Wer darf eure Hunde streicheln?

    • (1) 07.06.12 - 06:43

      Hallo Zusammen,

      ich wollte jetzt mal fragen, wen ihr eure Hunde streicheln lasst?
      Wir haben einen weißen Herdenschutzhund (Slovensky Cuvac), sieht aus wie ein Eisbärchen und jeder möchte diesen Hund streicheln.
      Allerdings bin ich nicht wirklich dafür dass ihn jeder streichelt!
      Habe kein Problem damit, wenn ihn der ein oder andere mal knuddelt, aber muss das wirklich jeder sein?
      Wie seht ihr das?

      Unsere Hündin kann die Zeitungsfrau die fast jeden morgen kommt überhaupt nicht leiden.
      Jetzt hab ich sie bei der morgendlichen Gassirunde getroffen. Da meinte sie zu meiner Hündin und zu mir: "ob sie denn wirklich so gefährlich sei oder ob sie es doch riskieren könne, den Hund zu streicheln"?
      Ich sagte ihr, dass es ein Herdenschutzhund ist und ich es nicht möchte. Sie hat zwar noch nie was gemacht....

      War das falsch? Nur schien mir die Zeitungsfrau doch ängstlich und wer weiß wie sie das Verhalten meines Hundes gedeutet hätte?! Sie springt Leute je nachdem wie sie sich verhalten gerne an. Und wenn sie mit ihrer Hand übers Gesicht fahren um den Kopf zu streicheln, mag sie das nicht!
      Oh man, ich hab keine Ahnung, aber bei ängstlichen Leuten hab ich einfach mehr Bedenken! Sie hat noch nie was gemacht!

      Jedenfalls hat mein Mann nun Bedenken, dass die Zeitungsfrau jetzt rumerzählt, dass wir einen gefährlichen Hund haben #schmoll
      Was hättet ihr gemacht? Soll ich sie künftig von allen streicheln lassen? #gruebel
      Wie gesagt, ich habe kein Problem wenn Leute/Kinder den Hund streicheln! Sie ist gerade auch Kinder gewöhnt und zu meiner Tochter (23 Monate) einfach super lieb!

      Bin für Antworten/Anregungen und Meinungen dankbar,
      lg osterhase

      • Unser Hund holt sich von sich aus seine Streicheleinheiten von jedem ab, den wir treffen, und wenn ich gefragt werde, erlaube ich es immer, manchmal mit dem Zusatz "aber schön vorsichtig", weil gerade kleinere Kinder doch manchmal noch ungeschickt sind.

        Wenn dein Hund nicht von jedem angefaßt wrden mag, solltest du das akzeptieren. Und die Zeitungsfrau (und auch alle anderen) muß halt hinnehmen, dass du nicht willst, dass er angefaßt wird. Laßt doch die Leute reden ...

        Das ist angesichts der unsäglichen Hundeverordnungen und Diskriminierung von Hunden bestimmter Rassen/Eigenschaften eine unkluge Vorgehensweise.
        Davon abgesehen, finde ich es aber auch grundsätzlich sinnvoll, Leute, die gezwungenermaßen mit Eurem Hund aufeinander zu treffen, die Gelegenheit zu geben, sich vertraut zu machen.

        Ich weiß jetzt gar nicht, was ich sagen soll. Zigtausend Halter friedlicher Listenhunde rackern sich ab, deren Image angemessen zu verbessern und Du weist Leute, die offen "solch einer Rasse" gegenüber reagieren mit dem Hinweis auf die rassebedingte Gefährlichkeit Eurer Hündin ab...

        LG,

        W

        PS: ich mag auch nicht, dass unsere Hunde von Wildfremden Leuten "überfallen" werden, bin aber auch froh über jeden vorurteilsfreien Kontakt

        Meinen Hund darf niemand Fremdes anfassen.

