kaninchen niest und ist viel kleiner als seine schwester

    • (1) 16.06.12 - 17:35

      hallo alle!

      wir haben zwei riesenschecken schwestern, nun ca 9 wochen, seit 3 wochen bei uns.

      die eine war von anfang an etwas kräftiger als die andere, aber nun hab langsam das gefühl die kleine wird GAR nichts größer/dicker, die große dafür umso mehr... die große ist natürlich die dominantere, darf zuerst ans futter schubst die kleine weg wenns was besonderes gibt usw, aber da sie mehr als satt kriegen dürfte das ja kein problem sein, eigentlich.

      nun ist uns aufgefallen dass sie immer mal niesen, an sich beide, und eigentlich nur wenn sie im heu sind, also drinnen, draußen ist mir da noch nicht so aufgefallen... aber: wann würdet ihr mit der nieserei zum ztierarzt? ist ja nicht ständig, sondern immer ein oder zweimal und dann wieder nen tag nicht. richtig schnupfen wäre doch städig und auch draußen, oder?! und wie unterschiedlich groß können geschwister aus dem selben wurf sein? wann würdet ihr euch gedanken machen? oder kennt jemand ne site zum nachlesen/nachmessen?

      lg leicht besorgte gussy

      • (2) 16.06.12 - 17:43

        Hi,

        mit 9 Wochen sollten die beiden eigentlich noch bei der Mutter sein. Ihr habt sie seit sie 6 Wochen alt sind, das ist viel zu früh von der Mutter weg.

        Zum TA würde ich SOFORT gehen. Ein 9 Wochen altes Tier das niest und nicht gedeiht muss sofort untersucht werden.

        Und was heißt "drinnen" und "draußen"? In dem Alter solltest du sie auf keinen Fall ständigen Temperaturwechseln von innen nach außen aussetzen. Das ist generell nicht gut, aber für Babys schonmal gleich gar nicht.

        Vielleicht hat das Kleine sich erkältet.

        Bitte informiere dich mal hier http://www.diebrain.de/k-index.html über Kaninchenhaltung!

        LG juju

        • (3) 16.06.12 - 19:12

          jetzt hab ich direkt nochmal nachgerechnet... wir haben sie doch schon 4 wochen... meine güte wie die zeit rennt... und wenn der züchter sie mir bringt wenn er sagt "sie sind jetzt soweit" gehe ich mal davon aus, dass sie ihr alter haben werden... rein und raus konnten sie auch dort wie sie wollten und es war nie ein thema...

          und zu der zeit waren sie 6-10 wochen, so der abgebende... genau haben wir das dann nicht mehr erörtert, ich weiß ihren geburtstag nicht genau.

          also sie sind mindestens 4+6 wochen, vielleicht auch schon 14 wochen alt.

            • hallo!

              er wusste das genau, klar, ich hab ihn aber nicht genau danach gefragt, er hat es mir angeboten, dass ich junge haben kann, wenn genug durchkommen, (wir sahen uns bei meiner freundin, als seine häsin trächtig war) ich hab gesagt, er möge mir dann bescheid geben, wir haben den stall fertig gemacht und ich habe mir kein kreuz in den kalender gemacht, wann er sagte "sie sind da" zumal ich das ja auch nur von meiner freundin dann erzählt bekommen habe, dass sie da sind und es wohl genug sind dass das klappt - er wollte ja selber auch welche behalten, und die ersten wochen müssen sie ja dann erstmal durchkommen. dann sagte meine freundin mir "die kleine sind so weit, und wenn er das nächste mal hierher kommt kann er sie dir auch mitbringen" und so haben wir es dann gemacht... dann haben wir uns aber verpasst und ich hab die tiere nur von meiner freundinübergeben bekommen, fand ich jetzt aber nicht tragisch...

              da ich aber nun wohl die kleine doch mal zum TiA bringen werde, auch wenn ich mir mittlerweile sicher bin, dass es vom heu kommt das geniese, werde ich ihn nach dem genauen geburtstag fragen, das will der sicher wissen... MIR ist es grundsäötzlich egal, ich weiß sie sind jetzt 3-4 moante alt, mehr brauche ich doch gar nicht wissen... dachte ich... ich werde aber jetzt genau nachfragen und kann es dann auf tage genau beziffern...

              da meine freundin, die mich ja mit dem opa ihres kindes verbindet, selber grad im umzugsstress ist, war das drumherum auch nicht wahnsinnig entspannt, sodass ich da immer mehr gestört habe und keinen smalltalk halten konnte... fand ich jetzt auch nicht wahnsinnig tragisc bisher... wenn ihr mir nicht so ein schlechtes gewissen machen würdet würds mich jetzt noch nicht jucken...

              lg gussy

      Bitte geh dringend mit beiden zum Tierarzt, das könnte Kaninchenschnupfen werden und damit eine durschaus sehr gefährliche Krankheit, die oft chronisch wird, wenn sie nicht von Anfang an behandelt wird.

