Muss ein hund teuer sein? eure Meinung ist gefragt! Umfrage

    • (1) 12.03.12 - 13:38

      Hallo ihr lieben ;-)

      Wir wollen uns bald wieder einen Hund anschaffen, einen Yorkshire Terrier.

      Und wie es nun so ist schaue ich ab und zu die ganzen Kleinanzeigen vom Tiermarkt durch, im Internet und auch in der Zeitung. Einfach erstmal "interessehalber"

      Nun gibt es recht viele Züchter die beim Preis gerne um den "heissen Brei" reden d.h. es wird oft betont dass man keine Billighunde züchtet, dass es ein hoher Aufwand ist, viele Kosten verursacht und das Preisanfragen unerwünscht sind.

      Ich kann das schon nachvollziehen aber dennoch interessiert mich als Interessent ja einfach auch ein stückweit der Preis denn man muss sich dass Tier ja auch leisten können und ein paar hundert euro sind ja auch ein gewisser Unterschied.
      Zudem wirkt es aus mich menschlich gesehen etwas unsymphatisch wenn ständig darauf hingewiesen wird dass der Preis keine Rolle spielen sollte und das Anfragen erst garnicht beantwortet werden.

      Nun verlangen viele Züchter für einen Yorki Terrier zwischen 900 und 1400 euro.

      Ich hab mal eine Züchtern aus dem Nachbarort gefragt, sie sagte es kommt darauf an ob Hündin oder Rüde, wobei die Hündinnen teurer sind (kann ich nachvollziehen) und dass es dann noch darauf ankommt ob die Vorfahren Champions sind etc.

      Nun, aber letztendlich interessiert es mich als normalen Halter ohne jegliche Zuchtabsichten nicht wie viele Preise die Eltern und Großeltern des Hundes gewonnen haben oder nicht und auch nicht ob der Hund zu 1000% dem Rassestandart entspricht oder ob er kleine Schönheitsfehler hat (wie z.b. beim Yorki ein Knickohr ;-) )

      versteht ihr was ich meine?

      Und dann frage ich mich auch ob dieser hohe Kaufpreis wirklich gerechtfertigt ist?
      von der reinen Uberlegung her würde ich denken dass ein größerer Rassehund mehr kosten müsste schließlich verursacht er und das Muttertier alleine schon von den reinen Futterkosten mehr kosten als eine Kleinhundrasse.
      aber oftmals ist es ja andersrum, gerade für die Kleinhunderassen wird mehr geld verlangt.

      auch gewisse Mischlinge sind vom Preis her hoch im Kurs. Cavapoo, Maltipoo und wie sie noch alle heißen (mit Pudel wird wohl so einiges gekreuzt)
      Früher kannte ich es so dass Mischlinge eher günstig zu haben sind aber heute wird für einen Mischling ja auch locker 800 euro verlangt, ist dies gerechtfertigt?

      und dann gibt es ja noch die sogenannten günstigen Hunde, hierbei rede ich nicht von Welpen aus Polen oder vom Händler oder von Welpen die schlecht aufgewachsen sind sondern von "Hobbyzüchtern" aus Deutschland, wo die Welpen normal mit im Haus aufwachsen, bestens sozialisiert sind und liebevoll umsorgt werden, das Muttertier kann man selbstverständlich sehen.
      Sind solche Welpen unbedingt schlechter? Muss es zwingend der Welpe für 1000 euro sein? Heißt dass automatisch dass diese Hunde besser sind?

      Wir waren mal bei Leuten die Züchten Windhunde (anerkannt, mit papieren etc) und sie hatten mal einen Wurf Möpse, für diese wollten sie 550 euro und ehrlich, die Tiere sind bestens aufgewachsen, hatten viel Auslauf, die Leute kannten sich bestens aus und es waren die schönsten Möpse die ich seit langen gesehen habe, freiatment und etwas hochbeinig. keine kurzbeinig gezüchteten Plattnasen für die locker 1000 euro verlangt werden. beide Elterntiere waren anzusehen.

      und da frage ich mich, warum müssen diese Tiere schlechter sein? Warum wird immer so darauf gepocht dass ein Rassehund teuer sein MUSS?