        Nicht unbedingt, weil ich darauf bestehe, sondern eher, weil mein Hund überhaupt keine Verträge mit fremden Personen abgeschlossen hat. Sie ist absolut unsicher und neigt zum schnappen, wenn sie nicht streng von mir daran gehindert werden würde.

        Wenn ich beim Spazierengehen auf der gleichen Straßenseite an Fußgängern vorbei gehen muß, muss meine volle Konzentration bei dem Hund sein. Sie sucht sich ihre "Opfer" aus, rein nach Körpersprache und wie bedrohlich sie für den Hund rüberkommen. Damit meine ich Menschen, die unbewußt den Hund fixieren oder anstarren oder anderweitig irgendwie "bedrohlich" wirken könnten.

        Ich kann sie gut beeinflussen und sie weiß genau, was ich in solchen Situationen von ihr will, aber meine Hand würde ich niemals für sie ins Feuer legen. Daher darf niemand meinen Hund ungefragt anfassen.

        Ganz besonders schwer finde ich es, wenn ich Menschen treffe, mit denen ich ein kurzes Pläuschen halte und die sich dann aufeinmal stehend über den Hund beugen und sie von oben ansprechen und am Besten noch streicheln wollen. Da muss ich echt ganz schön intervenieren, um den Hund zu zeigen, dass er keine falsche Entscheidung zutreffen hat.

        Grundsätzlich wird kein fremder Hund ungefragt angefasst. Ich tätschele ja auch nicht ungefragt fremde Babys oder Kleinkinder.

        LG

        minimöller

      • (5) 07.06.12 - 08:49

        Hi,

        ungefragt steichelt niemand unsere Hunde, weil wir das nicht wollen und nicht, weil sie "gefährlich" sind - was aber oftmals schwer ist, weil gerade unser Spike einfach süß aussieht.

        Auch unsere beiden verstorbenen Hunde verleiteten die Leute immer dazu sie streicheln zu wollen.

        Unser kleiner Spike hat mal nach einer älteren Frau geschnappt, weil sie weder auf meinen Mann noch auf ihren eigenen Mann hören wollte. Sie fragte nämlich, ob sie Spike mal streicheln darf und mein Mann verneinte das, weil Spike sehr unsicher ihr gegenüber war (es gibt Fremde, die mag er sofort und andere eben nicht bzw. die machten ihm Angst - keine Ahnung woran das liegt/lag). Aber da sich die drei unterhielten konnte die Frau sich wohl nicht beherrschen "du bist aber ein Süßer":-[ und beugte sich doch zu Spike runter um ihn zu streicheln. Das Ende vom Lied war, dass Spike schneller zuschnappte als mein Mann ihn zurückziehen konnte. Glücklicherweise ist nichts passiert (man sah "nur" die Zahnabdrücke aber keine Kratzer, etc.) und die Frau bekam von ihrem Mann einen "Einlauf" verpasst "Der Mann hat doch gesagt, Du sollst ihn nicht streicheln - sei froh, dass nichts schlimmeres passiert ist!" Spike hätte nie geschnappt, wenn sie einfach weiter vor ihm stehen gebleiben wäre, aber er ist ja soooo süß :-[.

        Grundsätzlich tatschen wir weder fremde Kinder an (das haben wir uns auch bei unserem Sohn verbeten) noch streicheln wir ungefragt fremde Hunde. Selbst wenn der Hund im Gespräch auf uns zukommt, schnüffelt und von sich aus Kontakt aufnimmt, fragen wir, ob streicheln ok ist.

