Unser Beagle... Ich könnte ihn so langsam...

    • (1) 05.03.12 - 15:11

      Hallo ihr Lieben,

      sonst lese ich still mit, aber diesmal brauche ich doch mal den ein oder anderen Rat... Wir haben einen Beagle, der im Oktober 5 Jahre alt wird. Bekommen haben wir ihn mit 11 Wochen. er stammt aus schlechter Haltung, hatte von Anfang an riesige Probleme mit Männern und Fremden...

      Wir sind von Anfang an mit ihm auf den Hundeplatz, in die Einkaufsstraße etc, damit er sich an sowas gewöhnt. Eine Weile ging alles gut. Dann kamen immer und immer wieder Phasen, wo es ausartete und wir öfter überlegten, ihn abzugeben. Immer wieder haben wir gesagt, wir schaffen das, er bleibt bei uns, wir können das nicht einfach über`s Herz bringen!

      Aber mittlerweile reicht es einfach!

      Wir sind im September letzten Jahres umgezogen von einer 3 Zimmer Wohnung in ein Haus mit Garten! So schön, so gut. Die erste Zeit, alles wunderbar! Irgendwann fing er dann an, dass er im Wohnzimmer auf die Couch sprang und kläffend am Fenster hing, sobald sich draußen etwas bewegt hat. Nach vorn ist die Hauptstraße, also Verkehr, Fußgänger, etc. Macht er das nicht, steht er in der Küche an der Terrassentür und kläfft sich da einen zurecht, nach hinten rau sist der Garten, daran angeschlossen ein kleiner Feldweg, wo eben auch mal öfter Hunde hergehen oder eben nur so Spaziergänger!

      Sperre ich ihn aus dem Wohnzimmer aus, wenn wir beispielsweise nicht da sind, zerkratzt er uns die Tür! Mach eich die Küchentür zu, ebenso... Er kommt morgens, nachmittags und abends raus, am WE meist noch nachmittags ins Feld, wo er richtig toben kann. In den Garten kann ich ihn alleine nicht mehr lassen, weil er ungeheuren Lärm macht, wenn zum Beispiel ein Nachbar draußen ist oder eben jemand oben am Zaun hergeht.

      Außerdem bellt er auch so, sobald er draußen etwas hört und sei es nur eine Tür von einem Auto... Das war vorher nicht, zumindest nicht so extrem! Wir wissen nicht mehr weiter! Im April kriegen wir unser zweites Kind und wir möchten ihn ungern abgeben, aber es hilft nichts mehr gegen das bellen etc!

      Wir haben schon alles versucht, ihn von der Couch fernzuhalten und vom Fenster, am Anfang stört es ihn, dann ignoriert er es einfach! Selbst eine Blechdose mit Nägeln drin, stört ihn nicht mehr, obwwohl er da anfangs so angst vor hatte!

      Weiß jemand von euch noch einen Rat???

      Der Hundetrainer meint, wir sollen ihm Zeit geben, wie lange denn noch????????

      Danke euch, Steffi

      • Hallo,

        wie wird er denn ausgelastet? Beagel sind ja nunmal Hunde die Arbeit brauchen, auch Kopfarbeit. Bekommen sie das nicht suchen sie sich beschäfftigung, das hat er grad gemacht indem er Fußgänger verbellt.

        Was macht euer Hundetrainer denn sonst außer zu sagen er braucht Zeit #kratz ich mein September ist ja nun schon ein paar Tage her, klingt für mich wenig professionell bzw. ich würd sagen er weiß nicht weiter, daher würde ich mich nach einem anderen Trainer umschauen. Zudem muss der Hund echt Kopfarbeit bekommen. Suchtraining, Denktraining aber auch an Auslauf sollte es nicht mangeln.

        LG

        Du hast zwar recht wenig Infos geliefert aber mir scheint der Hund überhaupt nicht ausgelastet.
        Wie sieht denn Euer "morgens, nachmittags und abends raus" genau aus? Sind das Pinkelrunden an der Leine oder eine rasseentsprechende Auslastung?

        Gruß,

        W

        Also je nachdem was mein Mann für Schicht hat, gehen wir morgens zwischen 15 und 45 Minuten raus. Wenn ich alleine bin, eben nur kurz, weil ich wegen vorzeitiger Wehen nicht mehr viel machen soll und mit ziehendem Hund und Kleinkind ist das alles gar nicht so einfach... Mittags, wenn die kleine im Bett ist, gehe ich mit ihm raus und spiele mit ihm mit der Angel und dem Futterbeutel... Meist so 20-30 Minuten... Wenn mein Mann da ist geht er raus, meist so eine Stunde mal mehr mal weniger...