      Sollte man sich nicht eher ansehen wie die Hunde aufwachsen? wie das Umfeld ist, dass man die Elterntiere sieht und das man die Welpen auch mehrmals besuchen kann.
      Ist es hierbei denn so wichtig dass der Hund teuer ist weil seine Vorfahren irgendwelche Champions waren was mich als normalen Halter eh nicht so interessiert?

      Sicherlich gibt es unter den vielen "Hobbyzüchtern" auch schwarze Schafe aber es gibt doch eben auch einige wo die Hunde bestens aufwachsen und bestens sozialisiert sind und wo das Umfeld einfach passt.

      Müssen diese Hunde schlechter sein?

      Mich würde eure Meinung interessieren, wie seht ihr das? habt ihr Erfahrungen?

      wenn möglich sachlich ;-)

      • (2) 12.03.12 - 13:54

        Hallo

        Meine Meinung ist, du kannst mit einem teuren Hund genauso Pech oder Glück haben wie mit einem billig Hund.

        Ich habe eine Jack russel Terrier als er 12 Wochen alt war von einer Familie gekauft die ihn nur kurz hatte weil ihre Tochter ihn dann nicht mehr wollte. Sie hatten ihn irgendwo ( In Deutschland) auf einem Bauernhof gekauft. Ich hab 200 euro für ihn bezahlt.

        Laut Tierarzt ist er reinrassig, zumindest sieht er so aus.

        In den fast 9 Jahren die ich ihn habe war er noch nie richtig krank. Ok er verträgt kein normales Hundefutter aber das ist das einzige.

        Ich finde nicht das es immer teure, reinrassige sin müssen.

        Lg

        (3) 12.03.12 - 14:05

        Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit "billigen" Hunden. Meine erste Hündin kostete 50 Mark, ihre Mutter war eine wertvolle Huskyzuchthündin, der Vater der Bauernhofhund von gegenüber, entstanden durchs Zwingergitter....
        Sie war 17 Jahre lang eine wunderbare, treue Gefährtin.

        Unser Zweithund war ein Samojeden-Malamute-Mix, Hobbyzucht, in einer Familie mit Kindern, Katzen, Vögeln, Kaninchen aufgwachsen, ein absolut unerschütterlicher Hund. Wir bezahlten 250 Euro, inkl. Impfungen usw. Er starb leider erst 9jährig an Nierenversagen, war jedoch bis am Vortag seines Todes immer gesund und munter.

        Nun haben wir eine ehemalige Strassenhündin aus Spanien, Podenco-Dalmatiner-Mix, bezahlt haben wir 250.-Euro für Schutzgebühr, Kastration, Impfungen und Reise, auch sie ein wunderbarer Familienhund, gesund, charakterstark, eine riesige Bereicherung.

        Ich bezahle lieber bei der Anschaffung wenig, und habe dann das Geld übrig, wenn der Hund mal den Tierarzt ausser Reihe benötigt, denn ganz ehrlich: 1000 Euro und mehr für den Kauf eines Hund könnten wir uns als Grossfamilie nie leisten, wenn aber das Tier mal krank ist, dann bringen wir das für die Behandlung notwendige Geld logischerweise immer irgendwie auf, ist schliesslich ein vollwertiges Familienmitglied.

        (4) 12.03.12 - 14:09

        Hallo,

        ich interessiere mich nicht die Bohne dafür welche Preise die Eltern meiner Hunde gewonnen haben.

        Wir haben einen Rassehund vom Züchter aber nur weil es die Rasse weit und breit nicht im Tierschutz zu finden war und ich wollte auf jeden Fall DIESE Rasse.

        Unsre Hündin ist der Vermehrerhölle in Tschechien entkommen und ich könnte diese Leute täglich erwürgen wen ich sehe was sie diesem Hund angetan haben und vor allem was haben sie den Welpen angetan ?