      Es ist wirklich schlimm, dass ihr sie schon so jung bekommen habt, da sind Verhaltensprobleme einfach vorprogrammiert. Deswegen solltet ihr extrem drauf achten, dass sie sehr viel Platz haben, minimum 6m² 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Ständige Wechsel sind sowohl von dem Temperaturen als auch vom revierverhalten her keine gute Idee!

      • sie haben einen 6m² stall und können jederzeit, wie sie wollen, nach draußen, da sind dann nochmal ca 10² für sie eingezäunt. also platz haben die wirklich genug... und warm ist es in beiden ställen nahezu gleich, ist ja druaßen... keine stallhasen die ich selber immer mal in den garten bringe... die tür ist von morgens 7 bis abends ca21h ofen und die meiste zeit sind sie draußen. freiwillig.

        • Dann bin ich ja beruhigt, nur eben bitte merken: Kaninchen sollten 12 Wochen bei Mama bleiben dürfen.

          • wieviel es genau war weiß ich ja gar nicht... er sagte halt der wurf ist da, und wenn alle durchkommen können wir zwei haben, und dann rief er ne ganze weile später an, dass ich sie abholen könnte, bzw er sie mir rumnringt, da sie jetzt soweit wären. die frage war dann nur noch ob zwei männer oder zwei weiber... suf das ganz genaue alter kommt es mir nicht an...

            wir hätten ja uach gerne einmal babys, aber das wird wohl noch dauern... ich hab zwar früher (als kind/teenie) immer welche gehabt, aber rückblickend: artgerecht ist was anderes... wir wollen es mal langsam angehen lassen...

            aber die viecher haben ihre eigene blockhaushälfte und jeder der das sieht sagt "die haben das ja viel zu gut" und mit all den maßen die man so findet (kaninchen .info habe ich glaub ich fast durch ;-) ist ja echt umfangreich) sind wir gut bestückt.

            aber sag mal: schlafen kaninchen nicht immer im schlafhaus? unsere gehe nda nur zum buddel-spielen rein, aber schlafen tun sie nebeneinander auf der kalten fliese wo das futter drauf stehen soll... nichtmal im warmen stoh oder heu... seltsam finde ich das... ist das so üblich oder kommt das noch? meine kaninchen früher warne immer wild auf jedes loch wo sie reinkriechen konnten... diese sind immer schnell rein aber auch schnell wieder draußen...

            lg gussy

            • (10) 16.06.12 - 22:03

              Kaninchen sind ja eher Tiere für kühleres Wetter, denen ist alles über 15 grad schon fast wieder zu warm. Wenn es Temperaturen um die 0 grad hat finden sie es erst so richtig toll. denen wird es einfach nur zu warm sein, im winter nutzen sie das haus dann richtig um drin zu schlafen.

              Und eigentlich weiß ja jedes Kind, dass Kaninchen springen und rennen und haken schlagen - eigentlich sollte da klar sein, dass sie gar nicht genug Platz haben können. Traurig, dass so eingesperrte Haltung so akzeptiert wird.

              Und Züchter gibts leider viele, denen egal ist, ob die Tiere nun sozialisiert sind oder nicht - ist wirklich schade, denn die verhaltensprobleme muss dann irgendwann der Halter ausbaden.

