Rüde nach Kastration

    • (1) 20.04.12 - 08:14

      Guten morgen,

      Mein Rüde wurde gestern Kastriert.

      Er ist total schlapp (warscheinlich von der narkose noch) er mag sich gar nicht hinlegen und sitzt oder steht nur rum. Treppen laufen geht gar nicht, da jammert er sofort.
      Er mag kein geschäft machen (weder groß noch klein) Wie kann ich ihn dazu "bringen" mal sein geschäft zu machen?? Gefressen und getrunken hat er.

      Und wie waren eure erfahrung nach einer kastration? Wann waren eure hunde wieder fit?
      Wie lange musste euer hund den trichter tragen??? Meiner soll den 10!!!! Tage tragen, bis die fäden gezogen werden.

      LG

      • (2) 20.04.12 - 08:44

        Meiner ist unkastriert und mit Hunden in Narkose habe ich nur Randerfahrungen, aber ich kenne es von anderen Säugern, dass sie nach dem erwachen aus der Narkose nicht liegen wollen, sondern Laufen und stehen wollen, bis alles wieder so funktioniert, wie es sollte! Vermutlich ein urinstinkt und reiner Uberlebenswille. Dein Hund scheint aber recht starke Scherzen zu haben.Hat dein TA nicht gesagt, wann er wieder Urin absetzen sollte? Ruf ihn bitte an, schildere ihm die Situation so genau wie möglich ggf. braucht dein Hund noch Schmerzmittel. Vielleicht stimmt auch irgendwas nicht. Meine Pflegehündin war einen Tag nach der Kastration, fit wie ein Turnschuh udn musste eher genötigt werden langsam zu tun, sie bekam nur ein T-shirt an um die Wunde in ruhe zu lassen, den Trichter nur, wenn man sich kurz unbeaufsichtigt lassen musste. Deshalb wundert es mich, dass der kleinere Eingriff bei einem Rüden so krasse folgen für deinen hund hat. Ruf besser mal an!

        • (3) 20.04.12 - 09:05

          Mein TA macht erst um 10uhr auf, daher fragte ich schon mal hier nach (ich wieß hier ist keiner ein TA)

          War gerade noch mal mit ihm draußen und er hat endlich mal gepinkelt....
          Aber so richtig laufen mag er nicht so

          SIe meint den trichter soll er 10 tage dranhaben, weil er an die narbe nicht randarf

      Hallo!

      Mein Jack war auch so nach der Kastration. Der hat keine schlimmen Schmerzen, der ist einfach nur total neben der Kappe und verwirrt. Sonst tut das auch nicht wesentlich mehr weh, wie wenn Du Dir beim Kochen so richtig arg in den Finger schneidest, dass das genäht werden muss.

      Der Trichter sollte dran bleiben, bis die Fäden raus können - viele Hunde ziehen die sonst selber, und dann kann die Wunde wieder auf gehen. Du darfst ihm aber zum Gassi gehen und fressen den Trichter abnehmen, dann pinkelt er auch mehr weil er besser schnüffeln kann.

      Nur eben wenn Du ihn nicht im Auge hast oder er sich schlecht ablenken lässt den Trichter umlegen. Also auch wenn er bei Dir im raum und im Blickfeld ist darf der auch mal runter. Nur halt nicht während Du abgelenkt bist oder schläfst.

      Nach drei Tagen tut es dann kaum noch weh und Dein Hund benimmt sich wieder fast normal. Jack hat dann raus gefunden, dass man mit dem Trichter ganz viel lärm machen kann, ihn von hinten in Herrchens Kniekehlen schieben kann und Herrchen jodelt, man damit den Wassernapf wunderbar hoch schleudern kann und hatte eine Menge Spaß damit...

    • Mein letzter Rüde wurde auch kastriert.....und war 5 Stunden nach der OP mit Hilfe draussen und hat sein Geschäft erledigt und war am nächsten Tag komplett wieder fit!

      Er hatte auch einen Trichter bekommen mit dem er aber ganz und gar nicht klar kam!
      Ich hab das Teil dann ab gemacht und ihm einen Babystrampler angezogen.....Loch rein gemacht für die Rute...und fertig!
      Hat wunderbar geklappt.......

      Das deiner nix macht finde ich schon nach der Zeit etwas komisch......#kratz
      Dem muss ja schon bald die Blase platzen.....

      (6) 20.04.12 - 13:52

      Hi,

      mit Hunden habe ich jetzt keine Erfahrung, aber meine Katze und auch die Stallkatzen, die ich manchmal zum Kastrieren bringe, waren alle immer nach der OP gleich wieder fit, auch die Mädels. Und bei denen ist es ja ein viel größerer Eingriff. Sie bekommen immer Schmerzmittel und dass funktioniert echt gut.

      Also Narkosenachwirkungen hatten die bisher eigentlich keine, aber vielleicht reagieren Hunde da auch anders.

      LG juju

    • (7) 20.04.12 - 22:36

      Er hat nun den tag öfters gepinkelt und 2 mal groß gemacht (immerhin :))

      Wen er draußen ist, ist er normal, läuft rum und will bisschen spielen.

      Aber sobald wir drinne sind, verkriecht er sich sofort in seinem Bett und schläft (mal im sitzen und nun auch ab und an im liegen)
      Er wirkt dann ziemlich down. Ich hoffe er ist spätestens sonntag wieder "fit"

      Den Trichter bekommt er nachts noch um, am tag wen er unter beobachtung ist, nehm ich ihn den ab, damit er fressen und trinken kann. Er kommt auch recht gut mit dem trichter aus....

      Also so alles wieder im "normalen" bereich, außer das er halt im bett sehr komisch wirkt.

      • Hunde haben einfach auch mehr Bezug zum Menschen und spüren eben, wenn wir Zweibeiner uns da Sorgen machen - und legen dann gleich mal noch ne gute Portion Schauspielerei mit drauf, auch wenn es ihnen längst wieder besser geht. Sie genießen die zusätzliche Aufmerksamkeit, die Extra-Streicheleinheiten und Leckerchen sehr. Wie Männer halt auch, die Leiden auch am liebsten mit Zuschauern.

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