        Unsre Hündin entspricht in keinster Weise dem Rasse Standard einer englischen Bulldogge (viel zu klein, Rücken zu krumm, Nase viel zu weit hinten selbst für einen Bully usw...) und trotzdem wurde mit diesem Hund Nachkommen produziert da kann doch nicht s gutes bei rauskommen.

        Meine Meinung nach sollten Hunde vom Züchter oder aus dem Tierschutz kommen! Ich kann mit Privaten Züchtern einfach nicht s anfangen. Sicher wird es den ein oder andren "ordentlichen Hups" Wurf geben aber sowas sind schon fast kostbare Juwelen.

        Uns wird unser Weg immer zuerst ins Tierheim führen und dann zum Züchter.

        LG dore

        • (5) 12.03.12 - 14:11

          Um das ganze zu Vervollständigen:

          Preis für den Züchterhund 1000Euro und er ist JEDEN Cent wert!

          Preis Tierheimhund: 200Euro und etwa 1500Euro Tierarztkosten aber auch sie ist jeden Cent wert.

      (6) 12.03.12 - 14:23

      Hi,

      ich denke, das alles ist ein sehr zweischneidiges Schwert... Ich sehe zwar ein, dass die Zucht geld kostet, aber ich frage mich ehrlich gesagt immer, wie Preise von bis zu 2500€ pro Welpe gerechtfertigt werden.

      Klar, Züchter sagen immer: Lehrgänge, Decktaxe, Untersuchungen, Futter, Impfungen etc kosten Geld. Das ist auch richtig, aber eine Zuchthündin muss idR 1-2x auf Schauen vorgestellt werden, muss auf div. Erkrankungen untersucht werden, etc. Das alles erfolgt aber nicht vor jedem Wurf sondern idR einmal. Es folgen 1-2 Trächtigkeitsuntersuchungen, Geburtsnachsorge (od bei Problemen eben Geburtshilfe, Operation - aber eher selten) und WK / Impfung für Hündin & Welpen.

      Bei einem Welpenpreis von 800€ und 5 Welpen sind wir bei 4000€ - nie und nimmer kostet das ein Wurf mit aller Vorbereitung! Wir reden hier von einer Zeit von idr knapp 4 Monaten!

      Ich habe die Vergleiche aus der Pferdezucht - soviel hat nichtmal mein Fohlen in den ersten 6 Lebensmonaten + 11 Monate Trächtigkeit + Decktaxe + Geburtsnachsorgeuntersuchung + Impfungen / WK für Stute & Fohlen gekostet!

      Und wie erklärt ein Züchter dann, dass man Welpen auf jagdlicher Zucht mit leitungsgeprüfen Eltern etc. für deutlich weniger Geld bekommen kann (ab ca. 400€)? Legen diese Züchter dann immer drauf? Das bezweifle ich.

      Aber es ist wie überall: Die Nachfrage regelt den Preis.

      Bisher haben unsere Hunde nichts bzw. max 250€ gekostet. Alles Hunde aus dem Tierschutz bzw. beim Umzug einfach zurückgelassen oder bei uns abgegeben worden. Gesund waren sie alle - auch unsere reinrassige Wolfspitzhündin

      Der nächste Hund soll irgendwann wieder ein Spitz werden. Voraussichtlich ein Großspitz. die Preise bei der von uns favorisierten Züchterin liegen zw. 700 - 1100€ - abhängig vom Geschlecht und der zu erwartenden Zuchttauglichkeit.

      Das werden wir dann auch bezahlen, aber nur, weil wir keine Wahl haben. Großspitzzüchter, die den alten Typ züchten gibt es nur wenige. Und da sind wir wieder bei Angebot und Nachfrage...

      Gruß
      Kim

      • (7) 12.03.12 - 14:33

        Vergessen:

        Von diesen neumodischen Designerhunden halte ich überhaupt nichts. Es gibt genug Hunderassen (mehr als 400) - da sollte auch so für jeden etwas dabei sein. Wofür einen Labradoodle kreiren, wenn es doch den Curly-Coated-Retriever gibt, etc.

