Der Hund, um den es geht, zeigt meiner Meinung nach beides. Zum einen will er beschwichtigen, weil die Moderatorin eine Bedrohung für ihn darstellt, zum anderen zeigt er Übersprungshandlungen, weil er mit der Situation total überfordert ist und Stress hat.

                Viele Güße, Alex

          Huhu,

          um nur ein Beispiel zu nennen ( hab grad nur einen ganz kurzen Ausschnitt geschaut), das ständige Lecken des Hundes spricht für Streß und seine Körperhaltung auch.

          lg

          Andrea

      Ich finde tatsächlich auch das für einen Laien nicht zu erkennen ist das der Hund angespannt ist. Mein Hund hat immer vor lauter Freude so geschlabbert. Ich hätte mich mal grundsätzlich nicht neben so ein Riesenvieh gesetzt (und zwar unabhängig von der Rasse) wenn mich der Hund gar nicht kennt. Vielleicht hätte der tolle Firefighter auch mal was sagen können...aber der kannte sich wohl selber nicht aus.

(15) 14.02.12 - 12:28

Hallo
Zitat
"Etwas später saß meine Tochter auf dem Sofa mit einer Prinzenrolle in der Hand.
Der Hund kam auf sie zu, und hat sich vor sie hingesetzt und angeschaut - weil er natürlich die Prinzenrolle wollte."

In dem Fall muss der Hund klar und deutlich vom Besitzer zurecht gewiesen werden, betteln ist verboten!

Zitat
"Mein Bruder kam dann und hat den Hund weggedrückt. Da hat der Hund wieder angefangen zu knurren."

Klar - bei deiner Schwägerin hatte der Hund Erfolg mit knurren und beißen! Deine Schwägerin war wahrscheinlich erschrocken, hatte die Hand weggezogen.... und der Hund lernte so, sein Fressen zu verteidigen!

Ich gebe dir den Rat, den die anderen schon gaben: Hund und Kind nicht alleine lassen!
Dann dürfte dieser Hund in Gegenwart vom Kind keine Kausachen oder ähnliches mehr bekommen! Gleichzeitig würde ich ihn nur mit der Hand, bzw. aus dem Futterbeutel füttern. Mit Hilfe der Oma kann deine Tochter das auch übernehmen, aber nie alleine!

LG Pechawa

(16) 14.02.12 - 12:32

Hi Du!

Aus der Ferne ist sowas immer schwer... es gibt so viele Kleinigkeiten, die bei so etwas berücksichtigt werden müssen!

Aber als Erstes: Den Hund zu streicheln, wenn er Beute hat, ist etwas ganz anderes, als sich über ihn zu beugen, wenn er BEute hat... das kann durchaus als Bedrohung wahrgenommen werden... "Gut" finde ich ,dass der Hund ja offensichtlich verwant, evor er zubeisst ( wobei es mir eher nach einem Schnappen aussieht, wenn sie nicht zum Arzt musste).

Ansonsten scheint derHund es nie gelernt zu haben, Beute auf Verlangen herzugeben...

Und klar will er den Keks deiner Tochter... würd meiner auch wollen! Aber meiner hat gelernt, dass er sich etwas erst dann nehmen darf, wenn ich zustimme... und Kinder ( wie alt ist denn deine Tochter?) stehen in der Regel immer unter dem Hund in der Rangordnung... allerdings kann man einem Hund sehr wohl beibringen, dass das Kind nicht in seinen Aufgabenbereich fällt, bezüglich Zurechtweisungen etc. ...

Wenn er das nicht gelernt hat, dann kann natürlich Gefahr für deine Tochter bestehen, gebissen zu werden... und auch für alle anderen Menschen, wenn sie -trotz Verwarnung- weiter den Hund bedrängen.

Aber wie gesagt, ich halte ihn nicht potentiell für einen hochgefährlichen Hund, wenn es das ist, was Du meinst...

Erzieherische Massnahmen beim Hund ( Kind ist nicht deine Aufgabe, Beute hergeben etc...) und auch beim Kind ( was sind Warnung des Hundes, Regeln aufstellen etc. ) und offensichtlich auch bei einigen Erwachsenen sollten meiner MEinung nach ausreichend sein... und klar, niemals unbeachtet lassen... Schließlich gibt gibt auch niemand einem Kind Messer und Schere zum spielen, und lässt es damit auch noc halleine...

Ich denke ihr könnt das durchaus hinkriegen, wenn ihr daran arbeitet.

