Hündin spielt Mutti von meinem Baby

    • (1) 15.04.12 - 09:36

      hallo zusammen. ich habe eine 10 jahre alte dobermannhündin seit sie 7 wochen ist und ein 13 wochen altes baby. sie ist ein wunderbarer hund, allerdings nervt sie extrem seit mein kleiner auf der welt ist. durch mein umfeld mit babys, wussten wir schon immer dass sie kinder und vorallem babys liebt aber dachte sie gewöhnt sich mal an den alltag mit kind. aber es ist immer noch stressig mit ihr. das äussert sich bei ihr so...... ! wenn der kleine weint, jammert und fiept sie mit und rennt ständig wimmernd hin und her und will den kleinen abschlabbern. lasse dies natürlich nur selten zu und wenn, dann bekommt sie sich gar nicht mehr ein und wird noch wusseliger. meint ihr ich sollte sie ganz vom kleinen fern halten? will ja nicht dass sie dies als strafe sieht. muss dazu sagen dass sie bei unserem ehemaligen meerschweinchen und anderen tieren auch starke muttergefühle hatte und sie sich die immer an ihre zitzen geschoben hat. sie hatte auch ständig milcheinschuss so dass ich sie dann hab kastrieren lassen. hat aber recht wenig gebracht, tiere danach mussten auch dran glauben :-[ . naja...vielleicht hat ja jemand ein tip wie ich ihr das wimmern abgewöhnen kann. lasse sie auch immer platz machen wenn ich den kleinen rumschleppe aber das funktioniert nicht immer und wenn, dann wimmert sie trotzdem..... aber eben nur wenn der kleine weint.

      • (2) 15.04.12 - 10:11

        Hallo!

        Zeig ihr deutlich, dass Du dich über ihre Hilfe freust, aber ab einem Punkt dann selber übernimmst.

        Also wenn sie winselt weil der Kleine weint, dann sag freundlich zu ihr "Danke", nimm den Kleinen, Wende Dich ab und geh. Richtig demonstrativ, damit sie sieht, frauchen kommt alleine klar.

        Huhu,

        erfahrungsgemäß macht deine Hündin das höchstwahrscheinlich einfach damit das kleine, schreiende Dingelchen schnellstmöglich abgestellt wird *lach*, denn es tut Hunden nunmal ungemein in den Ohren weh wenn Babys weinen.

        Wolf hat definitiv keinerlei Muttergefühle irgendwelchen Menschenkindern gegenüber, er hat das aber genauso gemacht, naja oder eher versucht.

        Der Punkt ist einfach das wir Menschenmütter in den Augen unserer lieben Vierbeiner nicht adäquat auf das Weinen reagieren. Sie halten uns, bis wir ihnen das Gegenteil beweisen einfach für unfähig das vernünftig zu regeln.

        Versuche ihr Verhalten völlig zu übergehen, kümmere dich um dein Kind, rufe sie dazu wenn Zeit ist, aber nicht damit sie nach dem Kind sieht sondern nur weil du sie zwischendurch mal kraulen möchtest oder ähnliches, so das sie sieht das du dich um beides kümmern kannst.

        Fernhalten würde ich sie, solange ich dabei bin, nicht, das macht sie nur noch nervöser. Beziehe sie mit ein, zeig ihr das der Kleine auch für sie etwas positives ist und nicht bedeutet das du jetzt keine Zeit mehr für sie hast. Im Übrigen finde ich mal abschnuppern oder gar ein nasses Hundeküsschen geben gar nicht so schlimm, muß ja nicht im Gesicht sein.

        Und ansonsten... hab Geduld.

        Laura ist jetzt 21 Monate alt und Wolf hat verstanden das ich mich doch ganz gut um mein Kind kümmern kann.

        lg

        Andrea

        (4) 15.04.12 - 17:24

        vielleicht merkt sie auch, dass dem baby was fehlt udn will sich darum kümmern?! so ne art mutterinstinkt? vermute ich nurmal.

        von meinen mann der hund hat immer den babywagen beschützt und ließ da keinen ran. ist schon manchmal lustig und sicher auch nervig!

        unsere jetzige ist auch fast so. wenn ein kleines baby von der bekannten da ist, will sie es immer abschleckern und schauen ob es ihm auch gut geht!

        • >>on meinen mann der hund hat immer den babywagen beschützt und ließ da keinen ran. ist schon manchmal lustig und sicher auch nervig!<<

          das ist vor allem gefährlich...weil der Hund schlichtweg annimmt das er der einzige ist der aufpassen kann. Das tun Hunde nur dann wenn sie denken das ihre Menschen es eben nicht können.
          Das kann fatale Folgen haben, wenn ein Hund sich als "Eigentümer" eines Babys sieht.

      (6) 16.04.12 - 08:18

      Ich hatte auch so eine Ersatzmama.

      Ich glaube ein anderes Problem ist auch dass wir allgemein nicht mehr so cool und souverän auf unsere Hunde wirken. Ein Hund verlässt sich ja nicht nur auf uns weil wir nur in seiner Erziehung konsequent und souverän sind, sondern er beobachtet uns ja den ganzen Tag.

      Als unsere Tochter auf die Welt kam stand bei uns auch erstmal alles Kopf und cool und lässig traf auf meine Gemütsverfassung die ersten Wochen nicht zu. Das merkte unsere Hündin und auf so ein durchgeschossenes Mutterobjekt wie mich wollte sie sich nicht verlassen. Also hat sie dann auch angefangen Schnuffeltücher hochzuheben und den Kinderwagen zu bewachen.

      Nimms gelassen. Bezieh sie mit ein und akzeptier einfach dass es für euch alle jetzt etwas durcheinander ist. ganz normal.

      Ich hab damals angefangen viel zu clickern. Hab meiner Hündin beigebracht Windeln in den Müll bringen, mir verschiedene Sachen bringen. Decke an ner Schnur über den Parkett ziehen mit Baby drauf, Baby aufdecken, Baby zudecken. Lieblingsstofftier zum Baby legen.

      Zur Belohnung gabs später auch immer Gläschen zum ausschlecken. Und natürlich immer Leckerchen für alle Kunststückchen.

      Übrigens ein super Babyunterhaltungsprogramm war das immer. Ende vom Lied war. Meine Tochter nannte unseren Hund Dada und die wurde immer vor Mama und Papa erwähnt und begrüßt.

      Viel Spaß weiterhin mit deinen Süßen!

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