        Eine Bekannte hat letztes Jahr "Aussiedoodles" gezüchtet. Warum? Weil sie einen Großpudel mit VDH-Papieren hat und einen Aussierüden mit Papieren eines anderen Verbandes... Die sollten 700€ kosten... Natürlich werden die Eltern gut gehalten, die Welpen wurden sehr gut geprägt und erzogen etc, aber es sind Mischlinge!

        Gruß
        Kim

        (8) 12.03.12 - 15:22

        Ergänzung:

        Ich habe meine Stute 1998 zur Zuchtstuteneintragung vorgestellt - das hat mich für Benzingeld, Musterungsgebühr, Eintragungsgebühr (Papiere mussten zum Verband), box für diesen Tag insgesamt 350 DM gekostet. Eingetragen wurde sie im Hauptstutbuch mit der Note 8 (10 ist die höchste). Selbst wenn ich mal davon ausgehe, dass es heute das gleiche in Euro kostet, kann ich die Preise in der Hundezucht nicht nachvollziehen.

        Mal sehen, was mich für mein Fohlen hätte nehmen können, um die kosten zu decken:

        Eintragung der Stute: 350€

        Decktaxe meines Lieblingshengstes: 600€
        erhöhte Boxenmiete mit Fohlen (10 Monate x 40€= 400€ - die normalen Box hätte ich ja auch so bezahlen müssen)
        Geburtsnachsorge / erste Fohlenuntersuchung / erste Impfung, Grundimunnisierung, Wurmkuren in den 6 Monaten: ca. 600€
        Spezielles Futter für die Stute ab dem 9. Trächtigkeitsmonat bis zum 6. Lebensmonat des Fohlens: ca. 1000€
        Und bei dieser Aufstellung habe ich sicher etwas vergessen...

        Gesamtsumme: 2950€ für einen Zeitraum von fast 2 Jahren!

        Gruß
        Kim

    (9) 12.03.12 - 14:28

    Es kommt sehr viel drauf an welchem Verband die Züchter angehören.

    Ich würde auch die Finger von diesen überteuerten Mischlingen lassen.
    Welpen aus dem Ausland verursachen oft mehr Kosten als ein Rassehund aus der Umgebung, sie sind oft krank und schlecht bis gar nicht sozialisiert weil sie viel zu früh von der Mutter getrennt werden.

    "Sicherlich gibt es unter den vielen "Hobbyzüchtern" auch schwarze Schafe aber es gibt doch eben auch einige wo die Hunde bestens aufwachsen und bestens sozialisiert sind und wo das Umfeld einfach passt."

    Schwarze Schafe gibt es leider überall.

    Wenn du dich für so einen Hund entscheidest solltest du auf jeden Fall drauf achten das der Welpe entwurmt, geimpft, und gechipt ist.

    (10) 12.03.12 - 15:01

    Hallo,

    ich sehe das auch zweischneidig, ich habe nur noch Hunde aus 2. oder 3. Hand, meistens Tierschutzhunde und z.Z. nen reinrassigen Malteser, du siehst, auch sowas sitzt beim Tierschutz, es gibt auch Rassespeziefischen Tierschutz wo sich Liebhaber das zur Aufgabe gemacht haben.

    Der erste und letzte Hund den ich von einem "Top" Züchter hatte war eine Rauhaardackelhündin, ich habe da echt wert auf einen guten Züchter gelegt, der hatte auch massig Referenzen. Habe damals fast 2000 DM auf den Tisch gelegt für meine Carla und was ist gewesen? Der Hund wurde 4 jährig eingeschläfert weil er einen ganz massieven Herzfehler hatte und zudem arge Rückenprobleme.

    Ich würde aber niemals einen Hund aus "Kellerzuchten" oder von "Auslandsvermehrern" holen, denn soetwas unterstütze ich nun gar nicht.

