Yorkshire Terrier - wer hat so einen Hund?

    • (1) 03.03.12 - 07:25

      Morgen Zusammen,

      wer so einen hat - erzählt mir mehr davon!

      Wir haben so einen ins Auge gefasst als Zweithund #schein. Bisher haben wir uns nicht mit so kleinen Rassen auseinandergesetzt. Habe zwar inzwischen schon etwas darüber gelesen, wäre aber schön, wenn mir jemand reale Erfahrungen berichtet.

      LG
      Caro

      • Guten morgen,

        ich habe seit Ende Dezember eine alte Yorki Dame als Pflegehundchen bei mir

        http://omihunde-netzwerk.forumieren.com/t1066-lilly-115-jahre-zur-notfallpflege-in-nrw

        und kann nur Gutes zu dieser Rasse sagen, gut meine Erfahrungen beziehen sich jetzt nur auf eine kurze Zeit und ich war nie ein Freund dieser Rasse, aber musste meine Meinung schnell revidieren.

        Sie ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse, sehr spielfreudig, hat Katzen zum Fressen gern und passt gut auf ohne ständig zu kläffen, das macht sie nur wenn sie was zu sagen hat.

        In meinem Haushalt wohnten noch zwei Hundekonzentrate und die gewissen Vorurteile, die diesen Hunden entgegen gebracht werden, kann ich nicht bestätigen, sie sind ganz Hund wie andere auch, nur halt in konzentrierter Form .

        Viel konnte ich dir zwar wahrscheinlich nicht helfen, aber mein Daumen geht hoch für Hunde in kleiner Ausgabe, egal ob Mischling oder Rassehund, natürlich bevorzugt über eine seriöse Tierschutzorga, wie zum Beispiel Omihude oder aber http://vivalahund.de/unsere-hunde/max-2

        http://vivalahund.de/vermittlung/unsere-hunde

        tierliebe Grüße coonic

        Hi,

        Bekannte von mir haben einen Yorki. Er ist etwas größer und robuster als diese ganz kleinen Minis (wiegt ca. 6 kg). Er ist ein wirklich lieber Kerl vom Wesen her, manchmal nur ein wenig aufgedreht. Das liegt aber wohl daran, dass mit ihm fast ausschließlichlich nur kleine Runden (max. 5-10 Minuten) gegangen werden und er sonst nur in den Garten darf.. Nach der Devise "Der braucht nicht mehr Bewegung!" #aerger.. Meiner Meinung nach totaler Blödsinn! Auch kleine Hunde müssen genügend Auslauf bekommen, also zusätzlich zu den kleinen Runden mindestens einmal am Tag nen richtig langen Spaziergang machen, wo sie richtig Hund sein dürfen. Also mal übers Feld fetzen und auch dreckig werden.

        Wenn du dir einen guten Züchter suchst und deinen Yorki wie jeden anderen Hund auch behandelst, also ihm genügend Auslauf und insbesondere Erziehung bietest, kann er ein toller Familienhund sein! Du musst nur dran denken, dass die Fellpflege etwas aufwendig sein kann, wenn du ihn nicht kurzscheren lässt.

        LG

        • Hallo,

          danke!

          Nein, ich suche keinen Züchter. Da sitzt so ein goldiges Teilchen nämlich im Tierheim. Anders wäre ich auch niemals auf den Trichter gekommen uns so ein Miniteil zu holen...aber man sollte ja niemals nie sagen!

          Das mit dem Auslauf ist klar. Wir müssen eh täglich über 1,5 Stunden aufs Feld oder im Wald mit dem Großen. Da geht er natürlich mit und hat so seinen Auslauf. Abends machen meine Kinder und ich täglich noch einen Spaziergang, da würden dann auch noch ein Mal beide mitkommen.

          Im Garten ist er dann auch immer mit, wenn wir alle draußen sind. Im Sommer den ganzen Tag. Dort kann er sich auch noch weiter austoben - sein Kumpel wäre ja da und in unserem Haus leben meine Eltern noch mit, die auch einen Junghund haben...

          LG und danke Dir!
          Caro

      Hallo Caro,

      wir hatten früher einen in der Familie. Er ist 15 Jahr alt geworden.
      War ein ganz normaler, also nicht ganz mini oder auch nicht sonderlich groß.

      Sehr robustes Tier. Kaum krank. Und sehr angenehm als Familienhund.
      Hatte ein halbes Jahr vor sein Tod mit einem Herzfehler/Epilepsie zu kämpfen, aber bis dahin war er topfit.