        Abends noch mal ca. eine Stunde, wenn er da ist, bin ich alleine gehe ich ca 15 Minuten und mein Mann, wenn er von der Schicht kommt noch mal 15 bis 30 Minuten...

        Trockenfutter bekommt er nicht mehr im Napf, sondern in einer Flasche, in die wir Löcher geschnitten haben. Die rollt er dann eben so lange bis er alles raus hat und es macht ihm auch Spaß... Je nachdem was sonst so ist, setzen wir uns auch mi tihm hin, lassen ihn Pfötchen geben, Rolle machen, er macht "tot" auf Kommando, Becher Spiel, Leckerechen suchen im Garten und im Haus...

        • Mal ehrlich - ich weiß nicht ob ich was anderes lese als die anderen, aber für mich hört sich das nicht nach wenig Auslastung an. Ich hatte zwar noch nie einen Beagle, aber ich kenne Leute, die mit ihrem weniger machen ohne dass er auffällig wird.

          Ich finde die Tipps von pechawa am Nützlichsten. Ich würde sogar mal überlegen, ob du ihn an eine Flugbox gewöhnst, damit er mal richtig abschalten kann. Er sieht dann dass jetzt keine Action mehr angesagt ist und kann vielleicht mal abschalten. Er hört sich irgendwie überdreht an.

          Vielleicht bringt es auch was wenn du ihm Magnesium gibst. Ich hab zwar gehört, dass man das bei Hunden nicht überdosieren kannst, aber vielleicht fragst du trotzdem noch den TA.

          Dein Hundetrainer hört sich für mich eher so an als ob er mit seinem Latein am Ende sei.

          • Hattest du denn schon mal einen Jagdhund?
            Kennst du das, wenn sie nicht ausgelastet sind?

            Wenn nein, dann frag ich mich wie du sagen kannst der ist überdreht?

            Lieben Gruß

            • Bist du irgendwie giftig oder hab ich das in den falschen Hals gekriegt?

              Wir hatten mal einen Jagdhund, aber der war nicht überdreht.

              Ich kenne genügend Hunde die nicht ausgelastet sind, was sich darin äußert, dass sie unter Umständen viel bellen oder schlecht zur Ruhe kommen.

              • Sollte nicht giftig rüber kommen, beim schreiben kann man ja schwer den Ton heraus lesen ;-)

                Naja aber meist äußert sich das aber so und wenn man sich die Zeiten anschaut dann sieht man das es recht wenig ist, wie sie ihn beschäftigt!
                Zb les ich auch nichts von Hundefreunde, das ist wichtig, so toben sich die Hunde auch allein aus..

                LG

      Beagles sind richtige "Frontschweine" die viel Beschäftigung benötigen, und sich diese nunmal selbst suchen wenn sie nicht gefordert werden.

      Als "Anfängerhund" in meinen Augen absolut ungeeignet, da sie zwar absolut sanfte und liebe Hunde sind, aber einen tiefgehenden Bezug brauchen.....sei es zu einer Person oder zu einem zweiten Hund.

      Zudem sind Beagles richtige Laufwunder.....dreimal am Tag kurz raus lassen reicht da leider bei weitem nicht aus. Da muss von Eurer Seite aus viel mehr kommen !

      Bei übermäßigem Bellen hilft wirklich nur konsequente Erziehung .... evtl. mit dem "Schnauzengriff" von oben mit dem Du ihm einfach mal den Schnabel für einige Sekunden zu hältst...egal wie sehr er pienzt und weg will.....gefolgt mit einem deutlichen "NEIN" oder "AUS".

      Bellen hat immer einen Grund, und oftmals ist es schlicht und ergreifend Angst....vor Fremden Leuten und Geräuschen, oder vor dem alleine sein....nicht mehr und nicht weniger.

      • >>Bei übermäßigem Bellen hilft wirklich nur konsequente Erziehung .... evtl. mit dem "Schnauzengriff" von oben mit dem Du ihm einfach mal den Schnabel für einige Sekunden zu hältst...egal wie sehr er pienzt und weg will.....gefolgt mit einem deutlichen "NEIN" oder "AUS".<<

        Wenn das helfen würde, würde mich das sehr, sehr wundern. Das einzige, was Du damit erreichst, dass sich Dein Hund noch mehr veräppelt fühlt, weil Du als Herrchen nicht mehr auf dem Kasten hast, als den Hund mit einem simplen Dominanzsignal zu deckeln.