              • deshalb wollte ich ja uach keine aus großer tierfabrik, sondern von jemandem den ich kenne... (der opa der freundin meiner tochter) und da sieht das ganz vernünftig aus. nicht ganz so paradiesisch wie bei uns (angeb*schein*) aber schon ok...

                meine eltern hatten so einen wandschrank mit gitter, wenn du weißt was ich meine *schäm* und da htten wir unsere beiden kanickel drin, wenn wir die nicht jede woche gemistet haben konnten die gar nicht mehr neben ihrem mist sitzen, und wenn scheißwetter war und sie nicht rauskonnten erst recht...

                außerdem lebten die von trockenfutter und wasser, und bekamen nur was anderes, wenn wir grad lust hatten, und ich nehme an, wir kinder hatten nicht immer lust...

                wir habe nden stall extra so gebaut, dass man mit reingehen kann, ohne platzangst zu bekommen, die kinder hocken sich (alle 4) mit rein und preisen ihr stück löwenzahn an - total süß. dann lassen sich die beiden total gerne streicheln (von anfang an) und wenn sie keinen bock mehr haben gehen sie durchden tunner ins blockhaus, da sind die kinder dann erstmal abgehängt (die müssen dann über die tür und ums haus herum) und ich habe ihnen erklärt dass sie sie dann in ruhe lassen sollen. und was passiert? sogar unsere 3jährige sitzt mit engelsgeduld im freigehege und wedelt mit ihrem löwenzahn, radieschenblättern oder was immer sie schönes gfunden hat... finde ich total klasse... die kleine muss noch ein bisschen das zärtliche streicheln üen aber das kommt noch. ich bin ja immer dabei. ich finde das klasse haustiere grade für kinder. und ich brauche keine angst haben, dass sie die knder allzuheftig beißen (wie beim hund z.B. da bin ich schisser) weil es halt fluchttiere sind.

                jetzt muss ich aber mal raus zu den viechern, die klappe verriegeln, damit der marder draußen bleibt ;-) man weß ja nie...

                lg gussy und danke für deine ausführungen!

          (12) 17.06.12 - 12:03

          jetzt ab ich gestern tausend sachen zu kaninchen gelesen... sowohl die, die sie nur in "zuchtbuchten" halten als auch die, die, die ihnen eigene häuser bauen.

          aber nun sag mir mal, wie du auf 12 wochen mindestens kommst... also diese zuchtseiten sagen, mann müsse die tiere nach der säugezeit vom muttertier trennen weil es sonst gesundheitliche probleme gibt (welche können das sein? versteh ich nicht)

          und bei den liebhabern werden nur kastrierte rammler ausführlich behandelt, als sei es was schlimmes mal babys haben zu wollen... da gibts eigentlich nur die versrion der böse verkäufer hat sich beim geschlecht versehen... also watt denn nu? ich hätte jetzt gesagt zwischen abstillen und geschlechtsreife halt, oder können die mädchen auch bei der mama bleiben, und es reicht wenn man die kleinen rammler rausnimmt? so ganz hab ich das jetzt immernoch nicht kapiert... na und irgendwann sollen unsere beiden ja vielleicht auch mal werfen...

          lg gussy

          • "Kaufen Sie kein Tier, das jünger als 8 Wochen ist! Diese Winzlinge sind zwar besonders niedlich, aber sie brauchen dringend noch ihre Mutter. Kaninchenjunge werden zwar häufig ab der vierten Lebenswoche nicht mehr gesäugt, benötigen aber zum Erlernen des Sozialverhaltens Mutter und Geschwister. Ein Umzug der Jungtiere vor der zehnten Lebenswoche ist meist auch mit großem Stress für die Jungtiere verbunden, den nicht alle Jungtiere verkraften. Deshalb ist eine Abgabe ab der 8. besser erst ab der 10. Woche empfehlenswert. "

            Quelle: http://www.diebrain.de/k-neue.html#ka

            Ih schlage da leiber mal noch zwei Wochen drauf, die meistens dem Sozialverhalten wirklich gut tun.

            Nachwuchs ist wirklich keine gute idee. Die Tierheime quellen geradezu über von Kaninchen, es gibt einfach viel zu viele. Wenn Du werfen lässt und die Kleinen dann weiter gibst, nimmst Du ja Tierheimtieren Plätze weg, und natürlich kann es auch sein, dass "Deine Kaninchen" mal selber im Tierheim landen, weil sie ihren Haltern dann doch zu anstrengend werden. Und es liegt in Deiner Verantwortung, dass sie bei jedem Halter ähnlich gut leben wie bei Dir, aber keinesfalls irgendwann im Zooladenkäfig landen.