        Es war von Deiner Seite etwas ungeschickt, das Streicheln eures Hundes mit der Begründung abzulehnen, dass es ein Herdenschutzhund ist (die wenigsten wissen überhaupt, was es damit auf sich hat und das diese Rassen artbedingt vor allem "dämmerungsaggressiv" sein können/teilw. sind - Zeitung wird ja idR bis 6 Uhr morgens ausgetragen). Besser wäre gewesen zu sagen, dass Deine Hündin nicht jeden mag und Du den Eindruck hast, es wäre besser, wenn sie nicht streichelt. Das versteht normalerweise jeder - egal ob ein kleiner Hund wie unserer oder ein Bär wie eurer.

        und ein Tip, wenn Kinder streicheln möchten:

        Unser Bernhardiner sah ja auch aus, wie ein riesiges Kuscheltier und war extrem vorsichtig mit Kindern (ich war 3 als er zu uns kam). Kamen beim Spaziergang fremde Kinder und wollten streicheln, dann hat meine Mutter IMMER die Hand des Kindes geführt, indem sie die Finger leicht umfasst hat (damit die Kleinen nicht zufällig reingreifen und am Fell ziehen können;-)) und hat grundsätzlich NUR hinter den Schulterblättern auf dem Rücken streicheln lassen. Anders war es bei Kindern, die regelmäßig zu uns kamen und Til kannten - die kannten aber auch die Regeln und blieben von alleine vom Kopf weg (auch wenn ihn das nicht gestört hat). Heute mache ich das genauso bei unseren Hunden, obwohl die nun doch um einiges kleiner sind als Til war.

        Gruß
        Kim

        (6) 07.06.12 - 09:09

        Ich habe einen 16Wochen alten Langhaar-Chi und ich lasse ihn kaum von mir unbekannten Leuten streicheln!

        Mein Hund mag nicht jeden Menschen, vorallem kleine Kinder sind ihm noch sehr suspekt.
        Nun bekommen wir oft zu hören "Oh ist der süß! Darf sie/er mal streicheln".

        Erst vorgestern hatten wir folgende Situation, wir gehen grad aus dem Haus raus und mein kleiner zerfetzt unterm Laufen gerade ein Taschentuch, das er von zuhause mitgenommen hatte #augen. Von hinten ist ein etwa 3-4 jähriges Kind direkt auf ihn zu gelaufen gekommen. Ich hab gleich zu seiner Mutter gesagt, dass er ihn nicht streicheln soll! Punkt aus.

        Erstens ich möchte vermeiden, dass er ein Kind zwickt bzw. beknabbert (er war gerade im Spiel, etwas überdreht - noch dazu war es ein kleines Kind, die sind ihm ja nicht ganz koscher).

        Zweitens mein Hund ist kein Stofftier! Ich möchte auch nicht von Fremden betatscht werden.

        #winke

        • Dass er nicht wahllos betatscht werden soll, ist klar aber wie willst Du denn einen Hund ohne Kontakt zu Fremden sozialisieren und wie soll er die Unsicherheit gegenüber Kindern verlieren, wenn er keinen Kontakt hat?

          • Ich schirme ihn doch nicht von der Öffentlichkeit ab??!!
            Er hat genug Kontakt zu anderen Menschen bzw. zu Kindern keine Sorgen ;-)
            zB Fußballmannschaften meiner Schwester, Freunde, Bekannte, Arbeit etc.

            Ich lehne es nur ab von wildfremden Personen auf der Straße angequatscht zu werden.

            Er ist ein sehr freundlicher und zugänglicher Hund, nur wenn kleine Kinder schnell auf ihn direkt zu rasen, dass irritiert ihn und mag er nicht.

            Habe meine Beitrag nun noch einmal durchgelesen #schock
            Um Himmels Willen DIESEN Eindruck wollte ich nicht vermitteln.

            Habe einiges nicht ganz ausgeführt bzw. falsch formuliert #klatsch
            Musste schnell schnell etwas zu diesem Thema schreiben.. Nun habe ich den Salat #klatsch

        (10) 07.06.12 - 12:16

        Hallo!
        Anstatt Deinen Hund jetzt krampfhaft von Kindern freizuhalten, solltest Du dringend die Restzeit der Sozialisierungsphase nutzen, um ihm Kinder als etwas Tolles zu vermitteln.
        Dein Beschützerverhalten kann dazu beitragen, daß sich die Abneigung gegen Kinder nur noch verfestigt. Jetzt geht das Ganze vielleicht noch, doch warte mal etwas ab. Dann hast Du ein richtiges Problem.
        Ach ja, ich bin auch etwas irritiert, daß Dein Welpe schon mit 16 Wochen ein solch misstrauisches Verhalten zeigt. Wurde er von dem Züchter nicht entsprechend sozialisiert? Normalerweise sind Welpen gerade in diesem Altern unglaublich zugänglich.
        Viele Grüße
        Trollmama

        • "Normalerweise sind Welpen gerade in diesem Altern unglaublich zugänglich."