    Mein letzter Hund war ein Dalmatiner vom Tierschutz, der war pumperlgesund, wurde 13 Jahre alt und wie gesagt, die jetzige Hündin ist auch vom Tierschutz, ein besonders schönes Rasseexemplar auf das ich auch immer angesprochen werde und ebenfalls top gesund mit ihren mitlerweile 7 Jahren. Vieleicht kannst du ja auch mal im Tierschutz schauen.

    LG

    (11) 12.03.12 - 15:27

    Ich denke es kommt drauf an was der Hund sein soll oder können muss, ob er reinrassig sein soll mit guten Genen usw. Unser erster Hund war umsonst, den hab ich geholt bevor er ins TH musste, dann wollte mein Mann Jagdhunde und die waren eben teurer, und der nächste, was sicher noch Jahre dauert, soll Papiere haben usw. das kostet dann eben.

    Aber ich würde als Normalo ;-) darauf achten was die Elterntiere haben, sind sie gesund, und dann lieber da mehr zahlen als wenn der Hund sein Leben lang Erbkrankheiten hat was dann ja auch ins Geld geht.

    (12) 12.03.12 - 15:32

    Ich kann ehrlich gesagt gar nicht nachvollziehen, warum man überhaupt Geld dafür ausgibt, einen reinrassigen Hund (evtl. noch mit Zuchtschäden) zu bekommen, sofern er nicht für ein bestimmtes Arbeits-/Sportfeld bestimmte körperliche Eigenschaften braucht...

    • (13) 12.03.12 - 16:00

      wir hatten 11 jahre einen yorki und ich hätte gerne wieder einen yorki, bin der rasse einfach verfallen aber ich habe ansich kein problem mit einem mischling (wobei die ja auch sehr teuer gehandelt werden) oder mit einem tierschutzhund.

      ich wollte aber meinungen hören zu Rassehunden vom Züchter da diese ja meisst über 1000 euro kosten und ich bin ehrlich, ich bin bereit 700 euro für den Hund zu zahlen wenn es für mich DER hund ist der es sein soll ;-)

      allerdings gibt es für solch ein sümmchen bei einigen züchtern kaum was bzw wird so ein niedriger preis ja eher verteufelt nach dem motto "das kann nichts gutes sein"

      vielen dank für deine meinung :)

    (15) 12.03.12 - 16:10

    Ich schon:
    Ich habe kein Überraschungsei zu hasue sitzen, weiß wie groß er wird, welche Charaktereigenschaften er hat und wie lang sein Fell wird....

    Und genau danach habe ich meine "Hunderasse" ausgewählt...

    ich weiß nicht was dagegen spricht????

    • (16) 12.03.12 - 16:47

      Gar nichts spricht dagegen. Ich könnte mir nur nicht vorstellen, einen "Nicht-Tierschutz-Hund" zu holen, das ist alles. Übrigens haben wir einen erwachsenen Hund aus dem Tierschutz geholt, das war eigentlich kein Überraschungsei....

(18) 12.03.12 - 16:06

Hallo,
ich sehe das ganze etwas anders.
Warum einen Rassehund? Für uns war es wichtig, dass wir wissen was auf uns zu kommt (Größe, Charakter, Fellänge...).

Warum einen Rassehund mit VDH-Papieren (!!!) ??
Ganz einfach, in diesem Verein dürfen nur Hunde zum Züchtengenommen werden, die den Rassekriterien zustimmen.

Warum ist das wichtig??? Heute haben wir das Problem dass die Leute Geldgeil sind und mit diesen niedlichen Welpen gutes Geld verdienen können....und diesen Leuten ist egal, welche gene vererbt werden.
Dadurch wurden viele Rassen überzüchtet und versaut. Nur wenige gute Züchter gibt es...

Nur mal ein Beispiel:
Versuch mal einen Mops oder Britische Bulldogge zu bekommen, die keine zu kurze Nase haben. Das sieht nicht nur schön aus, nein diese Hunde sind körperlich enorm eingeschränkt, da sie keine Luft bekommen!!! Meistens werden diese Hunde nicht alt.