            Oft findet man gar keine vernünftigen Halter, und was dann? Kannst und willst Du die Kleinen dann auch ein halbes Jahr, ein Jahr oder länger behalten, sauber machen, durchfüttern, auch wenn da auch wieder jedes Zusätzliche Tier minimum 2m² Platz und nicht wenig an Heu und Gemüse braucht? Im Sommer mit Gras ist es ja billig, aber wenn Du im Winter jeden Tag nen großen Korb Gemüse kaufen musst, dann geht das schon auch irgendwann ins Geld, wenn es nur nur zwei, sondern vielleicht sechs Stück sind, weil Du auf einigen Jungtieren sitzen geblieben bist.

            Nebenbei geht auch sehr oft etwas schief, gerade wenn man jetzt keine Stammbäume bis zu den Urgroßeltern hat und mit den genetischen Codes auch nichts anzufangen weiß. Auch Schwierigkeiten bei der Geburt bis zum Kaiserschnitt, Verkrüppelte oder tote Junge sind wirklich keine Seltenheit. mit 5-10% "Verlust" muss man rechnen - wenn man sich nicht gut auskennt steigt das Risiko eher noch.

            Gerade junge Mütter nehmen auch immer wieder ihren Wurf nicht an, dann muss der Mensch die Kleinen von Hand aufziehen - das ist sehr anstrengend und Zeitintensiv.

            Diese typischen Züchter haben ja oft wirklich einen Wurf nach dem anderen und die Tiere haben erbärmlich wenig Platz, deswegen trennen sie sobald die Kleinen irgendwie überleben, weil sie sonst bei dem wenigen Platz sehr schnell zu stressig für die Mutter werden. Und nachdem das Muttertier ja wirklich ständig werfen muss und entsprechend entkräftet und ausgezehrt ist werden die dann auch oft krank. Wenn ein Weibchen nur einmal wirft und dank genug Platz ihren Kleinen auch mal aus dem Weg gehen kann, können die Kleinen auch dabei bleiben, nur sollten dann die kleinen Rammler vor der geschlechtsreife kastriert werden.

            Aber angesichts der vollen Tierheime: lass es. Babys bekommt man die ersten Wochen sowieso kaum zu sehen, die sind da ja noch total hilflos, und Du hast Deine jetzt ja auch schon als winzige Babys bekommen - gerade mal, als sie nicht mehr regelmäßig gesäugt wurden, also wozu das ganze?

            • falls es dich beruhigt: ich habe nicht vor welche weiterzugeben, also keine sorge: unsere werden nicht im tierheim landen, auch wenn wir dann mal junge bekommen, noch wird es aber ja bei den beiden bleiben, das mit der haltung bekommen wir ghut hin, alles andere müssen wir noch lernen, weil ich eben nicht "einfach ins blaue raus" was machen will. deshlab stell ich ja so viele fragen...

              der züchter von dem ich die kleinen habe hat sehr humane bedingungen, also nicht nur die winzigen zcuhtboxen die man fertig bekommt, das will ich eben auch nicht unterstützen. wir haben aber früher auch immer welche aus "privat" haushalten gehabt, also eben welche, die nicht einen wurf nach dem nächsten produzieren um sie zu verkaufen. Die Tiere haben NIE irgendwas gehabt. also wir mussten nichtmal irgendwann mit ihen zum tierarzt.

              aber gut, sei es drum...

              lg gussy

              • bei oft genug 6-8 Kleinen hatte ich das jetzt nicht vorrausgesetzt, da muss man schon gewaltig Platz haben, wenn jedes Kleine nochmal 2m² mehr Platz braucht. außerdem wird das dann ja schon von der Menge her eine richtige kleine "Kaninchenkolonie" mit einem ganz eigenen Verhalten untereinander, da könnte es sein, dass sie eher noch mehr Platz brauchen.

                Übrigens sollte man mit ALLEN Kaninchen einmal im Jahr zum Tierarzt, um sie impfen zu lassen. gerade die Wildkaninchen die überall draußen unterwegs sind können auch Deine Haustiere mit gefährlichen Krankheiten anstecken, teilweise sind auch schon Mäuse überträger.

                Ebenso würde ich empfehlen, so etwa einmal im Jahr eine Sammelkotprobe untersuchen zu lassen - wenige Euro, die einem einige unerklärliche Todesfälle ersparen können.