          Stimmt.
          Unsere war in dem Alter total verrückt nach allem, was ihr begegnet ist, komischerweise besonders nach Kindern :)
          Ich hab das aber bewußt genutzt, um ihren Status im Dorf und vor allem bei den Eltern kleiner Kinder positiv zu beeinflussen und wäre nicht auf die Idee gekommen, die kontrollierten und positiven Kontakte zu behindern.

          LG

          (12) 08.06.12 - 10:44

          Da dürfte mein Post wohl den Eindruck vermittelt haben, dass ich eine hysterische, überzüchtete und scheue Bestie an der Leine führe #schock #schock
          Davon möchte ich mich absolut distanzieren!!!!!!!

          Grüße

    (13) 07.06.12 - 09:37

    Hallo,

    das war wirklich unklug von dir, denn die Zeitungsfrau ist ja niemand Fremdes! Sie kommt täglich an eure Tür und leistet dort einen Dienst!
    Ich fände es sogar gut, wenn der Hund mal mit ihr Kontakt aufnehmen darf und somit lernen kann, dass sie keine Gefahr darstellt! Ich würde nochmal auf die Frau zugehen und ihr erklären, dass du dir die Sache überlegt hast und es eine gute Idee sei, dass sie den Hund kennenlernt!
    Fremde Leute dürfen meinen Hund nicht streicheln, es sei denn, sie fragen höflich!
    Kinder sind immer willkommen - natürlich auch erst nach Anfrage :-) ich habe einen Hund, der "kinderverrückt" ist und sich immer freut, wenn die Kleinen auf ihn zukommen!

    Wenn sich fremde Leute für meinen Hund interessieren, dann nehme ich das immer positiv auf und als Anlass, über die Rasse Labrador etwas zu erzählen. Bis jetzt waren das immer gute Gespräche :-)
    Der beste Freund meines Hundes ist ein Owtscharka Junghund. Der ist 5 Monate alt und schon ein großes Stück größer, als mein Labbi.
    Sein Frauchen ist sehr bestrebt, dass ihr Herdenschutzhund auch Kontakt zur Außenwelt haben darf und er der freundliche Hund bleibt, der er ist! Natürlich bekommt man bei so einem Hund den Wachinstinkt nie ganz weg, aber viel Menschenkontakt fördert die Freundlichkeit dieser Hunde schon!

    LG Pechawa

    • (14) 07.06.12 - 12:26

      Meine mag die Postbotinnen und einen der beiden männer die post/Pakete bringen, nur mit einem kann er nicht und der pöbelt ihn auch immer an sobald er um die ecke schaut :O(

(15) 07.06.12 - 10:22

unser hund darf immer und von jeden gestreichelt werden wenn gefragt wird.

unser hund wird gerne gestreichelt und er hat auch kein problem damit wenn man ihm ins gesicht knuddelt ;-)

einen hund, bei dem ich unsicher bin wie er reagiert... hmm, ne....wäre eh nicht mein hund ;-)

(16) 07.06.12 - 10:28

also ich find das in ordnung

ich versteh net warum die tiere so oft herhalten müssen

auch meine kidner laufen immer hin und fragen ganz brav
leider dürfen sie auch immer
im gegenteil
das tier wird dann noch fest gehalten damit sie streicheln können usw
ich finde das fürterlich

tiere sind doch kein spielzeug

ich liebe übrigens alle hunde
und würd die am liebsten selber immer knuddeln usw

bis auf diese die so fürchterlich sabbern
ich find die so ekelig wähhh

  • (17) 07.06.12 - 11:42

    Es ging doch hier nicht um Spielerei, sondern darum, den Hund mit der Zustellerin vertraut zu machen, damit beide mit künftigen Begegnungen weniger Probleme haben und gerade bei Hunden dieses Kalibers und dieser speziellen territorialen Rasse finde ich das sehr sinnvoll.

