Epilepsie beim Hund

    • (1) 12.07.12 - 07:27

      Hallo!

      Hat jemand von euch einen Hund, der an Epilepsie leidet?
      Wie lange kann ein Hund damit leben? Sind die Medikamente teuet? Und durch welche Untersuchungen wurde das festgestellt?

      Lg paula

      • (2) 12.07.12 - 08:44

        unser yorki hatte epilepsie. er ist 11 jahre geworden und an einer anderen ursache gestorben.

        ich denke es kommt darauf an wie stark die epilepsie ausgeprägt ist.

        unser hund hatte nie tabletten bekommen, er hatte in zeitlich unterschiedlichen abständen seine anfälle und sie gingen nie länger als 5 min.
        es war schlimm anzusehen aber ich denke im großen und ganzen konnte der hund gut damit leben.
        sein erster anfall trat bereits im welpenalter auf.
        manchmal hatter er wochenlang garnichts und dann 3 mal die woche einen.

        wir hatten immer ein notfallzäpfchen mit, sollte er das krampfen nicht in einem gewissenzeitraum wieder aufhören dann sollten wir ihm das verabreichen.

        seine anfälle äußerten sich so: er fing an zu zittern/schwanken, sein blick wurde glasig, er suchte meine nähe und lief rückwärts. ab und zu hat er sich erbrochen, irgendwann viel er um, alle 4 von sich gestreckt und krampfte. meisstens hat er sich dabei bepullert weil er keine kontrolle mehr darüber hatte.

        es war immer sehr schlimm und ich betete immer dass er wieder aufhört. während des krampfens hielt ich ihn immer fest.

        nach dem krampfen war er wieder der "alte" man merkte ihn kaum was an, er war wieder aufmerksam und alles war gut ... aber so ein anfall machte ihm lörperlich schon zu schaffen, er war danach meisst etwas geschafft und müde, aber sonst wieder völlig normal-

        (3) 12.07.12 - 09:10

        also ich weiß nur von zwei hunden. der eine in meinem bekanntenkreis bekam valium - und lebte noch viele jahre. allerdings nicht sehr lebenswert weil er eigentlich nur völlig benebelt rumlag. aber das muss man selber entshceiden.

        den anderen hab ich im zug getroffen. er hatte ne große op nach der diagnose wo an signifikanten stellen im hirn golddrähte eingebracht wurden. sein besitzer erzählte dass das damals eine art testreihe war. jedenfalls ging es dem hund damit gut. er war völlig normal in seinem verhalten und reaktionen. auch im zug war er aufgeweckt und freundlich, ganz normal halt. der besitzer hat noch erzählt, dass er noch immer merkt wenn er einen anfall hätte. dann ist der hund müde und will an seinen platz zum schlafen. das ist aber alles. wieviel die op kostet kann ich dir nicht sagen, aber er hat erzählt, dass die gesundheitsversicherung für tiere sie bezahlt hat und er nur den selbstbehalt berappen musste ... wie lange der hund noch gelebt hat weißich allerdings nicht.

        ich an deiner stelle würde mich also auf jeden fall mal nach der op erkundigen.

        • (4) 12.07.12 - 09:46

          Hallo!

          Ich denke hier muss erstmal Ursachenforschung betrieben werden, bevor man an irgendwelche OPs denkt.
          Wenn die epileptischen Anfälle auf Grund von Herz- oder Leberfunktionsstörungen auftreten, würde eine solche OP nichts bringen.

          Valium ist auch nur was als Akutmedikamentation, ansonsten werden im Allgemeinen andere Mittel wie Brom oder Phenobarbital verabreicht.

          Grüße
          Nicole

          • (5) 12.07.12 - 10:36

            hier wird nach erfahrungen gefragt: das ist was ich weiß. und bei dem einen hund weiß ich dass der tägl mehrmals valium gekriegt hat ...

      (6) 12.07.12 - 15:26

      Hallo!
      Also ein Hund mit Epilepsie kann steinalt werden. Meiner ist jetzt 10, fit wie ein Turnschuh und gehört noch lange nicht zum alten Eisen... Die Medikamente sind verhältnismäßig teuer,ja. Anfangs hat mich das 7 Euro im Monat gekostet, mittlerweile sinds 35. Dazu kommt (ganz wichtig!) getreidefreies Futter möglichst ohne Kräuter. Du solltest also 100 Euro im Monat zur Verfügung haben.

      Heilbar ist es nicht, aber meiner ist mittlerweile 28 Monate anfallsfrei und hatte es ohne Tabletten sehr extrem.
      lg Mary

    (8) 12.07.12 - 16:48

    Unser Hund hat auch ab und an epileptische Anfälle - mal zwei die Woche, mal Ewigkeiten gar keine, wobei wir nicht wissen, wie das vormittags aussieht, wenn niemand zu Hause ist -aber wenn wir Urlaub haben, hat er auch manchmal vier, fünf Wochen nichts.

    Medikamentös behandelt wird er nicht, die TÄ meinte, das sei bei der geringen Häufigkeit nicht nötig.

    Die Anfälle selbst dauern nie länger als fünf Minuten.

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