                • wir waren jetzt heute hin, der schnupfen ist vom heu, da ist sich mein TA sicher, alles andere sagt er würde nach einer woche ganz anders aussehen. außerdem hat er ganz ungefragt die schönen sauberen tiere gelobt - nur so nebenbei...

                  ich hab so zeugs gegen den durchfall bekommen, dass sie übers trinkwasser bekommen sollen... nun muss ich sie erstmal ans trinken kriegen... dank wiesenfutter trinken sie gewohnheitsmäßg recht wenig... aber mal schauen wie es läuft...

                  und platz haben wir noch ein bisschen... das ganze ließe sich noch bequem um 5x6m erweitern, draußen. und mit etwas mehr aufwand noch um einiges weiter... und als "schlafhaus" sie sind ja nur von 22-7h eingesperrt, reicht das 2x3m haus auch noch ne weile, denke ich... außerdem soll da noch ne zweite etwage rein, dann kommt sowieso nochmal 3/4 der fläche dazu... und eben ein paar höhlen/häuschen zum schlafen usw.

                  außerdem würden die jungen ja tendenziell kleiner, da der vater ja kleiner sein muss als die mutter - soviel weiß ich ja nun auch schon...

                  da ich aber definitiv keine einzelboxen haben will ist der limitierende faktor sowieso die gruppenstärke... also bei mehr als 10 in einem revier wird s ja eh schwierig, mehr kriegen wir aber ja eh nicht auf...

                  aber wie gesagt: wir sind ja auch noch in der erprobungsphase. den zweien geht es gut, und ob sie mal nen bock besuchen dürfen steht ja grad noch nicht zur debatte, da müssen wir uns noch ein bisschen bilden.... aber ch denke das wird schon noch... platz ist da, und ich hab sonst kein kostspieliges hobby...

                  lg gussy

                  • Hallo!

                    Medikamente gibt man nicht übers Wasser. da ist dein Tierarzt nicht gerade auf aktuellem Stand. Einerseits trinken sie ja gar nicht alle gleich viel, andererseits trinken sie nicht aus. Das ist dir ja selber auch schon aufgefallen, dass das keine ideale Lösung sein kann.

                    also besser die Medikamente pro Tier in einer Spritze aufziehen, ggf. mit etwas wasser, damit es nicht nur ein Tropfen ist, und dann ohne Nadel dem betreffenden Tier direkt weit hinten ins Maul eingeben. Wenn es sehr wenig ist kann man versuchen das Mittel auf ein leckerchen zu tropfen und so gezielt zu geben, die Lösung mit der Spritze ist aber viel genauer.

                    Überleg dir gut, ob es ein tierarzt sein muss, der auf so abwegige Ideen kommt, statt mal von Kotproben zu reden und Dir zu erklären, wie man medis richtig und gezielt verabreicht.

                    Im winter werden sie viel länger in die Hütte gesperrt, da wird es um 16 Uhr dunkel und erst um 9Uhr wieder richtig hell... auch da brauchen sie genug Platz.

                    Überleg Dir den Auslauf auch so sicher zu machen, dass sie da auch über nacht drinnen bleiben können. Auch Marder und füchse sind manchmal tagsüber unterwegs, sie da so ungeschützt zu lassen ist schon etwas unklug. Gerade im Winter kommt es eben vor, dass Marder nachts keine gute Beute machen und dann tagsüber mal gucken, wenn es nachts im gehege immer nach Kaninchen riecht... da gehen die raubtiere eben höhere Risiken ein,bevor sie verhungern.

                    • wir haben ja schon drüber gesprochen... er war wohl im ersten moment von trofu und wasser ausgegangen, dann ist das ja recht einfach... mit spritze in den mund werde ich versuchen, ich denke aber nicht, dass sie das mag, denn sie lässt sich schon ungern die nase begucken, geschweigedenn anfassen... und ich will es mir mit ihr auch nicht unnötig verscherzen, sie sind ja beide so zahm von sich aus.

                      ich werde sie aber wie empfohen, über nacht mit heu einhausen und dann eben morgen jedem einzeln versuchen seine portion zu geben.