    • (18) 07.06.12 - 12:47

      ja aber ein hund ist auch ein lebewesen
      wieso muss es sich streicheln lassen
      weil es die besitzerin so will?
      weil der streichler das so will?
      weil man mit zang vorurteile abbauen muss?

      das mit dem vertraut machen ja ist vieleicht sinnvoll
      wenn diese zeitungsstellerin wirklich mit dem hund kontakt hätte
      aber dann vieleicht auch bei ihm zu hause auf seinem revier;)
      damit er weis sie gehört dazu sie darf in sein revier kommen

      • (19) 07.06.12 - 13:15

        Weil ein Hund aktuell in Deutschland eben kein Hund sein darf.
        Sorry, hast Du einen möglichst noch gefährlich aussehenden oder der falschen Rasse angehörenden Hund?
        Wenn nicht, kannst Du Dir die Probleme wahrscheinlich einfach nicht vorstellen, die sich uns stellen und wahrscheinlich auch nicht nachvollziehen, welche Gefahr von einem Herdenschützer ausgehen kann, wenn dem jemand, der gezwungenermaßen in sein Territorium eindringt, nicht gefällt.

Hallo,

meine Hündin darf von uns bekannten Leuten selbstverständlich gestreichelt werden, diese kennt sie ja auch und begrüßt sie auch.

Bei fremden Leuten haben wir das Problem mit streicheln durch fremde Leute nicht so sehr, sie sieht zwar niedlich aus, ist aber Rabenschwarz und über 30 Kilo schwer, da reißen die Leute eher ihre Kinder im Park zur Seite, als sie noch hin zu lassen und das, obwohl sie brav neben mir her trottet und sich nur wirklich selten schneller als im gemächlichen Trab fortbewegt. Ich kann damit gut leben, finde Leute, die da zurückhaltend sind besser, als solche, die ihren Kindern erlauben zu jedem Hund hin zu gehen.

Wenn ich gefragt werde, ob sie gestreichelt werden darf, bejahe ich dies und sage gleich dazu, dass man sie erst an der Hand schnuppern lassen solle, sonst duckt sie sich weg und lässt sich allenfalls am Rücken streicheln, nicht aber am Kopf. Wenn sie sich weg duckt, haben die Leute eben Pech gehabt. Bei Kindern lasse ich sich sitzen und es darf am Rücken gestreichelt werden.

Unsere ist aber so oder so keine große Schmuserin, sie hat zwar weder Angst vor den Leuten, noch ist sie unsicher, sie kuschelt einfach nur nicht gerne, daher sind Streichel-Begegnungen eher kurz ;-).

Ob die Leute denken, dass mein Hund bockig ist (weil sie nicht lange zum knuddeln stehen bleibt) oder aggressiv ist (siehe oben wg. ihrer Optik) ist mir egal und ich bin auch nicht bestrebt daran etwas zu ändern. Wenn sie fragen, ob sie streicheln dürfen, erlaube ich das gerne, es kommt eh nicht oft vor.

Wie oft würde dein Hund den auf dem Spaziergang von fremden gestreichelt werden wollen? Hier sehe ich das im Park eher selten, kann mir also nicht vorstellen, dass wirklich x Leute pro Gassirunde einen fremden Hund streicheln wollen. Ich an deiner Stelle würde den Hund von uns bekannten Leuten streicheln lassen (s.o.) bei fremden wäre es mir an deiner Stelle egal, ob die Leute das doof finden, wenn du nein sagst.