Ein weiteres Beispiel:

Bearded Collies. Sicher kennen die wenigsten diese Rasse.

Ich habe mich lange mit ihnen beschäftigt...bin mit einem aufgewachsen und nun haben meine Eltern auch wieder einen. Finde da mal einen der kein dünnes Fell bis zum Boden hat, eine blaße Fellfarbe hat und zu dem nicht schreckhaft ist.... Diese Rasse wurde ebenfalls überzüchtet....

Wenn du einen Hund mit ordentlichen, echten VDH Papieren holst (Preis ca. 1000€) ist die wahrscheinlichkeit einfach geringer, dass er keine vererbten Krankheiten hat.... Hautekzeme, HD, PRA,...

Wenn du an der Anschaffung eines Welpen sparst, hast du wahrscheinlich Pech, dass du das gesparte Geld in Tierarztkosten reinbuttern musst....

Das gleiche gilt übrigens auch für Katzen. Eine Freundin hat sich eine BKH gekauft (300€ statt 800€ mit Papieren), die musste nach 6Monaten eingeschläfert werden, weil sie an FIP erkrankt war.... das finde ich schrecklich.

Wenn du dir einen älteren Hund holst, ist es natürlich nicht so....jedes Tier hat ein schönes zuhause verdient... Aber wer sich einen Welpen holen will, sollte solche Vermehrer nicht unterstützen!

Viel Spaß bei der Qual der Wahl!

Wir haben lange nach guten Züchtern gesucht!!!
Lg

  • (19) 12.03.12 - 18:33

    Du weißt aber schon das FIP eine Krankheit ist für die der Züchter der Katze nix kann oder?

    Nur mal am Rande, denn das ist nix wo der 800,- Euro Züchter mehr Einfluss drauf hat als der 300,- Züchter.

    • (20) 12.03.12 - 20:10

      Außer wenn die Mama es auf Junge übertragen hat...

      • (21) 13.03.12 - 09:33

        Das gibt es bei FIP nicht, tut mir leid. FIP als Krankheit entstehst aus mutierten Viren, die jede Katze in sich trägt.

        Es ist tragisch wenn man eine Katze daran verliert, aber es ist nicht vererbbar.

        Es gibt Linien die anfälliger sind, Zuchten die anfälliger sind, aber die ausgebrochenen Kranheit wird nicht vererbt.

(23) 12.03.12 - 16:18

hallo,

als es für uns in frage kam, einen hund auszusuchen, haben wir vorher im internet geschaut, was es so alles gibt. viele züchter stellen da ja schon ihre rassen und co ein.

bei vielen stand der preis da. bei manchen nicht. wir haben dort angerufen, wenn uns die welpen gefallen haben. und haben uns erkundigt. natürlich nicht, ohne tausend fragen und informationen. bis dann endlich der preis rausgerückt wurde.

da hat es uns echt schon manchmal die kinnlade hinuntergeklappt!!! und das für einen hund???

gut, wer dann später züchten möchte und papiere braucht, meinetwegen. aber für uns kommt sowas eh nicht in frage.

wir sind dann auf eine anzeige (ohne bild) gestossen. einen mischling, schäfer goldi mix. einen goldi wollten wir ja eh immer mal haben und so hat es ganz gut gepasst.

wir haben lediglich 125 euro bezahlt, also impfungen, entwurmung und so. der hund stammt von einem dorf, bauernart gemacht.

der hund wuchs also mit der familie auf. und es war die beste entscheidung. sie war fast vom ersten tag an sauber, war es schließlich gewohnt auf die wiese zu machen (viele züchter halten ihre hunde wohl auch in zwingern, will aber nicht verallgemeinern und so)

sie ist mit liebe aufgewachsen. und stammt garantiert nicht aus einer massenproduktion (ich beziehe mich hier nicht auf die züchter allein, die garantiert auch nicht in masse produzieren, nicht dass es falsch verstanden wird)

doch muss es ein jeder selbst wissen, ob er so einen teuren hund mit papieren will. dem hund, denke ich mal, ist es egal, ob er solche papiere hat oder nicht.