        Der Schnauzengriff ist eine der großen Absurditäten in der Hundeschule. Es ist albern und absurd, einen erwachsenen und mit einem Schnauzengriff zu maßregeln. Ich oute mich an dieser Stelle als "Anti-Schnauzen-Greifer". Ich bin keine "Mutter-Hündin" und bilde mir weder ein, den richtigen Zeitpunkt für einen Schnauzengriff zu kennen, noch den richtigen Druck auszuüben. Ich bin nämlich nur ein Mensch.

        Mit Fairness hat das nichts zu tun und mit Vertrauen, Bindung und Sicherheit erst recht nicht.

        LG

        Minimöller

        • Und was würdest Du ansonsten tun um das in den Griff zu bekommen?

          Der Griff ist bei den ersten paar mal durchaus für das Tier spürbar...nicht schmerzhaft.....später dann reichen Geste und Wort.

          • Ich persönlich stufe den Schnauzengriff als körperlichen Übergriff auf ein empfindliches und äußerst sensibles Körperteil des Hundes, nämlich den Fang, ein.

            Im Zusammenleben von Hunden mit Welpen habe ich noch nie eine Hündin gesehen, die ihren Jungen in den Fang beißt – noch nie! Im Gegenteil, die Hündin ist zumeist äußerst geduldig und ihren Nerven weitaus strapazierfähig. Es gibt ein "Über-den-Fang-Greifen". Es ist jedoch eher ein sanftes, nachdrückliches "Stupsen", wenn die erste ebenfalls sanfte Verwarnung oder der Versuch des Abdrängens der Welpen, z. B. von den Zitzen nicht ausreicht.

            Das Problem der Theardschreiberin liegt ganz woanders. Da sind - meiner Meinung nach - massenhafte Störungen in der Bindung, in der Grunderziehung und in der Auslastung vorhanden. Wie halt so oft, wenn kleine Kinder (und bald noch ein Baby) im Hause sind.

            Das Bellen vor der Türe oder dem Fenster ist nur der Tropfen auf den heißen Stein. Ich glaube, da bedarf es viel mehr, als nur simple Dominanzsignale - zumal der Hund selbst bei der Rütteldose schon abgestumpft ist.

            Mit so einem Tier muss richtig gearbeitet werden. Der darft nicht so nebenher laufen. Das rächt sich sehr schnell.

            LG

            minimöller

            • Um die Jungen zurecht zu weisen, sind sanfte aber spürbare Bisse in die Schnauze durchaus zu beobachten.....egal ob Haushund, oder bei Wildhunden(arten) bis hin zu Wölfen....ob Du das nun als "stupsen" bezeichnest oder nicht.....es ist ein Biss.

              Nichts anders passiert beim Kontrollgriff an die Schnauze.

              Der Tragebiss im Nacken sieht auch nicht gerade lieb aus, tut den Kleinen aber nicht weh.

              Bei der Einschätzung des Problems liegst Du in meinen Augen richtig, aber ich hatte Dich wegen einer konkreten Lösung gefragt.....nicht um lapidare Umschreibungen gebeten. Dass mit dem Tier gearbeitet werden muss versteht sich von selbst.

              Bei einem absoluten Bellhund kommst Du sonst nicht weit.

              So eine Rütteldose ist übrigens sinnlos, da jedes Tier sich an immer wieder durchgeführte Lärmreize gewöhnt und sehr schnell nicht mehr darauf reagiert.

              • Du möchtest also von mir eine ganz konkrete Lösung? ;-)

                Tja, wenn ich die hätte, würde ich jetzt nicht hier im Büro sitzen sondern meine eigene Hundeschule aufmachen...

                Wenn der Hund "nur" das Problem des Bellen hätte, würde ich mir auch ne Box schnappen - Decke drüber, und gut ist. Aber das ist wohl kaum die Lösung des Kernproblems, oder? Denn der Hund pöbelt ja auch im Garten rum.

                Wenns also meiner wäre, würde ich:

                * sobald er ramentert, ihn in die Box verfrachten. Wenn er Ruhe gibt, wir belohnt. Bis das klappt, vergehen wahrscheinlich gefühlte 2,8 Mio Male und dann stellt sich die Frage, wer die besseren Nerven hat.

                * ihn im Garten nicht unangeleint rumlaufen lassen. Sobald er pöbelt, verschafft er sich sein eigenes Erfolgserlebnis. Ich würde ihn nur mit Schleppleine laufen lasse, beim kleinsten Murks wird Hundi ins Haus gebracht. Kommentarlos und zügig. das ganze bestimmt 7,8 Mio mal.

                Joa, da wartet ganz schön Arbeit auf jemanden.