VG,

kitty

(21) 07.06.12 - 10:49

ich kenn das Gefühl. hab auch nen HerdenSchutzhund und sie lässt sich auch nicht von jedem anfassen. das sage ich auch beim gassigehen wenn jemand fragt. mein hund ist den ganzen Tag bei meiner Mutter im laden und ihre Kunden wissen dass sie etwas komisch ist und akzeptieren das auch. somit haben wir zum Glück keine Probleme.

(22) 07.06.12 - 11:13

Unser Border Collie ist auch ne Schnappschildkröte. Jeder der aber fragt den lasse ich sie auch streicheln. Ich erkläre dann halt wie man ihr am besten die Angst nimmt und so weiter.

Sehe so was als gute Trainingsmöglichkeit. Und als Möglichkeit den Leuten zu erklären dass ein schnappender Hund nicht gleich ein böser Hund ist.

Hi, wie Windsbraut schon sagte das war unklug.... Jetzt im Sommer wo Nachts doch mal die Fenster offen sind, hört sie die Zeitungsfrau bestimmt und bellt dann... Schön wäre es wenn du die Zeitungsfrau nochmals ansprichst,und sie mit dem Hund bekannt machst. Ich weiß nicht ob du Berufstätig bist, und so früh schon auf bist...Lass die Zeitungsfrau doch mal ein Leckerli geben, damit sie das mit was schönem verbindet. So haben wirs beim Briefträger gemacht, funktioniert super. Bei Fremden soll sie denoch Bellen, du mußt genau abwägen wen sie reinzulassen hat! Mach das möglichst bald, bevor sie rumerzählt ihr habt nen "bösen Hund". Erkär ihr auch die Rasse und ihre Eigenheiten, dann wird sie es im Nachhinein sicher verstehen.
Lg Elfi

Mein Hund darf von jedem Kontaktiert werden der das möchte und meinen Hund nicht belästigt, wenn mein hund sich zurück zieht, dann setze ich seinen Rückzug auch gegenüber etwas ahnungsloseren Leuten durch, aber warum soll ich Leuten die chance nehmen einen Hund, der gerne gestreichelt wird und kontakt zu menschen genießt, zu streicheln, wenn sie damit eine positive erfahrung mit Hund verbuchen können?

Mein Hund mag nicht jeden, er mag auch nicht jeder Form der Annäherung aber deshalb bin ich ja da um zu "übersetzen". Kinder liebt er vorbehaltlos und die dürfen so ziemlich alles, was mir gelegenheit gibt anderen kindern zu zeigen wie man richtig den kontakt zu einem hund aufbaut, ohne gefahr zu laufen dass er komisch wird, wenn ein kind doch mal etwas "falsch" macht.

Hallo osterhase,

ich habe auch 2 Herdenschutzhunde ( Do Khyi). Wie du sicherlich weißt sind sie auf ihrem Grund und Boden sehr kompromißlos. Sie haben von Natur aus überhaupt kein interesse an Fremde Leute. Aber bei uns im Dorf sind sie sehr Bekannt, durch ihre Erscheinung. Und jeder will sie anfassen und ich lasse es natürlich auch zu. Ich mach das für ihre sozialisierung, weil es eben andere Hunde sind. Ich lasse sie auch an jeden anderen Hund ran. Und es hat bis jetzt super geklappt, obwohl ich einen Rüden und eine Hündin habe. Sie freuen sich über jeden 4 Beiner und 2 Beiner. Ich würde es also erlauben meinen Hund anzufassen. Einen Herdi an der Leine zu haben heißt ja nicht das es ne Zeitbombe ist. Sie sind von Natur aus sehr gutmütig und ruhig. Aber nur so lange bis jemand ihr Grundstück betreten will, der da ihrer Meinung nicht hingehört #zitter Die Reaktion deiner Hündin ist also ganz normal. Und wenn eben rumgeht das ihr einen gefährlichen Hund habt ist es ja auch nicht ganz falsch. Herdis sind ebne anders. Und das ist auch gut so! #herzlich

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