                      über den winter werden wir definitiv nicht 10 tiere haben, sondenr eben nur die, die im frühjahr denn werfen sollen, die anderen gehen vorher, war immerschon so...

                      und der auslauf, den sie immer haben ist dicht, eben damit ich auch nen tag weggehen kann ohne mir sorgen zu machen. der zusatzauslauf (den die hühner uach bekommen) ist eben so, dass die tiere nicht weg können, und andere auch nicht mal eben so reinspazieren, eben für die tage (6 von 7) an denen ich zuhause bin und ums haus (und um den stall) 5 menschen rennen und spielen, da hab ich hier außer krähen noch kein tier gesehen...

                      der kleinere bekäme dann ein dach wie die wände, noch ist es nur netz, dann können sie den auch nachts nutzen, zumindest als schlafplatzerweiterung wird das reichen. selbst wenn es im winter dann mehr als 2 langohrige sind.

                      trotzdem nochmal danke für die anregungen!

                      lg gussy

                      • Tiere werden nicht scheu, weil man ihnen mal eine Woche lang Medikamente geben muss, das macht wirklich nichts aus. wenn sie schon vertrauen haben, dann werden sie schon ein paar Tage auf der Hut sein, damit Du sie nicht so leicht fangen kannst, aber wenn sie dann merken, dass die Behandlung vorbei ist und Du sie nicht mehr fangen willst, sind sie wieder ganz schnell so zahm wie vorher.

                        Und ein gewisses Maß an anfasserei dürfen sie auch gewohnt sein - etwa ab und zu einfangen, auf die Waage setzten damit Du schneller merkst wenn eines abnehmen sollte, gelegentlich krallen schneiden falls notwendig...

                        jetzt hab ichs kapiert, also du denkst eher an eine Kleine Zucht für den Kochtopf. Da spricht natürlich nichts dagegen, vor allem wenn sie trotzdem artgerecht und schön leben (und Du nicht gerade die Lieblingstiere deiner Kinder servierst, sondern deren besondere Lieblinge bleiben dürfen, bis sie eines natürlichen Todes sterben). das ist natürlich auch kein Problem.

                        Sinnvoll wäre, da dann auch ein wenig die besonders zahmen tiere aufzuheben, von denen kann sich der Nachwuchs immer wieder abgucken, dass Menschen eigentlich ganz nett sind.

                        das Schlachten sollte aber bitte jemand machen, der den nötigen Sachkundenachweis besitzt, also nicht selber Hand an legen, das ist strafbar.

                        • so in etwa haben wir uns das gedacht...

                          bissel anfassen lassen müssen sie sich schon. also alle paar tage muss ich sie ja auf den arm nehmen, behutsam natürlich, damit sie auch die kleinste mal streicheln kann, oder ein besuchskind. aber ich bestehe halt drauf dass ICH das mache, nicht die kinder... aber das mit der medizin finden sie gar nicht witzig. da strampeln sie wie verrückt sobald ich ihnen ankomme am kopf... ich werde es nachher mal mit aufs-leckerli versuchen. haferflocken ging nur mäßig gut... nächster versuch ist obstmus... wobei sie ja so gerne uach kein obst essen... aber mal sehen, vielleicht tun sie mir ja den gefallen.

                          und wegen der sachkunde: keine sorge, mein mann hat das früher schon gemacht, ist damit groß geworden (landwirtschaft) aber eben zu zeiten wo die viecher einen m² bekamen...

                          bisher finden jungs es ganz prima sich ihren eigenen braten zu füttern, streiten sich darum, welcher denn nun eher in den topf soll #augen aber mal sehen was davon überbleibt... ist ja noch bissel hin. außerdem sind bis dahin ja dann kleinere (niedlichere) da und die großen dürfen dann hoffentlich gehen... ist ja uach ein bisschen die frage wie man die kinder da ranführt... da wir hier in mitten von landwirtschaft wohnen wissen sie dass alle die tiere potentielles futter sind und fanden das nie schlimm. ich setze da auf aufklärung, wie es laufen soll, wie es leider meistens dann wird, und was ich ich mir sov vorstelle.

                          deshalb essen wir auch das eine rind, dass unser "familienbauer" (ein vetter oder onkel meines mannes) selber gehalten hat, abends im stall und tags auf der wiese. sicherlich nicht das, was ein rind in der natur haben wollen würde, aber eben schon was anderes als sen ganzen tag auf spaltenboden ohne je ne wiese zu sehen...

                          und genauso machen wir es bei den hasen auch, nur dass die ien kind eben nicht tottreten können und etwas leichter sauberzuhaletn sind als großtiere wie schweine usw.

                          meine idee war auch das zahmste dann zu behalten, wenn eins bleiben muss, mal gucken... ich denke sie werden sich erst nächstes frühjahr vermehren dürfen. dierekt vorm winter (also im oktober wären sie ja dann ein halbes jahr) ist ja irgendwie käse... da werden mir die kleinen ja nur krank wenns dann doch mal zieht oder so... muss man ja nicht rausfordern...