Habt Ihr einen Hundetrainer, mit dem Ihr gut klarkommt? Ansonsten sucht Euch einen ,der Euch auch im häuslichen Umfeld weiterhilft... Je früher Ihr aktiv werdet, um so besser für alle, denke ich. Auch für den Hund bedeutet es in aller Regek eine Erleichterung, wenn er nicht mehr die Verantwortung für Beute etc. tragen muss, sondern sich an klare Regeln halten kann.

Ich wünsche Euch alles Gute, es spricht für Dich, dass Du Dich um dein Kind sorgst, sowohl in der Hinsicht als dass es nicht gebissen werden sollte, aber eben auch weiterhin Kontakt zu dem Hund haben soll.

Alles Liebe und viel Erfolg beim Gespräch mit deinen Eltern,
Z.

  • (17) 14.02.12 - 12:44

    Danke dir für deine aufmunternden Worte.
    Ich muss wohl zugeben, dass unser Hund ein bisschen verwöhnt ist und meine Familie hier einiges falsch gemacht hat.
    Ich suche heute das Gespräch und wir werden hoffentlich gemeinsam eine Lösung finden.
    Meine Tochter ist jetzt 1,5 Jahre alt.

    • (18) 14.02.12 - 14:01

      Hallo!
      Ich würde nicht unbedingt sagen, daß der Hund verwöhnt ist. Ich würde eher sagen, daß Deine Familie es versäumt hat ihm beizubringen, daß die Menschen keine Futterkonkurrenten für ihn sind!
      Erst einmal zum Thema Rangfolge: Ich stehe dem ohnehin etwas kritisch gegenüber, aber in diesem Fall kann ich sie definitiv nicht erkennen.
      Eine Rangfolge findet im eigenen Rudel statt, also in der Familie, die zusammen lebt. Ich muß nun spekulieren, aber ich denke, daß Ihr nicht mit dem Hund unter einem Dach wohnt. Somit gibt es, wenn überhaupt, eine gefestigte Rangfolge nur mit den Personen, die ständig dort leben.
      Ich denke, daß der Hund jetzt ca. 1 Jahr alt ist. Er wird erwachsen und fängt nun an, andere Grenzen/Prioritäten zu setzen. Das hat sich klar dadurch gezeigt, daß er nicht mehr beim Fressen gestört werden will. Daß Deine Schwägerin von dem Hund zurechtgewiesen wurde, ist ganz allein ihre Schuld! Der Hund hat sie eindeutig gewarnt und anstatt jetzt die Finger bei sich zu behalten, wurde unbekümmert weiter gemacht. Und durch ihre Ignoranz hat sie die Sache auch noch verschlimmert, denn nun wurde der Hund gezwungen zum ersten Mal eine Grenze zu überschreiten.
      Ebenso Dein Bruder: Wieso muß er den Hund wegdrücken? Hat er keinen Mund mit dem er dem Hund den Befehl geben kann, daß er weggehen soll?
      Ich denke, daß Ihr mehrere Baustellen habt: Dem Hund beibringen, daß Ihr keine Futterkonkurrenten seid, weiter dürfen Deine Eltern nicht zulassen, daß ihr Hund so bedrängt wird, daß er sich selbst helfen muß um aus dieser Situation zu kommen. Deine Eltern müssen jetzt lernen, den Hund selbst früh genug heraus zu nehmen. Ein Hund wird nicht einfach weggeschoben, sondern er bekommt einen Befehl.
      Deine Tochter darf auf gar keinen Fall mit dem Hund allein gelassen werden! Evtl. können Deine Eltern noch dahingehend mit ihn arbeiten, daß er ein spezielles Sonderleckerli nur von ihr bekommt, damit er Deine Tochter mit etwas unglaublich Tollem verbindet.
      Ach ja, und einen Hundetrainer würde ich Euch auch noch empfehlen. Allerdings jemanden, der nicht nur über Rangfolge, Dominanz usw. mit ihm arbeitet, sondern andere Wege geht.
      Viele Grüße
      Trollmama

      (19) 14.02.12 - 15:41

      Gerade wenn sie noch so klein ist, verstehe ich deine Besorgnis.

      Daher alles erdenklich Gute, für Dich, deine Kleine und den Hund!

      Viel Erfolg heut' abend!

(20) 14.02.12 - 12:37

Ganz wichtig ist es, niemals Kind und Hund unbeaufsichtigt zu lassen. Menschenkinder machen aus Hundesicht viele unerhörte Sachen. Hierbei handelt es sich um normales Hundeverhalten, nicht etwa um eine Aggressionsstörung.