also ich würde mich jederzeit wieder für einen "hobbyzüchter" bzw. bauernhof entscheiden. und man kann sich ja alles vor ort anschauen und dann immer noch entscheiden, ob der hund dort gut aufgewachsen ist oder nicht.

naja, der einzigste nachteil bei uns war, der hund hat auch nach bauernhof gerochen! ziege und schaf und huhn.....

aber wozu gibt es denn einen lappen, etwas wasser und hundeschampoo!

und nebenbei, unserer sieht man fast nicht an, dass sie ein mix ist. viele halten sie für einen reinrassigen schäferhund. und irgendwelche "fehlbildungen" die wohl bei züchtern nicht vorkommen (also knickohr, krumme pfoten und co)

doch bei deinen yorki den du haben willst, wirst du wohl kaum einen "hobbyzüchter" finden. und dass die so teuer sind, glaub ich gern. kleine rassen sind immer teuer! komisch, ist aber so. genauso wie die kleinen taschenhunde. sauteuer! und wenn du dich irgendwohin setzt, musst du auch noch aufpassen, dass du dich nicht auf den hund draufsetzt oder ihn erlatschst, wenn du nachts mal aufs klo willst!#nanana#rofl

aber wirst dich schon richtig entscheiden!#winke

  • achso, ausser zum impfen und chipen mussten wir bis jetzt nicht mit dem hund zum tierarzt. nur einmal hatte sie flöhe, passiert aber wohl den besten hund mal. und den hatte sie auch nur von einem anderen hund. und der besitzer wusste es entweder nicht, oder hatte nichts gesagt. naja....

    aber ansonsten erfreut sie sich bester gesundheit! nur mal so nebenbei, wer denkt, bauernhunde sind die schlechtesten.

    meine oma hatte auch ihren hund vom bauern, hat nur eine "wachsmark" (wie man wohl so schön sagt) bezahlt. und auch dieser hund war vollkommen gesund.

    und wie groß ein hund wird, sieht man oft an den eltern. na gut, genug dazu. meine meinung nur!

(25) 12.03.12 - 17:04

Hallochen

Also ich gehe mal die verschiedenen (für mich) möglichkeiten durch

a) tierschutz, da gibt es auch Yorkies, oder Yorkies mix, auser schützgebür zahlt man nicht viel, Aber eine Spende ist auch immer sehr gut !

b) Wenn für mich KEIN interrese an SUPERRASSENHUND besteht, ich auf ausstelllungen, züchten usw stehe, dann kann ich einen "privat" vermehrten Hund nehmen. ABER immer mit vorher eltern ( zumindest) Mutter zu sehen, wie SIE mit den WELPEN umgeht. Damit kann ich ziemlich sicher sein, das die welpen nicht illegal importiert wurden.

Wenn ich einen Hund mit Papieren haben will, dann muss ich auch mit den hohen preis rechnen, denn erstmals haben kleine Hunde nicht so grosse würfe ( Yorkie z.b. 3 welpen normal, Schäferhund sind 10 welpen das normale) Dann stehen viele kosten für erbkrankheiten untersuchungen usw an, und die "papiere" machen kostet ja auch wieder Geld. Aber da wúrde ich wirklich die züchter unter die Lupe nehmen, und gegebenenfalls bei meinen TA nachfragen usw..

Meine persönlichen erfahrungen... hatte mit einen Schäferhund gekauft, alle papiere, guter züchter usw... Leider hatte der HD, aber war ein super Hund,

Nun habe ich einen Cocker spaniel, und einen Schäferhund, beide sind reinrassig, und sollten in der schlucht landen. aber keiner hat zuchtpapiere.
Alle beide sind bisher super gesund !

Zusammenfassung... = NEIN ein Hund muss nicht super teuer sein, um ein guter Hund zu sein, aber man sollte schon schauen wo er her ist.

Liebe grüsse
Anja

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