                LG

                minimöller

            Das Problem ist doch nicht allein das Bellen.
            Der Hund pöbelt auch draußen, kann nicht allein bleiben, zieht an der Leine....
            Da kannst Du sein Gekläffe auf dem Sofa 100 mal per "Schnauzengriff" abwürgen und es ändert sich nichts, wenn nicht grundlegend etwas an der Haltung geändert wird.

            Gruß,

            W

(21) 05.03.12 - 18:14

ach ja, die beagle. ich hatte auch mal so einen.

es klingt, als waere der hund einerseits nicht ausgelastet und andererseits nicht voll untergeordnet.

beagle sind ganzschoene sturkoepfe, die einem das alphatier nicht so leicht zustehen. wenn der hund also in irgendeiner weise merkt, dass er dinge bestimmen kann, dann artet es ganz leicht in einer monster klaefforgie aus.

als erstes wuerde ich den hund mal von oben bis unten durchchecken lassen. bei unserem beagle lag der wahnsinn schlicht daran, dass er wahnsinnige schmerzen hatte und deswegen immer unter strom stand. als unser jetztiger hund anfing sich ganz komisch zu benehmen, lag es im endeffekt auch daran, dass er an einer autoimmunkrankheit leidet und schmerzen hatte.

ausserdem wuerde ich euch raten, euch einen hundetrainer zu suchen, der ein ausgebildeter verhaltensterapeut ist. euer hund braucht wahrscheinlich keinen trainer (die meissten beagle sind so schlau, dass sie befehle sehr schnell verstehen ob sie sich dran halten, ist die andere frage), sondern ihr braucht jemanden, der euch beibringen kann, wie ihr dem hund vermittelt, was ihr von ihm wollt. das macht einen riesigen unterschied.
das kostet zwar in meine rerfahrung eine ordentliche stange geld (unser therapeut hat fuer 2 1/2 stunden 220 euro berechnet), aber wenn der groschen faellt und man den dreh raus hat, kommt man sich vor wie der hundefluesterer.

bei unserem beagle war es irgendwann einfach leider so schlimm mit seiner krankheit, dass er eingeschlaefert werden musste (der arme dicke, das tut mir immernoch in der seele weh), aber unseren windhund kann ich inzwichen aus voller fahrt, wenn er etwas zum jagen sieht, abrufen, etwas was angeblich kaum moeglich ist. da war das geld wirklich gut investiert!

solltet ihr aber alles ausprobieren und trotzdem nicht klarkommen, dann wuerde ich mir zumindest die hilfe eines hundetrainers, oder tierarztes suchen, um dem hund eine neue familie zu suchen, die dann auch mit dem hund wirklich gut klarkommt und die noetige beagle erfahrung hat. es bringt ja nichts, wenn ihr ihn jemand anderem gebt, der dann auch nicht klarkommt und im endeffekt macht der hund 5 familien durch und landet im tierheim. es bringt ja eurem hund nichts, wenn er total ueberforderte besitzer hat und er dann total freidreht, aber ihn einfach loswerden will ja auch keiner.

viel glueck, aber ich glaube echt, dass mit ein bisschen hilfe und umstellung noch einiges bei euch zu machen ist!

(22) 05.03.12 - 18:22

Hallo,

euer Hund hat sich selbst zum Wachhund ernannt!
Auslastung ist eine Sache, aber du kannst den Hund soviel auslasten, wie möglich - solange er es als seine Aufgabe sieht, SEIN Haus zu bewachen, solange werdet ihr das Problem haben! Und was noch doller ist: du und deine Familie, ihr seid seine Untertanen!
Das sieht man daran, dass er euch ignoriert und sogar mit der Blechdose nicht zu beeindrucken ist!
Wenn ihr ihm noch länger Zeit gebt, dann wir euer Problem immer schlimmer werden, du sagst ja selbst, das Problem sei immer schlimmer geworden!
Viel Zeit bis April ist nicht mehr und am schnellsten würde es gehen, wenn ihr einen GUTEN privaten Hundetrainer ins Haus nehmt!
Einen Tipp kann ich euch geben: damit der feine Herr endlich mal einsieht, dass er nicht länger der feine Herr ist, würde ich all seine Privilegien streichen. Nix Couch, nix Bett, nix Futter aus dem Napf.
Ich würde den wirklich mal 1 Tag fasten lassen und ab dann nur noch aus dem Futterbeutel füttern. Ideal wäre es, wenn er apportiert und ihr das Füttern in eure Spaziergänge einbinden könntet. So lernt er, existentiell von euch abhängig zu sein!
Im Haus würde ich ihn in das ruhigste Zimmer bringen, wo er nicht die Kontrolle übernehmen kann - solange er alleine ist.
Wenn ihr dabei seid, kann er sich frei im Erdgeschoss bewegen und dann müsstet ihr ihn beobachten. Sobald er kleinste Anzeichen zeigt, müsst ihr ihn sofort korrigieren. Sofort auf seinen Platz schicken, bzw. mit "nein" ihn von seinem Bellen abhalten.