      Aber eben ein Terrier ;-)
      Konnte ganz schon giftig werden und hätte den Postboten am liebsten auseinandergenomen. War auch nicht unbedingt ein Freund kleiner Kinder.

      Trotzdem nur zu empfehlen, wenn man die ganz kleinen Rassen liebt.

      LG
      Katie

      Hallo Caro,

      wir haben eine große Yorki-Hündin (knapp 10 kg #schein ) und ich möchte sie nicht mehr missen. Allerdings von klein auf, so dass ich von vornherin auf die Bellfreudigkeit dieser Hunde Einfluss nehmen konnte.

      Sie ist ein super Kumpel, total lieb zu unserem Sohn und Besuch insgesamt. Hat auch wenig Probleme mit anderen Hunden, es sei denn, diese sind dominant, dann kann sie auch ganz schon rumzicken. Gebissen hat sie sich noch nie. Ist alles total im Rahmen. Unser Sohn darf schon sehr viel und sie will auch immer mittendrin sein. Am liebsten möchte sie das gesamte Rudel kontrollieren #augen und beisammenhalten. Sie ist sehr verschmust. Ansonsten ist sie ein normaler Hund, also kein Schoßhündchen. Möchte auch draußen nicht auf den Arm. Allerdings haben wir jetzt einen Jogger für 2 Kinder und da sitzt sie dann schon mal wie eine Prinzessin neben meinem Sohnemann drin :-)

      Es ist ein Terrier, das darf man nicht vergessen. Sie sind sehr Willensstark.

      Schwierig ist es sicherlich bei diesen Rassen, wenn man sie aus dem Tierheim holt, weil man nicht weiß, wie sie so drauf sind oder Erfahrungen gemacht haben.

      Meine dreht z.B. total ab, wenn jugendliche Radfahrer an uns vorbeirasen. Das hat aber auch seinen Grund. Sie wurde schon von einem ca. 14 jährigen Fahrradfahrer im Vorbeifahren ganz heftig getreten #aerger und seitdem möchte sie diesen kleinen "Stinkern" halt immer gehörig ihre Meinung sagen #zitter

      Du hast aber doch sicherlich die Möglichkeit, den Hund vorher gut kennenzulernen und Spaziergänge zu machen oder?

      Lg nic

    • wir hatten 11 jahre einen yorki rüden.

      ein prima kerl, sehr schöner familienhund, zu allen und jeden lieb, immer positiv eingestellt ;-)

      aber er war eben auch ein kleiner typischer terrier der gerne im mittelpunkt steht, der gut zum kläffen neigt und der ein ausgesprochener wachhund ist. er hat schon gebellt bevor es an der tür geklingelt hat.

      er hatte eine laute stimme beim bellen, viele hätten nicht gedacht dass ein so kleiner hund so laut bellen kann.

      er war trotz seiner "terrier macken" ein angenehmer und lieber zeitgenosse, er sollte aber konsequent erzogen werden.

      hi caro,

      wir hatten zwei yorki rüden, einen etwas kleineren und einen größeren (5 kg).
      sie sind beide sehr alt geworden...knapp 15 und 14 jahre.
      mit rassetypischen krankheiten hatten wir nie zu kämpfen, ausser dass der eine
      eine patellaluxation hatte, die wir sehr erfolgreich operieren ließen.

      was das kläffen angeht, hatten wir überhaupt keine schwierigkeiten, sie haben das beide nicht getan.
      es sind absolut robuste und vollwertige kleine persönlichkeiten, die einem großen hund in nichts nachstehen.
      lauffreudig, überaus gelehrig und gutmütig. sie haben auch größere wanderungen problemlos gemeistert und der eine hat sogar ein begleithundeprüfung mit bravur bestanden.
      es steckt allerdings in jedem yorki das echte terrierblut, das kommt gelegentlich zum vorschein.....bei unserem *großen* war das z.b. der fall, wenn es um mäuse ging, da gab es keine gnade ;-), aber das liegt ja in ihrem ursprung.

      jetzt haben wir zur zeit einen chihuahua, zu dem wir quasi auf umwegen gekommen sind. es ist ebenfalls ein super lieber kleiner kerl, aber im gegensatz zum yorkie ein enormer kläffer, wofür ja diese rasse auch bekannt ist.

      ich würde mich jeder zeit wieder für einen yorki entscheiden. das fell haben wir bei unseren kurz gehalten, weil wir es einfach für pflegeleichter hielten, aber das ist halt
      reine geschmackssache......
      hüten sollte man sich allerdings vor solchen mini züchtungen, finger weg davon.

      alles in allem ein kleiner hund ganz groß.

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