Ein weiterer häufig gemachter Fehler ist es, das Kleinkind zum Hund in eine Rangposition zu drängen. Dies kann nicht gut gehen. Hunde sind nicht dumm. Jeder Hund merkt, dass ein Kind weder intellektuell noch körperlich diese Rolle ausfüllen kann. Die Gefahr ist groß, dass der Hund in einer stillen Minute dem Kind mal zeigt, wo der Hammer hängt.

Wie soll man denn mit dieser Situation umgehen? Die Hunde zeigen es uns selbst. Hat man ein Rudel oder als Züchter mehrere Hunde, so ist zu beobachten, dass die Mutterhündin Ihre Welpen für alle anderen Rudelmitglieder tabuisiert.

Es ist wichtig dem Kind klarzumachen, dass der Hund einen Platz hat wohin er sich zurückziehen kann und absolut sicher vor dem Kind ist. Beim Fressen wird der Hund grundsätzlich in Ruhe gelassen.

Grundsätzlich liegt die Aufgabe jetzt bei der Oma, die den Hund in seine Schranken weisen muss. Der Hund darf nicht die Entscheidung treffen, dass er Dein Kind maßregelt.

Fazit: Kind und Hund ist eine ganz tolle Sache. Wenn Ihr die Spielregeln einhaltet und Hund und Kind nur kontrolliert zusammen lasst, ist die Gefahr nicht groß, dass etwas passiert.

LG

minimöller

  • (21) 14.02.12 - 15:48

    *Fazit: Kind und Hund ist eine ganz tolle Sache. Wenn Ihr die Spielregeln einhaltet und Hund und Kind nur kontrolliert zusammen lasst, ist die Gefahr nicht groß, dass etwas passiert.*

    Absolut!

    (Haha, jetzt habe ich noch die ganz große Klappe, aber wenn wir dann erstmal selber eigenen Nachwuchs haben werde ich hier um Rat bitten... ;-) )

(22) 14.02.12 - 14:52

Der Hund ist grade ein halbes Jahr alt, richtig? Er ist ein halbstarker Drei-Käse-hoch, der schaut, ob man an der Rangordnung im Rudel nicht was drehen kann! Konsequente Erziehung heißt das Zauberwort,...wie bei jedem Hund. Er Maßregelt andere Familienmitglieder. Dazu hat er kein Recht, das muss ihm in solchen Situationen unmissverständlich klar gemacht werden.

  • (23) 14.02.12 - 15:13

    Was ist denn mit der Tatsache, dass er bedrängt wurde, gewarnt hat, aber diese Warnungen ignoriert wurden? Ich denke, noch vor dem Hund, müssen die Menschen, die mit ihm regelmäßig Kontakt haben, einiges zur Körpersprache und zum Sozialverhalten eines Hundes lernen. Jemand, dem es an so grundlegenden Dingen fehlt, kann einen Hund gar nicht entsprechend erziehen.

    Und egal, wie gut die Erziehung ist - bei jedem Hund ist irgendwann die Grenze erreicht, wo er deutlicher wird, wenn seine Grenzen trotz deutlicher Warnungen permanent überschritten werden. Bei dem einen ist diese Grenze früher erreicht, beim anderen später. Mit Problemen in der "Rangordnung" hat das nichts zu tun.

    ***das muss ihm in solchen Situationen unmissverständlich klar gemacht werden***

    Nicht provokativ, sondern ganz ehrlich aus Interesse - wie würdest Du das denn dem Hund klar machen?

    Viele Grüße, Alex

    • (24) 14.02.12 - 15:20

      Wenn ein Hund einen Menschen der isst bedrängt und ein andere Mensch ihn abdrängt, darf er darauf nicht aggressiv reagieren.
      Mein Hund hat heute z.B. meine Mutter gemeint maßrgeln zu müssen, weil sie sich, wir er es empfunden hat, nicht ordentlich benommen hat, weil wir zur Musik etwas rumgehüpft sind. Er fand ihr verhalten nicht angemessen und hat sie maßregelnd angebellt. Ich habe ihn mit einem klaren "Nein" abgerufen und ihn knurrend unterweorfen bzw. aufgefordert sich zu unterwerfen!In meinem Haus maßregelt kein Hund einen Menschen.

      • (25) 14.02.12 - 15:26

        ***ihn knurrend unterweorfen***

        Okay, gut - ich glaube, wir haben so verschiedene Ansichten, dass eine Diskussion nichts bringen wird.;-) Daher belasse ich es jetzt einfach dabei.:-)

        Viele Grüße, Alex

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