Das muss man nicht mit Gewalt tun, sondern einfach nur mit Autorität - evtl. mit einer Wasserspritze!

Das klappt nur, wenn euer Hund ausgelastet ist, sprich einmal täglich mindestens 1 Stunde laufen, Schnüffelspiele draußen, Spielen mit anderen Hunden.
Und dann noch wenigstens 2 kleine Gassigänge `a 20 - 30 Minuten.
Evtl. auch Reizangeltraining im Garten!
Viel Glück!

LG Pechawa

Hallo,

Ein Beagle ist ja normalerweise als Meute/Jagdhund gezüchtet und wurde nicht als Familienhund gezüchtet. Ich denke euer Beagle steckt das noch "in den Knochen" und er ist total unterfordert.

Er braucht viel Auslauf,viel Bewegung. Denkaufgaben können auch Helfen, versuch es doch mit Hundesport..
Auch Artgenossen sollte man nicht vergessen, wie gesagt, sind ja eigentlich Meutehund.

Ich habe auch einen Jack Russel, daher weiß ich, das diese Tiere eine harte Hand brauchen (nein ich meine keine Schläge), aber sie müssen zurecht gewiesen werden, DU bist der Chef und nicht dein Hund. Ich denke das habt ihr auch nicht all zu sehr "geübt"
Mit viel Geduld bekommt ihr das schnell wieder raus.

Aber in den Medien kam mal ein Bericht, von Hütte und Jagdhunde, wenn man die nicht genug fordert, suchen sie sich eine Aufgabe, so kann ein Border Collie auch zum Beispiel mal schnell aggressiv werden. Und deiner hat sich die Aufgabe gegeben, das Haus zu bewachen..

Ich denke da seid ihr selber Schuld.

Und bei dem Satz

*Wenn ich alleine bin, eben nur kurz, weil ich wegen vorzeitiger Wehen nicht mehr viel machen soll und mit ziehendem Hund und Kleinkind ist das alles gar nicht so einfach...*
Seh ich schwarz für eure Zukunft, es tut mir leid das du vorzeitige Wehen hattest, aber wenn du jetzt schon keine Zeit hast um deinen Hund genügend Auslauf und Bewegung zu bieten, wie willst du das mit einem Kleinkind UND einem Baby machen?

LG

Hallo,

viele Tipps wurde ja schon gegeben - dass ihr euch nochmals professionelle Hilfe sucht, halte ich für essenziell! Wir haben ebenso einen Beagle-Sturkopf daheim, aber im Dachgeschoss bietet sich das Nachbarn anbellen einfach nicht an ;-)

Zudem kann ich mir vorstellen, dass euer Hund insbesondere an den Tagen, an denen Dein Mann ungünstig arbeitet, zu wenig ausgelastet wird.

Habt ihr nicht die Möglichkeit, "Hundefreunde" zu euch in den Garten einzuladen? Durch das gemeinsame Spielen sollte er danach deutlich ruhiger sein. Unser Zwerg schnarcht jedenfalls nach solchen Treffen stundenlang zufrieden vor sich hin und er ist erst zwei Jahre alt.

Hauptsächlich möchte ich euch aber Mut machen, nicht aufzugeben!

Liebe Grüße!

Hmm, ich denke euer hund ist nicht ausgelastet und hat selbt entschieden der absolute Herr im Haus zu sein...

Das du vorzeitige Wehen hast ist absolut Müll.
Aber dann denke dir was anderes aus wie du den Hund auslasten kannst.
Ihr habt einen Garten, also spiele dort mit ihm, werf ihm den Ball hin und her, mach Suchspiele mit ihm geh mit ihm die Kommandos durch, holt oder baut dir Denkspielzeug.

Laste ihn richtig aus.

Futter würde ich ihm auch nicht mehr nur aus der Flasche geben sondern ihn dafür arbeiten lassen und es ihm aus der Hand geben.

Mit dem Bellen, sofort untersagen und auf seinen Platz schicken.
Wenn er draußen Theater macht muss er rein und auf seinen Platz bis du ihm erlaubst aufzustehen.

Er kann nicht mehr alleine sein, dann versuche es mit einer Hundbox.

So, mehr fällt mir nicht ein.

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