Wie lange lohnt es sich zu kämpfen (sehr kranke Katze)?

    • (1) 23.08.12 - 13:39

      Ihr Lieben,

      ich habe seit drei Wochen eine Pflegekatze aus dem Tierheim. Sie hat dort nicht gefressen, kam deshalb zu uns. Leider frisst sie hier auch nicht und wir müssen sie zwangsernähren (Futter mit einer Spritze ins Mäulchen geben).

      Sie baut immer mehr ab. Sie hat CNI und eine Herzerkrankung. Die Nieren-Blutwerte sind schlecht.
      Sie ist (angeblich -ich glaube es nicht) acht Jahre alt. Sie kam im Mai ins Tierheim, nachdem ihre Besitzerin verstorben ist. Sie ist so schwach. Nun hat sie auch noch eine Gelbsucht und muss Antibiotika nehmen. Sie schläft gefühlte 22 Stunden am Tag und wiegt nur noch 2,9 kg. Vor drei Wochen warn es 3,1 kg.

      Sie steht zwar auf der Liste des Tierheimes, aber so eine kranke Katze wird ja niemals vermittelt. Ich möchte ihr bei uns einen schönen Lebensabend ermöglichen.

      Letztes Wochenende -da wurde sie ganz gelb und hat nur noch erbrochen -dachte ich, dass es schon so weit ist und habe mich 100 Mal von ihr verabschiedet, bevor es zum Tierarzt ging. Aber nee, noch mehr Tabletten, noch mehr Spritzen.

      Wäre es eine meiner Katzen, ich hätte sie schon längst gehen lassen. Aber das entscheide ich ja nun nicht. Meint ihr, ich soll nochmal mit dem Tierheim oder Tierarzt sprechen...?! Habe Angst, dass sie denken könnten, ich will das Tier doch nur wieder los werden. Nein nein... Dann hätte ich sie ja niemals zu mir geholt! Pflegekatze bedeutet, dass sie zwar bei uns lebt, aber dem Tierheim gehört und die auch für Futter und Tierarzt aufkommen.

      Danke!

      • (2) 23.08.12 - 14:10

        Hallo,

        es ist absolut nicht gut wenn man die Leiden des armen Wesens immer und immer weiter ausdehnt!

        Wäre es meine Katze hätte ich sie in Würde gehen lassen aber so streiten sich zig Menschen mit zig Meinungen um ein Weiterleben.

        Tja, was soll man sagen, gib der Mieze was Du geben kannst aber überfordere sie nicht denn sie möchte eventuell einfach nur ihre Ruhe.

        Ab und an geschehen kleine Wunder und eins davon wünsche ich der Miez und auch Dir.

        lg marada

        Ich würde sie erlösen :-(
        Rede mit dem TH, die müssen so Objektiv sein können und das zu gunsten der Katze entscheiden.
        Bei Nierenversagen ist apetietlosigkeit keine seltenheit. Wenn sie nun auch schon gelb ist, versagt so langsam aber sicher den Dienst Entgiftet den Körper nicht mehr und vergiftet sich innerlich selber

        Fahr zum TA Ruf vorher beim TH an und sage das die arme Maus erlöst werrden muss.

        Wenn man sie bei aktutem Leberversargen jetzt auch noch mit AB vollpumpt das kann nur schief gehen

      Hallo,

      wir hatten auch mal eine sehr kranke Katze. Damals hatten wir auch oft überlegt, ob wir sie "erlösen" sollten. Aber nach jedem Tierarztbesuch ging es ihr für einige Zeit wieder deutlich besser. Wir hatten damals für uns entschieden, dass wir die Katze so lange so weiter leben lassen, wie wir das Gefühl haben, dass sich das Leben für sie noch lohnt, dass sie sich wohl fühlt. Immer, wenn sie abgebaut hatte, ging es wieder zum Tierarzt. Irgendwann war sie dann nachts alleine gestorben. Wenn sie sich nur noch gequält hätte, dann hätten wir es sicher schneller beendet.

      LG

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