                          ich hab bisher immer jungtiere gekauft und eben dickgefüttert, aber ich dachte, das kann so schwierig ja nicht sein, das muss man sich ja aneignen können... und bis zum winter hab ich ja noch zeit!

                          lg gussy

                          Hallo!

                          Behalt aber mindestens zwei über den Winter. Alleine bleiben ist echt höchststrafe, und sie können sich dann auch gegenseitig ein wenig warm halten. Kostet jetzt ja auch nicht die Welt, das Futter für zwei Kaninchen...

                          ok, das hatte ich jetzt vorrausgesetzt... alleine ist tierquälerei, und ne schlafkiste mit dick stroh bekommen sie natürlich auch zum einkuscheln! und zum frühjahr dann nen bock ausleihen dachte ich mir... ob dann diese beiden bleiben, die wir jetzt haben, oder ihre töchter sehen wir dann...

                          und wenns wieder so ein 3monate-schnee-winter wird, gut, dann muss ich eben viel zukaufen und viel misten und einstruen, das risiko gehen wir ein. immernoch deutlch günstiger als ein hund z.B. und sie sind janicht NUR futter, ich mag die ja auch gerne beobachten ;-) und die kinder haben sowieso ihren spaß an der sache.

                    (23) 19.06.12 - 11:07

                    Hallo,

                    ich denke mal Du bist auch nicht ganz auf den neuesten Stand.

                    >>Medikamente gibt man nicht übers Wasser. da ist dein Tierarzt nicht gerade auf aktuellem Stand<<

                    Es ist eine gängige Methode, Medikamente übers Wasser zu verabreichen. Gerade wenn man in einer Gruppenhaltung einen Behandlungserfolg längerfristig erzielen möchte.

                    Da spielt Prophylaxe und auch Therapie eine große Rolle.

                    Anders ist es, wenn ich ein schwerkrankes Tier habe, welches einer gezielten Behandlung bedarf. Aber um zB. einen Kokzidienbefall (Durchfall) zu therapieren, dann ist eine Trinkwasserbehandlung in einen Kaninchenbestand usus.

                    • (24) 19.06.12 - 12:02

                      Das macht man vielleicht wenn man 100 Tiere hat, aber hier geht es um ZWEI. Und es ist eben wichtig, dass sie die Vorgesehene Menge an Wirkstoff jeder Aufnehmen, und das in einem bestimmten Zeitfenster - jetzt trinken die aber nur nen Schluck, der Wirkstoff ist aber in einer 500ml flasche, das wird langsam grün und die haben es immer noch nicht ausgetrunken.

                      Die Methode Medikamente übers Wasser zu geben ist eben ungenau, denn Tier 1 trinkt sehr viel, Tier 2 so Mittel, Tier 3 gar nicht. Wenn ich jetzt rein prophylaktisch in einem großen Bestand was geben will, wo es nicht notwendig ist, dass jedes Tier was erwischt, sondern ich die Kokzidienbelastung insgesamt verringern will, ok.

                      Wenn der Bestand überschaubar genug ist macht es wesentlich mehr Sinn, jedem einzelnen seine Portion zu geben, gerade wenn die sowieso zahm genug zum anfassen sind.

                      In der Heimtierhaltung wird daher nahezu ausschließlich direkt dem betroffenen Tier die notwendige MEnge gegeben, bei 2, 3 oder auch 8 einzelnen Tieren schafft man das wirklich locker.

                      Selbst wenn ich jetzt meinen 19 Meerschweinchen nur mal Vitamin C geben will, etwa im Winter, gibt es eine abgezählte Menge Gurkenscheiben die frisch mit Pulver betreut sind - vitmin C ist sowieso nicht lichtstabil und verliert in durchsichtigen Flaschen schnell seine Wirkung. Da ist es auch viel gezielter einfach nur drauf zu achten, dass jeder seine Gurkenscheibe frisst.

Tatsächlich könnte auch staubiges Heu der Grund sein. Überprüf das mal, denn Du schreibst ja, dass sie nur niesen wenn sie beim Heu sitzen.
Was das Fressen angeht, wenn Du das Frischfutter einfach in 2 Näpfen anbietest und diese etwas auseinanderstehen, dann sollte das Fressen kein Problem mehr sein.

Mona

Top Diskussionen anzeigen